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Donnerstag, 15. September 2011 - 09:40 Uhr

Raumfahrt - Opportunity untersucht nächsten Mars-Stein

 

Foto: NASA - Falschfarbenbild von Mars-Stein  "Chester Lake" 

Opportunity welcher schon 2709 Tage auf dem Mars ist untersucht nun den Stein "Chester Lake" bei Cape York an Endeavour-Krater um Spuren von Wasser zu finden.

 

Fotos: NASA - Ort des Geschehens auf dem Mars

Foto: NASA - Mars-Stein  "Chester Lake" 

Mehr darüber hier: http://news.wustl.edu/news/Pages/22660.aspx


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Mittwoch, 14. September 2011 - 18:58 Uhr

Raumfahrt - NASA´s neue SLS-Monster-Rakete

 

2017 soll sie starten, NASA´s neue Monster-Rakete welche als Nachfolge-Lastenpferd die Shuttles ablösen soll. Sie besteht aus einem Kraftstofftank, der flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff für die Maschinen des Raumschiffes hält. Zuerst benutzt er auch die Doppelventilkegel-abgeleiteten Startraketen mit festen Brennstoffs, die im Rahmen des jetzt-annullierten Mondprogramms entwickelt werden.Die NASA sagt, die Entscheidung zur Doppelventilkegeltechnologie einzusetzen würde auf Analysen basieren, die zeigten, das die Kosten kleiner und mehr Flexibilität für Starts gäbe. Zuerst würde die neue Abschussrampe in der Lage sein, zwischen 70 und 100 metrischen Tonnen, in den Orbit zu bringen (ungefähr dreimal soviel wie die jetzt-pensionierten Raumfähren). Für Aufträge zum Mars, würde die Rakete verbessert, um ungefähr 130 metrische Tonnen zu befördern. Im allen planen die Vereinigten Staaten, $18 Milliarde für das  Projekt bis 2017, einschließlich $10 Milliarde für die Rakete, $6 Milliarde aufzuwenden für die Orion-Mannschaftskapsel und $2 Milliarde um den Kennedy Space Center-Startplatz zu verbessern und die neue Rakete unterzubringen.

Foto: Animation NASA

Mehr darüber hier: http://blog.al.com/space-news/2011/09/nasa_space_launch_system_sls_t.html


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Mittwoch, 14. September 2011 - 12:00 Uhr

Astronomie - WEBB-Teleskop vergoldet.

Das Überzugsverfahren durch Vergolden der Spiegel bei Quantum Coating Inc. in Moorestown, New Jersey ist abgeschlossen. Die Teleskop-Spiegel sind mit einer mikroskopisch dünnen Goldschicht beschichtet worden. Damit kann das Webb-Teleskop seine Aufgabe durchführen, das Infrarotlicht von den Spiegeln in die Wissenschaftsinstrumente des Observatoriums zu reflektieren. Die Schicht erlaubt dem Webb-Teleskope mit seinem " Infraroteyes" extrem schwache Gegenstände im Infrarotlicht zu beobachten. Webbs Auftrag ist, die entferntesten Gegenstände im Universum zu beobachten. "

Mehr darüber hier: http://www.nasa.gov/topics/technology/features/webb-mirror-coating.html

Foto: NASA - Webb-Teleskop


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Dienstag, 13. September 2011 - 21:30 Uhr

Planet Erde - Naica Mine in Mexiko

 

 

Neue Erkenntnisse gibt es zum Wachstum der Kristalle in der Naica Mine von Mexiko. 

Mexikanische Riesenkristalle sind Extremisten.Ursprünglich waren die Bergarbeiter der Naica-Mine im Norden Mexikos auf der Suche nach Blei, Silber und Zink, doch stießen sie im Jahr 2000 durch Zufall auf einen noch wertvolleren Schatz: die Cueva de los Cristales – eine Höhle mit den größten Kristallen der Erde. Unter welchen Bedingungen und mit welcher Geschwindigkeit sich diese bis zu 14 Meter langen, 2 Meter dicken und 55 Tonnen schweren Gipskristalle bildeten, konnten nun Mineralogen um Juan Manuel García-Ruíz von der Universidad Granada klären.

