Blogarchiv

Samstag, 3. September 2011 - 16:35 Uhr

Astronomie - Komet Garradd vor Milchstraße zu sehen

Einen himmlichen Besucher kann man ab sofort im Teleskop bewundern: der grünliche Komet Garradd, auf nachfolgenden Foto aufgenommen von Rolando Ligustri aus Italien:

Leider ist er vorab nur mit Hilfe des Teleskop zu beobachten, für Besitzer eines solchen gibt es hier von der NASA einen brauchbaren Link zum Auffinden:

http://ssd.jpl.nasa.gov/sbdb.cgi?sstr=2009%20P1;orb=1 , ansonsten ein wenig Geduld, ab Februar 2012 kann man ihn dann auch mit bloßem Auge sehen.


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Samstag, 3. September 2011 - 08:44 Uhr

Raumfahrt - Abenteuer bei Nachfolge von Space-Shuttle´s

Nach dem die "Space-Shuttle-Ära" der Geschichte angehören, will man ja auf privat finanzierte Lastenträger in der amerikanischen Raumfahrt setzen. Nun gab es leider am 24.August 2011 einen herben Rückschlag, da der zu Space-X von Rutan SpaceShip One konkurrierenden Blue Origin von Milliardär Jeff Bezos bei letzten Testflug seines unbemannten Raumschiffes, dieses außer Kontrolle ging und zerstört werden mußte.Bei 45.000 Fuß Höhe verlor man den Kontakt und ist nun bei der Fehlersuche an den Resten von Blue Origin.

Foto: Blue Origin beim Start

Foto: Blue Origin - Jeff Bezos im Jahre 2006 bei geglücktem Start

Mehr darüber hier: http://online.wsj.com/article/SB10001424053111904716604576546712416626614.html?mod=WSJ_Tech_LEADTop


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Freitag, 2. September 2011 - 22:15 Uhr

Raumfahrt - NASA's Mars Rover Opportunity beginnt mit Untersuchung an Mars-Krater

NASA-Banner

NASA Mars-Rover Opportunity nimmt wieder seine Untersuchungsarbeit an Mars-Krater Endeavour auf, welcher nun schon über 7,5 Jahre auf Mars unterwegs ist und schon ein Mars-Oldtimer. Der nächste Rover wartet derzeit auf seinen Start welchen NASA zwischen Oktober/November diesen Jahres sieht.

Foto: NASA-Rover Opportunity

Hier die ersten NASA-Fotos von Opportunity am Krater-Rand von Endeavour mit Blick auf Mars-Fels "Tisdale-2"

Mehr über Mars-Rover in nachfolgenden Blogbeiträgen...


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Freitag, 2. September 2011 - 10:00 Uhr

Raumfahrt - NASA stellt am 6.September 2011 neue LRO-Fotos von 4 Apollo-Landeplätzen auf dem Mond vor

Nach dem scheinbar der Kino-Film - Apollo-18 durch die Welt geht, will NASA ihr Apollo-Highlight mit dem aktuellen LRO-Mondsonden-Programm verbinden.

Bereits in der Vergangenheit hatte NASA Fotos von Apollo-Landeplätzen welche von der LRO-Mondsonde gemacht werden konnten der Öffentlichkeit vorgestellt um auch den Verschwörungs-Theorien das man niemals auf dem Mond gelandet sei entgegen zu treten.

Foto:NASA-LRO

Darüber hinaus konnte LRO aber auch genauere und schärfere Aufnahmen von der Mond-Oberfläche machen und so konnte auch das gigantische "skylight" auf dem Mond festgehalten werden, ein tiefes Loch an Mondkrater wie wir es auch vom Mars her kennen.

Foto: NASA - LRO - Skylight-Mond

Diese Fotos haben natürlich inzwischen ganz andere Qualität als damals Apollo-11 auf dem Mond landete und unsere Generation es LIVE im TV ansehen konnten auf dürftigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Aber die Faszination und der Raumfahrt-Virus wurden gelegt und man hofft ja es nochmals erleben zu dürfen und wenn es klappt auch mit der Mars-Landung...

