Blogarchiv

Sonntag, 26. April 2015 - 20:00 Uhr

UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-04

.

15.06.1999
    
UFO-Landung auf Gran Canaria anno 1976
CENAP-Bremerhaven hat neue Infos hierzu
Wir bleiben auf den Kanarischen Inseln. Am 22.Juni 1976 soll ein UFO auf Cran Canaria gelandet sein. Touristen und Einwohner beobachteten, wie eine Lichterscheinung bis zu einem Zwiebelfeld gezogen ist. Über dem Zwiebelfeld habe sich das UFO dann aufgebläht, bis es die Größe eines Hochhauses erreicht hätte. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch zwei übergroße menschenähnliche Wesen in dem Objekt beobachtet. Nachdem das Objekt sich wieder verkleinert hat und weitergezogen ist, habe man dann auf dem Zwiebelfeld eine Landestelle mit niedergedrückten Pflanzenhalmen aufgefunden. Ferner seien auch weißes Pulver und Brandspuren zurückgeblieben. Werner Walter hat sich dem Fall in seinem Buch "UFOs: Die Wahrheit" (S.180ff) angenommen und tendiert zu der Erklärung, daß dieser Vorfall mit Raketentest von U-Bootverbänden vor der Küste der Kanarischen Inseln im Zusammenhang steht.
Was bislang niemand wußte, ist, daß der heute 83 Jahre alte Essener Paul Karger damals einen Wohnsitz auf Gran Canaria besaß und sich diesem Fall vor Ort angenommen hatte. Dabei hatte ihm anfangs nur interessiert, warum infolge dieser Erscheinung eine Störung des Fernsehempfanges stattgefunden haben soll. "Ich bin überzeugt, daß von Laien oft über falsche Sichtungen viel Unsinn berichtet wird", schreibt Paul Karger. Und so machte er sich selbst auf dem Weg zur Landestelle. Am 12.Juli 1976 schoss er scharfe Farbfotos, maß das Gelände entsprechend ab und fragte nochmals eingehend die Augenzeugen. Seine Ergebnisse relativieren die Bezeichnung Landestelle. Laut Karger sei das Objekt nämlich 15-20 Minuten lang, also über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg, in anderthalb Meter Höhe verblieben. Das eigentlich Interesse ist jedoch seine Untersuchung der vermeintlichen Landestelle. Während die BILD damals von 33 Metern Durchmesser sprach, maß Paul Karger nur 12 Meter. Und auf seinen gelungenen Fotos, die er mir dankenswerterweise zusandte, sind weder weiße Pulver noch Brandspuren auszumachen, sondern lediglich umgebogene Pflanzenhalme. WW hat in seinem Buch die Authenzität dieses Falles angezweifelt. Die Ergebnisse des Paul Karger legen nahe, daß zumindest einige Angaben stark übertrieben wurden!
---
15.06.1999
    
UFO-Crash war Regenbogenpresse-Ente
So etwas soll es auch geben
Wie der spanische Luftwaffenattachè dem CENAP-Untersuchungsbüro in Bremerhaven bereits im März 1998 auf eine Anfrage mitteilte, sei ein angeblicher UFO-Absturz auf Teneriffa eine Erfindung der "Regenbogenpresse" gewesen. Das Autorenteam Alberts/Heepp und Krick berichteten nämlich auf S. 261 ihres Standartwerkes "AKTE X. Die vierte Staffel" (München, 1997) von einem am 12.Oktober 1992 auf Teneriffa vorgefallenen UFO-Absturz. Das Autorenteam: "Alle Zufahrten zum Las-Canadas-National-Park, in dem sich auch der Vulkan Teide befindet, waren für 26 Tage gesperrt, als ein unbekanntes Objekt von spanischen Militärs geborgen und an einen unbekannten Ort transportiert wurde."
Laut dem spanischen Luftwaffenattachè sei es in dem angesprochenen zeitraum zu Erdrutschen gekommen, die im Nationalpark "Las Canadas" einen Stützpfeiler der dortigen Seilbahn beschädigten. Zum zwecke der Reperatur sei der Seilbahnbetrieb dann eingestellt worden. Die Presse hatte daraus die Bergung eines OVNI (spanisch UFO) gemacht. Zu einem Einsatz militärischer Einheiten sei es aber nicht gekommen und die entsprechenden Behörden hätten der Veröffentlichung daher "weder Interesse noch Bedeutung" beigemessen.
---
15.06.1999
    
Wissenschaftlicher Durchbruch drängt Bob Lazar in die Ecke
Element 115-Debatte wird kritisch
Sensation in der Forschung: Wie die Wissenschaftsdienste der ARD/ZDF, Bayern3 und Pro7 am 9.und 10.Juni berichteten, sei es dem deutschen Physiker Viktor Ninov gemeinsam mit Kollegen am Lawrence Berkeley National Laboratory in kalifornien gelungen, die Elemente 116 und 118 herzustellen. Dies ist ein beachtlicher wissenschaftlicher Erfolg, da alle Elemente ab 114 durch ihre Ladungseigenschaften superschwere Atomkerne besitzen, dessen künstliche Herstellung bislang als sehr schwer bis unmöglich gegolten hatte (die Wissenschaft brachte es m.W. bislang erst auf Element 112, d.A.). Die Forscher wollen den Durchbruch zufällig gemacht haben, als sie während eines Experiments einen Strahl aus Krypton-Atomen auf Blei-Atome richteten. Nach dreiwöchiger Bestrahlung verschmolz ein Blei-Atom zu Element 118 und habe sich nach 200 Mikrosekunden in Element 116 umgewandelt. Superschwere Atome sind wegen ungünstiger Bindungsverhältnisse instabil und fallen in sich zusammen. Und genau dies bringt Robert Lazar jetzt in Bedrängnis:
Lazar, der in der berüchtigten Area 51 UFO-Antriebe untersucht haben will, stützt seine Geschichten auf die Behauptung, die Außerirdischen würden für ihren UFO-Antrieb das Element 115 verwenden. Das Element 115 sei nämlich, laut Lazar, außergewöhnlich, da es im gegensatz zu Element 114 und 116 stabil ist. Nach Lazar mache das Element 115 angeblich durch Teilchenbeschuß eine kontrollierte Kernfusion möglich, durch dessen großes Energiepotential das Raumschiff die Raumstruktur so krümmen könne, daß mehrere Lichtjahre in kürzester Zeit überwunden werden. Wie lange Lazar diese Behauptung nun noch aufrecht erhalten kann, bleibt fraglich. Jetzt kennt man eine Methode, diese Elemente herzustellen, und da wird das Element 115 sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Robert Lazar wird man m.E. deshalb schon sehr bald auf wissenschaftlicher Grundlage der Lüge bezichtigen können.
Sascha Schomacker, CENAP-Bremerhaven
---
21.07.1999
    
UFO-Alarm über Rom
Jetzt gibt es immer mehr Zeichen am Himmel
Es war offenbar die richtige Zeit, als neue Zeichen am Himmel auftauchten. Ulrich Magin machte den Reigen auf. Er meldete uns am 19.Juli 1999 über die CENAP-Emailliste die Sichtung einer etwa 45 Grad über dem südwestlichen Horizont auftauchenden "grellen, hell-weiß leuchtenden Kugel" um etwa 0:56 h über Rastatt. Die Feuerkugel war nur Sekundenbruchteile sichtbar und besaß nur einen leichten Schweif, dennoch hatte sie etwa halbe Vollmondgröße besessen. Christian Sommerer aus Eggesin bestätigte uns, daß das Gebilde ein Bolide war, der in den "astronomischen Jahresplan" paßte, da vom 20.Juli bis zum 19.August der Perseiden-Strom auftritt.
Die Stuttgarter Nachrichten vom 20.Juli 1999 berichteten dann von dem Fall Lichterscheinung beunruhigt Römer in einer dpa-Meldung: Hunderte Beobachter haben nach eigenen Erzählungen einen mysteriösen Leuchtkörper über der italienischen Hauptstadt Rom gesichtet. Ein "riesiger leuchtender Ball mit einem Feuerschweif", so heißt es in den Berichten übereinstimmend, habe sich in der Nacht zum Montag mit großer Geschwindigkeit von West nach Ost über den Himmel bewegt, berichtete das italienische Fernsehen am Montag. Möglicherweise habe es sich um einen Kometen oder einen Meteor gehandelt, hieß es. Hunderte von Anrufern bei Polizei und Feuerwehr der Stadt berichteten, sie hätten das seltsame Lichtobjekt gesehen. Es habe kurz vor 3 h den Nachthimmel erleuchtet und sei dann wieder am Horizont verschwunden. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch einige Carabinieri im Dienst beobachteten die Erscheinung. Von einem UFO sprach übrigens niemand.
Über die »Euroufolist« konnte uns dann noch am selben Tag Edoardo Russo vom Centro Italiano Studi UFOlogici (CISU) mitteilen, das er für die La Republica vom selben Tag interviewt worden ist und man dort einen Aufruf an Zeugen abdruckte, sich bei der CISU-UFO-Hotline zu melden. Seiner Ansicht nach war gegen 2:45 h des 19.Juli 1999 ein heller Bolide über den italienischen Himmel gezogen, der von hunderten Menschen zwischen Cagliari (Sardegna) im Westen und Bari im Osten des Landes, genauso aber in Rome und imd südlich gelegenen Palermo auf Sizilien gesichtet worden war. Jeweils eine Person in Turi (Bari) und Palermo gelang es Videoaufnahmen hiervon zu machen, eine davon wurde auf Channel TV in den Nachrichtensendungen gezeigt. In den italienischen Medien selbst wurde zwischen "Alien Spaceships", Kometen, Meteoren und das Verglühen der russischen Raumstation MIR alles mögliche für das Geschehen durch die Reporter und Astronomen der Nation verantwortlich gemacht.
Ein französischer Kollege schickte uns über die Email-Liste UFO Updates - Toronto am 21.Juli 1999 eine AFP-Meldung vom 19.Juli hierzu, worin auf die Videoaufnahme im TV bezug genommen wurde und das Geschehen als ein großer Meteor Erklärung fand.
---
 
