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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-402

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27.06.2009

Thomas Grau und die Besucher aus dem All: Auf der Jagd nach Feuerkugeln

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Die ´Süddeutsche Zeitung´ ( http://www.sueddeutsche.de/v5T38o/2... ) berichtete unter der Schlagzeile ´Auf der Jagd nach Feuerkugeln´ heute dies:

 

>Der Meteoritensammler Thomas Grau hofft auf "Post von oben". Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht, von Steffen Uhlmann

Sternschnuppen sind etwas Wunderbares, man kann sich etwas wünschen oder die Vorboten des Jüngsten Tages zu Geld machen, vorausgesetzt, ein Teil von ihnen schafft den Weg zur Erde. "Zweimal bin ich in diesem Jahr schon fündig geworden", freut sich Thomas Grau. Und er sagt: "Das wurde aber auch Zeit, im vergangenen Jahr war am Himmel so gut wie überhaupt nichts los."

Grau betreibt ein exotisches Geschäft. Der 37-Jährige aus Bernau bei Berlin gilt als Deutschlands einziger hauptberuflicher Meteoritensammler. Gerade ist er aus Kärnten zurück, wo in der Nacht vor dem langen Osterwochenende eine bläuliche Feuerkugel über das Firmament zog. Als Grau davon erfuhr, setzte er sich in seinen alten Golf, fuhr in die Gegend, wo er den Niedergang des Gesteins aus dem All vermutete, und wurde fündig. Glück hatte er bereits ein paar Wochen zuvor: Anfang März spürte er auf der dänischen Insel Lolland einen 30 Gramm schweren, tennisballgroßen Meteoriten auf, der nach ersten wissenschaftlichen Analysen mindestens viereinhalb Milliarden Jahre alt ist und damit aus der Geburtsphase des Sonnensystems stammt. Grau war vor dem sensationellen Fund drei Wochen lang über die Insel gestapft - immer auf der Suche nach Resten dieser spektakulären Feuerkugel, die nach ihrem Erscheinen im Januar unter Hobby-Astrologen {!} Ufo-Alarm ausgelöst hatte. "Auf einer öffentlichen Wiese bin ich schließlich fündig geworden", sagt Grau und grinst: "Zum Glück war sie gerade frisch gemäht."

Kenner der Szene schätzen, dass es weltweit mindestens 5000 mehr oder minder professionelle Schatzjäger von Meteoriten gibt, die je nach Alter und stofflicher Zusammensetzung hoch im Kurs stehen - bei Wissenschaftlern genauso wie bei privaten Sammlern und Händlern. Seltene Funde und wirklich schöne Stücke werden mit bis zu 1000 Euro und mehr gehandelt - für das Gramm, versteht sich. So könnte der Lolland-Fund Grau eine satte Summe einbringen; der beim Finanzamt eingetragene Planetologe könnte damit sein Jahreseinkommen für 2009 sichern.

Dass sich mit der Meteoritensuche Geld verdienen lässt, ist Grau seit sieben Jahren klar. Da hat der frühere Gelegenheitssammler mit dem sogenannten Neuschwanstein-Meteoriten seinen ersten sensationellen Fund gemacht. Grau bekam dafür einen Finderlohn vom Freistaat Bayern - das Startkapital für seinen beruflichen Neuanfang. "Ich habe ab 2004 mein Hobby zum Beruf gemacht", sagt Grau, der sich schon seit früher Kindheit mit Astronomie beschäftigt. "Schon als Schüler besaß ich ein eigenes Teleskop und bin in den Ferien ständig Mineralien sammeln gegangen." Beruflich freilich hat er viele Umwege gemacht. Grau stammt aus Eisenhüttenstadt in Brandenburg. Im dortigen Eko-Stahlwerk hat er gelernt. Nach dem Mauerfall studierte er an der Technischen Universität in Berlin Ingenieurwissenschaften, um im neunten Studienjahr endlich herauszufinden, dass diese Fachrichtung doch nichts für ihn ist. "Ich habe danach vieles beruflich angefangen und immer bald die Lust wieder verloren", gesteht er freimütig ein. "Ich liebe eben die Freiheit und mag keine Bürokratie."

