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Sonntag, 27. September 2015 - 21:10 Uhr

Astronomie - Totale Mondfinsternis, in den frühen Morgenstunden von 28. September 2015

 

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13.09.2015

Wenn sich in den späten Nachtstunden des 28. September 2015 der Mond in den Erdschatten schiebt, es zu einer totalen Mondfinsternis kommt, dann fallen mit dieser Finsternis gleich drei Ereignisse zusammen:
Eben die totale Mondfinsternis,
der Erntevollmond und
ein vermeintlicher Supervollmond.
Es darf davon ausgegangen werden, dass speziell esoterische Kreise dieses Ereignis hochstilisieren werden zu einem besonders gut- oder bösartigem Zeichen verborgener Mächte des Universums. Doch dabei handelt es sich nur um das Zusammentreffen dreier durchaus normaler astronomischer Dinge
Zugegebener Mäßen ist das Ereignis selten; es müssen gleich vier Dinge gleichzeitig stattfinden:
Mond im auf- oder absteigenden Knoten (Periode: Ein drakonitischer Monat zu 27,21222 Tagen)
Mond in Erdnähe (Periode: Ein anomalistischer Monat zu 27,55455 Tagen)
Vollmond (Periode: Ein synodischer Monat zu 29,530589 Tagen)
und das ganze im September, damit es ein Erntevollmond wird
Es gilt, dass 223 synodische Monate = 239 anomalistische Monate = 242 drakonitische Monate = 6.585,32 Tage sind (ca. 18 Jahre, 11 Tage und 8 Stunden). Diese Periode nennt man den Saros-Zyklus und mit ihr wiederholt sich das Zusammenspiel der ersten drei Ereignisse. Somit hat die Mondfinsternis vom 8. Oktober 2033 in etwa die gleiche Charakteristik wie jene vom 28. September 2015 - abgesehen davon, dass sie nicht mehr in den September fällt und in Europa nicht zu sehen ist. Die nächste Mondfinsternis in Erdnähe im September findet erst wieder im Jahr 2574 statt (2. September). Faszinierend ...
Aber: Das entscheidende Ereignis ist die totale Mondfinsternis, alles andere ist nur für Statistik-Freunde. Die nächste gibt es bei uns am 27. Juli 2018 zu sehen. Das ist nicht mehr allzu fern.
Angst braucht jedenfalls niemand zu haben; dafür Zeit, die totale Mondfinsternis in den frühen Morgenstunden eines Montags zu beobachten. Und auf gutes Wetter müssen wir alle hoffen!
Quelle: astronomie.at
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CalSky: MoFi-Daten für 28.September 2015 / Odenwald:
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Update: 25.09.2015
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Totale Mondfinsternis 2015