10.08.1999
    
UFO-Jagdszenen in Oberbayern
Die ersten "Sommerloch-UFOs" schwirren umher
Es begann am frühen Abend des 5.August 1999. Unser Kollege und regionaler UFO-Sichtungsermittler Josef Schedel hatte gegen 20 h ein hell leuchtendes Objekt am Himmel gesehen, welches sich langsam bewegte. Daraufhin alarmierte er Chris Dimperl von der UFO-Nachrichten-Redaktion in Bayern in Töging am Inn, der auch das "Alien Abduction Research Center Germany" betreibt und für das "Independent Alien Network" (IAN) von W.Raab aktiv ist. Dimperl sah dann das Objekt "vertikal über mir". Um ca 20:45 h verlor sich seine Leuchtkraft: "Dieser Effekt ist zu vergleichen mit einer Lampe im Dunkeln und man schaltet den Lichtschalter aus." Die schwammigen Details: Es war noch hell, die Dämmerung hatte noch nicht eingesetzt. Das Objekt war der Sinne im Westen zugewandt, "es konnte also von meiner Position aus nicht von der Sonne angestrahlt werden" hieß es dann orakelhaft auf der IAN-Webseite. Darüber hinaus wurde festgestellt: "Es muß sich also um ein selbstleuchtendes Objekt mit einem Antrieb gehandelt haben, da es sich definitiv bewegte... Wetterballons scheiden als Erklärungsversuch ebenso aus (da die Flugbahn des Objektes regelmäßig war)..."
Dimperl rief daraufhin den Militärflughafen Erding an (warum eigentlich?), wo der zuständige Offizier die Sichtung ironisch zu Protokoll nahm: "Erst als er merkte, dass er es nicht wie üblich mit hysterischen Anrufern oder Spinnern zu tun hatte, war er mir durch die Blume zu verstehen gab, notierte er sich Dauer, Zeugen, Namen, Telefonnummer von mir, meine Beschreibung und den Namen der Organisation für das ich ermittle, das Independent Alien Network." Ähm, wer sich als Independent Alien Network meldet, wird sicherlich ganz oben in der Vertrauenswürdigkeits-Rangordnung gehandelt. Josef Schedel wiederum fiel nichts besseres ein, als Ingrid Schlotterbeck vom Magazin 2000 zu informieren, "die sofort in der selben Sache zu recherchieren begann". Dimperl verfiel dann sofort in eine Verschwörungsmania, weil a) die "US Air Force" seine Homepage besuchte und b) Schedel in Erding bei seinem Anruf dort gesagt bekam, es habe sich niemand sonst als er hier gemeldet, obwohl Dimperl dort vorher schon vorgesprochen hatte. Dimperl rief nun die ufologische Gemeinde auf in Erding anrufen, um "die Probe aufs Exempel zu machen". Tatsächlich rief ich auch um 21:30 h des 7.August dort an und der diensthabende Offizier von der Sicherheitsabteilung machte auf dumm. Er wußte von nix.
Dimperl: "Was unsere Sichtung angeht können wir Ihnen hier noch keine eindeutige Erklärung anbieten. Wir wissen nun, dass die Sichtung offiziell in Erding gemeldet wurde und diese auch protokolliert wurde. Die Sichtung ist wohl auf Interesse der zuständigen Behörden gefallen." Ich hatte dagegen keineswegs den Eindruck, als wäre das Spektakel von Interesse bei der Sicherheitsabteilung in Erding, ganz im Gegenteil - es ging ihr am Arsch vorbei. Hier gleich Desinteresse als "verleugnerische Haltung" zu etikettieren ist wohl problematisch. Dimperl auf der IAN-Seite: "Auffallend bleibt die Tatsache, dass sich die UFO-Aktivitäten derzeit wieder sprunghaft häufen. Ob dies in irgendeinem Zusammenhang mit der bevorstehenden Sonnenfinsternis steht, bleibt spekulativ." Warum dann aber diese (künstliche) Bezugnahme???
Am 6.August 1999 sah Josef Schedel das Objekt wieder und quasi zur selben Uhrzeit. Für Dimperl ist klar: "Wetterballone scheiden nun entgüldig als Erklärungversuche aus." Die Redaktion von Unknown Reality stellte uns den Internet-Bericht des IAN nochmals als Fax zur Verfügung. Leider waren die direkten sichtungsrelevanten Fakten wie Örtlichkeiten der Sichtungen, Richtung sowie Höhe in Grad nicht bekanntgemacht worden, noch nicht einmal die genaueren Sichtungselemente der Objekterscheinung. Mit dem, was bis dahin vorgestellt worden war, konnte kein erfahrener UFO-Sichtungsermittler etwas anfangen. Um so schwieriger ist es sicherlich für einen unbedarften Ermittler, um es ganz dezent zu sagen. Wiederkehrende "UFOs" dagegen sind empirisch (die meisten UFO-Forscher werden ja eingestehen, dass die UFO-Forschung eine erfahrungswissenschaftliche Arbeit ist) auf zwei Objekte zurückzuführen: a) astronomische Objekte und b) Wetterballone. Zumindest helle Planeten waren wegen des vorherrschenden Tageslichthimmels völlig auszuschließen.
Josef Schedel nannte die Erscheinung als Originalzeuge "ein sehr helles Licht das gegen 20:15 h auftaucht und gegend 20:45 h wieder verschwindet nachdem es am Himmel sich langsam bewegt hatte und allgemein vertikal [also aufsteigend] erschienen ist". Mit Kamera und Videoausrüstung legte er sich nun auf die Lauer. Und hatte Erfolg! Wieder erschien es von neuem. Schedel tat das einzig richtige in so einem Fall: Er rief via Handy sofort zur Konsultation in Mannheim an und berichtete von der neuerlichen Observation, aber auch um Ratschläge einzuholen. Hierbei kamen besondere Effekte zustande, wie sie auch zuvor schon ausgemacht worden waren, aber in dem völlig unzureichenden IAN-Bericht nicht angegeben worden waren, wo viel lieber ein "Vertuschungs-Szenario" aufgebaut werden sollte, anstelle sich faktisch der Geschichte hin anzunähern. Während die wenigen Hinweise zum eigentlichen Sichtungsgeschehen uns an einen Wetterballon denken ließen, wurde ein solcher kategorisch von Chris Dimperl ausgeschlossen. Was verschwiegen worden war sind die Begleitumstände auch des Verschwindens des wiederkehrenden UFOs. Das Objekt verging nämlich in einer Art "Rauchsäule" oder ähnlichem. Über die CENAP-Mailing-Liste sowie telefonisch bekam so Josef Schedel weitere Informationen über unsere Erfahrungen im Umgang mit Wetterballon-"UFOs" vermittelt und somit kam am 9.August 1999 unser regionaler Sichtungsermittler zur einzigen logischen, nachvollziehbaren Einsicht: Das UFO war ein Wetterballon gewesen. In seinem Bericht "Bayerische UFO-Hysterie von CENAP-Sichtungsermittler Josef Schedel aufgeklärt" wurden dann endlich auch weitere Details bekannt, die vorbei bei IAN nicht anzutreffen gewesen waren.
Am 5.August 1999 hatten verschiedene Leute am wolkenlosen Himmel über Gars (50 km östlich von München) einen hellen Lichtpunkt bemerkt, der sich langsam aber stetig von Norden kommend in Richtung Südwest bewegte und plötzlich verschwand. Das Verschwinden wurde bezeichnet, "als wenn man einen Lichtschalter betätigte". Einige der Beobachter sahen bei dem Verschwinden der Erscheinung Blitzlichter und eine Art wie Kondensstreifen- oder Rauchsäulen-Ausbildung. Das wiederkehrende Objekte konnte dann von verschiedenen Punkten aus mehrfach gesehen, fotografiert und auf Video aufgenommen werden. Hierauf ist auch das Vergehen der Erscheinung genau auszumachen. Der Ballon platzte in seiner Scheidelhöhe und aus dem zerplatzenden Ballonkörper entwich seine Heliumgasfüllung, wodurch sich dieser "Kondensationseffekt" ausbildete. Die Blinkeffekte entstanden durch die herabfallenden Ballonfetzen, die sich in der untergehenden Sonne reflektierten.
Was also gleich zwei Mal als "es kann kein Wetterballon" sein von einem unerfahrenen UFO-Freund des Phantastischen deklariert wurde, war dennoch genau dies gewesen! Einmal mehr zeigt sich die alte Problematik wieder, die seit über 50 Jahren die UFOlogie begleitet: Die UFOlogen selbst haben zwar viele spinnerte Gedanken im Hirnkasten, aber von praktischer Feld-Forschung und von den diversen IFO-Stimulis haben sie keine Ahnung. Hier ist einmal mehr der Beweis erbracht. Dabei gehört zum kleinen "A,B, C" der realen UFO-Forschung die Kenntnis über jene Erscheinungen und Objekte im Luftraum, die als Stimulis für UFO-Berichte dienen (in diesem Fall eben die Parameter eines Wetterballons/Ballonsonde). Wer diese Grundlagen der seriösen UFO-Forschung nicht kennt (oder sich der IFO-Herausforderung verweigert) versagt sonach in dem notwendigen Prozess, "die Spreu vom Weizen zu trennen". Dann schwirren natürlich überall Fliegende Untertassen durch die Lüfte und durch die Köpfe.
---
02.09.1999
    