Mindestens drei bis vier Monate im Jahr ist er nun europaweit auf Meteoritensuche unterwegs. Grau fängt zumeist erst mit der Suche an, wenn die meisten seiner "Kollegen" bereits damit aufgehört haben, weil sie trotz allen Spürsinns nicht fündig geworden sind. Für Grau steht fest, dass die erfolgreiche Suche bisweilen auch den Zufall braucht, weit nötiger aber seien Erfahrungen, Mathematik und Physik, erklärt er. Sein Computer ist vollgepackt mit Daten, Tabellen, Skizzen, Flugkurven und Winkelfunktionen. Wann immer eine Nachricht über eine Feuerkugel am Himmel auftaucht, versucht er, alle Informationen über das Naturereignis zu sammeln und auszuwerten. Damit allein lasse sich schon das Gebiet des Meteoritenfalls eingrenzen, erklärt Grau. "Das Wichtigste aber sind die Augenzeugenberichte, dafür lasse ich mir die meiste Zeit." Sie seien die beste Hilfe, um das Fallgebiet genauer einzugrenzen. Dann aber gehe es allein und zu Fuß weiter, stundenlang und mit Argusaugen.

Mehr als 30 Meteoriten hat Grau in den vergangenen sieben Jahren aufgespürt, drei davon ohne fremde Berechnungen. Inzwischen ist er anerkannt unter den Sammlern, aber auch in der Wissenschaft. Nur richtig reich geworden ist die Spürnase immer noch nicht. Grau wohnt mit Frau und Kindern in einem Plattenbau aus alten DDR-Zeiten, auch sein Büro befindet sich dort. Es ist vollgestopft mit Devotionalien seiner professionellen Sammlerleidenschaft. Eine Stiftung will er jetzt gründen, um das finanzielle Risiko der Meteoritensuche nicht mehr allein tragen zu müssen. Denn Graus Einkünfte hängen nicht nur von seinem Spürsinn und dem Fall der Meteoriten ab, sondern auch von dem jeweiligen Fundort.

Das Problem seiner Profession ist, dass es keine einheitliche Rechtsprechung zu den Funden gibt. In Dänemark etwa hat die Regierung 1989 ein Gesetz erlassen, das Meteoriten zum Staatseigentum macht. Dabei war im skandinavischen Nachbarland der letzte Meteorit im Jahr 1951 gefunden worden. Nun muss Grau auf einen fairen Finderlohn hoffen. Das aber dürfte dauern. "Die Verhandlungen darüber haben gerade erst begonnen", erklärt er. Mehr will er dazu nicht sagen: "Über Geld spricht man auch in unserer Branche nicht."<

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Das glühende Oval-Ding über Kirchheim-Bolanden

 

Gegen 13:30 h meldete sich Rolf H. aus Kirchheim-Bolanden. Am gestrigen Abend saß er zusammen mit seiner Frau und der Schwägerin auf dem Balkon, als gegen etwa 23 h "ein gelb-rötlich-glühendes Oval-Ding, vielleicht etwas kleiner als ein halber Vollmond" geräuschlos am Himmel daherkam, recht langsam "und ohne Eile". Im Zuge der nächsten 1 1/2 bis 2 Minuten flog das glühende "Oval-Ding" immer mehr ansteigend und über den halben Himmel ziehend vorbei, wobei ein paar "Glühteile von unten wegfielen". Dann war es wegen großen alten Bäumen am Rand des Grundstücks außer Sicht davongeflogen. Größe, Höhe, Entfernung - die drei Leute konnten das überhaupt nicht einstufen. Klar war nur: es floh noch ein gutes Stück unter den Wolken. Und ob dies überhaupt "ein Körper wie man sich einen Hubschrauber oder so vorstellt" war...? Daran hatten die Leute auch ihren Zweifel, "es war einfach nur eine Art Lichtmasse"...

