Blogarchiv

Sonntag, 10. April 2016 - 20:50 Uhr

Luftfahrt-History - 1941: Helicopter-Car

.

Aus dem CENAP-Archiv:

.

Quelle: CENAP-Archiv


Tags: Luftfahrt 

1422 Views

Sonntag, 10. April 2016 - 20:00 Uhr

Raumfahrt - Deutscher Astronaut Thomas Reiter wird in die Space Hall of Fame aufgenommen

.

Reiter is a retired German Air Force Brigadier General. As a GAF pilot, he flew more than 15 types of military combat jet aircraft, including the Tornado, and logged over 2,000 hours of flight time. He was also involved in the European Space Agency’s studies of the Hermes manned space vehicle and equipment development for one of Europe’s main contributions to the International Space Station, the Columbus module.
Reiter was selected to join ESA’s Astronaut Corps in 1992 and, after completing his training, was chosen to participate in the Euromir 95 mission to the Russian Mir space station.
Assigned as on-board engineer for the mission, Reiter performed some 40 scientific experiments and performed two spacewalks. It was a record-breaking 179 day mission to Mir.
Reiter also participated in ESA’s first long-duration mission to the International Space Station – the Astrolab Mission which took place from July 4, 2006 to Dec. 22, 2006. Designated as Flight Engineer, he also conducted 19 experiments while on board the ISS and participated in a 5 hour and 54 minute spacewalk. He returned to earth after 171 days in space.
The two long-duration missions that Reiter participated in gave him the distinction of being the only astronaut, other than an American or Russian, with 350 days in space.
Reiter is currently the Director of ESA’s Directorate of Human Spaceflight and Operations. He is responsible for managing European contributions to the ISS, overseeing human spaceflight activities for the Agency, the Space Situational Awareness Programs and operations of ESA satellite missions, along with coordinating the evolution of ESA’s international partners in the ISS program.
Immediately following the induction luncheon, a reception will be held at the German Community Center, 1451 Galway Drive. Attendees will have the opportunity to meet and speak with Reiter. Tickets for the luncheon are $25 each. Tickets for the reception are also $25 each and are limited to a total of 50. Tickets for both events are on sale at the New Mexico Museum of Space History’s Marketing Department, call 575-437-2840 ext. 41153 or email msh.info@state.nm.us
Quelle: ALAMOGORDO DAILY NEWS
-
Quelle: ESA

Tags: Raumfahrt 

1486 Views

Sonntag, 10. April 2016 - 18:30 Uhr

UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-35

.

10.02.2005
    
Update zum NASA-"UFO"-Foto von Hawaii
Erstaunlich simple Lösung inzwischen gefunden...
Kollege Norbert Esser überraschte uns am 8.Februar 05 mit dem "Astronomy Picture of the Day" unter http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap... vorgestellt als "Ein mysteriöser Streifen über Hawaii". Ausgewiesen ist eine GIF-Animation von einigen Aufnahmen hintereinandergestellt die in der Nacht des 17.Dezember 2004 vom so genannten ´Night Sky Live Project´ (NSL) (1) mit seiner Station am Vulkan von Haleakala auf Hawaii mit einem "Fischaugenobjektiv" gemacht wurden. Während dieser 5 Aufnahmen (geschossen in einem Gesamtzeitrahmen von 16 Minuten und mit je vier Minuten Abstand!) wurde etwas späterhin festgestellt, was weiterhin zunächst mysteriös für die Forscher blieb. Gerade auch weil die Nachbarkamera in Mauna Kea auf Hawaii die selbe Erscheinung aufnahm - 115 Meilen weiter entfernt! Zu sehen ist scheinbar ein "kleiner weißer Zylinder" der sich linear in der Bildaneinanderkopplung von SW nach O zu bewegen scheint - und mitten aus dem Nichts erscheint. Zunächst glaubte man bei der Projektleitung hier einen Satelliten aufgenommen zu haben, aber leider zeigte sich, dass der Streifen dort auf den animierten Bildern keinen bekannten Satelliten zeigt (wie NASA-Mitarbeiter bei einer Gesamtdurchgangszeit von 16 Minuten auf einen "Satelliten" kommen ist ein Rätsel für sich, solche Satelliten ziehen nämlich in maximal 3 Minuten quer durch den Himmel). Möglich als Lösung des Rätsels sieht man hier einen durchs Blickfeld ziehenden Raketenstart (?) oder gar einen ungewöhnlichen Meteor (?). Man stocherte aber doch ziemlich im Nebel, weil ja die NASA selbst wissen sollte ob sie oder wer auch immer über der Nation Raketenstarts durchführt und der "ungewöhnliche Meteor" mit 16 Minuten Durchgangszeit wäre der wahrhaft ungewöhnlichste Meteor aller Zeiten. Jedenfalls rief man nun die weiteren Mitglieder des NSL-Projektes auf auf derartige "interessante Anomalien zu achten". Eingestellt wurde der Beitrag über den NASA-Offiziellen Jay Norris. Ohnmacht und Dunkelheit an "oberer Stelle" könnte man sagen. Aber immerhin, man ging damit an die Öffentlichkeit. Und man löste eine große Diskussion über die Aufnahme mit der Betreffzeile "Which satellite is this?" aus. Dabei gab es auch einige Bekenntnisse wie von ´Muskokee´, der zwanzig Jahre zuvor selbst einmal in einer klaren Winternacht im südlichen Ontarion (Kanada) beim ´Stargazing´ eine seltsame Erscheinung sah, die er sich bis heute nicht erklären kann. Oder nehmen wir ´Johan´, der das Phänomen kannte und darauf verwies, dass man diese Erscheinungen FAST MOVING OBJECTS nennt (FMOs) und ähnliche Bilder bereits durch das "Spacewatch Project" aufgezeichnet wurden - siehe unter http://fmo.lpl.arizona.edu/FMO_home... - nun hier geht es eher um "NEOs" (´near earth objects´ im Sinne von kleinen Asteroiden). Ein ´Zig´ berichtete so von einer Observation die 25 Jahre zurückliegt. An irgendeinem heißen Tag schließ er damals als Kind unter den Sternen an der Grenze zwischen Kalifornien und Oregon und sah dabei "2 warm-orangefarbene Objekte von scheinbare Vollmondgröße" von NO nach SW ziehen und nach ein paar Minuten verschwinden. Diese Observation hat ihn seither nie losgelassen und sorgte dafür sich weiter mit der Astronomie zu beschäftigen. Ein besonders eifrigrer Teilnehmer wollte einmal mehr die Astronomie "sauber halten": "Was auch immer dies war, es war ganz sicher kein UFO, aber wenn die Erscheinung unidentifiziert, flieghend und ein Objekt darstellt. Wir wissen doch alle, dass es keine UFOs gibt, oder? Rationale Menschen beschäftigen sich nicht damit. Für mich ist die hier diskutierte Erscheinung einfach nur ein über den Himmel schwebender Ballon." (???)
(1) = Dahinter versteht sich ein Netz von Webkameras, die weltweit den Nachthimmel aufnehmen.
Ein Gastbesucher zeigte sich sogar als Augenzeuge des Geschehens hier. Jener Zeuge lebt in South Kona auf Hawaii. Er beobachtete den Himmel und machte plötzlich hoch im Zenit zunächst einen sehr großen "white blob" aus. Soetwas hatte er als ein "frequent star gazer" noch nie gesehen. Die Erscheinung breitete sich auf schließlich etwa doppelte Vollmondgröße langsam aus. Dies dauerte etwa zehn Minuten. Jetzt erst holte er sein Teleskop heraus (ein Vernonscope-Refraktor) und peilte die Erscheiung genauer an, die gemächlich über den Himmel trieb und durch die Sterne sichtbar waren. Seltsamer dagegen war an der südlich-gerichteten Seite der Erscheinung festzustellen, dort einen kleinen Fleck auszumachen der von dumpf-gelb-weißem Licht war und scheinbar höher zog. Nach etwa 45 Minuten war der Himmel wieder leer. Der Melder hatte den Eindruck, dass dies "möglicher Weise ein UFO" sei, auch wenn es keinerlei wirklich dynamischen Vorkommnisse dabei gab. Erst einen Tag später fand ´Adent´ aus Denver/Colorado die Lösung. Kurz zuvor war eine Atlas-Centaur-Rakete von der Cape Canaveral Air Force Station in verlängerter Linie gegen Hawaii hin gestartet worden, die sich zum Aufnahmezeitpunkt schon hoch oben in der Atmosphäre befand und über Hawaii zu jener Zeit gerade die letzte Stufe abtrennte um den AMC-16-Spionage-Satelliten für die US-Marine in einem 36.000 km hohen Orbit schließlich auszusetzen. Hierbei kann durchaus flüssiger Resttreibstoff aus dem Tank noch ausgetreten sein und jener dann das "UFO" erzeugt haben - angestrahlt von der hinter dem Horizont untergegangenen Sonne und langsam als Wolke dahintreibend. Ähnliche Vorfälle haben bereits in der Vergangenheit sowohl in den USA (12.August 1986, 19.Juli 1999, 17.August 1999), Südamerika (14.Juni 1980) als auch in Russland (30.November 1964) UFO-Alarme ausgelöst - worüber z.B.James E. Oberg 2003 noch im amerikanischen "Astronomy" berichtete und dies auch nur mit einigen Beispielen von recht vielen konkreten Fällen. ´Kfetter´ berichtete so im vorausgehenden August etwas ähnliches beobachtet zu haben, was "very cool" ausschaute und ebenso auf einen Raketenstart zurückging. Ein anderer Gastbesucher aus Toronto berichtete ebenfalls einmal einen Centaur-Flug vom Cape her kommend gesehen zu haben, wo ebenso ein "outgassing at the end of its burn" stattfand und deswegen um die 50 Meldungen allein in dieser Region hervorrief.
---
14.02.2005
    
UFO über Washington, DC aufgenommen?