Szenen-Trouble in München
IAN aufgelöst!
Gestern noch gab es eine alien.de-Message wonach die Unknown Reality zusammen mit dem Independent Alien Network (IAN) eine gemeinsame Email-Liste als UFO-Forum aufbaut und Teilnehmer hierfür eingeladen wurden.
Heute gibt es aber eine erstaunliche Wende: Wie UFO-Report-Herausgeber und IAN-Gründer Wladislaw Raab, München, in einer Pressemitteilung gegenüber CENAP ausführte, wird "mit sofortiger Wirkung die Forschungsvereinigung IAN aufgelöst, und alle Mitglieder werden ihren Aufgaben entbunden. Grund hierfür sind die beständigen `Flügelkämpfe` die eine seriöse und intensive Recherchenarbeit unmöglich machen. Am 2.Oktober findet in München die Neugründung statt, neue Mitglieder werden dann dort vor Ort ernannt. Alleiniger Ansprechpartner für das in Gründung stehende IAN ist Wladislaw Raab, München."
Roland Horn, immerhin bisheriger astronomischer Mitarbeiter des UFO-REPORT, erklärte gegenüber CENAP von dieser ganzen Aktion wenig erfreut zu sein und auch nichts über "Flügelkämpfe" zu wissen. Für die Zukunft steht er einer neuen Vereinigung nur noch, auf deren Wunsch, als "freier Mitarbeiter" zur Verfügung. Offenbar sind dies alles Fernwirkungen der schon berichteten UFO-Jagdszenen in Oberbayern, bei denen IAN-Ex-Mitglied Chris Dimperl seine Sachkompetenz vermissen liess und harsche Kritik sogar aus seinem Freundeskreis erfuhr.
Dieses weitere Szenen-interne Problem ist nach der Abspaltung von Edgar Wunder & Co als Forum Parawissenschaften von der GWUP in Roßdorf und nach dem Abgang von Helmut Lammer bei der MUFON-CES und den damit verbundenen Querelen ein weiterer Höhepunkt der Krise in unserem Sektor.
---
 
05.09.1999
    
Neue UFO-Sichtung in Ostdeutschland
Ganze Sternwarten-Mannschaft sah UFO
Selten kommt es vor, aber es geschieht doch: Die komplette Crew einer deutschen Sternwarte wurde Zeuge eines UFO-Phänomens. Via Email unterrichtete uns am 5.September 1999 Martin F. vom Astroclub der Volkssternwarte R. über eine Observation der Sternwarten-Crew aus dem vorausgehenden Abend, dem 4.September 1999. Fiedler, der normalerweise selbst Telefondienst in R. macht und nicht-verstandene IFOs ("alles was irgendwie kein Stern ist") den Menschen erklärt, war nun selbst aufgrund eigener Augen- und Instrumenten-Wahrnehmung von einem ihm nicht gewohnten Himmelsobjekt verblüfft worden...
Hier der Observationsbericht der Sternfreunde: "Die erste Sichtung des Objektes erfolgte um 22:05 h MESZ im Süden in einer Höhe von etwa 25° über dem Horizont. In den ersten Augenblicken hielten es die meisten noch für ein gewöhnliches Flugzeug, bei genauerem Hinsehen jedoch wurden Merkmale des Objektes beobachtet die diese Vermutung nicht unterstützten. Das Objekt bewegte sich Anfangs mit relativ hoher scheinbarer Geschwindigkeit in einer scheinbar geraden Flugbahn über den Himmel, war Orange-Rot und mit bloßem Auge schon als winziges Scheibchen zu erkennen. Es hatte keine blinkenden Positionslichter. Die Anfangshelligkeit betrug in etwa -2 bis -3 mag. Es bewegte sich rasch westwärts, wobei wir es jetzt auch mit Ferngläsern (10x50) verfolgten. Dadurch konnten wir eine etwa 5` große, gleichmäßig ausgeleuchtete, orange-rote Scheibe erkennen über der in etwa 20`-30` Entfernung ein weiterer kleiner Lichtpunkt zu erkennen war.
Nach etwa 6 Minuten war das Objekt bereits nur noch 10° über dem West-Horizont und hatte stark an Helligkeit verloren, allerdings gelang es uns, es in einem der Fernrohre einzustellen. Bei 45facher Vergrößerung im 18=/1800 Maksutov-Teleskop war ebenfalls das Scheibchen, der Lichtpunkt darüber sowie nich ein schwächerer Lichtpunkt dazwischen, nahe des Scheibchens, zu erkennen. Der Durchmesser sank bis 22:15 h MESZ auf etwa 30" bis 60" und die Helligkeit auf etwa 4-6mag. Dann konnten wir das Objekt aufgrund von Bäumen in WNW-Richtung bei einer Höhe von etwa 5° nicht mehr weiter beobachten. Während der Beobachtung wurden keinerlei Geräusche vom Objekt wahrgenommen! Der Himmel war klar und etwas diesig. Es herrschte leichter Ostwind. Zeugen: M., K., W., Z., M., Z., K..
Bei uns gingen die Meinungen dahingehend auseinander, was es gewesen sein könnte. Die kreisförmige Fläche die von Anfang bis Ende zu sehen war, läßt natürlich auf einen Ballon schließen, aber wieso dann die hohe Anfangsgeschwindigkeit und die beiden anderen Lichter sowie die gleichförmige Beleuchtung und die Uhrzeit?! Es ist natürlich nicht möglich auf die Entfernung zu schließen, wenn man die Geschwindigkeit nicht kennt und umgedreht, aber bei der Ballonvariante müßte das Ding entweder normal groß, weit weg und sehr schnell, oder nahe und relativ klein gewesen sein. Da aber auch am Tag bei Ostwind im Sommer häufig Ballons vorbeifliegen und ich weiss wie schnell und groß die normalerweise wirken, kommen mit an dieser Variante starker Zweifel zumal die Windgeschwindigkeit an diesem Abend nicht sehr hoch war (zumindest am Boden). Ähnliches gilt für Zeppeline die auch ab und zu in Dresden starten. Positionslichter waren auch keine zu sehen, was ein Flugzeug sehr unwahrscheinlich werden läßt. Außerdem sind uns die Aus-/Einflugschneisen des Dresdner Flughafens bekannt und in dieser Richtung fliegt sonst eher kein Flugzeug vorbei. Jedenfalls ergab ein Anruf bei Flughafen Dresden-Klotzsche nichts außergewöhnliches. Aufgrund der scheinbaren Größe des Objektes ist etwas Außer-Atmosphärisches ebenfalls ausgeschlossen, es sei den jemand hat ein mehrere Kilometer großes `etwas` ins All geschossen ohne bescheid zu sagen. Auch wurde darüber spekuliert ob das Objekt vielleicht militärischer Natur ist, wovon ich persönlich allerdings wenig halte (Area 51 läßt grüßen)."
Obiger Erfahrungsbericht einer erfahrenen Sternwarten-Mannschaft ist sehr detailiert und weist die praktische Beobachtungserfahrung des Berichterstatters nach, der wohlgemerkt selbst normalerweise "UFOs" der Öffentlichkeit erklärt. Hier jedoch versagte das bisherige Wissen und die Sternwarte R. nahm den von CENAP getragenen Astro-Service innerhalb der Vereinigung der Sternfreunde (VDS) als dortige UFO-Gruppe in Anspruch. Genauso muß es auch sein, langsam läuft also das System dort an. Was wir gesehen haben ist folgendes: Sternwarten werden nicht nur mit UFO-Anfragen konfrontiert, sondern kommen gelegentlich selbst in den Genuss UFO-Zeugenschaft ablegen zu können. Da eine Vielzahl von ungewöhnlichen Objekten im Luftraum immer wieder für UFO-Alarm sorgen ist es auch nicht verwunderlich, wenn selbst erfahrene Himmelsbeobachter mal Dinge sehen, die sie so noch nicht ausgemacht haben. Was hier gesehen worden ist stellt den klassischen UFO-Stimuli namens Miniatur-Heißluftballon dar, dies weiter hier auszuführen wäre »Eulen nach Athen« zu tragen. Obwohl die Astronomen die Klaviadur der ihnen bekannten Objekte durchgingen (und mit Ballon schon ziemlich nahe dran waren!) war der Miniatur-Heißluftballon für Partys etc nicht geläufig und daher entstand einmal der der "UFO-Effekt".
---
Quelle: CENAP-Archiv

Tags: UFO-Forschung 

1996 Views

Sonntag, 26. April 2015 - 15:30 Uhr

Astronomie - Virtual South Pole Telescope expandiert, um Schwarze Löcher zu finden

.

