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Freitag, 28. Oktober 2011 - 12:52 Uhr

Raumfahrt - Erfolgreicher Start von NPP-Träger-Rakete Delta-II - Teil2

Fotos: LIVE-Frames von NASA NPP-Trägerrakete-Delta-II-Start auf Vandenberg AFB


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Freitag, 28. Oktober 2011 - 12:42 Uhr

Raumfahrt - Erfolgreicher Start von NPP-Träger-Rakete Delta-II - Teil1

Fotos: LIVE-Frames von NASA NPP-Trägerrakete-Delta-II-Start auf Vandenberg AFB


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Freitag, 28. Oktober 2011 - 09:39 Uhr

Raumfahrt - NPP-Satellit vor Start auf Vandenberg AFB

Heute startet auf Vandenberg der NASA-Erdbeobachtungs-Satellit NPP der neuen Generation.

Die Zukunft der Erderkundung: Für den 28. Oktober ist der Start des NASA-Satelliten NPP im Rahmen des gleichnamigen Projekts geplant - vom kalifornischen Raketenstartplatz Vandenberg. Es ist der erste Schritt beim Aufbau einer neuen Generation von Erdbeobachtungssatelliten. Bisher sammeln die EOS-Satelitten Daten über die Biospähre, Atmosphäre und Ozeane. Ab 2016 soll die sogenannte JPSS -Satelittenflotte mit der Erdbeobachtung beginnen. NPP ist bereits mit den modernen Sensoren der zukünftigen Flotte ausgestattet. Während der aktuellen Missionen sollen Daten aufgezeichnet werden, die Aufschlüsse über den globale Klimawandel geben, wie etwa die Temperaturveränderung der Erde und der Meere. Dafür umrundet der Satellit die Erde täglich vierzehn Mal und erfasst fast ihre gesamte Oberfläche. Zweck der Mission ist zudem der Test der neuen Technologien und Instrumente. Das wichtigste Instrument des NPP Satelitten ist das sogenannte VIIRS - ein multifunktionales Hochleistungs- Radiometer. Es erstellt Infrarot-Bilder von der Erde und visualisiert Prozesse an der Erdoberfläche. Zum Beispiel Waldbrände, Vegetationsänderungen oder Entwicklung des Eises . Außerdem vermisst VIIRS die Atmosphäre und Ozeane, so etwa die Eigenschaften der Wolken oder die die Meeresoberflächentemperatur . Dabei arbeitet das Instrument wesentlich schneller als die Vorgänger-Sensoren der EOS-Satelliten. Es soll die bisher durch andere Radiometer-Modelle gesammelten Daten präzisieren. Neben dem Viirs sind vier weitere Instrumente im Einsatz: Sie sollen unter anderem bei Wettervorhersagen helfen - auf Basis von Feuchtigkeitsprofilen und Temperatur. Zudem untersucht ein Sensor die Veränderungen in der Ozonschicht.

Fotos: NASA - NPP

Foto: NASA - NPP-Träger-Rakete Delta-II  auf Startplatz Vandenberg


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Freitag, 28. Oktober 2011 - 00:19 Uhr

Raumfahrt - Ein Stück Weltraum auf Erden

 

Ein Stück Weltraum auf Erden – DLR Göttingen nimmt Vakuumkammer für Tests von elektrischen Raumfahrtantrieben in Betrieb

236 Kubikmeter Weltraum mitten in Göttingen – im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) kann künftig unter realistischen Bedingungen an Raumfahrtantrieben geforscht werden. Am 27. Oktober 2011 ist die neue Versuchsanlage STG-ET (Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen – Elektrische Triebwerke) eingeweiht worden. Kernstück ist eine Vakuumkammer, in der ein Stück Weltraum auf Erden simuliert wird. Bei Temperaturen von bis zu minus 268 Grad Celsius untersuchen die Forscher hier elektrische Raumfahrtantriebe. Mit der STG-ET wird Göttingen zu einem europaweit bedeutenden Schwerpunkt der Satellitenantriebsforschung.