Mondfinsternis: Ein Spektakel für Frühaufsteher
Während eine Mondfinsternis im alten Ägypten noch als Vorbote schlimmer Ereignisse galt, kann man sich heutzutage auf ein derartiges Spektakel freuen. In der Nacht von Sonntag, den 27. September, auf Montag, den 28. September taucht der Vollmond für eine Stunde und zwölf Minuten in den Kernschatten der Erde ein. Dabei verfärbt sich die Vollmondscheibe kupferrot und sorgt so für ein beeindruckendes Himmelsereignis! In Deutschland ist es in der zweiten Nachthälfte in voller Länge am Südwesthimmel zu bestaunen. Wie aber kommt es zu einer Mondfinsternis? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erklärt Entstehung und Ablauf.
Schattenspiele im Weltall
Wie alle Himmelskörper wirft auch die von der Sonne beschienene Erde einen Schatten. Dieser besteht aus einem  Halb- und einem Kernschatten: Während die Halbschattenregion noch von einem Teil der hellen "nur" 150 Millionen Kilometer entfernten Sonnenscheibe beleuchtet wird, ist es im Kernschatten grundsätzlich völlig dunkel. Da aber die irdische Atmosphäre das Sonnenlicht filtert und diffus in den Kenschatten hinein streut, wird es auch im Kernschatten nicht ganz finster. In der Nacht befinden wir uns im Kernschatten der Erde, aber beim Sonnenauf- bzw. -untergang sind wir für ein paar Minuten in ihrem Halbschatten. In 1,4 Millionen Kilometern Entfernung auf der sonnenabgewandten Seite läuft der Kernschatten der Erde zu einer Spitze zusammen. Da der Mond aber viel näher an der Erde ist, nämlich im Schnitt nur 384.000 Kilometer, sollte er eigentlich bei jedem Vollmond in den Kernschatten eintauchen. Denn bei Vollmond (der alle 29 Tage auftritt) stehen Sonne, Erde und Mond alle in einer Reihe.
Dass aber nicht bei jedem Vollmond eine Mondfinsternis auftritt, hat einen einfachen Grund: Die Bahn des Mondes um die Erde ist gegenüber der Bahn der Erde um die Sonne um zirka fünf Grad geneigt. Das hat zur Folge, dass der Vollmond meist so weit oberhalb oder unterhalb der Erdbahnebene steht, dass der Erdschatten ihn verfehlt. Dass der Mond tatsächlich durch den Kernschatten der Erde wandert und so eine totale Mondfinsternis auslöst, ist daher relativ selten: Die letzte war in Mitteleuropa vor siebeneinhalb Jahren zu beobachten und die nächste für uns ebenso gut zu beobachtende Mondfinsternis wird erst im Dezember 2029 stattfinden.
Aufgrund der gemeinsamen Bewegung von Erde und Mond um die Sonne unterscheiden sich die Zeiträume von Vollmond zu Vollmond, von Erdnähe zu Erdnähe und von Knotendurchgang zu Knotendurchgang des Mondes geringfügig voneinander. Erst nach 6585 1/3 Tagen, das heißt nach 18 Jahren und - je nach der Zahl der darin enthaltenen Schalttage – zehn, elf oder zwölf Tagen und rund acht Stunden, nach einem sog "Saroszyklus", können sich Finsternisse unter ähnlichen geometrischen Bedingungen wiederholen. Aufgrund des "Restes" von acht Stunden sind jedoch drei solcher Zyklen oder 54 Jahre und 34 Tage erforderlich, damit eine Finsternis wieder annähernd in der selben geographischen Region mit einem ähnlichen Verlauf eintreten kann.
Ungewöhnlich ist die diesjährige Mondfinsternis auch deshalb, weil sich der Mond auf seiner etwas elliptischen Bahn um die Erde in der Nacht von Sonntag auf Montag durch seinen erdnächsten Punkt bewegt, dem Perigäum. Bei einem Erdabstand von im Schnitt 363.300 Kilometern am erdnächsten Punkt erscheint die Mondscheibe daher um 14 Prozent größer als an seinem erdfernsten Punkt bei 405.500 Kilometern mittlerem Erdabstand.
Wie kommt es zur Finsternis?
Der Durchmesser des Kernschattens der Erde übersteigt den Durchmesser des Mondes um fast das Dreifache. Ist die Mondfinsternis total, tritt der Mond komplett in den Kernschatten der Erde ein. Ein Astronaut, der auf dem Mond stehen würde und in Richtung Erde sehen würde, käme folglich in den Genuss einer totalen Sonnenfinsternis. Und die Astronauten in der Internationalen Raumstation ISS werden im Verlauf der Mondfinsternis einen kompletten "Tag" erleben, denn die ISS benötigt nur anderthalb Stunden für eine Umrundung der Erde. Obwohl außerhalb der Erdatmosphäre stationiert, werden auch sie den kupferroten Schimmer auf der Mondscheibe sehen.
Der Beginn
Nach dem Aufgang des Vollmonds über dem östlichen Horizont um 18:40 Uhr (alle Zeitangaben in MESZ für Berlin) am Vorabend beginnt das Phänomen relativ unscheinbar um 02:12 Uhr. Der Mond berührt den Halbschattenkegel der Erde und wandert weiter – die zunehmende Verfinsterung ist für das bloße Auge kaum wahrnehmbar. Diese Phase dauert fast eine Stunde.
Im weiteren Verlauf der Nacht wird der Mond südlich durch die "Schattenmitte" der Erde wandern. Genauer: Auf seiner Himmelsbahn bewegt sich der Mond während seiner totalen Finsternisphase durch das südliche Kernschattenzentrum der Erde. Das hat zur Folge, dass der südliche Teil des Mondes etwas aufgehellt erscheinen dürfte.
Die spannende Phase
Mit dem Eintauchen des Mondes in den Kernschatten der Erde beginnt um 03:07 Uhr die spannende Phase der totalen Mondfinsternis. Die Helligkeit derjenigen Mondgebiete, die sich bereits im Kernschatten befinden, nehmen erkennbar ab. Im nordöstlichen Rand des Mondes wächst langsam eine anfangs kleine, dann immer größer werdende dunkle "Ausbeulung" heran.
Diese dehnt sich weiter und weiter aus. Der Mond dringt also immer tiefer in den Kernschatten der Erde ein - bis er um 04:11 Uhr vollständig darin verschwunden sein wird. Die Mitte der Finsternis wird um 04:47 Uhr erreicht sein. Ab da entweicht der Mond langsam wieder aus dem Kernschatten der Erde.
Das Ende
Um 05:23 Uhr endet die Totalität und um 06:27 Uhr endet schließlich auch die partielle Finsternis. Diese Phase fällt allerdings in die Morgendämmerung. Dabei nähert sich der Mond rasch dem Horizont. Für besonders ausdauernde Beobachter heißt das: beim Auswählen der Beobachtungsstelle unbedingt auf einen freien Blick nach Westen achten! Um 07:22 Uhr ist die totale Mondfinsternis 2015 zu Ende – nun zieht der neue Tag herauf. Mit über 70 Minuten ist die Dauer der totalen Phase vergleichsweise lang.
Weg und doch da
Trotz des etwas in die Irre führenden Wortes "Finsternis" ist der Mond selbst während der Totalität aber nicht unsichtbar. Vielmehr wird seine Oberfläche eine kupferrote bis strahlend-orangene Farbe annehmen und für eine fast "magische" Stimmung sorgen. Die Ursache für diese kupferrote Verfärbung liegt darin, dass sich - ähnlich wie bei einem Sonnenuntergang – in der Erdatmosphäre vorwiegend langwellige, rote Sonnenstrahlen brechen und in Richtung des Mondes gelenkt werden. Die kürzerwelligen, energiereicheren blauen Wellenlängen werden dagegen fast vollständig in der Erdatmosphäre gestreut. Außerdem sorgen Schmutzpartikel in der Hochatmosphäre - in erster Linie Staub und Asche von Vulkanausbrüchen – für den satten Farbton, der die Mondfinsternis zu einem spektakulären Ereignis werden lässt.
Zusätzliches Highlight: "Supermond"
Unser Trabant kommt uns bei dieser Finsternis außerdem so nah wie noch nie in diesem Jahr. Sein Abstand zur Erde beträgt am Tag der Mondfinsternis nur 356.880 Kilometern (Abstand vom Erd- zum Mondmittelpunkt). Damit ist er rund 27.500 Kilometer näher an der Erde als im Durchschnitt. Deshalb erscheint uns irdischen Beobachtern der Vollmond besonders groß. Umgangssprachlich wird dieses Phänomen gerne als "Supermond" bezeichnet.
 