The 10-meter South Pole Telescope, at the National Science Foundation’s Amundsen-Scott South Pole Station, joined the global Event Horizon Telescope array in January. (Photo: Dan Marrone/UA)
.
A team led by the UA has added Antarctica's largest astronomical telescope to the Event Horizon Telescope — a virtual telescope as big as planet Earth — bringing the international EHT collaboration closer to taking detailed images of the very edge, or "event horizon," of the supermassive black hole at the center of the Milky Way galaxy.
he South Pole Telescope and the Atacama Pathfinder Experiment joined together in a “Very Long Baseline Interferometry” experiment for the first time in January. The two telescopes simultaneously observed two sources — the black hole at the center of the Milky Way galaxy, Sagittarius A*, and the black hole at the center of the distant galaxy Centaurus A — and combined their signals to synthesize a telescope 5,000 miles across. (Image: Dan Marrone/UA)
.
Astronomers building an Earth-size virtual telescope capable of photographing the event horizon of the black hole at the center of our Milky Way have extended their instrument to the bottom of the Earth — the South Pole — thanks to recent efforts by a team led by Dan Marrone of the University of Arizona.
Marrone, an assistant professor in the UA's Department of Astronomy and Steward Observatory, and several colleagues flew to the National Science Foundation’s Amundsen-Scott South Pole Station in December to bring the South Pole Telescope, or SPT, into the largest virtual telescope ever built — the Event Horizon Telescope, or EHT. By combining telescopes across the Earth, the EHT will take the first detailed pictures of black holes.
The EHT is an array of radio telescopes connected using a technique known as Very Long Baseline Interferometry, or VLBI. Larger telescopes can make sharper observations, and interferometry allows multiple telescopes to act like a single telescope as large as the separation — or "baseline" — between them.
.
he Atacama Pathfinder Experiment telescope sits atop the plateau of Chajnantor in the Chilean Andes, more than 16,000 feet high. The plane of our galaxy — the Milky Way — can be seen in the sky looking like a band of faint, glowing clouds. To the left of APEX is the central region of the Milky Way, where a supermassive black hole lurks at the core of our galaxy. (Photo: ESO/B. Tafreshi/TWAN/twanight.org)
.
"Now that we’ve done VLBI with the SPT, the Event Horizon Telescope really does span the whole Earth, from the Submillimeter Telescope on Mount Graham in Arizona, to California, Hawaii, Chile, Mexico, Spain and the South Pole," Marrone said. "The baselines to SPT give us two to three times more resolution than our past arrays, which is absolutely crucial to the goals of the EHT. To verify the existence of an event horizon, the 'edge' of a black hole, and more generally to test Einstein's theory of general relativity, we need a very detailed picture of a black hole. With the full EHT, we should be able to do this."
The prime EHT target is the Milky Way’s black hole, known as Sagittarius A* (pronounced "A-star"). Even though it is 4 million times more massive than the sun, it is tiny to the eyes of astronomers. Because it is smaller than Mercury’s orbit around the sun, yet almost 26,000 light-years away, studying its event horizon in detail is equivalent to standing in California and reading the date on a penny in New York.
With its unprecedented resolution, more than 1,000 times better than the Hubble Space Telescope, the EHT will see swirling gas on its final plunge over the event horizon, never to regain contact with the rest of the universe. If the theory of general relativity is correct, the black hole itself will be invisible because not even light can escape its immense gravity.
First postulated by Albert Einstein's general theory of relativity, the existence of black holes has since been supported by decades' worth of astronomical observations. Most if not all galaxies are now believed to harbor a supermassive black hole at their center, and smaller ones formed from dying stars should be scattered among their stars. The Milky Way is known to be home to about 25 smallish black holes ranging from five to 10 times the sun's mass.  But never has it been possible to directly observe and image one of these cosmic oddities.
Weighing 280 tons and standing 75 feet tall, the SPT sits at an elevation of 9,300 feet on the polar plateau at Amundsen-Scott, which is located at the geographic South Pole. The University of Chicago built SPT with funding and logistical support from the NSF’s Division of Polar Programs. The division manages the U.S. Antarctic Program, which coordinates all U.S. research on the southernmost continent.
The 10-meter SPT operates at millimeter wavelengths to make high-resolution images of cosmic microwave background radiation, the light left over from the Big Bang. Because of its location at the Earth's axis and at high elevation where the polar air is largely free of water vapor, it can conduct long-term observations to explore some of the biggest questions in cosmology, such as the nature of dark energy and the process of inflation that is believed to have stretched the universe exponentially in a tiny fraction of the first second after the Big Bang.
"We are thrilled that the SPT is part of the EHT," said John Carlstrom, who leads the SPT collaboration. "The science, which addresses fundamental questions of space and time, is as exciting to us as peering back to the beginning of the universe."
To incorporate the SPT into the EHT, Marrone’s team constructed a special, single-pixel camera that can sense the microwaves hitting the telescope. The Academia Sinica Institute for Astronomy and Astrophysics in Taiwan provided the atomic clock needed to precisely track the arrival time of the light. Comparing recordings made at telescopes all over the world allows the astronomers to synthesize the immense telescope. The Smithsonian Astrophysical Observatory and Haystack Observatory of the Massachusetts Institute of Technology provided equipment to record the microwaves at incredibly high speeds, generating nearly 200 terabytes per day.
"To extend the EHT to the South Pole required improving our data capture systems to record data much more quickly than ever before," said Laura Vertatschitsch of the Smithsonian Astrophysical Observatory. A new "digital back end," developed by Vertatschitsch and colleagues, can process data four times faster than its predecessor, which doubles the sensitivity of each telescope.
For their preliminary observations, Marrone's team trained its instrument on two known black holes, Sagittarius A* in our galaxy, and another, located 10 million light-years away in a galaxy named Centaurus A. For this experiment, the SPT and the Atacama Pathfinder Experiment, or APEX, telescope in Chile observed together, despite being nearly 5,000 miles apart. These data constitute the highest- resolution observations ever made of Centaurus A (though the information from a single pair of telescopes cannot easily be converted to a picture).
"VLBI is very technically challenging, and a whole system of components had to work perfectly at both SPT and APEX for us to detect our targets," said Junhan Kim, a doctoral student at the UA who helped build and install the SPT EHT receiver. "Now that we know how to incorporate SPT, I cannot wait to see what we can learn from a telescope 10,000 miles across."
The next step will be to include the SPT in the annual EHT experiments that combine telescopes all over the world. Several new telescopes are prepared to join the EHT in the next year, meaning that the next experiment will be the largest both geographically and with regard to the number of telescopes involved. The expansion of the array is supported by the National Science Foundation Division of Astronomical Sciences through its new Mid-Scale Innovations Program, or MSIP.
Shep Doeleman, who leads the EHT and the MSIP award, noted that "the supermassive black hole at the Milky Way’s center is always visible from the South Pole, so adding that station to the EHT is a major leap toward bringing an event horizon into focus."
This work was funded through NSF grants AST-1207752 to Marrone; AST-1207704 to Doeleman at MIT's Haystack Observatory; and AST-1207730 to Carlstrom at the University of Chicago.
An international research collaboration led by the University of Chicago manages the SPT. The NSF-funded Physics Frontier Center of the Kavli Institute for Cosmological Physics, the Kavli Foundation, and the Gordon and Betty Moore Foundation provide partial support.
The APEX telescope, located in Chile's Atacama Desert, is a collaboration of the European Southern Observatory, the Max Planck Institute for Radioastronomy and the Onsala Space Observatory in Sweden.
Quelle: The University of Arizona Office of University Communications

Tags: Astronomie 

1664 Views

Sonntag, 26. April 2015 - 12:00 Uhr

Astronomie - Eine neue Zusammenarbeit bei SETI: NExSS (Nexus für Exoplanet System Science)

.

MOUNTAIN VIEW – A new NASA initiative is embracing a team approach to the problem of finding life on planets around other stars. 
Termed NExSS (Nexus for Exoplanet System Science), this virtual institute will benefit from the expertise of several dozen scientists in the effort to find clues to life on far-away worlds.  
Hiroshi ImanakaHiroshi Imanaka, a research scientist at the SETI Institute and a specialist in the chemistry of planetary atmospheres, is part of a team recently selected to be part of NExSS.  He notes how using a “crowd” of experts can help the search:
“One major thrust of the exoplanet community has been to find worlds orbiting in the so-called habitable zone,” notes Imanaka.  “That’s the range of distances from a star where a planet could have temperatures permitting liquid oceans. 
However, liquid oceans are not the only condition under which life can exist.  Some of the moons of Jupiter and Saturn are examples of places that are not in the conventional habitable zone, but might be nonetheless habitable.  We want to take further steps to characterize habitable environments that lie beyond the solar system.”
The study of planets around other stars – so-called exoplanets – is a relatively new field.  Since the launch of NASA’s Kepler space telescope six years ago, thousands of exoplanet candidates have been found, and it’s this sudden storm of new worlds that has prompted efforts to learn if any exhibit clues to the presence of biology, such as oxygen or methane in their atmospheres.  Discovering exoplanets has largely been the work of astronomers, but it’s planetary scientists and astrobiologists who have the expertise to characterize planetary environments and examine them for biology.  The intention of NExSS is to bring practitioners of these multiple disciplines together so they can collaborate on efforts to not simply find exoplanets, but see if any are home to life.
.
Imanaka and his colleagues have investigated one world that might give useful clues in this endeavor: Titan, Saturn’s largest moon.
“Our group is like an all-star Titan team,” says Imanaka.  “We’ve long studied the organic chemistry of this intriguing moon, one that’s swathed in a thick smoggy atmosphere and has lakes of liquid methane and ethane.  We’ve investigated the organic haze in Titan’s atmosphere.”
But is Titan really a good analog for a life-bearing world?
“It’s possible that Titan could have life,” says Imanaka. “I’m not going to say ‘no’.  But what’s certain is that Titan can teach us about a pre-biotic world, as it’s producing the most complex organic compounds known beyond Earth.  And thanks to its exceedingly low temperatures, all the chemical reactions on Titan are sluggish.  It’s a slow-motion world, and that’s why it can tell us about the conditions on the early Earth – and maybe on some exoplanets, too.  
Being part of the NExSS network will allow us to apply this extensive knowledge of Titan to the examination of smoggy exoplanet atmospheres that might be similar.” 
The NExSS initiative is all about collaboration, and brings together sixteen teams in an effort to better sift distant planets for indicators of life.  In this, the space agency is borrowing a leaf from celebrated basketball player Michael Jordan:
“Talent wins games, but teamwork and intelligence win championships.”
Quelle: SETI Institute

Tags: Astronomie 

1665 Views

Sonntag, 26. April 2015 - 11:34 Uhr

Astronomie - Riesen kosmischer Tsunami weckt komatöse Galaxien

.