Mehr darüber hier: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-1792/

 


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Donnerstag, 27. Oktober 2011 - 23:40 Uhr

Astronomie - Der Asteroid Lutetia könnte ein Überbleibsel aus der frühen Phase des Sonnensystems sein

Lutetia ist ein wahres Fossil: Einige Bereiche der Oberfläche des Asteroiden gehören mit einem Alter von etwa 3,6 Milliarden Jahren zu den ältesten des Planetensystems. Wegen seiner hohen Dichte ist Lutetia zudem ein Planetesimal, die erste Entwicklungsstufe auf dem Weg zu einem Planeten. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung. Das Team hat Bilder ausgewertet, welche die Raumsonde Rosetta während ihres Vorbeiflugs an Lutetia im Juli 2010 aufgenommen hatte.
Weiter geht es hier: http://www.mpg.de/4617881/Asteroid_Lutetia?page=1
Fotos: ESA

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Donnerstag, 27. Oktober 2011 - 09:15 Uhr

Astronomie - VISTA entdeckt neue Kugelsternhaufen und schaut dabei mitten durch das Herz der Milchstraße

 

Zu gerade mal 158 bislang bekannten Kugelsternhaufen in unserer Milchstraße sind zwei weitere Exemplare hinzugekommen. Sie wurden im Rahmen des Via Lactea-Programms (VVV) in neuen Aufnahmen des ESO-Durchmusterungsteleskops VISTA entdeckt. Mit diesem Programm wurde außerdem der erste Sternhaufen weit hinter dem Zentrum der Milchstraße ausfindig gemacht, dessen Licht mitten durch die dichten Gas- und Staubwolken im Herzen unserer Galaxis zu uns gereist ist.

Der Kugelsternhaufen UKS 1, der den Astronomen schon vor den VISTA-Aufnahmen bekannt war und hier in besonders heller Pracht zu sehen ist, dominiert die rechte Hälfte in der ersten der hier gezeigten neuen Infrarotaufnahmen (Bild a), die das Durchmusterungsteleskop VISTA der ESO am Paranal-Observatorium in Chile aufgenommen hat. Schaut man allerdings genauer hin, dann kann man in dieser sternreichen Himmelsgegend eine Überraschung entdecken – dort verbirgt sich ein zweiter, noch weitaus lichtschwächerer Kugelsternhaufen, der jetzt in einer der VISTA-Himmelsdurchmusterungen entdeckt wurde. Allerdings ist VVV CL001, wie er genannt wurde, selbst in diesem lichtstarken Bild alles andere als auffällig. Er tritt als kleine Ansammlung von Sternen in der linken Bildhälfte in Erscheinung, links oberhalb der Bildmitte.

VVV CL001 ist allerdings nur die erste von VISTAs „kugeligen“ Entdeckungen. Seine Entdecker haben noch ein zweites Objekt ausfindig gemacht, das entsprechend lVVV CL002 getauft wurde und auf dem zweiten der jetzt veröffentlichten Bilder (Bild b) zu sehen ist. Diese kleine, lichtschwache Sternansammlung könnte der dem Zentrum der Milchstraße am nächsten gelegene bekannte Kugelsternhaufen sein.

Die Entdeckung eines neuen Kugelsternhaufens innerhalb der Milchstraße ist sehr selten. Das letzte Exemplar wurde 2010 entdeckt. Vor den beiden hier vorgestellten Neuentdeckungen belief sich die Anzahl der in unserer Heimatgalaxie bekannten Kugelsternhaufen auf 158.

Foto: eso1141a

Foto: eso1141b

Weiter geht es hier:http://www.eso.org/public/germany/news/eso1141/


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Donnerstag, 27. Oktober 2011 - 09:02 Uhr

Astronomie - Zwergplanet Eris Schwester zu Pluto

 

Astronomen haben den Durchmesser des weit entfernten Zwergplaneten Eris zum ersten Mal genau vermessen können. Dazu verfolgten Ende 2010 mehrere Teleskope in Chile, unter anderem das belgische TRAPPIST-Teleskop am La Silla-Observatorium der ESO, wie Eris vor einem schwachen Stern vorbeizog. Eris ist demnach von der Größe her nahezu eine perfekte Zwillingsschwester des Pluto und scheint eine stark reflektierende Oberfläche zu besitzen. Dabei könnte es sich um eine dünne Eisschicht handeln – vermutlich die ausgefrorene und als Reif zu Boden gegangene Atmosphäre der Eris. Die Ergebnisse werden am 27. Oktober 2011 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Im November 2010 führte seine Umlaufbahn um die Sonne den Zwergplaneten Eris von der Erde aus gesehen vor einem schwachen Hintergrundstern vorbei. Aufgrund der großen Entfernung und geringen Größe des Zwergplaneten sind solche Ereignisse, so genannte Sternbedeckungen, sehr selten und auch nur schwer zu beobachten. Erst 2013 wird Eris wieder vor einem Stern vorbeilaufen. Sternbedeckungen stellen die genaueste und oft sogar die einzige Methode dar, den Durchmesser und die Form von Objekten aus den Außenbereichen des Sonnensystems zu bestimmen.