Foto: TV-Aufnahme von Apollo-11

Foto: NASA - der erste Fußabdruck auf dem Mond

Da der Mond aber nicht nur von den USA besucht wurde sondern in jüngster Zeit auch von anderen Nationen wie z.B. China (siehe nachfolgendes Foto)

...und es auch vorerst noch bizarre Zukunftspläne Betreff Mond gibt, wie dieser Tage von der japanischen Pizza-Kette Domino welche über eine Pizzeria auf dem Mond nachdenkt, siehe Skizze:

Wollen wir uns doch einmal am Dienstag (6.September 2011) von der NASA überraschen lassen, welche neuen LRO-Fotos von den Apollo-Landeplätzen noch gemacht werden konnten 


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Donnerstag, 1. September 2011 - 17:50 Uhr

Raumfahrt - Krater-Rätsel auf Mars

Auf dem großen Marsschildvulkan Pavonis Mons, liegt ein Krater. Ursprünglich aufgenommen durch NASA's -Kamera von Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) (CTX) Anfang des Jahres. In der Tat da HiRISE bestätigt hat, um welch merkwürdigen Krater es sich handelt. Von weitem schien der Krater, einen schwarzen Punkt in seiner Mitte zu haben und sah fast wie das Stierauge auf einem Dartboard aus. Aber nach genauer Untersuchung fiel der Punkt aus, das eingestürzte Dach einer Untertagehöhle zu sein. Ähnliche Eigenschaften sind auf Mars und den Mond vorher gesehen worden und gekennzeichnet allgemein als " skylights." Jedoch ist dieses Oberlicht dadurch einzigartig, dass es an der Unterseite eines größeren Kraters sich bildete. Dieses Pavonis Mons Oberlicht ist ungefähr 35 Meter (115 Fuß) im Durchmesser und wirft den Schatten auf den Boden. Die HiRISE Wissenschaftler schätzen, dass die Höhle um 20 Meter (65 Fuß) tief sein muss laut Mission' s-Web site. Auf Mars schlugen Meteorite ein, welche diese Oberlichter verursachen und bilden sich häufig in den vulkanischen Regionen, in denen alte Lavaflüsse unter der Oberfläche liegen und deren Lavaschläuche herstellten. Wenn diese Lavaschläuche sich zurückbilden und der Schlauch verhärtet durch verfestigte Lava an den Seiten, können Höhlen sich daraus bilden. Wenn die Dächer dieser Höhlen einstürzen können sich Oberlichter bilden. Diese Eigenschaften werden häufig als mögliche Anwärter für zukünftige bemannte Flüge zu Mars und zum Mond gemustert, da sie Zugang zu den natürlich vorkommenden unter der Oberfläche liegenden Höhlen bieten, die Astronauten als Schutz für dauerhafte Lebensräume benutzen konnten. Das Oberlicht, das hier gezeigt wird, beschäftigt Wissenschaftler eine Zeitlang hinsichtlich, wie es an der Unterseite eines Kraters sich bildete. Ist der Krater eine alte Auswirkungeigenschaft, die das Dach einer zugrunde liegenden Höhle durchbrach? Oder ist es einfach eine Abnutzungeigenschaft, in der Oberflächenmaterial in das Oberlicht gestürzt und hat es verursacht? Das interesse der HiRISE Wissenschaftler gilt nun einem zweiten Überflug im Laufe dieses Jahres, also kann ein zweites hochauflösendes Foto gemacht werden. Die Kombination beider Fotos könnte ein Stereobild ergeben und die Rätsel darum entwirren.
Foto: HIRISE - NASA
Foto: HIRISE - NASA

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Donnerstag, 1. September 2011 - 17:45 Uhr

Raumfahrt - Vesta im Blickpunkt von DAWN-Sonde

Seit dem 16. Juli 2011 kreist eine deutsche Kamera mit der amerikanischen NASA-Sonde Dawn um den Asteroiden Vesta und zeichnet dessen Oberfläche auf. Die Aufnahmen zeigen Krater, Hügel und sogar Formen, die die Wissenschaftler an Schneemänner erinnert. Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) werden die Daten zu Karten und Höhenmodellen verarbeitet.

Aus nur noch 2700 Kilometern Entfernung blickt die Kamera auf eine raue, gebirgige Oberfläche. Um so nah an den Asteroiden heranzukommen, flog Dawn nach dem Start am 27. September 2007 vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral (Florida) vier Jahre - und rund 184 Millionen Kilometer - durch den Weltraum. Der unregelmäßig geformte Vesta ist für die Forscher vor allem interessant, weil er nach seiner Entstehung vor etwa 4,5 Milliarden Jahren seine Gestalt und seinen Aufbau kaum verändert hat: Mit den Bildern, die im DLR-Institut für Planetenforschung entstehen, blicken die Forscher somit auf eine Momentaufnahme der Geburtsstunde unseres Sonnensystems.

Mehr darüber hier: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-1395/

Foto: NASA - DLR stellt jeden Tag derzeit ein aktuelles Foto von Vesta vor!

30.08.2011 - Äquatoriale Gräben am Rand von Vesta 

Die NASA-Raumsonde Dawn hat dieses Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. August 2011 aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 260 Metern pro Bildpunkt.

Die Mission DAWN wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. JPL ist eine Abteilung des California Institute of Technology in Pasadena. Die University of California in Los Angeles ist für den wissenschaftlichen Teil der Mission verantwortlich.

Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut. Das Kamera-Projekt wird finanziell von der Max-Planck-Gesellschaft, dem DLR und NASA/JPL unterstützt.


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Donnerstag, 1. September 2011 - 09:21 Uhr

Astronomie - Ein Stern, den es gar nicht geben dürfte!

Ein Team europäischer Astronomen hat mithilfe des Very Large Telescope (VLT) der ESO einen Stern ausfindig gemacht, der nach herkömmlichem astronomischen Verständnis gar nicht existieren dürfte. Der Stern besteht nahezu ausschließlich aus Wasserstoff und Helium und enthält nur winzige Spuren anderer Elemente. Mit dieser ungewöhnlichen chemischen Zusammensetzung fällt der Stern in eine Art „verbotene Zone“ der gängigen Theorie der Sternentstehung: Eigentlich hätte er gar nicht erst entstehen dürfen. Die neuen Ergebnisse erscheinen am 1. September 2011 in der Fachzeitschrift Nature.

Foto: ESO

Mehr darüber hier: http://www.eso.org/public/germany/news/eso1132/


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Mittwoch, 31. August 2011 - 11:54 Uhr

Raumfahrt - Juno-Sonde mit den drei Dänen schauen zurück auf ihre Heimat im All

Weiter gehts mit der JUNO-Sonde Richtung Jupiter und sie richtete nochmals ihre Kamera zurück auf die Erde mit ihrem Mond (rechts). Die Aufnahme entstand 6 Millionen Meilen von der Erde entfernt inzwischen und wir wünschen weiterhin guten Flug zum Jupiter.

Mehr darüber hier: http://news.discovery.com/space/juno-looks-back-snaps-earth-moon-system-110830.html

Foto: Juno-Sonde NASA - 6 Millionen Meilen von der Erde


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Dienstag, 30. August 2011 - 16:30 Uhr

Luftfahrt - Background zu Peru-Meteorit welcher eine Boeing-B-747 ist!

Seit Tagen geistert ein Foto sowie YouTube-Video´s durch die Medien-Weltpresse über einen vermeintlichen Meteoriten der mit spektakulärem Feuerschweif in Peru gesehen werden konnte. Jeder der ein wenig von Luftfahrt und Meteorologie versteht traut seinen Augen nicht, WAS hier der Welt als Meteorit verkauft werden soll. Peinlich ist es wenn in der Fachpresse keiner es schafft diesen Irrtum aufzuklären und als das hinzustellen WAS es ist: Eine vierstrahlige Boeing-B-747 deren Kondensstreifen von der untergehenden Sonne über Peru angestrahlt wird und dieses Farbenspiel verursachte.

Foto: Szene-Foto aus YouTube-Video des vermeintlichen Peru-Meteoriten:

Natürlich ist dies kein Phänomen das selten auftritt, es kann immer wieder bei Sonnenauf- sowie Sonnenuntergängen beobachtet werden. Zahlreiche Vergleichs-Aufnahmen liegen im CENAP-Archiv vor und können in den Flugzeug-Galerien hier auf der Homepage als Referenz-Aufnahmen angesehen werden. Nachfolgend ein paar Aufnahmen welche immer die Boeing-B-747 zeigen welche durch ihre Anordnung der Triebwerke für diese Kondensstreifen-Effekte verantwortlich ist.

Foto: Boeing-B-747 -©hkc

Foto: Boeing-B-747 -©hkc

Foto: Boeing-B-747 -©hkc

Foto: Boeing-B-747 -©hkc

Foto: Boeing-B-747 hier gut zu sehen die eigentlich getrennt verlaufenden Kondensstreifen bei geringerer Luftfeuchtigkeit -©hkc

Foto: Boeing-B-747 -©hkc

Foto: Boeing-B-747 -©hkc

Foto: Boeing-B-747 und wenn man Glück hat kann man gleich mehrere Jets sehen -©hkc

Foto: Boeing-B-747 -©hkc

Also kein spektakulärer Meteorit über Peru sondern nur eine Boeing-747 beim Flug in den Sonnenuntergang.


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Montag, 29. August 2011 - 21:53 Uhr

Raumfahrt - Cassini-Sonde liefert detailreiche Aufnahmen von Saturn-Mond Hyperion

 

Cassini-Sonde flog am 25./26.August 2011 an Saturn-Mond Hyperion vorbei und sendete detailreiche Aufnahmen von der Krater überdeckten Oberfläche.

Foto: NASA-Skizze von Cassini:

Foto: Saturn-Mond Hyperion - NASA

Foto: Saturn-Mond Hyperion - NASA

Foto: Saturn-Mond Hyperion - NASA


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