Um zu derartigen Giganten wachsen zu können, mussten in der Umgebung der Gipskristalle (CaSO4·2H2O) über eine lange Zeit extreme Bedingungen herrschen: So liegen die Lufttemperaturen in der Höhle – die sich 300 Meter unter der Oberfläche befindet – bei über 50 Grad Celsius, während die Luftfeuchtigkeit mehr als 90 Prozent erreicht. Die für Menschen gefühlte Temperatur überschreitet daher die 100-Grad-Celsius-Grenze, weshalb Wissenschaftler in der Höhle nur mit Spezialkühlanzügen arbeiten können. Geheizt wird der Untergrund durch eine Magmablase, die sich relativ dicht unter der Mine ausbreitet. Zugleich war der Hohlraum lange mit einer hochkonzentrierten, aber nur minimal übersättigten Salzlösung gefüllt. 

Mehr darüber hier: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1122905 und hier: http://www.stormchaser.ca/caves/naica/naica.html


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Dienstag, 13. September 2011 - 19:05 Uhr

Raumfahrt - Cassini-Sonde nimmt 5 Saturn-Monde auf

Die erfolgreiche Cassini-Saturn-Mission setzt sich fort. So konnte Cassini am 29.Juli bei Saturn 5 Monde auf einer Aufnahme festhalten, welche NASA nun freigab.

Foto: NASA - Saturn-Ring mit Monden

Foto: NASA - Saturn-Ring mit Monden (Name der Monde)


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Dienstag, 13. September 2011 - 12:30 Uhr

Luftfahrt - DLR setzt auf Blended Wing Bodys

Foto: DLR - Blended Wing Body - Nurflüglerkonzept

Wie sieht das Flugzeug der Zukunft aus? Dieser Frage gehen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach. Eine mögliche Variante ist ein so genannter Blended Wing Body (BWB), also ein Flugzeug, dessen Rumpf fließend in den Flügel übergeht. Diese Flugzeuge sollen mehr Platz für Passagiere bieten, leichter sein und weniger Treibstoff verbrauchen. DLR-Wissenschaftler haben jetzt erstmals den Rumpf sowie eine Kabinengestaltung am Computer zusammengeführt und eine theoretische Grundlage für den erweiterten integrierten Flugzeugentwurf geschaffen.

Die theoretischen Berechnungen (Auslegung), in die zum Beispiel die Aerodynamik oder Aeroelastik fallen, gehen jeder Neuentwicklung in der Luftfahrt voraus. Am Computer lässt sich im Vorfeld annähernd testen, wie sich das Flugzeug "real" verhalten wird. So werden Kosten in der Entwicklung gesenkt. "Mit einem Blended Wing Body könnten wir den Treibstoffverbrauch um rund 20 Prozent reduzieren, die Betriebskosten würden um circa 30 Prozent sinken - und das bei einer Steigerung der Antriebsleistung um bis zu 43 Prozent", erklärt Projektleiter Prof. Dr. Volker Gollnick, Leiter der DLR-Einrichtung Lufttransportsysteme in Hamburg. Die Vorteile des Flugzeugs liegen vor allem in seiner aerodynamischen Form: Dadurch, dass nahezu das gesamte Flugzeug auch Flügel ist, verbessert sich der Auftrieb - die Triebwerke müssen weniger leisten, das Flugzeug kann leichter gebaut werden. "Dadurch, dass der Blended Wing Body ohne Leitwerk auskommt, muss er besonders aerodynamisch und flugregelungstechnisch stabilisiert werden. Geometrie und Profil sind so ausgelegt, dass das Flugzeug mit Reglerunterstützung stabil fliegen kann", erklärt Gollnick.

Mehr darüber hier:http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-1445/ 


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