Galaxies are often found in clusters, with many 'red and dead' neighbours that stopped forming stars in the distant past. Now an international team of astronomers, led by Andra Stroe of Leiden Observatory and David Sobral of Leiden and the University of Lisbon, have discovered that these comatose galaxies can sometimes come back to life. If clusters of galaxies merge, a huge shock wave can drive the birth of a new generation of stars – the sleeping galaxies get a new lease of life. The scientists publish their work in the journal Monthly Notices of the Royal Astronomical Society.

.

A radio image highlighting the shock wave (seen here as the bright arc running from bottom left to top right) in the ‘Sausage’ merging cluster, made using the Giant Metrewave Radio Telescope. The shock wave was generated 1 billion years ago, when the two original clusters collided, and is moving at a very high speed of 9 million kilometres per hour.

.

Galaxy clusters are like cities, where thousands of galaxies can be packed together, at least in comparison to the sparsely-populated space around them. Over billions of years, they build up structure in the universe - merging with adjacent clusters, like growing cities absorb nearby towns. When this happens, there is a huge release of energy as the clusters collide. The resulting shock wave travels through the cluster like a tsunami, but until now there was no evidence that the galaxies themselves were affected very much.
Stroe and Sobral observed the merging galaxy cluster CIZA J2242.8+5301, nicknamed the 'Sausage', located 2.3 billion light years away in the direction of the constellation of Lacerta, in the northern hemisphere of the sky. They used the Isaac Newton and William Herschel Telescopes on La Palma, and the Subaru, CFHT and Keck Telescopes on Hawaii, and found that far from ‘watching from the back’ the cluster galaxies were transformed by the shock wave, triggering a new wave of star formation.
Stroe comments: "We assumed that the galaxies would be on the sidelines for this act, but it turns out they have a leading role. The comatose galaxies in the Sausage cluster are coming back to life, with stars forming at a tremendous rate. When we first saw this in the data, we simply couldn’t believe what it was telling us."
The new work implies that the merger of galaxy clusters has a major impact on the formation of stars. "Much like a teaspoon stirring a mug of coffee, the shocks lead to turbulence in the galactic gas. These then trigger an avalanche-like collapse, which eventually leads to the formation of very dense, cold gas clouds, which are vital for the formation of new stars", says Stroe.
Sobral adds: "But star formation at this rate leads to a lot of massive, short-lived stars coming into being, which explode as supernovae a few million years later. The explosions drive huge amounts of gas out of the galaxies and with most of the rest consumed in star formation, the galaxies soon run out of fuel. If you wait long enough, the cluster mergers make the galaxies even more red and dead – they slip back into a coma and have little prospect of a second resurrection."
Every cluster of galaxies in the nearby Universe has experienced a series of mergers during its lifetime, so they should all have passed through a period of extremely vigorous production of stars. Given that the shocks will only however lead to a brief (in astronomical terms) increase in star formation, astronomers have to be very lucky to catch the cluster at a time in its evolution when the galaxies are still being 'lit up' by the shock.
The next step is to see if the Sausage cluster is unique and that these bursts of star formation need very particular conditions. By studying a much bigger sample of galaxies, the team hope to find out exactly how they happen.
.
A composite image of the ‘Sausage’ merging cluster CIZA J2242.8+5310, made using data from the Subaru and Canada France Hawaii Telescopes (CFHT). The white circles indicate galaxies outside of the cluster, while yellow circles are cluster galaxies, where accelerated star formation is taking place. Green marks regions of radio emission, tracing out shock waves and purple marks the hot gas between the galaxies that emits X-rays. The cluster is one of the most massive in the Universe. Credit: Andra Stroe.
Quelle: Royal Astronomical Society
 

Tags: Astronomie 

1847 Views

Sonntag, 26. April 2015 - 11:24 Uhr

Astronomie - Von Innen nach Außen: Rätsel der galaktischen Scheiben gelöst

.

Die der Milchstraße ähnliche Galaxie NGC 891. Die farbigen Linien zeigen das Alter der ausgeweiteten Scheibenkomponenten unterschiedlicher Sterngenerationen. 
Zusammengenommen ergeben sie eine Scheibe mit konstanter Dicke, hier markiert durch die weißen Linien. (Credit: Adam Block, Mt. Lemmon SkyCenter, University of Arizona / Ivan Minchev, AIP)
.
24. April 2015. Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Ivan Minchev, Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), hat mithilfe hochmoderner theoretischer Modelle das Rätsel um die Entwicklung der Galaxienscheiben gelöst. Die jetzt veröffentlichte Studie zeigt, dass sich Sternpopulationen gleichen Alters durch Galaxienkollisionen nach außen hin ausweiten. Ähnlich wie die Blütenblätter einer Rose reichern sich diese Populationen schichtweise in der Galaxie an und formen so allmählich die dicke Scheibe.
„Wir können nun zum ersten Mal zeigen, dass dicke Scheiben nicht nur aus alten Sterngenerationen bestehen, sondern – in einem größeren Abstand zum Galaxienzentrum – auch junge Sterne enthalten,“ erklärt Ivan Minchev. „Die Verteilung in den Außenregionen, die wir für Sterne gleichen Alters sehen, wird durch ein Bombardement von kleineren Satellitengalaxien verursacht. Diese schlagen vorwiegend in den äußeren Bereichen Sterne aus der Scheibenebene heraus, so dass die Scheibe insgesamt nach außen ausgeweitet erscheint.“
Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen führten die Astronomen numerische Simulationen auf leistungsfähigen Computern durch und untersuchten die Struktur simulierter Galaxien. Dazu betrachteten die Wissenschaftler Sterne gleichen Alters und verglichen ihre Verteilung. Dabei zeigte sich, dass jede Sternengeneration in der Tat eine sich nach außen öffnende Struktur, ähnlich der Öffnung einer Trompete, bildet. Verursacht wird diese Strukturbildung durch Kollisionen mit kleineren Galaxien. Da die ältesten Sterne in den inneren Regionen von Galaxien entstehen, findet die Ausweitung für sie näher am Zentrum statt, während der Effekt sich für jüngere Sterne eher in äußere galaktische Regionen verlagert. In der Beobachtung erscheinen die ineinander geschachtelten Ausdehnungen aller Sterngenerationen dann als dicke galaktische Scheibe.
Galaxien können über ihre Sterne in zwei Komponenten unterteilt werden: in eine dünne Scheibe, die von einer dickeren Scheibe umhüllt wird. Bisher herrschte die Überzeugung vor, dass die Sterne in der dicken Scheibe die ältesten sind. Beobachtungen der Milchstraße zeigen jedoch auch ältere Sterne näher am Zentrum und junge Sterne in den äußeren Regionen. Wissenschaftler stimmen überein, dass diese Zusammensetzung auf ein Entstehungs-Szenario zurückgeht, bei dem in der Milchstraße Sterne zuerst im Zentrum und später in den äußeren Regionen entstanden Ähnlich wie auch Städte radial nach außen wachsen: beginnend von einem mittelalterlichen Stadtkern hin zu modernen Vororten. Die genaue Erfassung der Struktur der Milchstraße ist schwierig, da unser Sonnensystem sich in der Scheibenebene, ungefähr auf halber Strecke vom Zentrum, befindet. Um dieser eingeschränkten Perspektive Rechnung zu tragen leiten Astronomen ihre Modelle basierend auf Sternen in unserer Umgebung ab. Nichtsdestotrotz: wenn die Milchstraße ähnlich wie andere Galaxien ist und ihre dicke Scheibe nur aus alten zentral konzentrierten Sternen aufgebaut ist, wäre die dicke Scheibe kürzer als ihre dünne. Allerdings beobachten wir in anderen Galaxien dicke Scheiben, die genauso ausgedehnt sind wie die Galaxien selbst. Minchevs Ergebnisse lösen diesen Widerspruch.
„Zum ersten Mal verstehen wir den Ursprung der dünnen und dicken Scheibenstruktur und wie sich Galaxien wie unsere Milchstraße bilden“, schließt Ivan Minchev. „Unsere Vorhersagen werden bald mit Daten der Gaia-Mission und hoch präzisen Instrumenten, wie MUSE am Very Large Telescope, getestet.
Quelle: Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam

Tags: Astronomie 

1765 Views

Samstag, 25. April 2015 - 19:15 Uhr

Raumfahrt - Abdocken von Progress 57 Cargo Raumschiff an ISS

.

SS042E101429 (01/05/2014) — This image, photographed by one of the Expedition 42 crew members aboard the International Space Station, shows the the Soyuz TMA-15M spacecraft on the left attached to the Rassvet module on the Earth-facing port of the Russian segment of the station that delivered Expedition 42 crewmembers Anton Shkaplerov of the Russian Federal Space Agency (Roscosmos), Terry Virts of NASA and Samantha Cristoforetti of the European Space Agency on Nov. 24, 2014 , and to the right, the unpiloted ISS Progress 57 cargo craft that is docked to the Pirs Docking Compartment and which arrived at the station a month earlier on Oct. 29, 2014.
.
The Russian ISS Progress 57 cargo spacecraft separated from the International Space Station at 2:41 a.m. EDT while the spacecraft were flying 257 miles above northwestern China.
After its departure, the spacecraft will move away from the orbiting laboratory to a safe location where it will remain until commanded to reenter Earth’s atmosphere Sunday morning, April 26. The intense heat of reentry will cause the vehicle to burn up over the Pacific Ocean.
The departure of the Progress 57 vehicle clears the Pirs docking port for the arrival of the new ISS Progress 59 cargo ship. It will launch to the station at 3:09 a.m. Tuesday morning, April 28, from the Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan on a resupply mission to deliver another two tons of provisions for the station crew members.
Quelle: NASA
.