Mit einer Webkamera wurde am 10.Februar 2005 um 3:15 h Ortszeit eine seltsam-aussehende Erscheinung nahe dem Ewigkeits-Monument aufgenommen. Das Material wurde unter http://www.mediavillage.net/test/in... vorgestellt. Und es basiert auf den Aufnahmen einer "government webcam" zur Umweltüberwachung ( http://www2.nature.nps.gov/air/WebC... ) Eindeutig eine Langdzeitbelichtung wie auch die Strichspuren der PKW-Scheinwerfer unten am Boden ausweist.
Doch - so "strange" die Erscheinung zunächst ausschaut, UFOlogen in Washington meldeten sich auf der internationalen UFO-Liste ´UFO Update - Toronto´ alsbald um auszuführen, was hinter dem bizarren Bild steckt. Kyle King: "Solche Bilder kann ich auch liefern, da ich genau die Einflugschneisen der Flughäfen Hobby und George Bush Intercontinental einsehe. Dort kann man genau die selben Erscheinungen aufnehmen, wenn man es darauf anlegt. Es sind einfach ganz normale Flieger, die gerade zur Landung ansetzen und mit Langezeitbelichtung so komisch rüberkommen." Nick Balaskas: "Ich habe die ganze Sache mal zeitlich mit den Landungen beim Ronald Reagan National Airport zum genannten Zeitpunkt gecheckt. Da kam gerade eine Maschine von Air Canada über den Potomac River rein. Viele wird es überraschen, wenn es SO SPÄT noch Luftverkehr dort gibt, aber man darf nicht vergessen, was Washington, DC darstellt. Vielleicht ist unsere Stadt aufgrund ihrer Bedeutung sogar noch stärker frequentiert als NYC."
---
14.02.2005
    
Das unglaubliche UFO-Foto aus Nord-Chile

Am 8.Februar 2005 meldete Scott Corrales vom ´The Journal of Hispanic Ufology´ aus Iquique mal wieder eine Sensation. Hiernach habe am vorausgehenden Freitag, den 4.Februar, ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Iquique, ein Herr Carlos Bruna, den Tres Islas Beach besucht - etwa 10 Minuten Autofahrt außerhalb der Stadt im nördlichen Chile. Seit einigen Tagen besaß er eine neue Digitalkamera und machte dabei einige Aufnahmen von den Bergen und ihrem Kontrast zum blauen Himmel. Nachdem er dann die Bilder vom Kamera-Chip auf seinen Computer geladen hatte, entdeckte er auf einigen der Aufnahmen ein "linsenförmiges Objekt", welches scheinbar sich durch irgendeine Art von "weißer Energie" abhob und hoch über einem der Berge flog. Die Organisation AION in Chile erhielt die Bilder des seltsamen Objektes zur weiteren Analyse. Rodrigo Fuenzalida von der Vereinigung: "Als man mich über den Fall informierte wollte ich sofort den vermeintlichen Beweis sehen. Ich dachte, das auch dieser Fall mit irgendeinem der vielen erklärbaren Phänomen korrespondieren wird. Aber nun denke ich, dass das Material einige interessante Details zeigt. Ich stellte fest, dass die Berge sehr gut aufgesprägt sind und die Farben insgesamt eine kuriose Klarheit besitzen. Ich habe mit dem Fotografen gesprochen und denke, das er ehrlich uns gegenüber ist. So denke ich also, dass die Aufnahmen echt sind. Die Herausforderung besteht nun darin festzustellen, was die Herkunft der Erscheinung ist, die das Auge der Kamera da aufschnappte." Sein Kollege Mario Pizarro studierte das Bildmaterial und meint, dass das dort sichtbare Objekt einen Durchmesser zwischen 3 und 4 Meter hat...
Quelle: http://tinyurl.com/57hgx (Mehr - Klicken Sie ´Ir A Galeria´ an. Dort finden Sie ein etwas größeres Bild und unter ´Anterior´ eine weitere Aufnahme.)
Mal wieder ein Fall, wo ein ´Zeuge´ gar nichts selbst bei der Aufnahme sah und erst später beim Betrachten der Bilder auf ein "unerwartetes Foto-Objekt" stieß. Dieses Mal aber nicht in Gestalt eines "eingefroren" Insekts oder Vogels oder z.B. Staubteilchen im "Orb-Verschnitt", sondern eindeutig etwas anderes. Viel eher schaute die hier verwendete Aufnahme aus wie eine Linsenreflektion von irgendeiner der vielen Lichtquellen des "Hafenpanorama"-Bildes (kein typisches Strandbild) dort, mein erster Eindruck in dieser Richtung gab eine sehr helle Lichtquelle von der selben Winkelgröße und Erscheinung wie das "UFO" nach unten hin auf optischer Achse abgesetzt. Merkwürdig auch die angebliche Einschätzung des eigentlich scheinbar vollmondgroßen (!) Lichtertrios über den Hügeln auf 3-4 Meter Durchmesser, wohlgemerkt NUR 3-4 Meter Durchmesser. Schon hier wurde dies zu einem wahrhaft "incredible UFO Photo". Zudem, wenn hier ein echtes riesenhaftes Objekt mit dieser Leuchtkraft erschienen sein soll, war hat der Zeuge dies nicht selbst gesehen - es sollte ja direkt ins Auge fallen? Und warum gibt es keine reflektierten Lichter von dem Leuchtobjekt auf der Hafen-Wasseroberfläche?
Michael Hammer-Kruse stellte daraufhin fest, dass die bezugnehmende Internet-Textseite aber einen anderen Text zum Bild dort auswies: "Dies ist das riesige Objekt, welches den Himmel von Valparaiso am vergangenen 10. Oktober durchquerte. Es wurde eingefangen von der Kamera des Bildreporters Manuele Aquirre von der Zeitung ´El Mercurio de Valparaiso´." Hier war also einiges durcheinander geraten. Parallel erhielt ich von Vicente-Juan Ballester Olmos den Hinweis, dass die Fotos tatsächlich nichts mit den Aufnahmen von Carlos Bruna vom 4.Februar 05 aus Iquique zu tun haben und der Valparaiso-Fall unter http://www.ovniaventura.cl/investig... erläutert ist. Ich und meine Kollegen waren ziemlich irritiert da hier offenkundig zwei Fälle miteiner kollidierten.
Hammer-Kruse übernahm die Übersetzung des Berichts "UFO über Valparaiso?"  von Andres Duarte auf der Seite von CIFAE (´Corporation De Investigacion De Fenomenos Aereos´) und konnte so bestätigen, dass der Zeitungsfotograf insgesamt drei Bilder von der ansonsten unsichtbaren Erscheinung aufgenommen hatte. Auf der Grundlage von geometrischen Argumenten und der fotografischen Symmetrie wurde die Erscheinung dieses "UFO" tatsächlich auf eine Linsenreflekktion von ansonsten zunächst unbeachteten natürlichen Lichtern in der fotografierten Hafen-Szenerie zurückgeführt. So konnten gerade Linien über Achse als Schnittpunkte vom "UFO" zu einer Dreier-Lampe am Pier des Hafens im unteren Bildteil gezeogen werden - und sogar noch ein "zweites UFO" ausgewiesen werden, welches aufgrund einer weiteren Lampe dieser Art direkt nebenan eine zusätzliche Linsenreflektion erzeugte (und zwar quasi "mitten in der Stadt mit ihren dortigen eigenen Lichtern):
"Der Reflex, der am weitesten rechts ist, ist nicht sehr leicht zu bemerken, aber in Bild 5 erscheint eine Vergrößerung, in der dieser Reflex durch eine grüne Ellipse markiert ist, und es lässt sich schätzen, dass er eine etwas abweichende Farbe von den anderen Lichtern hat, und dass er die Position in Bezug auf den Hintergrund ändert, welche durch eine gelbe Ellipse markiert sind, die einige Vergleichslichter bezeichnet. ... Im Ergebnis liefern die hohe Symmetrie und die Ähnlichkeit zwischen den Lichtern eine hinreichende Evidenz zu Gunsten der Reflex-Hypothese. Es scheint nicht notwendig, Einzelheiten zum Mechanismus der Reflexion oder der Brechung zu untersuchen, die wahrscheinlich innerhalb des Kameraobjektivs aufgetreten sind, aber es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Existenz eines gemeinsamen Symmetriezentrums der Reflexe auf die Axialsymmetrie des optischen Systems der Kamera zurückzuführen ist."
Damit ist zumindest der Fall vom Herbst 2004 eindeutig erklärt (und er erinnert an das berühmte "Washington-Foto" von angeblich 1952, wo über dem Capitol eine "Formation von UFOs" aufgenommen worden sein sollen, die sich ebenso als Linsenreflektionen der Lampen vor dem Capitol erwiesen). Und - vielleicht taucht das Bildmaterial von Herrn Carlos Bruna doch noch auf...
---
28.02.2005
    
"UFO-Fremdkörper" nahe dem Mond erhitzt in eiskalter Nacht Beobachter in Deutschland, Österreich und Schweiz