 

Kurz vor 15 h meldete Frau T. aus Bad Neuenahr, gegen 23:30 h "ein ganzes Stück" über den gegenüberliegenden Häusern eine "seltsame Lichterscheinung" für etwa 1 Minute fast absolut geradeaus dahinziehen gesehen zu haben, bevor sie wegen dem Haus nebenan nicht mehr zu sehen war. Zu hören war nichts gewesen und für ein Flugzeuglicht war dies mindestens doppelt so groß, viel zu langsam - und "das Licht war eher golden und nicht weiß, außerdem blinkte daran nichts, es war ein ganz warmes Licht". Normalerweise sind Flugzeuge von ihrem Standpunkt aus viel weiter weg zu sehen und selbst dann ist noch was davon leicht zu hören. Zudem sind die immer auf einer ganz anderen Bahn ganz schräg versetzt dazu zu sehen.

 

Rot-glühender Mohrenkopf fliegt über Hagen hinweg

 

Gegen 16:45 h meldete sich Frau K. aus Hagen, die mich noch schnell sprechen wollte, "bevor Sie zu Ihrer Tagung wegfahren" - sie hatte den UFO-Meldestelle-Blog von Roland Gehardt vor sich. Frau K. wohnt mitten in Hagen zwei Etagen über einem Restaurantbetrieb im EG mit Biergarten hinraus. Gegen 22:30 h wurde es einnmal in diesem Biergarten lauter und einige Leute riefen was von einem UFO am Himmel! Frau K. ging ans Fenster und sah es sofort: "Da flog ein rot-glühender Mohrenkopf" am Himmel dahin, fast so groß wie ein Vollmond, nur eben in der typischen Kupellform mit plattem Boden von einem Mohrenkopf. Und statt schwar einfach rundum "rot-glühend, so wie glühendes Eisen am Himmel, vielleicht etwas gelblich zur Mitte hin". Es sah total irre aus und jemand rief unten laut, man solle die Polizei rufen. Einer der Gäste gab ich als Polizist zu erkennen, der außer Dienst eben auch seine Bierchen genoß. Warum auch nicht? Wie auch immer, das Ding flog lautlos weiter in den Himmel hinauf und weiter über den Himmel auch ein ganzen Stück hinweg, nach 2-3 Minuten verlor Frau K. dann das Ding außer Sicht, aber die Leute unten im Biergarten scheinbar auch, weil nach einigen Lachern dann wieder Ruhe einkehrte. Und mehr geschah auch nicht. Da die Frau heute vormittag mit dem Wirt gesprochen hatte, der das Ding leider nicht sah, weil er im Gastraum hinter der Theke stand aber von der Sache natürlich wusste, weil man in der Nacht noch da und dort witzig darüber sprach, erfuhr sie aber, dass man nichts weiter unternommen habe. Grund: Man würde die Sichtung doch auf "besoffene Gäste" zurückführen...

 

Um 17:15 h rief Lothar R. aus Gernsheim an, der gegen Mitternacht "eine rötliche Lichtkugel" leicht nach rechts geneigt und fast "schon ein bisschen schräg" in den Himmel hinaufsteigen sah, dies dauerte etwa 4-5 Minuten an, dann verschwand sie einfach so und nach wie vor lautlos in den Wolken, "dann war sie weg". Nach einer Leuchtkugel sah dies allein schon mal wegen dem "komischen und nicht so intensiven Licht, es war ja bald eher schon orange" gar nicht aus, "ganz zu schweigen von der extrem-langen Zeit". Die Silvesterleuchtkugeln, die er früher selbst mit einer Pistole gerne verschoß, "fliegen ja in einem Halbbogen hoch und vergehen wenn sie nach einigen Sekunden runterkommen". Aber was er jetzt gesehen hatte, passte da "überhaupt nicht rein, nie und nimmer - nur was war dies jetzt?"

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28.06.2009

´Invasion der UFO-Himmelslaternen´

 