Saturday's Progress 57 Space Station Departure Paves the Way for new Russian Re-supply Mission

Russia's Progress 57 re-supply capsule departed the International Space Station's Russian segment early Saturday, opening a docking port for the arrival of a successor just days away from lift off from the Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan.
The trash filled Progress 57 freighter departed the Pirs module at 2:41 a.m., EDT. It arrived on Oct. 29, 2014 with 5,800 pounds of propellant and other supplies for the six person crew.
Progress 59, which will carry a similar three ton cargo, is scheduled to lift off from Baikonur on Tuesday at 3:09 a.m., EDT, initiating a four orbit, six hour sprint to the orbiting science laboratory and an automated docking.
Progress 57, filled with space station trash, is scheduled to make a destructive re-entry into the Earth's atmosphere over the Pacific Ocean on Sunday.
Quelle: AviationWeek

Tags: Raumfahrt 

1593 Views

Samstag, 25. April 2015 - 15:51 Uhr

Raumfahrt - ISS in Zahlen und Fakten zum heutigen 6000. Orbit-Tag

.

About the Space Station: Facts and Figures
The International Space Station is a unique place – a convergence of science, technology and human innovation that demonstrates new technologies and makes research breakthroughs not possible on Earth.
It is a microgravity laboratory in which an international crew of six people live and work while traveling at a speed of five miles per second, orbiting Earth every 90 minutes.
The space station has been continuously occupied since November 2000. In that time, more than 200 people from 15 countries have visited.
Crew members spend about 35 hours each week conducting research in many disciplines to advance scientific knowledge in Earth, space, physical, and biological sciences for the benefit of people living on our home planet.
The station facilitates the growth of a robust commercial market in low-Earth orbit, operating as a national laboratory for scientific research and facilitating the development of U.S. commercial cargo and commercial crew space transportation capabilities.
More than an acre of solar arrays provide power to the station, and also make it the next brightest object in the night sky after the moon. You don’t even need a telescope to see it zoom over your house. And we’ll even send you a text message or email alert to let you know when (and where) to look up, spot the station, and wave!
The space station remains the springboard to NASA's next great leap in exploration, enabling research and technology developments that will benefit human and robotic exploration of destinations beyond low-Earth orbit, including asteroids and Mars. It is the blueprint for global cooperation – one that enables a multinational partnership and advances shared goals in space exploration.
.
Image above: The International Space Station's length and width is about the size of a football field.
Credits: NASA
.
Visitors to the International Space Station by Country
Credits: NASA
.
April 15, 2015 International Space Station Configuration. (Clockwise from top) The Soyuz TMA-16M spacecraft is docked to the Poisk mini-research module. The ISS Progress 58 spacecraft is docked to the Zvezda service module. The ISS Progress 57 spacecraft is docked to the Pirs docking compartment. The Soyuz TMA-15M spacecraft is docked to the Rassvet mini-research module. The SpaceX Dragon cargo craft is berthed to the Harmony module.
Credits: NASA
.
There have been 187 International Space Station spacewalks
Credits: NASA
.
Space station crews, also known as Expeditions, typically stay in space for about 5-1/2 months. However, two crew members, NASA astronaut Scott Kelly and Roscosmos cosmonaut Mikhail Kornienko, are living and working in space for one year until March 2016.
Credits: NASA
.
International Space Station at Completion
The ISS solar array surface area could cover the U.S. Senate Chamber three times over.
ISS is larger than a six-bedroom house.
ISS has an internal pressurized volume of 32,333 cubic feet, or equal that of a Boeing 747.
The solar array wingspan (240 feet) is longer than that of a Boeing 777 200/300 model, which is 212 feet.
Fifty-two computers control the systems on the ISS.
More than 115 space flights were conducted on five different types of launch vehicles over the course of the station’s construction.
More than 100 telephone-booth-sized rack facilities can be in the ISS for operating the spacecraft systems and research experiments.
The ISS is almost four times as large as the Russian space station Mir and about five times as large as the U.S. Skylab.
The ISS weighs almost one million pounds (approximately 925,000 pounds). That’s the equivalent of more than 320 automobiles.
The ISS measures 357 feet end-to-end. That’s equivalent to the length of a football field including the end zones (well, almost – a football field is 360 feet).
3.3 million lines of software code on the ground support 1.8 million lines of flight software code.
Eight miles of wire connects the electrical power system.
In the International Space Station’s U.S. segment alone, 1.5 million lines of flight software code run on 44 computers communicating via 100 data networks transferring 400,000 signals (e.g. pressure or temperature measurements, valve positions, etc.).
The ISS manages 20 times as many signals as the space shuttle.
Main U.S. control computers have 1.5 gigabytes of total main hard drive storage in the U.S. segment compared to modern PCs, which have ~500 gigabyte hard drives.
The entire 55-foot robot arm assembly is capable of lifting 220,000 pounds, which is the weight of a space shuttle orbiter.
The 75 to 90 kilowatts of power for the ISS is supplied by an acre of solar panels.
International Space Station Size & Mass
Module Length: 167.3 feet (51 meters)
Truss Length: 357.5 feet (109 meters)
Solar Array Length: 239.4 feet (73 meters)
Mass: 924,739 pounds (419,455 kilograms)
Habitable Volume: 13,696 cubic feet (388 cubic meters)
Pressurized Volume: 32,333 cubic feet (916 cubic meters)
Power Generation: 8 solar arrays = 84 kilowatts
Lines of Computer Code: approximately 2.3 million
.
The International Space Station configuration as of 2011.
Quelle: NASA

Tags: Raumfahrt 

1560 Views

Samstag, 25. April 2015 - 15:03 Uhr

Raumfahrt - ISS Laser-Abwehr Experiment für Weltraummüll

.

Image above: The International Space Station's length and width is about the size of a football field.

.

On your street, littering is an annoyance. But in space, it could be deadly. Bits of junk from past missions, dead satellites and old rocket boosters now amount to some 30,000 tons of debris in orbit, ranging from lost nuts and bolts to entire defunct satellites. That's a problem for astronauts and working spacecraft, because even a BB-sized piece of material moving at orbital speeds can pack a punch. According to NASA, small pieces of debris can move as fast as 17,500 miles per hour—nearly eight times the speed of a bullet fired from a military rifle.
Proposals to get rid of space junk include nets in space and solar sails. The problem with those concepts is the need to match orbits with the debris—maneuvering to do that requires lots of fuel or, in the case of solar sails, a lot of pirouettes in space. So some scientists and engineers are proposing something simpler: shoot the stuff down.
This week, a team led by Toshikazu Ebisuzaki of Japan's RIKEN research institute proposed using a space-based ultraviolet laser aimed with a telescope. To demonstrate the concept, they want to launch a fiber-optic laser to the International Space Station and pair it with an already-budgeted and approved telescope, the Extreme Universe Space Observatory (EUSO), due to be mounted on the ISS and scheduled for launch in 2017.
"We want to use the ISS as a platform and test bed," says Ebisuzaki, whose team described their idea last month in Acta Astronautica. EUSO was originally designed as a cosmic ray detector. When the high-energy rays hit Earth's atmosphere, they create a UV glow, and the telescope is able to pick up such bursts. Ebisuzaki's team thinks it could do a kind of double duty, because the instrument has a wide field of view.
The plan is to for the telescope to look for debris when the ISS is on the night side of Earth but is still able to look over the horizon at stuff that's lit by the sun. This happens for about 5 minutes of every 90-minute orbit. Once the telescope sees something, a relatively weak laser pulse can be fired to light up the object. The beam would reflect off it and allow the system to get a better read on how far away it is and how fast it is moving—basically, a UV version of radar.
At that point, the fiber-optic laser could fire more pulses, this time with more power and a tighter beam. Each pulse would last only about a tenth of a nanosecond, but thousands would be fired. The laser wouldn't disintegrate the debris outright, but would instead vaporize a tiny portion of it. The vapor then acts like a tiny thruster burn, slowing the pieces down enough that they fall into the atmosphere and burn up.
Even if the laser on board the ISS proves its potential, the team won't get cocky. Their next step would be to launch a small independent satellite with a similar set-up to further test the concept. This "mini-EUSO," as Ebisuzaki calls it, would orbit at the same approximate altitude as the ISS and would serve as a more "real world" demonstration. If that stage is successful, the team would finally send up a full-size debris-clearing satellite, which would go higher than the ISS to about 500 miles, just above where the debris density tends to peak.
Some scientists, though, have expressed skepticism about details of Ebisuzaki's plan. Claude Phipps, managing partner at Photonics Associates, a Santa Fe company that studies laser propulsion, proposed a similar system called L'ADROIT in 2014. Phipps' proposal involves a visible-light telescope that would travel in a polar orbit (perpendicular to the Equator), because that's where most of the debris tends to be.
Some of the problems with the EUSO plan involve the physics of where the ISS orbits, which will limit the project's effectiveness, Phipps says. The ISS is below much of the problematic debris, and the telescope is designed to point toward the Earth, so catching targets at the right angle will be hard. Also, the push from vaporization might be in the wrong direction to efficiently de-orbit space junk—the beam wouldn't always be hitting it head-on, which is what you want to send the pieces into the atmosphere.
Another issue is how well the fiber-optic lasers would work outside of the lab. Such lasers are made from multiple fibers bundled together, and the light traveling through them will have to be precisely timed. "If you have say, ten fibers, or ten thousand, in some kind of circular array, the wave fronts have to come out at the same moment," Phipps says. That requires a lot of fine-tuning. Phipps' idea is to use a more conventional single-beam laser, although Ebisuzaki says the fiber-optic system allows for better heat dissipation.
Still, a good part of Ebisuzaki's idea is the staged approach, which allows them to show what works as they scale up, Phipps says. "[Ebisuzaki] also has a pretty clever design for the telescope," he adds.
Removing space debris with such systems is garnering more interest—Phipps is going to a meeting of experts in France next week to discuss that very topic. Besides lessening the danger to astronauts, getting old satellites out of valuable orbital real estate would be an economic boon, since those nonfunctioning hulks get in the way. And the danger that a low-Earth orbit satellite like those in the GPS system will be shattered by a stray hunk of metal or even another satellite is very real. It happened once in 2009, when an Iridium communications satellite and an older Russian probe collided, spreading even more debris far and wide.
With ideas and proposals piling up, Phipps hopes that space agencies will start to move faster and implement a plan before space junk takes a deadly toll. "I'm afraid it's going to take a fatality," Phipps says. "But I hope not."
Quelle: Smithsonian

Tags: Raumfahrt 

1803 Views

Samstag, 25. April 2015 - 12:25 Uhr

Raumfahrt - Anti-Satelliten-Waffen für Kritische US-Satelliten

.