Es war vielleicht die kälteste Nacht des Jahres, doch nicht wenige Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sahen am nächtlichen Himmel von Sonntag- auf Montagnacht eine für sie merkwürdige Erscheinung rechts oberhalb des strahlenden Mondes und machten sich "heiße Gedanken" darum. Ab 23 h stand das Telefon der Mannheimer UFO-Meldestelle vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) nicht mehr still. UFO-Alarm über dem deutschsprachigen Raum? Begonnen hatte alles mit der Meldung eines Ehepaars aus Neu-Münster, welches gerade von einer Geburtstagsparty zurückkehrte und den PKW vor dem Haus abstellte. Die Leute schauten kurz mal zum Himmel hoch und waren fasziniert weil sie rechts oberhalb des Mondes einen "UFO-Fremdkörper" hell-strahlend auszumachen glaubten. "Heller als alle anderen Objekte am Himmel und viel größer", berichteten sie aufgeregt nach Mannheim.
Damit begann für Werner Walter an der deutschen UFO-Hotline eine unerwartet aufregende Nacht. Wieder und wieder meldeten sich Zufallsbeobachter ob der verblüffenden Erscheinung, und wussten damit nichts anzufangen. Bis 3 h morgens kamen immer wieder die selben Beobachtungsberichte herein, dann hängte der Mann sein Telefon genervt und erschöpft aus. "Nachdem mir ein weiterer Anrufer aus Singen das gleiche Phänomen meldete, rannte ich selbst hinaus und schaute mich um. Und wurde dem ungewöhnlichen Leuchtobjekt selbst ansichtig. Normaler Weise sehe ich ja keine der mir gemeldeten UFOs, doch hier bekam ich es selbst in Sicht. Nach gründlicher Überlegung erkannte ich es jedoch - es war der Gigaplanet Jupiter, der gerade in einer prächtigen Konstellation mit dem Mond stand und aufgrund der eiskalten Luft so leuchtstark rüberkam." Eindeutig ein außerirdisches Objekt, welches hier für Aufregung sorgte.
Walter hatte wohl für sich die unheimliche Erscheinung erkannt, dennoch viele andere Menschen nicht und so kamen Beobachtungsmeldungen von aufgeregten Augenzeugen z.B. aus Schlüchtern, Lahr, Freising, Bad Orb, Meisungen, Pirmasens, Künzelsau, Krumbach oder Tuttlingen sowie Rosenheim herein. Im letzten Beobachtungsfall fand eine verblüffende Interpretation des Geschehens durch den Zeugen statt und er fragte sich "ob das helle Licht die Internationale Raumstation im Mondorbit sei". Die Darstellungen über das phänomenale "Licht beim Mond" waren immer identisch. Auch aus Österreich und der Schweiz gingen entsprechende Eingaben "über ein brutal helles Licht nahe dem Mond" ein. So glaubte eine Dame aus dem österr.Wels bei ihrer einstündigen Beobachtung der Erscheinung "bunte Farbschlieren um das Objekt ziehen zu sehen". Oder ein junger Mann aus Wetzikon, Schweiz, "ausgehende Blitzlichter" an dem Objekt auszumachen. Nach Meinung des Mannheimer UFO-Sachverständigen und Amateur-Astronom Walter handelt es sich hierbei um "optische Irritationen" aufgrund der eiskalten atmosphärischen Bedingungen in dieser Nacht.
Jürgen Bayer aus Bayreuth fotografierte die Erscheinung.
---
01.03.2005
    
Sirius funkelt am Himmel: "Grünlich-weißes UFO" mit Lichtausstoß irritiert Bürger
Schon wieder "UFO-Alarm" in Deutschland. Inmitten des "Eiszeitwetters" von der Montagnacht glaubten sich einige Zeitgenossen einem "unidentifizierten Schwebeobjektes" niedrig am südwestlichen Himmel gegenüber. Ab 22 h riefen wieder und wieder Beobachter des "grünlich-weißen Himmelsphänomens mit heftigem Lichtausstoß" die UFO-Meldestelle von CENAP in Mannheim an um zu berichten was sie aktuell sahen und sich fragten was da "am Himmel vor sich geht". Walter der als Amateur-Astronom sich am Himmel auskennt war bald stark genervt.
Begonnen hatte alles mit der Darstellung einer Dame aus Butzbach, die gerade sich eine Schachtel Zigaretten aus dem Automaten zog und dabei über gegenüberliegenden Bäumen "eine funkelnde grünlich-weiße Lichtgestalt" ausmachte. Das leuchtende Gebilde stand ruhig am Himmel, war aber deutlich "anders" als alle anderen Sterne am Himmel. In Kirrlach beobachtete ein Paar die Erscheinung ebenso, alarmierte die Nachbarn und mit dem aufgeregt umhergereichten Handy alarmierte die Gruppe Walter unter dem direkten Eindruck der Erscheinung: "Da steht was Komisches am Himmel und zeigt heftige Lichtausstöße". Der skeptische UFO-Spezialist eilte daraufhin selbst ins Freie um Ausschau zu halten - und sah das Himmelsphantom ebenso. "In der Bitterkälte sind aufgrund von Luftunruhen diese ´speziellen optischen Täuschungen´ wahrzunehmen. Das Objekt selbst ist nichts weiter als der hellste Stern am Himmel - Sirius ist sein Name."
In der vorausgehenden Nacht war der Megaplanet Jupiter einmalig neben dem Mond erschienen und hatte ebenso zu einigen "UFO-Irritationen" in Deutschland, Österreich und der Schweiz geführt. "Es ist mir kaum begreiflich, wie ganz normale Bürger wegen soetwas total aus dem Häuschen gelangen können und glauben echte UFOs zu sehen. Und noch mehr verblüfft es mich, wenn ich den Beobachtern erkläre was sie gesehen haben und dabei auf totales Unverständnis und Unglauben stoße. Das ist exotischer in Sachen Psychologie als die angeblichen UFO selbst", so Walter am Dienstagvormittag. Derweilen waren wegen ein und dem selben astronomischen Himmelskörper weitere "falsche UFO-Berichte" aus Kehlheim, Ochsenfurt, Andernach und Bad Berleburg in Mannheim aufgelaufen. "Doch die Menschen meinten ihre UFO-Eingaben ganz und gar ernst, obwohl sie eigentlich nur ein kosmisches Naturphänomen sahen", schüttelte sich Walter nach dieser unerwarteten Begegnung. Und: "Diese dauernden Fehlalarme nerven mich immer öfters. Sei es wegen Feuerball-Meteore, in der Nacht leuchtende Wolken oder Polarlichter. Irgendwie ist das Wissen über natürliche Himmelsereignisse in dieser angeblich so aufgeklärten und modernen Zeit verloren gegangen. UFO-Fantasien steigen dagegen unnötig an."
---
19.03.2005
    
Raumfahrt: Kosmonaut Leonow glaubt nicht an Aliens im Sonnensystem

Vor vierzig Jahren: Erster Ausstieg in den Weltraum

Raumfahrt: Erster Ausstieg in den Weltraum
so oder ähnlich waren am 18.März 2005 verschiedene Presseberichts-Schlagzeilen ausgefallen, die auf einer Meldung von dpa basierten. Hier der Inhalt:
>Außeneinsätze im All sind längst Alltag in der bemannten Raumfahrt. Doch der erste Ausstieg eines Menschen in den Weltraum vor 40 Jahren brachte den sowjetischen Kosmonauten Alexej Leonow in große Gefahr. Für 24 Minuten verließ Leonow am 18. März 1965 die Raumkapsel „Woschod 2”. Im luftleeren Raum ließ der Sauerstoff im Raumanzug diesen so stark anschwellen, daß Leonow fast nicht wieder durch die Luke gepaßt hätte. „Meine Handschuhe, Stiefel, der ganze Anzug blähten sich so weit, daß ich darin schwebte”, erinnert sich der Ex- Kosmonaut heute an diese Schrecksekunde. „Mir brach der Schweiß aus, denn in dieser Form paßte ich unmöglich wieder in die Luke hinein.”
In 40 Jahren etwa 240 Außeneinsätze. Der damals 30 Jahre alte Raumfahrer mußte Druck aus dem Anzug ablassen, bevor er sich wieder in die Station hineinzwängen konnte. „Ich weiß bis heute nicht, wie ich mich mit einem 1,90 Meter großen Anzug in der nur 1,20 Meter großen Schleuse gedreht habe”, sagte Leonow kürzlich russischen Medien. In 40 Jahren und etwa 240 Außeneinsätzen seit jenem nervenaufreibenden Tag haben sich Technik und Material verbessert. Die beiden jetzigen Bewohner der Internationalen Raumstation ISS, Leroy Chiao und Salischan Scharipow, haben kaum etwas zu befürchten, wenn sie am 28. März ihre Raumanzüge anlegen und ins All aussteigen.
Zehn Mal schneller als eine Pistolenkugel. Größtes Risiko der mittlerweile bis zu neun Stunden langen Außeneinsätze ist die Kollision mit körnchengroßem Weltraumstaub oder Weltraummüll. Die Teilchen fliegen zehn Mal schneller als eine Pistolenkugel und können den Anzug mit tödlichen Folgen durchschlagen. „Es ist unheimlich, zum ersten Mal ins All auszusteigen”, berichtet der russische Kosmonaut Gennadi Padalka. „Es ist, als ob man in einen Abgrund stürzt.” Auch stundenlange Übungen in Tauchtanks könnten die Raumfahrer nur unzureichend darauf vorbereiten. Padalka weist mit sechs Einsätzen außerhalb der Stationen Mir und ISS 22 Stunden Erfahrung auf. Rekordhalter ist sein Kollege Wladimir Solowjow mit 82 Stunden bei 16 Außeneinsätzen
„Etwas Besseres gibt es nicht”. Neben ihren Stationen rasen die Raumfahrer mit 27.000 Kilometern pro Stunde um die Erde. Doch sie spüren die Geschwindigkeit nicht, weil es keinen Luftwiderstand gibt. Ihre Körper schweben in vollständiger Schwerelosigkeit. Einige Kosmonauten berichten, sie hätten sich gefühlt, als ob sie fielen, weil sich die Erde unter ihnen so schnell drehte. Doch für die meisten ist es nach der Eingewöhnung großartig. „Es ist das überwältigende Gefühl zu fliegen, aber nicht wie in einem Flugzeug. Ich selber fliege über die Erde”, sagte die amerikanische Astronautin Peggy Whitson nach ihrem Ausstieg im August 2002. „Man kann sagen: Etwas Besseres gibt es nicht.” Meist sind die Raumfahrer im All durch Metallseile mit der Station verbunden. Bei ihren „Weltraumspaziergängen” hangeln sie sich mit Hilfe beweglicher Griffe an der Station entlang. Falls ein größerer Aktionsradius notwendig ist, kann der Raumanzug mit einer Art Raketenrucksack versehen werden. Mit dessen Düsen kann der Flug der Astronauten gesteuert werden.<
Am 18.März 05 schob die russische Agentur Nowosti diese Meldung nach:
>Kosmonaut Leonow glaubt nicht an Aliens im Sonnensystem
MOSKAU, 18. März (RIA Nowosti). Der russische Kosmonaut Alexej Leonow, der vor genau vierzig Jahren als erster in der Geschichte ins freie All ausgestiegen war, hat in seinem ganzen Leben kein einziges UFO gesehen. Er bezweifelt, dass in unserem Sonnensystem andere Lebensformen existieren. "Wir Erdlinge möchten sehr, dass es jemanden außer uns gibt. Es gibt jedoch keine anderen intelligenten Lebewesen im Sonnensystem, das sage ich mit voller Verantwortung", sagte Leonow am Freitag auf einer Pressekonferenz. "Ich habe eine Kommission für die Erforschung ungewöhnlicher kosmischer Erscheinungen geleitet. Und ich schwöre, dass kein einziger Fall festgestellt wurde", so Leonow.
Ungewöhnliche Objekte am Himmel, die von der Erdoberfläche aus beobachtetet werden, sind laut Leonow entweder auf besondere meteorologische Bedingungen oder auf Raketenstarts zurückzuführen. Die Verbrennungsgase von Raketen nähmen manchmal in den oberen Schichten der Atmosphäre äußerst bizarre Formen an. "Kreuze mit riesigen Ringen um sie herum waren bei Frostwetter in der Umgebung des Startplatzes Plessezk, im Gebiet Saratow und über Baikonur nach Raketenstarts vom Typ Sojus zu beobachten", so Leonow. "Viele Menschen haben sie gesehen. Sie hielten sie für UFOs und erzählten davon. So entstanden diese Legenden." Leonow hatte auch weitere Argumente. "Bisher hat keiner in der Welt ein deutliches Foto gemacht, bei dem man eindeutig behaupten könnte, das sei ein UFO." "Warum gibt es jetzt keine solchen Fotos, obwohl fast jeder eine Kamera in seinem Handy hat?", fragte der Kosmonaut.<
---
 