Sofort meldete sich ein Herr aus Nimbrecht, 60 km hinter Köln. Er und seine Familie hatten gestern zwei UFO-Flotten gesehen - und leider wegen der Distanz am Himmel nur schwach gefilmt. In der ersten Partition waren bis 15 Minuten lang, etwa 50 orange-rote lautlose Objekte insgesamt erschienen und eine Strecke hingezogen und dann vielleicht insgesamt vier Stück "wie brennend zur Erde gesegelt", eine Stunde später aus einer anderen Himmelsrichtung etwa 12-15 Stück nochmals für einige Minuten. Auch wieder alle zusammen in eine Richtung, einige schneller, andere langsamer, je langsamer - "wie gelenkt". Wetter war gut, die Polizei war angerufen wurden und konnte beim zweiten Durchgang wenigsten am Ende mit zugucken, war war der Ansicht, dass dies Himmelslaternen waren. Dies war keineswegs die Ansicht des Beobachters, der diese aber auch nicht kannte. Er nahm an, dass die die sich Luftballons verhalten und wirr am ganzen Himmel herumfliegen. Eben nicht wie Miniatur-Heißluftballone. Wir gehen davon aus, dass dies das verblüffendste Moment mit der Beobachtung der ´Flotten´ ist und man sich viel zu schnell ungewohnt hier täuschen lässt. Das eigentliche strikte Gesamtverhalten ist dabei das überraschendste Moment. Aber ... für die MHBs/Himmelslaternen normal.

 

Am frühen Abend erhielt die eMail ´Meteorit/Kometenhagel 27.06.2009 23:30 Uhr??´ von Dieter S., mit diesem Inhalt: "...ich wohne in Offenbach am Main in Hessen. Ich hätte eine Frage an Sie, die mich seit gestern Nacht sehr beschäftigt, und da ich in den Medien bis jetzt noch nichts gesehen habe - melde ich mich bei Ihnen. Ich wohne in einem Hochhaus im 17.OG am Stadtrand. Als ich gestern Abend gegen 23:00 Uhr aus dem Fenster sah, konnte ich am fast dunklen Himmel zwei rot/gelbe ´Punkte´ erkennen, die aus Nord/Östlicher Richtung am Horizont auftraten, und ´über mir´ plötzlich ´verglimmten´. Das war schon ein schönes Schauspiel, ich denke, das es sich um zwei Kometen oder Meteroiten handelte. Dieses Spektakel dauerte mehrere Minuten. Allerdings gegen 23:30 Uhr traute ich meinen Augen nicht! Am Horizont genau Nördlich von mir tauchten plötzlich 30-50 dieser ´Leuchtpunkte´ auf, wurden immer heller, und verglimmten dann wieder. Ich möchte erwähnen,das ich sehr wohl zwischen einem ´Feuerwerk´ und Kometen unterscheiden kann. Nach ca. 20 Minuten waren nur noch vereinzelt diese Leuchtpunkte etwas weiter Nord/Westlich zu sehen. Können Sie mir sagen,was ich da gesehen habe??? Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

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Im Anhang habe ich mal ein Foto angefertigt, um sich das Bildlich mal vorzustellen wie das von mir aus aussah. Das zweite Foto habe ich per Langzeitaufnahme von einem einzelnen gemacht. Das Zittern am Anfang kommt vom laufen in der Wohnung und wackeln des Statives."

 

Aus den Gehard-Files... 

"Gestern Abend {27.6.09} um ca. 23:30 Uhr war ich mit meiner Fam. bei Bekannten. Unsere Bekannten wohnen in Bayern, Alzenau. Wir saßen drausen auf dem Balkon. Uns ist ein fliegendes Objekt aufgefallen. Ich meine es war dreieckig meine Mutter meint es hätte 4 Ecken gehabt. Aber es war wie ein perfekter Dreieck es hat Gelbrot geflackert. Es kam zuerst in unsere Richtung als wir es gemerkt haben. Aber dan kam er näher und blieb stehen. Nach ca.10 Sekunden hat es seine Richtung geändert und ging recht schnell über die Wolken. Ich habe bisschen gegoogelt ich habe die fliegenden Laternen gefunden. Aber es kann eigentlich nicht sein, weil es war nicht windig also es hätte nicht seine Richtung ändern können. Bitte um Antwort interressiert icht echt, Aslan A."