U.S. and China locked in a high stakes contest over satellites that are critical to national security and everyday life

.

U.S. officials have become concerned about China's anti-satellite capabilities, which could potentially threaten the satellites that give the U.S. military its edge on the battlefield and provide the GPS signals that smartphones, ATMs, and power grids use. David Martin reports on this competition high above the Earth on the next edition of 60 Minutes, Sunday, April 26 at 7 p.m. ET/PT.

Martin provides a rare look at Space Command, the branch of the U.S. Air Force charged with launching and protecting U.S. satellites. The report includes stunning images of a massive, laser-guided telescope in Albuquerque, New Mexico, that can be used to surveil the satellites of potential adversaries like China.
USAF Gen. John Hyten, the head of Air Force Space Command, tells Martin that he believes China will soon be able to threaten U.S. satellites in "every orbital regime that we operate in," from low Earth orbit a few hundred miles above the Earth, to geosynchronous orbit more than 20,000 miles up - where some of the military's most important satellites circle the Earth.
"Now we have to figure out how to defend those satellites, and we're going to," Hyten says.
"Today, can a U.S. military satellite maneuver itself out of the way of an upcoming anti-satellite weapon?" Martin asks. "The answer is maybe," Hyten says. "It depends on the satellite...when it was built... how old it is...when we know the threat is coming.''
Martin reports that the U.S. has tested anti-satellite weapons in the past and, by most accounts, spends 10 times more on space than the Chinese. A White House document obtained by 60 Minutes estimates the Pentagon spends about $25 billion a year on space - more than NASA or any other space agency in the world. The estimate includes spy satellites and other classified spending.
In a statement, the Chinese embassy in Washington, DC, told 60 Minutes that China is "committed to the peaceful use of outer space."
Gen. Hyten says the U.S. wants peace but must be prepared for conflict. "It's a competition that I wish wasn't occurring, but it is," says Hyten. "If we're threatened in space...we have the right of self-defense... and we'll make sure we can execute that right."
Quelle: CBS

Tags: Raumfahrt 

1848 Views

Samstag, 25. April 2015 - 11:45 Uhr

Raumfahrt - Vorbereitung für Ariane-5 Flight-VA-222 mit THOR-7 und SICRAL-2 Satelliten

.

20.10.2014

As Arianespace continued building toward the company’s record total of 12 missions in 2014, launcher elements for the initial Ariane 5 flight of 2015 were delivered this week to French Guiana aboard the MN Toucan – one of two sea-going vessels performing transportation rotations between Europe and South America. It marked an initial step for this mission, Flight VA222, to launch two spacecraft: Telenor SATELLITE Broadcasting’s THOR 7 and SICRAL 2, which will be orbited in the framework of a turnkey contract that the Italian Defense Ministry and the French DGA armament agency (Direction Générale de l’Armement) have with Thales Alenia Space Italy. 
Quelle: arianespace
.
Update: 26.11.2014
.

The first Ariane 5 to be launched in 2015 begins its Spaceport build-up

Spaceport assembly activity of the Ariane 5 for Flight VA222 begins with erection of its cryogenic core stage over the mobile launch table, followed by the solid boosters’ rollout to the Launcher Integration Building.
.
Ariane Flight VA222
As Arianespace prepares to close out a busy year of mission activity, the initial Ariane 5 for launch in 2015 already is beginning to take shape at the Spaceport.
This vehicle started its build-up in the dedicated Launcher Integration Building, where the cryogenic core stage was raised into place over one of two mobile launch tables available for the heavy-lift Arianespace workhorse.
To accompany the assembly process, Ariane 5’s two solid propellant boosters were rolled out for their mating with the core stage – clearing the way for continued integration.
The activity is being performed by prime contractor Airbus Defence and Space, which will deliver the Ariane 5 to Arianespace for payload integration, final checkout and launch.
Arianespace is targeting a liftoff next March for the launcher, which is to carry Telenor Satellite Broadcasting’s THOR 7 commercial relay satellite and the Sicral 2 telecommunications platform for Telespazio, on behalf of the French and Italian military forces.
For the mission, THOR 7 is to ride in Ariane 5’s upper passenger position, with Sicral 2 located below it in the SYLDA dispenser system.  Designated Flight VA222, this launch will be the 222nd liftoff of an Ariane family vehicle from the Spaceport. 
Quelle: arianespace
.
Update: 24.02.2015
.

French Guiana welcomes the THOR 7 spacecraft for launch by Ariane 5

Protected inside its shipping container, THOR 7 is unloaded from the cargo jetliner after arriving at Félix Eboué Airport near French Guiana’s capital city of Cayenne.
.
Ariane Flight VA222
The THOR 7 satellite for Arianespace’s first Ariane 5 mission in 2015 has arrived in French Guiana, marking the start of payload preparations for this dual-passenger flight from the Spaceport – which is scheduled for an April liftoff.
THOR 7 – produced by SSL (Space Systems/Loral) for Telenor Satellite Broadcasting (TSBc) – was delivered this month by a cargo jetliner, which landed at Félix Eboué International Airport near the capital city of Cayenne. Following unloading, the spacecraft was transferred by road for initial processing, including a “fit-check” validation with the adapter that will serve as its interface with Ariane 5, inside the Spaceport’s S5C clean room facility.
Based on the SSL 1300 platform, THOR 7 is equipped with 11 Ku-band transponders in order to provide dedicated capacity for broadcast services in Central and Eastern Europe. It also includes a Ka-band payload, which will be used to meet the growing demand for broadband communications within the offshore sector – offering coverage over the North Sea, the Norwegian Sea, the Red Sea, the Baltic Sea, the Persian Gulf and the Mediterranean.
THOR 7 will be the second satellite launched for Telenor Satellite Broadcasting by Arianespace, following the October 2009 orbiting of THOR 6 – which also utilized a heavy-lift Ariane 5.
Joining THOR 7 on Arianespace’s April mission is the Sicral 2 military telecommunications satellite, to be launched in the framework of a turnkey contract that the Italian Defense Ministry and the French DGA armament agency (Direction Générale de l’Armement) have with Thales Alenia Space Italy. It will provide strategic and tactical telecommunications links for the French and Italian military forces, as well as reserve telecommunications capacity for other NATO nations. Telespazio, among other things, is responsible for the launch service.
.
In preparation activity for Arianespace’s mission, THOR 7 is lowered for its fit-check process inside the Spaceport’s S5C clean room facility.
Quelle: arianespace

.
Update: 6.03.2015 
.
 