22.03.2005
    
Neuer "UFO-Alarm" wegen außerirdischem Besucher

Grünes "Oster-Ei"-UFO in der späten Sonntagnacht über Ostdeutschland
Unverhofft kommt oft. Als ich gerade an einem OCR-Beitrag arbeitete, erreichte mich kurz nach Mitternacht von Sonntag auf Montag Marion K. aus Pirna und berichtete recht aufgewühlt: "Ich machte gerade eine Runde mit meinem Hund um die Häuser, als um etwa 23:30 h eine Art ´himmlisches, grünes Osterei´ gegen Norden hin quer über den klaren, nächtlichen Himmel mit einem knisterenden Geräusch für bis zu drei Sekunden dahinflog, mehr dahinraste." Die Erscheinung sah wahrhaft aus wie eine Art "Ei" und einer nach hinten hin verjüngenden Gestalt die in einen langen prächtigen Funkenschweif verlief. Dann ging es Schlag auf Schlag, immer mehr Leute erreichten mich mit ein und der selben Beobachtungsmeldung nachdem sie bereits einiges herumtelefoniert hatten um herauszufinden was "dieser Feuerball" war - oder sich im Internet schlau gemacht hatten, wohin sie ihre Observation melden können. Egal ob aus Brandis, Chemnitz, Lauchhammer, Bischofswerde, Lobau oder Oschatz sowie Eisenberg, mal wurde die Erscheinung als grünlich, mal als weißlich-grün beschrieben. Der Schweif war toll anzusehen gewesen. Ein Paar aus Lauchhammer will sogar gesehen haben wie die Erscheinung plötzlich in mehrere "kleine Teile zerfiel" die zum nordwestlichen Horizont orangerot ausglühend hin herabstürzten und "binnen Sekundenbruchteilen" vergingen. Doch diese Beobachtungen erfolgten ohne begleitenden Ton, die Bewegungsrichtung war allgemein "nach Norden" oder "Nordwesten" hin angegeben worden. Der Melder aus Oschatz konnte mit Himmeslrichtungen leider nicht dienen ("da kenn ich mich nicht aus"), meinte aber sie sei "mittelhoch gewesen". "In ein paar Sekunden war auch schon wieder alles vorbei", kamm man die Beobachtungsdauer aller Melder zusammenfassen. Dies hörte sich mal wieder nach einem fetten Feuerball-Boliden an, von einem klaren Niedergang berichtete aber niemand.
Nach 1 h setzte ich so die erste Meldung auf der CENAP-Liste ab und schaute mich dann auf den Internetseiten der üblichen "Verdächtigen" um, ob dort schon etwas zu dem himmlischen Ereignis vermeldet war. Tatsächlich wurde ich sofort bei Wetterzentrale.de fündig. ´Jens´ aus Kamenz machte dort eine Meldung "Astronomie: große Sternschnuppe 23.28 h" deren Beobachtung in ihm "eine gewisse Ehrfurcht auslöste": "Auf der Fahrt von der Arbeit nach Hause konnte ich vorhin zw. Kamenz und Bautzen in nordwestlicher Richtung eine bisher noch nie so große beobachtete Sternschnuppe sehen. Erst ganz knapp über dem Horizont erlosch das grünliche Licht... Sie fiel relativ langsam und trotzdem geht ja alles so schnell...man ist ja nicht drauf gefasst... Die Entfernung ist natürlich für mich nicht einzuschätzen...könnte aber recht nah gewesen sein." Weitere Beobachtungsmelddungen hierzu waren aus Naumberg, Berlin-Neukölln sowie dem Altenburger Land (1) eingetragen. Die Aufrufe der User dort schoßen sofort auch in vergleichsweise astronomische Höhen. Im AKM-Forum sowie Astronomie.de bzw Astrotreff.de war dagegen noch nichts vermeldet worden. Thüringen, Sachsen und Brandenburg waren sonach also ´Gastgeber´ eines himmlischen Schauspiels geworden - schon wieder. Das Feuerkugelnetzwerk wurde unterrichtet.
(1) = "War gerade draußen im Garten eine rauchen und bestaunte den klaren Nachthimmel. In den Augenwinkeln vernahm ich plötzlich recht helles Leuchten. Es sah im Prinzip aus wie eine sehr sehr (so noch nicht gesehen) große Sternschnuppe, zog einen entsprechend dicken wunderschön leuchtenden Schweif hinter sich her und war bestimmt für gute 3 Sekunden sichtbar. Kurz vorm Verglühen (grobe Schätzung: 1-3 km über Erdboden, kann mich aber auch täuschen...) zerfiel das Teil in mehrere kleine Stücke welche ebenfalls noch für Sekundenbruchteile sehr deutlich am glühen waren. Farbe: hellgelb. Blickrichtung: grob Nord. Fallrichtung: fast gerade von oben, so ca. aus dem großen Wagen(Bär) heraus."
---
 
23.03.2005
    
Wissenschaftliche Sensation im Kosmos
Erstmals Lichtstrahlen von Exo-Planeten entdeckt
Washington (AFP) - Mehr als zehn Jahre nach der Entdeckung von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems haben Wissenschaftler erstmals Lichtstrahlen von zwei solcher Exo-Planeten entdeckt. Die direkte Messung des Lichts eröffne eine "neue Ära" in der Wissenschaft, erklärte der Astrophysiker Drake Deming vom Zentrum für Weltraumflüge der NASA in Greenbelt im Bundesstaat Maryland.
Die Entdeckung wurde mittels des Weltraumteleskops Spitzer möglich, das mit Infrarotkameras Temperatur, Atmosphäre und Umlaufbahn von Planeten messen kann, die bis zu 500 Lichtjahre entfernt sind. Bislang waren die so genannten Exo-Planeten, die nur schwaches Licht abgeben, nicht sichtbar. Sie konnten nur in dem Moment ausgemacht werden, in dem sie ihre Sonne passierten und einen Schatten warfen.
Ein von Dreming geleitetes Team untersuchte den Planeten HD 209458b, der rund 30 bis 40 Prozent größer als der Jupiter ist. Der Planet gehört zu den so genannten heißen Jupitern, riesigen gashaltigen Himmelskörpern, die sehr eng um ihre Sonne kreisen. Seine atmosphärische Temperatur wird auf mehr als 700 Grad Celsius geschätzt. Dremings Studie wurde in der britischen Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht. Eine zweite Gruppe um den Forscher David Charbonneau entdeckte an dem Planeten TrES-1 Licht. Ihre Beobachtungen werden in der nächsten Ausgabe der US-Zeitschrift "Astrophysical Journal" veröffentlicht.
Seit 1994 wurden nach Angaben der NASA 145 Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Hauptziel der US-Raumfahrtbehörde und ihres europäischen Pendants ESA ist es, Exo-Planeten von der Größe der Erde zu entdecken. Für die kommenden zehn Jahre sind hierfür mehrere Missionen geplant.
---
26.03.2005
    