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29.06.2009

Der fliegende Feuerball über Markdrewitz von Samstagnacht

 

Der fliegende Feuerball über Markdrewitz

 

Kurz nach 11:30 h meldete sich Roman H. aus Markdrewitz, um mal nachzufragen, ob schon "etwas zu dem Feuerball vom Samstagabend" bekannt sei. Er hatte zusammen mit seine Frau hatten gegen 23 h etwa drei Minuten lang zufällig sehen gekonnt, wie das eines für sie seltsame Himmelsphänomen einer "fliegende Feuerballerscheinung" über der Stadt auftauchte, - und dann orange-rot-leuchtend minutenlang "ohne Sound" in den Himmel a) hinein und b) über den Himmel hinweg zog und "dann einfach so in sich wie ein Licht an einer Kerze zusammenfiel und aus war". Danach war es weg, mitten über der Stadt. Die H.´s guckten sich zwar noch 15 Minuten lang sich um, aber nicht weiter geschah. Auch im Radio und TV kam am Sonntag und heute auch noch nichts, aber auch in den Zeitungen, am Montagmorgen gekauft und durchgeschaut, war dazu nichts zu lesen, "dabei war das Ding doch unübersehbar und fast so groß wie ein Vollmond zu sehen, Anfangs jedenfalls - dann wurde er kleiner".

 

Guck einer an. Um 12:45 h meldete sich Herr K. aus Bendorf bei Koblenz. Er hatte um etwa ebenso 23 h am Freitagabend aus dem Fenster geguckt und sah dabei eine "Leuchterscheinung der ungewöhnlichen Art und Natur": Etwa zwei Minuten lang war eine seltsame Art von "Feuerkessel ohne Schweif und Laut" durch den Himmel geschwebt, etwas mehr als halbhoch am Himmel über der Stadt. Sie war etwa "zwischen gelb-golden-leicht rötlich" anzuschauen, alles irgendwie durcheinander. Sie zog hoch am Himmel, "aber nicht zu hoch, weiß auch nicht wie ich es beschreiben soll" dahin - fast schon horizontal. Dann ging sie innerhalb von "10 Sekunden in sich aus; fiel irgendwie wie zusammen, ich weiß selbst wie komisch das klingt, aber so wars". Inzwischen hatte K. sich schon ein bisschen eingelesen und war sich fast sicher, dass das einer dieser Himmelslaternen-Balllons war und die Videos, die er heute schon sah, sahen verdächtig danach aus. Er hatte bisher noch nichts davon gewusst und wolle nur mal nachfragen, ob das so ein Teil wohl war. In der Zeitung war jedenfalls davon nichts drin, "aber wie Sie ja berichten, ist das hierzulande wohl nichts so Großes..." Er betonte nochmals bisher jedenfalls noch nichts von Himmelslaternen gehört zu haben...

Seltsam wieder nur jeweils EIN Objekt. Über die Natur ist ja keine Frage da, aber entweder einzeln oder gleich bis zu ´50´ Stück. Abgesehen von den Videos bei YouTube.

 

´Förster Noseleit erstattete Anzeige: Brandgefahr durch Himmelslaterne´ war die Schlagzeile der ´WAZ´ für Arnsberg ( http://www.derwesten.de/nachrichten... ) hierzu:

 

>Arnsbergs Stadtförster Peter Noseleit ist empört. Bei einem Spaziergang am späten Sonntagabend hat er auf einer Wiese "Am Lövchen" in der Nähe der Sebastianhütte eine abgebrannte "Himmelslaterne" entdeckt. Im total trockenen Gras. Arnsbergs Stadtförster Peter Noseleit ist empört. Bei einem Spaziergang am Gestern erstattete der Förster Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei im Eichholz. "Das ist für mich vorsätzliche Herbeiführung einer Brandgefahr", sagt Noseleit. Undenkbar, was so ein Flugkörper im von Kyrill stark angegriffenen Wald alles verursachen könnte. Die Waldbrandgefahr sei schon enorm, regt sich Noseleit auch noch einen Tag nach dem Fund auf.

Er kann einfach nicht verstehen, was sich Leute bei diesen Spielchen denken. "Es ist extrem trocken. Wir haben zurzeit Alarmstufe 3", sagt der Förster. Im Internet werden die "Himmelslaternen" schon für 0,79 Euro verramscht. Erst in den letzten Tagen hat eine dieser bei vielen sehr beliebten Papierballons mit großer Wahrscheinlichkeit in Siegen für eine Wohnungsbrand geführt, bei dem ein Kind zu Tode kam. Wer diese in Asien produzierten Laternen aufsteigen lässt, muss nach Herstellerangaben vor allem beachten: Niemals darf man eine Himmelslaterne in der Nähe von entflammbaren oder explosionsgefährdeten Plätzen oder Gegenständen wie beispielsweise Tankstellen und Hochspannungsmasten oder in der unmittelbaren Nähe von Häusern oder Bäumen starten lassen, da die Himmelslaterne dort Brände verursachen könnte. Die Himmelslaterne darf nur bei Windstille oder sehr leichtem Wind gestartet werden.<

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30.06.2009

Wie (nun fast schon) immer: Himmelslaternen als UFOs überall

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Aus den Gehardt-Files...