Weiter geht es hier:http://www.eso.org/public/germany/news/eso1142/

Illustrationen: ESO

 


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Mittwoch, 26. Oktober 2011 - 20:56 Uhr

Raumfahrt - Tandem-Forschungsballon erreicht 95.085 Fuß Höhe

 

Ein unbemannter Tandem-Ballon stieg auf fast 100.000 Fuß am letzten Wochenende. Ein Meilenstein für eine "All-volunteer Gruppe" welche Ballon-getragene Nutzlasten in den Erdnahen-Raum senden will. "Die großen Luftfahrtunternehmen haben versucht, dies für Dekaden zu tun und Hunderte Millionen Dollar ausgegeben, " John Powell, Präsident des Kalifornien-gegründeten JP-Aerospaces, sagte heute in einer Pressenotiz. "Wir haben in den letzten fünf Jahre über $30.000 ausgegeben und haben das Tandem entwickelt." Der ferngesteuerte Tandem-Ballon wurde von Nevada' gestartet; stieg über der Felsen-Wüste am Samstag durch extreme Turbulenz in eine Höhe von 40.000 bis 60.000 Fuß und erreichte die 95.085-Fuss-Markierung, sagte Powell. Ein Pilot flog ihn vom Boden aus per Fernsteuerung, zwei elektrisch betriebene, 6 Fuß große Propeller einzuschalten um eine Reihe von Manövern durchzuführen. Am Ende des Auftrags, barst einer der Ballone und der andere Ballon wurde freigegeben. Der Tandem-Nallon stieg mit einer sanften Landung herab, welches erleichtert wurde durch eine Reihe von fünf Fallschirmen, sagte Powell. Forschungsballone sind auf Höhen über 135.000 Fuß (42 Kilometer) gestiegen, aber JP-Aerospace behauptet, dass Tandem einen Höhenrekord für ein angetriebenes, steuerbares Luftschiff erreichte. " Das Höchste vor unserem Tandem war das Army' s-Hörer/HiSentinel, das ging bis 74.000 Fuß vor einigen Jahren. Das gesamte Tandem wog 80 Pfund. Powell sagte, dass Tandem entwickelt wird; um als das kann als Startplattform für kleine Forschungsraketen, als eine Art Mutterschiff für hypersonische Projekte, eine Aufbauplattform für hoch gelegene Forschungsstationen.

Nachfolgend Fotos vom Start und Flug des Tandem-Ballon-Luftschiffes - Fotos: JP Aerospace


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Mittwoch, 26. Oktober 2011 - 10:31 Uhr

Raumfahrt - VV01-Vega in French Guiana eingetroffen

Die ersten Raketenteile von Vega, der zukünftig kleinste Raketen-Träger der ESA ist nach zweiwöchiger Schifffahrt in French Guiana eingetroffen. Diese soll zum ersten Male am 26.Januar 2012 starten und sich in die Reihe der erfolgreichen Starts von Arianespace einreihen.

Mehr darüber hier: http://www.arianespace.com/news-mission-update/2011/861.asp

Fotos: Arianespace - Vega-Ankunft in French Guiana

 


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Montag, 24. Oktober 2011 - 18:35 Uhr

Astronomie - Herschel findet Nachweis für reichlich Wasser

 

 

Mit Hilfe des europäischen Infrarot-Weltraumteleskops Herschel haben Astronomen in der protoplanetaren Staubscheibe um einen jungen Stern Wasserdampf nachgewiesen. Dies deutet auf das Vorhandensein von Eis auf den Staubkörnern in der Scheibe hin. Mit dem so gebundenen Wasservorrat ließen sich nach Ansicht der Astronomen Tausende Ozeane füllen.




Ziel der Beobachtungen des europäischen Infrarot-Weltraumteleskops Herschel war der zwischen fünf und zehn Millionen Jahre alte Stern TW Hydrae in 176 Lichtjahren Entfernung. Der Stern ist von einer Scheibe aus Gas und Staub umgeben, in der sich eventuell Planeten bilden. Auch die Planeten unseres Sonnensystems entstanden, so die Theorie der Astronomen, aus einer solchen rotierenden Scheibe. Diese bestand aus dem Material, das von der Entstehung unserer Sonne übrig geblieben war.

Weiter geht es hier:http://www.esa.int/esaCP/SEMXSWFURTG_index_0.html

Foto: ESA

 


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