Update zum "außerirdischen Eindringling"
News zum Karfreitag-UFO
"Es sah aus wie ein glühend-roter Metalltropfen"
Samstag, der 26.März 05, nach Karfreitag. Gegen 7:30 h ist für mich die Nacht zu Ende, da das Telefon klingelt und eine Herr aus Überlingen sich meldet um nachzufragen "Was da gegen Mitternach von der Schweiz her über den Bodensee hin gegen Westen raste". Er hatte meine Rufnummer vom SWR erhalten, der davon schon den ganzen frühen Morgen berichtete. Der Anrufer war selbst Zeuge der Erscheinung geworden: "Kurz vor Mitternacht stand ich noch mit Nachbarn vor dem Haus und wir unterhielten uns. Plötzlich wurde es für den Moment taghell und ein glühendes langgezogenes Ding raste schnurschnacks durch den Nachthimmel. Sowas wie ein weißlicher Schweif zog hinten nach. Binnen Sekunden war es auch schon weg. Irgendwie wirkte es nah, aber auch doch wieder weiter weg..." Zu hören sei nichts gewesen, "es war gespenstisch ruhig, selbst auf der Strasse fuhr da kein Auto mehr". Im Kern sei die Erscheinung "vielfarbig" gewesen, und mehr rötlich, zum Ende hin "grün-weißlich". Eindeutig war es über eine große Strecke quer durch den Himmel gezogen und "fiel irgendwie so abgeflacht herab". Zur Richtung: "Vielleicht von Süd nach Nord, weiß es nicht genau."
Kurz vor Acht dann eine Dame aus Leimen b.Heidelberg, die meine Nummer von der Sternwarte auf dem Königsstuhl erhalten hatte: "Da zog kurz nach 23:30 h etwas unterhalb des Vollmondes ein Objekt dahin, das sah aus wie ein glühender-roter Metalltropfen. Sah aus wie ein Stück glühendes Metall im Hochofen, wenn Sie wissen wie ich es meine. Es flog von links oben nach rechts unten, in drei Sekunden zerfetzte es es kleinere weißliche oder grünlich-blaue Teile zum Horizont hin. Ein Knall oder soetwas hörte ich nicht." Auch in diesem Fall war ein weiter Teil des Nachthimmels durchzogen worden, in kaum "2-3 Sekunden". Zur Richtung: "Sagte ich doch von links oben nach rechts unten." Nach der Himmelsrichtung gefragt: "Da kenn ich mich nicht aus."
Doch um 8:30 h klingelte wieder das Telefon. Ein junger Mann aus Tauberbischofsheim konnte ausführen "genau um 23:36 h" ("hab gleich danach auf die gegenüberliegende Kirchturmuhr gesehen") vor dem Kirchplatz mit Freunden gestanden zu haben als "plötzlich eine Art große Silvesterrakete quer durch den Himmel schoß" und weißlich-rötlich-orange im Kern glühte. Ein weiter Teil des freien Himmels wurde dabei in maximal 3 Sekunden durchflogen, dann war "es auch schon weggegangen". Absolut geräuschlos sei es gewesen, "und fetter als jede Rakete es jemals sein kann". Er konnte problemlos die Himmelsrichtungen einschätzen: "Es kam aus Süden und zog gerade nach Westen hin."
Klang eindeutig wieder mal nach einer recht großen ´Sternschnuppe´, einem Feuerball-Boliden. Fast auf die Minute genau wie man vorausgehenden Sonntag! Jetzt war ich elektristiert und warf den Rechner an, um mal schnell nach Mails zu schauen und dann auf den diversen I-Net-Seiten die Lage zu checken. Tatsächlich kamen schon von der NAA-Liste die ersten Beobachtungsmeldungen unter dem Betreff "Bolide" hierzu herein:
"Eher zufällig konnte ich heute nacht (23:35 Uhr) einen Boliden beobachten. Leider war das Wetter bei uns recht diesig und der Mond hat sein übriges getan. Der Bolide leuchtete in etwa zwischen den Zwillingen und dem kleinen Hund auf. In der ersten Hälfte war das Leuchten gelblich-orange, dann grün. Am Ende der Leuchtphase ist er dann in mehrere Stücke zerbrochen. Die Helligkeit ist für mich schwer zu schätzen (auf jeden Fall deutlich heller als Jupiter). Bei uns ereignete sich der Eintritt relativ hoch am Himmel (ca. 35°), so daß nichts die Beobachtung behindert hat. Der Beobachtungsort war Merzig/Saarland (im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg)." - Uwe Dillschneider von der Sternwarte Peterberg.
"Ich kann die Beobachtung bestätigen! Nach meiner Uhr war es 23:36 und ca. 20s. Er kam ziemlich im Westen runter und kam von Süden her. Der Winkel war relativ flach (weniger als 40°). Die Helligkeit schätze ich auf ca. -10mag oder heller, da er kaum zu übersehen war und die Helligkeit ziemlich an einen Iridium-Flare heran kam. Ein Zerbrechen konnte ich nicht erkennen, aber bei mir ist im Westen ein Wald im Weg. Der Bolide ließ sich auch noch klasse erkennen, als er "hinter" dem Wald weiter Richtung Erde flog. Man erkannte ihn also sozusagen durch den Wald hindurch. Beobachtungsort: Engen (nahe dem Bodensee und der schweizer Grenze)." - Tobias Dietrich
Bei Wetterzentrale.de gab es dagegen gar nichts (und so stellte ich eine entsprechende Anfrage nach entsprechenden Beobachtungsberichten ein, genauso wie dann beim AKM-Forum und Astronomie-Info wo in beiden Fällen auch noch keine Meldungen aufgelaufen waren), dafür aber dieses Mal bei Astrotreff.de unter dem Betreff: "Grün-weisser Bolide unter Saturn". Ein Teilnehmer des Forums aus dem Kanton Schaffhausen (Schweiz) berichtete gleich nach der Gewahrwerdung: "Eben, um 23:35 ist ein sehr heller Bolide unter´m Saturn durchgesaust. Er war gleissend hell, leuchtete mehrere Sekunden lang, zog etwa 5..10 Grad Leuchtspur hinter sich her! Grünlich weiss, die stärkste, die ich je gesehen habe! Vom ´Zerbrechen´ des Boliden kann ich nichts sagen, jedoch erkannte auch ich in der ´grünen Phase´ 2 Leuchtspuren, dicht nebeneinander. Es sah´ in etwa aus, wie der 2strahlige Kondensstreifen eines sehr hoch fliegenden Düsenfliegers - einfach grün leuchtend.. Sicher war ich mir aber nicht ob´s wirklich zerbrochen ist - es war wirklich verdammt hell! In einer Leermondnacht wäre die Nachtadaption dahin gewesen!) Vielleicht gibt es noch weitere Sichtungen...?" Auch ein Beobachter aus Wiesbaden wusste zu berichten: "Uhrzeit: 23Uhr40min. Hat jemand von euch in dieser Zeit, das Phänomen am Himmel gesehen? Es handelte sich meiner Meinung nach um eine überdimensionale Sternschnuppe, oder Komet?!"
Über Wetterzentrale.de erhielt ich dann die Nachricht aus Karlsruhe: "Ja ich habe ihn auch gesehen, habe bis heute morgen an ein Täuschung meiner Augen geglaubt. Blickrichtung SW." Ein anderer Forumsteilnehmer: "War letzte Nacht auf SWR3 grosses Thema. Zahlreiche Leute haben ins Studio angerufen und die Beobachtung gemeldet. Einige Spassvögel wollten natürlich ein UFO gesichtet haben!" Meine dortige Eingabe führte alsbald zu einem Aufrugspitzenwert von mehr als 250. Bei Astronomie-Info erfuhr ich so: "In Zürich auch sehr schön zu sehen. Von WSW nach NW, 30° nach 10°. Beeindruckendes Grün." - "Kann ich bestätigen. War um 23.33 auf dem Roller von ZH-Schwamendingen Richtung Oerlikon unterwegs. Kam von Links, also Süden, nach Rechts in sehr hoher Geschwindikeit. Eine hell leuchtende grüne Kugel. Es kam mir subjektiv vor, als fliege sie tief....kann mich getäuscht haben. Ich frage mich, ob sie runter gekommen und eingeschlagen ist. Habe einen Anruf aus der Region Luzern bekommen, wo eine Gruppe Leute die Kugel ebenfalls gesehen hat." In der Schweiz berichtete so ´Radio Argovia´ über das Geschehen:
>Rätselhaftes Objekt am Nachthimmel
Mehrere Personen haben am Karfreitag ein unbekanntes Objekt am Nachthimmel gesehen. Bei der Polizei sowie beim Flughafen Kloten gingen mehrere Anrufe von besorgten Beobachtern ein. Das Objekt habe ein Ausmass von rund einem halben Meter gehabt und «geglüht wie ein heisses Eisen», wie ein Augenzeuge aus Villnachern AG gegenüber Radio Argovia bekannt gab. Die Vermutung der Kantonspolizei, es könne sich um einen Kometen der Gruppe der so genannten Leoniden handeln, ist gemäss Astronomen jedoch falsch. Die Leoniden seien nämlich nur im Herbst zu sehen. Beobachtungen von Astronomen liegen keine vor. Die Nacht von Freitag auf Samstag war nämlich eine Vollmondnacht und daher zu helle für astronomische Entdeckungen. (Radio Argovia/cze)<
Gegen 14 h, erreichte mich telefonisch ein Herr aus Emmendingen der mich fragte "Ich hab da kurz vor Mitternacht was Komisches gesehen. War das nun ein UFO oder was?" Auch er hatte da für "ein paar Sekunden" zufällig "was Glühendes" durch den Nachthimmel unterhalb dem Vollmond dahinziehen gesehen, welches quasi den ganzen Himmel querte und zum Horizont hin verschwand. Er wusste nicht genau, ob es dabei "zerfiel, aber irgendwie hatte ich einen entsprechenden Eindruck". Ein weiterer Observer aus Öfingen 30 Minuten später: "Es war kurz nach 23:30 h. Ich war noch mal auf dem Balkon um mir ne Zigarette anzustecken. Da flog etwas rötlich-glühendes zügig durch den ganzen Himmel. Zu hören war nichts, da die Nachbarn feierten. Es hatte einen hell-weißen Schweif und verschwand runtergehend zum westlichen Horizont. Ich habe heute Mittag bei der Polizei nachgefragt ob die was wissen, doch da war Null. Also bin ich ins Geschäft gefahren um dort im Büro mich über´s Internet schlau zu machen. So kam ich an Ihre Rufnummer..."
Dies alles aufsummiert ließ mich am Nachmittag eine Pressemitteilung erstellen, das Feuerkugelnetzwerk verständigen und eine Meldung auf den CENAP-UFO-Newsticker setzen (ident mit der Pressemitteilung - schauen Sie mal darein um zu sehen was aus einer Original-PM-Ausgabe dann werden kann). Tatsächlich ging gegen 16:15 h dann nachfolgende Meldung über AP raus, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz aufgegriffen wurde:
>Offenbar Meteoroid über Südwestdeutschland verglüht/"Tropfenartiges metallisch-rot glühendes UFO"
Über Südwestdeutschland ist am Karfreitagabend offenbar ein großer Meteoroid verglüht. Wie der Mannheimer Hobby-Astronom Werner Walter am Samstag mitteilte, berichteten Augenzeugen von einem "tropfenartigem metallisch-rot glühendem UFO" oder von einer "gewaltigen Leuchtrakete". Das Objekt raste demnach gegen 23.35 Uhr quer unterhalb des Mondes über den Sternenhimmel, um nach wenigen Sekunden zum westlichen Horizont hin in viele kleine Teile zu zerspringen.
Nach Walters Analyse dürfte es sich um ein übergroße Sternschnuppe gehandelt haben. Diese auch Boliden oder Feuerkugeln genannten Objekte entstehen, wenn Teile eines Meteoroiden beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen. Kleinere Himmelskörper verglühen als Sternschnuppen, die sehr viel selteneren Boliden als Feuerkugeln. Das Himmelsschauspiel bezeichnet man auch als Meteor. Wenn Teile eines Meteoroiden den Erdboden erreichen, nennt man sie Meteoriten.<
Auch Pro7 griff sich am frühen Abend die Meldung auf Videotextseite 135: "Riesen-Sternschnuppe verglüht".
---
26.03.2005
    