 

1) "Es schreibt Ihnen Christian N. Am Samstag-Abend ca.. 22:30 Uhr hatte mein Freund und ich ein rotesorange-farbiges rundes Flugobjekt im Himmel  gesichtet. Leider war in diesem Abend sehr viele Wolken am Himmel. Das Objekt war geräuschlos! Es war 100% kein Hubschrauber, oder Flugzeug! Das Objekt hatten wir in der Nähe des Industriegebietes gesichtet. Ich hatte ein Handyvideo gemacht, aber dummerweise hatte ich es wieder gelöscht. Ich selbst beschäftige mich selbst mit Ufo´s. Ich habe auch Ufo-Bücher. Ich freue mich auf Ihre Rückmail!. Christian N., Neidenstein b.Sinsheim."

 

2) "...wir saßen gestern abend {28.6.09} in Hamburg, Elbnähe, auf der Terrasse unseres Hauses, als wir plötzlich einen gelb/rot-orange leuchtenden ´Ball´ am Himmel sahen, der auf einer geraden Bahn gen Südwesten zog. Die Höhe ließ sich schwer ausmachen. Das Objekt war jedoch wesentlich größer als ein Satellit oder etwas derartiges. Den Brenner eines Fesselballons haben wir sofort ausgeschlossen, da das Objekt zügig bei totaler Windstille auf einer schnurgeraden Bahn vorbeizog. Die Farben changierten zwischen gelb und rot und erloschen plötzlich nach ca. 15 Sekunden. Kurz danach kreuzte ein Passagierflugzeug, das im Anflug auf Hamburg war, die Bahn des merkwürdigen Objektes. Nach ein paar Minuten tauchte plötzlich ein zweites Objekt am Himmel auf, das sich exakt auf der gleichen Bahn bewegte. Es leuchtete ebenfalls gelblich bis orangerot. Ich hatte meine digitale Fotokamera aus dem Haus geholt und versucht, das Objekt zu filmen. Den Film schicke ich im Anhang mit. Auch das zweite Objekt erlosch nach kurzer Zeit, es war danach nichts mehr zu erkennen, als hätte es sich in Luft aufgelöst. Das hatten wir schon beim ersten Objekt bemerkt, wobei es zu dem Zeitpunkt dämmerte, man hätte also im Falle eines ausgeschalteten Fesselballon- Brenners noch irgendetwas sehen müssen. Danach riefen wir die Polizei an, die sich wiederum mit der Hamburger Flugaufsicht in Verbindung setzte und uns nach einer Stunde zurückrief und berichtete, es wären keine außergewöhnlichen Erscheinungen registriert worden, es wären nur die letzten beiden Linienflüge gewesen, die wir ja auch gesehen hatten. Es wurde dennoch angekündigt, daß wir zu dem Erlebnis demnächst noch befragt werden würden. Mit freundlichen Grüßen, Jörg T."

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Punkt 9 h meldete sich Frau T. aus einem Bad Gandersheim, die auch heute in ihren Zeitungen an Ort noch nichts gelesen hatte, zu dem was sie am Freitagabend gesehen hatte, "aber ohne jeden Zweifel über Bad Gandersheim von mir und meinem Mann um 23:30 h klar zu sehen war". Um diese Zeit waren die beiden auf dem Balkon gesessen, als eine "gelb-rote-leuchtende, ballförmige Erscheinung lautlos für einige Minuten in die Nacht hinaufflog, es wirkte fast wie brennend - nur ohne Rauch oder so". Dann verging sie weit über die halbe Höhe irgendwie mitten im Gesichtsfeld. Und tauchte auch nicht wieder auf, "sowas verrücktes haben wir beide noch nie gesehen". Die Erscheinung war unübersehbar und jeder da draussen war, muss sie gesehen haben. Aber weder in den Radionachrichten noch in den Zeitungen war gestern oder heute was dazu gestanden... Sie hatte schon seit Sonntagnachmittag meine Rufnummer, aber wollte erst mal abwarten ob was am Montag in den Zeitungen kommt, aber als dann dann selbst heute noch nichts in den Blättern stand...