Uhrzeit (MESZ) Ereignis
19:08 Uhr Sonnenuntergang (27.9., Berlin)
18:40 Uhr Mondaufgang (27.9., Berlin)
02:12 Uhr P1 Mond tritt in den Halbschatten der Erde ein
03:07 Uhr U1 Mond tritt in den Kernschatten der Erde ein
04:11 Uhr U2 Totalitätsbeginn der Finsternis
04:47 Uhr M Mitte der Finsternis
05:23 Uhr U3 Ende der Totalität der Finsternis
06:27 Uhr U4 Der Mond tritt aus dem Kernschatten heraus
07:22 Uhr P2 Der Mond tritt aus dem Halbschatten der Erde
Quelle: DLR

Tags: Astronomie 

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Sonntag, 27. September 2015 - 20:32 Uhr

Planet Erde - Der Nil bei Nacht

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NASA astronaut Scott Kelly, recently past the halfway mark of his one-year mission to the International Space Station, photographed the Nile River during a nighttime flyover on Sept. 22, 2015. Kelly (@StationCDRKelly) wrote, "Day 179. The #Nile at night is a beautiful sight for these sore eyes.

Quelle: NASA


Tags: Planet Erde 

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Sonntag, 27. September 2015 - 17:00 Uhr

UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-18

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28.10.2002
    
Das Geheimnis des Chile-Mini-Alien gelöst?
Chilenische Veterinäre haben die kleine, humanoide Kreatur untersuchen gekonnt
Der Veterinär Professor Arturo Mann von der Universität in Santo Tomás hat inzwischen die mummifizierte Leiche des "Wesens" untersucht und nennt sie das abgestorbene Neugeborene eines kleinen Bergaffen namens Marsupial, in der Region "Monito de Monte" genannt.
Quelle: Mitteilung von Scott Corrales von "Institute of Hispanic UFOlogy" auf der Emailliste UFO Updates - Toronto am 26.Oktober 2002.
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28.10.2002
    