"Rötlicher Metalltropfen" schoß über den Himmel
"UFO" oder Brocken aus dem Kosmos? Himmlischer Ostergruß regte in der Karfreitagnacht die Menschen im Südwesten auf
Gegen 23:35 h zog von der Schweiz her kommend, den kompletten Südwesten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz überziehend, das Saarland tangierend und gegen Luxemburg verglühend ein "kaum zu übersehendes Himmelsobjekt" in ein paar Sekunden quer über den Sternenhimmel der Karfreitagnacht. Werner Walter vom Mannheimer UFO-Telefon beim Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) bekam bis in den Samstagnachmittag hinein Meldungen über dieses für viele Menschen "aufregende, verblüffende und unerwartete" Himmelsereignis. Einige glaubten wie ein Mainzer Ehepaar darin ein "tropfenartiges metallisch-rot glühendes UFO" auszumachen, welches schließlich in viele kleine Teile zersprang als es zum westlichen Horizont hin geräuschlos verging. Andere wunderten sich im Schwarzwald über diese "gewaltige Leuchtrakete" die da quer unterhalb des Mondes von "links oben nach rechts unten" quer durch das nächtliche Gesichtsfeld raste.
Nach dem Stand der Dinge und der Analyse der eingegangenen Meldungen dürfte "tatsächlich ein außerirdischer Besucher seine Ostergrüße an die Menschen geschickt haben", so Walter trocken. Es war eine übergroße Sternschnuppe, ein so genannter "Feuerball-Bolide". Bereits letzte Sonntagnacht hatte ein solches "kosmisches Gebilde" für Aufregung in Deutschland gesorgt.
---
 
03.04.2005
    
Australien: "Stargazers attempt to identify UFO"
Aufregung um einen Feuerball - Bolide oder Satelliten-Niedergang?
"Stargazers attempt to identify UFO"
...war die Headline am 2.April 05 bei ABC News Online ( http://www.abc.net.au/news/newsitem... Hiernach versucht die australische Sternwarte in Perth herauszufinden was es mit einem unidentifizierten Objekt auf sich hat, welches früh in jener Nacht am Himmel des westlichen und nördlichen Australien auftauchte. Mal wieder war die Frage: Verglühender "Weltraumschrott" oder ein großer Meteor (Feuerball-Bolide). Die Erscheinung schoß von der Südküste des Kontinents bis hin zum Norden von Alice Springs wo die Polizei allein 20 Meldungen hierzu erhielt. Im kern sahen die Menschen ein "großes, brennendes Objekt am Himmel welches mal heller und mal dunkler erschien und einen Schweif hinter sich herzog". Ein Zeuge namens Fiona Higgins wird genannt: "Ich sah etwas, was wie ein Feuerwerk ausschaute, aber ich hörte gar nichts. Zudem zog das absolut horizontal dahin und absolut phänomenal waren die wunderbaren Farben."
Leider war zur entscheidenden Information über die Dauer der Sichtung hier kein Wort gefallen. Tags darauf erschien die Meldung "UFO-Sichtung wahrscheinlich Satellit". Nach Einschätzung des genannten Observatoriums war das gesichtete Objekt wahrscheinlich ein Satelliten-Reentry. ABER auch, so ein Sprecher des Observatoriums: "Wir brauchen weitere Informationen um unsere Einschätzung zu bestättigen. Einige Leute wollen das Objekt bis zu einer Minute lang gesehen haben, weshalb wir von einem sich sehr langsam dahinbewegenden Körper ausgehen, was für einen Reentry spricht - aber ganz sicher sind wir uns noch nicht."
---
03.04.2005
    
Schon wieder Aufregung um Fremdobjekt am Himmel
"Grünlich-weißes Objekt signalisiert am Himmel"/Das Geheimnis der "Siriusschlange"
Es begann alles am Abend des 31.März 05, als der Frühling wirklich bei uns Einzug gehalten hatte. Kurz vor 23 h erreichte mich der Anruf einer älteren Dame aus Speyer. Sie habe seit einer Stunde schon ein merkwürdiges "Lichtobjekt" am südwestlichen Himmel ausgemacht, welches nun langsam im Dunst des Horizonts verschwand. Ihr kam merkwürdig vor, dass diese Erscheinung im Gegensatz zu "allen anderen Sternen" heftig blinkt. So als "würde es signalisieren wollen, aber ich kenne mich mit sowas nicht aus". Zudem war seine Färbung eindeutig grünlich-weiß ausgefallen. Für sie war es "eindeutig ein komischer Körper, der Signale herabschickte". Sie hatte sich die ganze Zeit am Himmel umgeschaut "und kein anderer Stern verhält sich so." Tatsächlich konnte ich ihr bestättigen, dass da dieses Objekt am Himmel war und nahm als Referenzpunkt den wirklich nicht zu übersehenden Planeten Jupiter zu Hilfe, um auch klar zu bestimmen, das wir beide auch wirklich ein und das selbe Objekt am südwestlichen Himmel ´untergehen´ sahen. Es war klar der helle Stern Sirius, der wohl aufgrund von Luftunruhen in der kälteren Atmosphäre der Nacht solch ein Schauspiel bot. "Blink Sternlein, blink..."
Doch damit nicht genug, auch in den nächsten Nächten kamen ähnliche Meldungen über ein "seltsames Funkelobjekt" genau an der selben Himmelsposition und zur selben Zeit quer durch Old Germany herein - so aus Fuldatal, bei Köln, Bad Tölz, Erlangen und Bautzen in dieser Reihung. Auffallend sei immer wieder diese "grünlich-helle Einfärbung" gewesen, "was ja für einen Stern doch nicht normal ist" wie ein Berichterstatter aus Erlangen zu seiner Sichtung Freitagnacht meinte. Noch am Sonntagvormittag berichtete ein Mann aus Sindelfingen eher aufgeregt was er da am Abend zuvor beim Ausführen des Hundes wahrgenommen hatte: "Mir fiel das grünliche Objekt sofort auf, da wir genau darauf die Strasse entlang zuliefen. Es blitzte und funkelte ganz wild." Er hatte es etwa 30 Minuten in Sicht, es stand ganz ruhig und niedrig am Himmel - gegen Ende der Beobachtung (Rückkehr nach Hause) war es knapp über einer Baumkrone und verschwand gemächlich dahinter. Auch in diesem Fall konnte ich den Jupiter als Referenzpunkt (etwa eine Armspange links hoch oben am Himmel) zur Position des "UFOs" nehmen - eindeutig wieder Sirius. Mit nicht weniger Verblüffnung nahm ich zur Kenntnis, dass der "fette Jupiter" selbst in diesen Tagen gar nicht als Fremdkörper abgesehen wurde, sondern der etwas abgemildert erscheinende Hundestern für Irritierung sorgt.
Astronomische Info: Sirius ist der Haupstern des Sternbildes Großer Hund und der hellste Fixstern des gesamten Himmels. Es gibt keinen helleren Fixstern. Dadurch ist das Auge in der Lage, die schwachen Farbunterschiede noch zu erkennen. Sirius steht immer (in unseren Breiten) in unmittelbarer Horizonznähe, wo das Licht des Sterns einen langen Weg durch Atmosphäre zurücklegen muß als bei Sternen im Zenit. Daher funkeln die Sterne des Zenits kaum auffallend. Durch die ständige Luftunruhe (die durch Vermischung unterschiedlich warmer Luft entsteht) wird das weiße Licht in seine Spektralfarben zerlegt. Bei Sirius ist das am besten sichtbar, da er der hellste Stern ist.
Dies erinnert mich an den Fall "Siriusschlange":
Das Phänomen der "Siriusschlange"
Wir haben ob ´Orbs´ und ´Rods´ schon diverse neuzeitlichen Digital-Kamera-"Wunder" erlebt, die die Erfahrungen aus der Welt der herkömmlichen "analogen" Bilderwelt zu neuen Horizonten führen. Und nun kommen wir zu einer weiteren Facette.
Am 13.Dezember 2004 meldete sich Reinhard N. aus Barsinghausen als Teilnehmer des AKM-Forum "Atmosphärische Erscheinungen" ( http://www.meteoros.de/forum2.htm) mit dem Beitrag "Bunte ´Siriusschlange´":
"Am 11.12.2004. hatten wir spät abends tatsächlich einige Stunden klare Sicht. Ich habe nach Komet Machholz gesucht und ihn auch gefunden. Ist ja noch ziemlich klein und lichtschwach. Nach einiger Zeit zog dann aber Sirius meine Aufmerksamkeit auf sich. Er stand wild funkelnd über dem südlichen Horizont. Mal rötlich, mal blau und grün aufblitzend. Irgendwie wollte ich das mal auf ein Foto bringen. Aber wie? Nach kurzem Überlegen habe ich folgendes gemacht: Kamera auf 2 Sekunden Belichtungszeit, F=3,2 , manuelle Schärfe eingestellt, freihändig auf Sirius gehalten, abgedrückt und während der Belichtung ein paar kreisende Bewegungen gemacht." Das Ergebnis der handgehaltenen Aufnahme ist erstaunlich, noch nie wurde m.W. nach ein Stern in dieser Art und Weise "festgehalten". Normaler Weise kennen wir aus der analogen Welt verwackte Sternstrichspuraufnahmen in black & white. Digitale Farbaufnahmen hierzu sind dagegen bisher eher selten bekannt geworden - und noch nie in dieser ´Ausführung´. Es gibt zwar auch erstaunliche Digi-Kamera-Aufnahmen des Sirius von Eva Seidenfaden aus Trier unter http://www.paraselene.de/html/siriu... aber was jetzt abgeliefert wurde hat auch seinen besonderen Reiz - weil hier das "normale Funkeln der Sterne aufgrund der Luftunruhe" einmal auf einem eigentlich unglaublichen Bild aufgenommen wurde. - Licht wird gebrochen, wenn es (atmosphärische) Medien von unterschiedlicher optischer Dichte passiert. Dabei ist die Brechung für die verschiedenen Wellenlängen unterschiedlich, was den Farbwechsel verursacht. Auch die Luft ist, bedingt durch Temperaturunterschiede und Turbulenzen, unterschiedlich dicht. Diese Dichteunterschiede verändern sich ständig, so dass die Sterne funkeln. Bei tief stehenden, hellen Sternen ist das besonders auffällig wie der UFO-Phänomen-Erkunder längst weiss.
---
12.04.2005
    