Ariane5 - VA222
Both payloadsfor Arianespace’s first heavy-lift Ariane 5 mission of 2015 are now in French Guiana, with arrival of the Sicral 2 satellite this week.
Delivered aboard a cargo jetliner, Sicral 2 landed at Félix Eboué International Airport near French Guiana’s capital city of Cayenne and was transferred by road to the Spaceport, where it is scheduled for an April liftoff on a dual-passenger mission.
Sicral-2 is a military telecommunications satellite that will provide strategic and tactical telecommunications links for French and Italian military forces, as well as reserve telecommunications capacity for other NATO nations. The spacecraft will be launched in the framework of a turnkey contract that the Italian Defense Ministry and the French DGA armament agency (Direction Générale de l’Armement) have with Thales Alenia Space Italy. Telespazio, among other things, is responsible for the launch service.
On Ariane 5 Flight VA222, Sicral 2 is to be joined by THOR 7 – a communications satellite for Telenor Satellite Broadcasting (TSBc). Produced by SSL (Space Systems/Loral), THOR 7 is equipped with 11 Ku-band transponders for broadcast services in Central and Eastern Europe, and a Ka-band payload to meet the growing demand for broadband communications within the offshore sector. 
Quelle: arianespace
-
Update: 10.04.2015
.
Both payloads for Arianespace’s next Ariane 5 flight are mated to the launch vehicle
Ariane Flight VA222
The heavy-lift Ariane 5 for Arianespace’s April 15 mission is now complete following integration of its dual-satellite payload – consisting of THOR 7 and Sicral 2 – at the Spaceport in French Guiana.
.
Ariane 5’s upper payload section – composed of THOR 7 and its payload fairing – is raised inside the Spaceport’s Final Assembly Building for installation atop the launcher.
.
Encapsulated in an ogive-shaped protective payload fairing, THOR 7 was lowered into place yesterday over its Sicral 2 co-passenger – which had been installed atop Ariane 5’s core section during preceding activity.
This integration milestone – achieved at the Spaceport’s Final Assembly Building for Ariane 5 – clears the way for a new phase that includes the launch readiness review on April 13, which is to be followed by Ariane 5’s rollout to the ELA-3 launch zone the next day.
Designated Flight VA222, liftoff is scheduled during a 1-hr., 54-min. launch window opening on April 15 at 4:43 p.m. local time in French Guiana, with the two spacecraft to be deployed on a mission lasting approximately 34 minutes.
As the upper payload in Ariane 5’s arrangement, THOR 7 – which was built by SSL (Space Systems/Loral) for operation by Telenor Satellite Broadcasting – will be released first in the flight sequence.
This relay platform is equipped with Telenor’s initial high-performance Ka-band payload, designed to serve the maritime sector – offering cost-effective solutions and high-powered coverage over the North Sea, the Norwegian Sea, the Red Sea, the Baltic Sea and the Mediterranean. THOR 7 also has a Ku-band payload for broadcast and television services in Central and Eastern Europe.
Sicral 2 – a military telecommunications satellite designed to provide strategic and tactical telecommunications links for French and Italian military forces, as well as reserve capacity for other NATO nations – is to be deployed from the launcher’s lower passenger position, with its separation to follow that of THOR 7.
The spacecraft will be lofted in the framework of a turnkey contract that the Italian Defense Ministry and the French DGA armament agency (Direction Générale de l’Armement) have with Thales Alenia Space Italy. Telespazio, among other things, is responsible for the launch service. 
.
Quelle: arianespace
.
Update: 14.04.2015
.
-
ARIANESPACE FLIGHT VA222 / THOR 7 & SICRAL 2
THE LAUNCH READINESS REVIEW (RAL) took place in Kourou on Monday April 13, 2015 and authorized count-down operations for the THOR 7 & SICRAL 2 launch.
On the third launch of the year from the Guiana Space center in French Guiana, and the first with an Ariane 5, Arianespace will orbit satellites for two European operators: 
THOR 7 for the private Norwegian company Telenor Satellite Broadcasting (TSBc), and SICRAL 2 for Telespazio, on behalf of the Italian Ministry of Defense and the French defense procurement agency DGA (Direction Générale de l’Armement, part of the Ministry of Defense).
The year’s first mission with the Ariane 5 heavy launcher once again illustrates Arianespace’s assigned task of guaranteeing independent access to space for European operators from both the private and public sectors. Since being founded in 1980, Arianespace has placed 224 satellites into geostationary transfer orbit for customers from Europe.
It will be launched from the Ariane launch complex N° 3 (ELA3), in Kourou, French Guiana.
Quelle: arianespace
---
Update: 13.45 MESZ 
ARIANESPACE FLIGHT VA222
THOR 7 and SICRAL 2: LAUNCH DELAYED
During the preparations for the roll-out of the launcher for flight VA222, an anomaly occurred on a fluid connector between the cryogenic upper stage and the launch table.
As a result, Arianespace has decided to postpone the launch initially scheduled for April 15, 2015, in order to replace this part and perform the subsequent verifications.
The launch vehicle and its THOR 7 and SICRAL 2 satellite payloads are maintained in fully safe conditions and in stand-by mode.
The new launch date targeted will be announced very soon.
Quelle: arianespace
.
Update: 17.04.2015
.
Arianespace Flight VA222 / Ariane 5 ECA – THOR 7 and SICRAL 2:
Launch is scheduled for Friday, April 24, 2015
Arianespace has established the new targeted launch date for Flight VA222, using an Ariane 5 ECA to orbit the THOR 7 and SICRAL 2 satellites. Liftoff of the Ariane 5 launcher is now slated for:
- UT: Between 07:38 p.m. on April 24, 2015
- KOUROU: Between 04:38 p.m. on April 24, 2015
- PARIS: Between 09:38 p.m. on April 24, 2015
- WASHINGTON: Between 03:38 p.m. on April 24, 2015
Quelle: arianespace
-
Update: 21.04.2015
.
Quelle: arianespace
-
Update: 22.04.2015 
.
ARIANESPACE FLIGHT VA222 / THOR 7 & SICRAL 2
THE ADDITIONAL LAUNCH READINESS REVIEW (RAL) took place in Kourou on Wednesday April 22, 2015 and authorized count-down operations for the THOR 7 & SICRAL 2 launch.
On the third launch of the year from the Guiana Space center in French Guiana, and the first with an Ariane 5, Arianespace will orbit satellites for two European operators: 
THOR 7 for the private Norwegian company Telenor Satellite Broadcasting (TSBc), and SICRAL 2 for Telespazio, on behalf of the Italian Ministry of Defense and the French defense procurement agency DGA (Direction Générale de l’Armement, part of the Ministry of Defense).
The year’s first mission with the Ariane 5 heavy launcher once again illustrates Arianespace’s assigned task of guaranteeing independent access to space for European operators from both the private and public sectors. Since being founded in 1980, Arianespace has placed 224 satellites into geostationary transfer orbit for customers from Europe.
It will be launched from the Ariane launch complex N° 3 (ELA3), in Kourou, French Guiana.
 
THE ARIANE 5 ECA LAUNCHER LIFT-OFF for this flight is scheduled on April 24, 2015 as soon as possible within the following launch window:
UT: Between 07:38 p.m. and 09:32 p.m. on April 24, 2015
KOUROU: Between 04:38 p.m. and 06:32 p.m. on April 24, 2015
PARIS: Between 09:38 p.m. and 11:32 p.m. on April 24, 2015
WASHINGTON: Between 03:38 p.m. and 05:32 p.m. on April 24, 2015
Quelle: arianespace
.
Update: 24.04.2015
.

Ariane 5 reaches the ELA-3 launch zone for Arianespace’s upcoming heavy-lift mission

The Ariane 5 nears completion of its transfer from the Spaceport’s Final Assembly Building – where this heavy-lift vehicle received its THOR 7 and SICRAL 2 payloads – to the ELA-3 launch zone.
.
Ariane Flight VA222
Arianespace has delivered another Ariane 5 to the launch zone at Europe’s Spaceport in French Guiana, positioning this workhorse heavy-lift vehicle for tomorrow’s flight with a pair of telecommunications satellites: THOR 7 and SICRAL 2.
The Ariane 5 rolled out today from the Spaceport’s Final Assembly Building to the ELA-3 launch zone, where it is scheduled for liftoff during a launch window that opens on April 24 at 4:38 p.m. local time in French Guiana.
For this 78th overall flight of an Ariane 5, the payload lift performance is estimated at 9,850 kg. – which includes a combined total of some 9,000 kg. for the two satellites, plus the launcher’s dual-passenger dispenser system and integration hardware.
Riding as the upper passenger in Ariane 5’s payload arrangement is THOR 7, which will be released at approximately 28 minutes into the mission. The spacecraft was built by SSL (Space Systems/Loral) for Telenor Satellite Broadcasting, and will operate from an orbital position of .8 deg. West.
THOR 7 is to serve the maritime sector, delivering high-powered coverage over the North Sea, the Norwegian Sea, the Red Sea, the Baltic Sea and the Mediterranean. Also incorporated in this relay platform is a Ku-band payload for broadcast and television services in Central and Eastern Europe.
SICRAL 2 is a military telecommunications satellite developed in the framework of a turnkey contract that the Italian Defense Ministry and the French DGA armament agency (Direction Générale de l’Armement) have with Thales Alenia Space Italy; while Telespazio is responsible for the launch service. It will be deployed from Ariane 5’s lower passenger position at approximately 34 minutes after liftoff – completing the mission.
After the deployment by Ariane 5, SICRAL 2 – offering a design life of 15 years – will provide strategic and tactical telecommunications links for French and Italian military forces, as well as reserve capacity for other NATO nations.
Tomorrow’s Ariane 5 launch is designated VA222, signifying the 222nd liftoff of an Ariane-series vehicle since 1979. It also will mark Arianespace’s third flight in 2015 with a launcher from its three-member family – following the medium-lift Soyuz mission on March 27 that orbited two European Galileo FOC (Full Operational Capability) navigation satellites, and February 11’s lightweight Vega suborbital flight with Europe’s Intermediate eXperimental Vehicle (IXV) spaceplane. 
.
 
 
 
.
 
-
 

Quelle: arainespace
.
...Update: 13.45 MESZ
-
ARIANESPACE FLIGHT VA222
THOR 7 and SICRAL 2: LAUNCH DELAYED
During the final count-down operations for flight VA222 slated for today, an anomaly occurred on a conditioning equipment of the launcher. As a result, Arianespace has decided to bring back the launcher to the Final Assembly Building (BAF).
The launch vehicle and its THOR 7 and SICRAL 2 satellite payloads have been placed in stand-by mode and maintained in safe conditions.
The new launch date will be announced later today.
Quelle: arianespace
-
Update: 25.04.2015
-
Arianespace Flight VA222
Ariane 5 ECA – THOR 7 and SICRAL 2:
Launch is scheduled for Sunday, April 26, 2015
The reconfiguration work and related checkout on the Ariane 5 ECA launcher are now complete.
The new targeted launch date for Flight VA222, to orbit the THOR 7 and SICRAL 2 satellites, is now slated for Sunday, April 26 at 4:37 p.m. local time in Kourou, French Guiana (3:37 p.m. in Washington D.C., 19:37 UTC and 9:37 p.m. in Paris).
Quelle: arianespace

 


Tags: Raumfahrt 

2187 Views


Weitere 10 Nachrichten nachladen...