 

Gegen 11:30 h meldete sich Richard F. aus Vierhöfen b. Lüneburg. Er hatte am Sonntag gegen 23:15 h aus dem Fenster geschaut, als gerade "eine helle Lichterscheinung hoch durch die Lüfte flog". Total geräuschlos und "recht langsam, sie war gut 2 Minuten in Sichtweite". Dann zog sie wegen Bäumen in der Ferne außer Sicht, "schien aber genau in diesem Moment auch dunkler zu werden". Es war eine "unten abgeplatte Erscheinung, die leicht rosa erschien, aber im Grunde gelblich war, aber innen irgendwie intensiver". Soetwas hatte er noch nie gesehen, bei ausgestrecktem Arm mag sie so groß wie ein Cent-Stück gewesen sein, wirkte aber wegen der Helligkeit und der langen Sichtdauer weitaus größer. Vor allen Dingen die Geräuschlosigkeit und das stete Licht passten nicht zu Flugzeugen, die er kennt, "eigentlich zu gar nichts was ich jemals gesehen habe". Auch als wir hier dann die Videos Himmelslaternen bei YouTube studierten, war nach den ersten drei-vier Stück dem Herrn selbst klar, was er gesehen hatte... Er war völlig perplex darüber, "was es auch alles gibt..."

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1.07.2009

Der eigentliche UFO-Wahnsinn steht uns ja noch bevor...

 

Ganz zu schweigen von ungewöhnnlichen ´Bastlerobjekten´, von denen man normalerweise keine Ahnung hat und unter Umtsänden nie im Leben darauf kommt, was der simple Anlass für eine "komplexe Fehldeutung in einem sensationellen UFO-Bericht" ist, wie z.B.

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http://www.youtube.com/watch?v=E_ls... /

2007-globos-fff-ambato-2007---stadium-a 

http://www.youtube.com/watch?v=0t1n... /

2005-bocao-jornaleiro---park-city-utah-newspaper-balloon

http://www.youtube.com/watch?v=Q65r... /

2008-balo-solto-dia-25-05-2008

http://www.youtube.com/watch?v=5aj2... /

2008-balao-no-domingo-a

http://www.youtube.com/watch?v=4Tx_... /

2007-balo-fogueteiro-2007-b

http://www.youtube.com/watch?v=ex2k...

 

Egal, wieviel Edelmetall an Orden am der Weste eines Generals baumelt. Er fällt in Angesichts dieser Dinger am Himmel vorbeischwebend einfach ungläubig tot um oder schwört noch auf dem Totenbett ein echtes UFO gesehen zu haben. Wir können noch echt FROH darum sein, dass diese Dinger noch nicht bei uns ein Einsatz sind, aber es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn schon heute kaum jemand die einfachen Himmelslaternen kennt und fortlaufend UFO-Alarm sowie idiotischste Erklärungen herausfordern, wie sollen dann erst die vorweg zu sehenden Spezial-Himmelslaternen der nächsten Generation ´erklärt´ werden. Zum Glück haben wir im Laufe der Zeit ja immer wieder als verantwortungsbewusste UFO-Phänomen-Untersucher a) hier darauf hingewiesen und entsprechendes Filmmaterial gezeigt sowie b) in nicht-verwendenten Aufgriffen in Pressemitteilungen (auch gegenüber Flugsicherungsstellen und der Feuerwehr) trotzdem darauf immer wieder aufmerksam gemacht! Nebenbei: Ich habe noch nie irgendwo davon gelesen, dass dem entsprechend genauso verantwortungsbewusst gehandelt worden ist. Noch nicht einmal im Ansatz. Ist doch sehr merkwürdig! Und WARUM ist dem so? Soviel zum Stand der ´UFO-Forschung´.WW

Quelle: CENAP-Archiv

 

 

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