Wohnung von Aliens besetzt
44 Jahre alte Frau sorgt für Aufregung
Verwirrte Mutter steigt in Siegburger Hotel ab
44 Jahre alte Frau sorgt für Aufregung
Siegburg. (mic) Eine offensichtlich verwirrte Frau sorgte am Samstagmorgen gegen 7.30 Uhr in einem Siegburger Hotel an der Kaiserstraße für Aufregung. Die 44 Jahre alte Siegburgerin, die sich am vergangenen Donnerstag mit ihrem sechs Jahre alten Sohn dort eingemietet hatte, tauchte im Frühstücksraum auf, schrie eine Hotelangestellte an und rief: "Sie sind gefeuert".
Der Hotelbetreiber und seine Angestellte informierten die Polizei, da sie nicht wussten, wie sie mit dem aufgebrachten Hotelgast umgehen sollten. Die Beamten brachten die Frau nach gutem Zureden auf die Wache. Dort erklärte die Siegburgerin, warum ihr derzeit alles über den Kopf wachse.
Sie habe das Hotel mit ihrem Sohn aufgesucht, weil Außerirdische in ihrer Wohnung Telefonanlage und Computer in Besitz genommen und sogar mit ihr gesprochen hätten. Die Polizisten gaben die Frau in die Obhut des Siegburger Ordnungsamtes, das geeignete ärztliche Hilfe anforderte.
Quelle: General-Anzeiger, Bonn, 11.4.05
---
Quelle: CENAP-Archiv

Tags: UFO-Forschung 

1662 Views

Sonntag, 10. April 2016 - 16:00 Uhr

Raumfahrt - SpaceX CRS-8 ISS Mission Update-2

.

10.04.2016 / 15.45 MESZ

Erfolgreiches Andocken von SpaceX-CRS-8 an ISS.

...16.00 MESZ

ISS Überflug von Algerien...

...




Tags: Raumfahrt 

1314 Views

Sonntag, 10. April 2016 - 13:35 Uhr

Raumfahrt - SpaceX CRS-8 ISS Mission Update-1

.

9.04.2016

Next up for the Dragon is a series of thruster firings that will set up a rendezvous with the orbiting laboratory on Sunday.
NASA astronaut Jeff Williams and astronaut Tim Peake of the European Space Agency will capture the spacecraft using the station’s robotic arm. The crew will pressurize the space between the station and Dragon and open the hatch between the two spacecraft the next day.
You can watch the rendezvous and capture live on NASA TV beginning at 5:30 a.m. Sunday on NASA TV. Installation of the Dragon on the bottom side of the station’s Harmony module is set to begin at 9:30 a.m.
Quelle: NASA
.
Update: 10.04.2016 /11.50 MESZ
.
LIVE-TV-Frams von Ankunft von SpaceX-8-Dragon bei ISS
...
... 12.30 MESZ
...12.36 MESZ
...
...13.00 MESZ
...13.25 MESZ
.
...13.35 MESZ
...Quelle: NASA-TV

 

Tags: Raumfahrt 

1222 Views

Samstag, 9. April 2016 - 23:00 Uhr

Raumfahrt - China´s Tiangong-1 ist verstummt und vor unkontrollierten Wiedereintritt

.

30.03.2016

China's announcement in late March that telemetry to the Tiangong 1 space laboratory had ceased is disturbing. The language used in the original Xinhua story was vague, but strongly suggested that Tiangong 1 had malfunctioned. This analyst has waited more than a week for a correction, clarification, or resumption of telemetry to be announced by China. That hasn't happened. We can safely conclude that Tiangong 1 has truly fallen silent.
Without telemetry, China will be unable to receive data from Tiangong's scientific instruments. More disturbingly, it seems highly probable that China will be unable to control the laboratory. Tiangong 1 is now a rogue spacecraft. That's no problem in the short term, but it could become a matter of concern when its orbit finally decays.
In recent years, the world has experienced several cases of large satellites falling back to Earth on uncontrolled trajectories. Thankfully, there have been no catastrophes. But the spaceflight community relies too much on luck instead of planning for spacecraft returns. At some point, that luck will run out, serious damage to property or lives will appear, and the space industry will have to explain itself to the public.
This analyst had long expected that Tiangong 1 would be de-orbited with a controlled thruster burn at the end of its mission, safely fragmenting over the Pacific Ocean. That could have been China's original plan, but if Tiangong cannot be controlled, that plan is now moot.
Tiangong 1 is a large spacecraft with a high drag coefficient. It's also hollow, with a low density. It will be tricky to predict its behaviour as it enters the upper atmosphere and makes its final orbits. Nobody will be able to say when or where it will come back. Nobody can really be sure if fragments will reach the surface of the Earth, whether it is land or sea.
Right now, it's impossible to make an educated guess on even a rough "window" for Tiangong's return. The orbit is still high. Unpredictable factors such as solar activity will influence its orbital decay. We won't have an estimate until it starts to fall much lower.
Could China intervene in the situation? Probably not. Boffins have long speculated on the use of tugboat spacecraft to safely de-orbit satellites. A Progress cargo ship was used this way to guide the ageing Mir space station to a controlled re-entry. But China doesn't seem to have a suitable tugboat spacecraft in its inventory right now. It's unrealistic to think that such a spacecraft would be developed before Tiangong returns.
And don't expect other nations to supply the goods. It isn't clear if an uncrewed Shenzhou spacecraft could dock with Tiangong in its current state, or if China would bother wasting such an expensive piece of gear on such a mission. The first mission of China's new Tianzhou cargo ship (larger than Russia's Progress) is months in the future, and slated for a docking with another fully operational space laboratory.
The only alternative to an uncontrolled re-entry would be to attack Tiangong with an anti-satellite weapon. But this would be far more outrageous than a rogue satellite falling back. China received a torrent of international condemnation for its first successful ASAT test. America's use of a missile to shoot down one of its own experimental spy satellites was also controversial. China probably does not wish to revisit these problems at this time.
Thus, the wait-and-see saga of a large falling spacecraft will soon repeat. Hopefully, it will not end in disaster. Probably, it will not damage life or property. But the re-entry of Tiangong 1 will serve as another reminder that space debris can be a problem for Earth as well as near-Earth space. That's a lesson not only for China, but the world.
Quelle: SD
-
Update: 9.04.2016
.
Lessons from Tiangong 1
The recent telemetry failure from China's Tiangong 1 space laboratory has lessons for the whole space community. This analyst has previously reported on the issue of Tiangong 1's eventual uncontrolled re-entry, which will happen at a time and a place that cannot be exactly predicted right now. Tiangong 1's return is another hard lesson in the broader issue of re-entering spacecraft. Putting it bluntly, the whole space community needs to take this problem more seriously before we experience real tragedy.
Technical solutions are needed, but we also need to change attitudes and policies. There seems to be too much indifference and complacency within spaceflight on this subject, largely because most re-entries create no problems. This analyst calls upon educators and the younger upcoming generation of space engineers to pay closer attention to the subject. It could require a generational change to produce any real improvements in attitudes and actions.
That's probably the biggest lesson from the failure of Tiangong 1, but there are others. For China, the failure produces hard technical data on the longevity of Tiangong's sub-systems. This analyst has previously noted that leaving Tiangong 1 in orbit for an extended period was partially an engineering test. Much of the gear on board this module is probably destined to re-appear on the Chinese Space Station, which is expected to function for much longer than this small laboratory.
We don't know how Tiangong's various parts have fared over the years, but the failure of the telemetry system is critical. China now knows roughly how long this system can function, although testing just one spacecraft doesn't give enough data points for calculating a good mean time between failures.
Clearly, China will need to reconsider the reliability and longevity of some of these components. In turn, this could lead to more testing and re-designs. The biggest impact could be delays to the eventual launch of the Chinese Space Station, which has been seems to have been fast-tracked in recent times.
Of course, the failure of the telemetry could have been caused by the failure of other components that assist in telemetry, such as power systems or computers. We don't know if these failed, and it isn't clear if the Chinese themselves know. There will be much to reconstruct based on whatever data China gathered before the failure.
The failure of Tiangong 1 seems to have caught the Chinese by surprise. It suggests that something failed suddenly, with no prior warning. Otherwise, China probably would have taken steps to safely de-orbit the module before it became a rogue spacecraft. This is also a useful lesson. Perhaps some sort of back-up system could be necessary for future missions.
Right now, we have no signs that the launch of Tiangong 2, expected late this year, will be affected. But that could change. China may wish to replace some components. In any case, it seems clear that a Tiangong module can function well enough to support short crew expeditions, assuming they are launched within a year of the module itself.
One way to gather more data before the Chinese Space Station is launched could be a reshuffle of the Tiangong laboratory program. This was originally expected to include three Tiangong laboratories, gradually growing in sophistication. The third Tiangong seemed to have been deleted from the program to allow China to rush the Chinese Space Station into operation.
China may now choose to bring Tiangong 3 back into its plans. This could allow new components to be tested for an extended period on an actual space mission. China may decide to not even launch crew expeditions to the module. It could simply be an engineering test.
China has released no further information on Tiangong 1 or any responses since the initial announcement in March. There's probably nothing else to say right now. But lessons need to be drawn from this unexpected problem.
Quelle: SD

Tags: Raumfahrt 

1402 Views

Samstag, 9. April 2016 - 22:45 Uhr

Raumfahrt - Das NASA Innovative Advanced Concepts (NIAC)

.

NASA Invests in Two-Dimensional Spacecraft, Reprogrammable Microorganisms
NASA has selected 13 proposals through NASA Innovative Advanced Concepts (NIAC), a program that invests in transformative architectures through the development of pioneering technologies.
Among the selected are: a concept for reprogramming microorganisms that could use the Martian environment to recycle and print electronics; a two-dimensional spacecraft with ultra-thin subsystems that may wrap around space debris to enable de-orbiting; and a method of computational imaging that leverages extrasolar intensity fluctuations to detect “echoes” from planets and other structures orbiting a distant star.
NIAC Phase I awards are valued at approximately $100,000 for nine months, to support initial definition and analysis of their concepts. If these basic feasibility studies are successful, awardees can apply for Phase II awards, valued up to $500,000 for two additional years of concept development.
“The latest NIAC selections include a number of concepts for planetary and robotic exploration,” said Steve Jurczyk, NASA’s associate administrator for the Space Technology Mission Directorate in Washington. “NASA continues to value early stage concept studies for our future missions.”
The 2016 portfolio of Phase I concepts cover a wide range of innovations selected for their potential to revolutionize future aerospace missions. Such breakthroughs hold the promise of accelerating NASA’s progress toward its goals of exploration beyond low-Earth orbit, missions to an asteroid and Mars, and other priority areas in all of NASA’s mission directorates. NIAC partners with forward-thinking scientists, engineers, and citizen inventors from across the nation to help maintain America’s leadership in air and space.
The 2016 Phase I concepts are:
Light Weight Multifunctional Planetary Probe for Extreme Environment Exploration and Locomotion, Javid Bayandor, Virginia Polytechnic Institute and State University in Blacksburg
Venus Interior Probe Using In-situ Power and Propulsion (VIP-INSPR), Ratnakumar Bugga, NASA’s Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena, California
Project RAMA: Reconstituting Asteroids into Mechanical Automata, Jason Dunn, Made In Space, Inc. in Moffett Field, California
Molecular Composition Analysis of Distant Targets, Gary Hughes, California Polytechnic State University, San Luis Obispo
Brane Craft, Siegfried Janson, The Aerospace Corporation in Los Angeles
Stellar Echo Imaging of Exoplanets, Chris Mann, Nanohmics, Inc. in Austin, Texas
Mars Molniya Orbit Atmospheric Resource Mining, Robert Mueller, NASA’s Kennedy Space Center in Florida
Journey to the Center of Icy Moons, Masahiro Ono, JPL
E-Glider: Active Electrostatic Flight for Airless Body Exploration, Marco Quadrelli, JPL
Urban bio-mining meets printable electronics: end-to-end at destination biological recycling and reprinting, Lynn Rothschild, NASA’s Ames Research Center in Moffett Field, California
Automaton Rover for Extreme Environments, Jonathan Sauder, JPL
Fusion-Enabled Pluto Orbiter and Lander, Stephanie Thomas, Princeton Satellite Systems, Inc. in Plainsboro Township, New Jersey
NIMPH - Nano Icy Moons Propellant Harvester, Michael VanWoerkom, ExoTerra Resource, LLC of Littleton, Colorado
“The 2016 NIAC Phase I competition was fierce, as usual. All of the final candidates were outstanding, and limiting the choice to what fit in our budget was difficult,” said Jason Derleth, NIAC program executive. “We hope each new study will push boundaries and explore new approaches – that’s what makes NIAC unique.”
Quelle: NASA

Tags: Raumfahrt 

1353 Views

Samstag, 9. April 2016 - 18:15 Uhr

Luftfahrt-History - 1968: Boeing-747 erobert den Himmel

.

Aus dem CENAP-Archiv:

Quelle: CENAP-Archiv


Tags: Luftfahrt 

1287 Views

Samstag, 9. April 2016 - 17:00 Uhr

Astronomie - Riesen freifliegender Exoplanet 2MASS J1119–1137

.

The newfound rogue planet 2MASS J1119–1137 belongs in the youngest group of stars in the solar neighborhood, known as the TW Hydrae association, which contains about two dozen 10 million-year-old stars, all moving together through space.
Credit: David Rodriguez, with contributions from Jacqueline Faherty, Jonathan Gagne and Stanimir Metchev
-
A huge, newly discovered alien planet that zooms through space without a parent star is one of the closest such "rogue" worlds to Earth yet seen, astronomers say.
The exoplanet, known as 2MASS J1119–1137, is four to eight times more massive than Jupiter and lies about 95 light-years from Earth at the moment, a new study reports.
The newfound world is only slightly less bright than the giant rogue planet PSO J318.5−22, which was first spotted in 2013 and is located about 80 light-years from Earth's solar system, researchers said.
Kendra Kellogg, a graduate student at Western University in Ontario, Canada, and her colleagues detected, confirmed and characterized 2MASS J1119–1137 using NASA's Wide-field Infrared Survey Explorer satellite and the Gemini South and Baade telescopes, both of which are in Chile.
Giant Free-Flying Exoplanet One of Closest 'Rogue' Worlds Yet Seen
The newfound rogue planet 2MASS J1119–1137 belongs in the youngest group of stars in the solar neighborhood, known as the TW Hydrae association, which contains about two dozen 10 million-year-old stars, all moving together through space.
Credit: David Rodriguez, with contributions from Jacqueline Faherty, Jonathan Gagne and Stanimir Metchev
A huge, newly discovered alien planet that zooms through space without a parent star is one of the closest such "rogue" worlds to Earth yet seen, astronomers say.
The exoplanet, known as 2MASS J1119–1137, is four to eight times more massive than Jupiter and lies about 95 light-years from Earth at the moment, a new study reports.
The newfound world is only slightly less bright than the giant rogue planet PSO J318.5−22, which was first spotted in 2013 and is located about 80 light-years from Earth's solar system, researchers said.
Advertisement
Kendra Kellogg, a graduate student at Western University in Ontario, Canada, and her colleagues detected, confirmed and characterized 2MASS J1119–1137 using NASA's Wide-field Infrared Survey Explorer satellite and the Gemini South and Baade telescopes, both of which are in Chile.
The observations by these instruments allowed the researchers to determine that 2MASS J1119–1137, while flying freely, is associated with TW Hydrae, a group of about two dozen stars that are the youngest in the sun's neighborhood.
The TW Hydrae stars — and 2MASS J1119–1137 as well — are just 10 million years old, study team members said. (For perspective, Earth's sun is nearly 4.6 billion years old, and the Big Bang that created the universe occurred about 13.8 billion years ago.)
PSO J318.5−22 is just slightly older than 2MASS J1119–1137, having been born about 23 million years ago, researchers said.
Alien Planet Quiz: Are You an Exoplanet Expert?
Astronomers have confirmed more than 800 planets beyond our own solar system, and the discoveries keep rolling in. How much do you know about these exotic worlds?
Start the Quiz
Artist's conception of alien planets Kepler-36b and c
0 of 10 questions complete
Such rogue worlds may have formed around host stars, and then been booted out into space by gravitational interactions with neighboring planets in their natal systems, researchers say. Whatever their origins, they are ripe targets for further study; in our Milky Way galaxy, rogue planets actually may outnumber "normal" worlds bound to parent stars.
"Discovering free-floating planet analogs like 2MASS J1119–1137 and PSO J318.5−22 offers a great opportunity to study the nature of giant planets outside the solar system," Kellogg said in statement.
Rogues are "much easier to scrutinize than planets orbiting around other stars," she added. "Objects like 2MASS J1119–1137 are drifting in space all alone, and our observations are not overwhelmed by the brightness of a host star next door."
The new study will be published in The Astrophysical Journal Letters.
Quelle: SC

Tags: Astronomie 

1309 Views

Samstag, 9. April 2016 - 16:45 Uhr

Raumfahrt - Frams von SpaceX Start und erfolgreiche Raketen-Landung auf Drohnenschiff

.

CAPE CANAVERAL — SpaceX nabbed a major milestone Friday by landing a Falcon 9 rocket on a barge in the Atlantic Ocean after launching from Cape Canaveral Air Force Station.
“The whole reason for wanting to land was [SpaceX CEO Elon] Musk wants to be able to reduce the cost of launches by being able to rescue the first stage,” said Ray Lugo, director of University of Central Florida’s Florida Space Institute. “I was confident they would have a success eventually. It wasn’t about if, but when.”
That when happened Friday. Four previous failed landings had ended in spectacular explosions.
About nine minutes after launch, SpaceX’s Twitter account reported that the rocket had landed on the “Of Course I Still Love You” barge off the coast of Florida.The landing happened after the rocket delivered more than 7,000 pounds of cargo in a Dragon capsule into space. That payload is expected to arrive at International Space Station on Sunday morning.
.
Morgan Smith of Cleveland, who just happened to be visiting family Friday, was among those who watched the successful launch from Cocoa Beach.
“We are very excited,” said Smith, who watched her first launch from Mambo's on the Space Coast. “We were looking for something fun to do and this launch happened to be coming today.”
In the lead-up to the launch, Patrick Air Force Base introduced a new service that will broadcast countdowns to soldiers on base and residents of the surrounding area.
“Control of the battlefield begins here on the Space Coast and the Airmen of the 45th Space Wing are one team providing assured access to space,” Brig. Gen. Wayne Monteith said in a news release. “The ability to hear the launch countdown from anywhere on (Patrick Air Force Base) is a tangible reminder that each airman is critical to every successful launch.”
.
SpaceX's eighth cargo mission to the International Space Station carries with it several science experiments, including one by Anna-Sophia Boguraev, a 17-year-old high school student from New York.
Lugo said Musk’s persistence should be celebrated.
“If they can do this on a regular basis, it’s definitely going to reduce the cost of getting things to space,” he said. “That’s one of the key elements of this business model. They deserve a lot of credit for sticking with it. I’m glad to see they had success.”
Boguraev’s experiment will try to determine the effects of microgravity on an astronaut’s immune system. She said Thursday that a resurgence in the space industry has convinced her and a friend to eventually start their own space launch company.
“It's been a plan for a while,” she said. SpaceX “is something everyone knows about now. It's become more accessible.”
Also on board are supplies for astronauts and an inflatable living space that NASA last month said could one day contribute to life on Mars.
The Bigelow Expandable Activity Module, or BEAM, will stay at the space station for two years. Other experiments headed into space include a fungi to research new medicine development and 20 mice as part of experiments that could lead to treatments for muscle-deteriorating diseases.
.
Quelle: SpaceX, Orlando Sentinel

Tags: Raumfahrt 

1342 Views


Weitere 10 Nachrichten nachladen...