Buchtipp: "Kornkreise - Rätsel in mystischer Landschaft"
Das Ende des Kornkreis-Mysteriums naht, weil alle Fragen beantwortet werden
Sie erinnern sich an Mel Gibson und sein erfolgreicher Kinofilm SIGNS, die die Kornkreise aufgriffen? Im Sommer 2002 waren die Piktogramme wieder einmal ein Thema in den Medien des Landes. Oftmals ziemlich schräg dargestellt und die Wirklichkeit hinter den Zeichen im Weizen kaschiert um Sensationen liefern zu können. Sabei wurde einiges weggelassen, was zur Wahrheitsfindung notwendig ist. Nun wurde quasi als "Buch zum Film" SIGNS ein Band zur Annäherung an das Hintergrundphänomen der Kornkreise und Piktogramme von zwei Kornkreis-Forschern in Münchener Beust-Verlag vorgelegt ( http://www.besutverlag.de ). Harald Hoos und Florian Brunner veröffentlichten einen hochinteressanten und wichtigen Hardcover-Band namens »Kornkreise - Rätsel in mystischer Landschaft« zur Beendigung der Debatte um die merkwürdigen Zeichen im Korn. Der Band kostet zwar 21,90 Euro, ist aber wie selten zuvor sein Geld absolut wert. Im Buchhandelt unter ISBN 3-89530-096-9 zu ordern.
Beide Autoren waren Mitte der 90er Jahre selbst glühende, atemlose Phänomen-Anhänger, doch dann schauten sie näher hin und fanden verdächtige "Brösel" im Kornfeld und nach und nach erkannten sie was in der Kornkreis-Szene läuft und was es mit den "kosmischen Hieroglyphen" auf sich hat. Die Analyse lässt keine Fragen mehr offen, ist vielleicht für einige zu enthusiastische Fans als Leser sogar frustrierend. Doch, sei´s drum, auch wenn schließlich das Kunststück der Zeichen im Korn aufgeklärt wird - man erfährt jenseits des "grenzwissenschaftlichen" einen Zugang zu einer neuen Art von Kunst, die genauso schön auch ohne esoterische Verklärung ist und wunderbar erscheint. Kornkreisvoyeure können auch nach dem Studium des Bildbandes solche bleiben - erfahren aber mehr über die Arbeit der Kornkreis-Küstler, deren Wirken man danach nur noch bestaunen kann. Gut, die "psychodelische Wirkung" verliert sich, aber das Wunder kann weiterhin ob menschlicher Leistungskraft bestehen bleiben.
»Kornkreise - Rätsel in mystischer Landschaft« ist augenöffnend, logisch aufgebaut und mit der Schreibe des "gesunden Menschenverstandes" verfasst. Manchmal kann man sogar über den Quatsch den Kornkreis-Enthusiasten verzapften lächeln. Die Querverbindungen zu weiteren anomalistischen Glaubensvorstellungen sind auch für mich elektrisierend gewesen. "Das wahre Phänomen zeigt sich nicht in seiner Entstehung, sondern in der Wirkung der Kreise", schreiben die Autoren um nachzuweisen, wie sehr das Phänomen hauptsächlich in unseren Herzen wirkt. Wer die History der Kornkreise von ihrem Anbgeinn an mit wachen Augen beobachtet und analysiert hat, dem kann kaum entgangen sein, dass es sich bei diesem, wie auch bei anderen Phänomenen aus dem Bereich der Grenzwissenschaftn im weitesten Sinne um eine Art Ersatzreligion handelt, auf die viele Gläubige ihre Sehnsüchte und tiefsten Wünsche projizieren.
Hoos & Brunner machen fest: "Bei der Beobachtung der Forschungsaktivitäten drängt sich uns immer wieder der Eindruck auf, dass es hier nicht darum geht, Strukturen zu hinterfragen und Licht ins Dunkel des Phänomens zu bringen, sondern ein Gerüst zu bauen, das den Mythos Kornkreis stützt und aufrechterhält." Zudem erkannten sie themenübergreifend: "Die Initiative zur Kornkreisforschung geht fast ausschließlich von den Anhängern jener These aus, die die Kornkreise als übernatürliche Phänomene begreift. Aus diesem Umstand resultiert, dass das Forschungsergebnis quasi schon vorgegeben ist. Es wird nur noch nach Beweisen gesucht, die diese Ansicht stützen. Und angesichts dieser Ausgangssituation ist es wenig verwunderlich, dass die Objektivität oft auf der Strecke bleibt." Dies ist 1:1 übertragbar auf die UFOlogie. Die beiden Forscher bringen hierzu einige Beispiele vom Verhalten der Kornkreis-Hardcore-Fans ein und man kann ob dieser Erfahrungen betreffs angeblicher "Feststellungen" von "Rissen im Raum-Zeit-Gefüge" oder "Krümmungen des Raum-Zeit-Kontinuums" nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, so lächerlich sind sie bei genauerer Betrachtung.
Als Höhepunkt des Buches liefern die beiden Autoren sogar den "Kornkreis zum Buch" mit besonderen Schwierigkeitsgraden ab und dokumentieren es. So produzierten sie "aus der Hand" heraus ein Piktogramm, ohne über Traktorspuren in ein Weizenfeld einsteigen zu können und dennoch keine verdächtige Spuren zu hinterlassen. Sie waren vom Ergebnis so begeistert, dass sie hierzu sogar ein Video mittels ihnen zur Verfügung stehender, amateurhafter Tricktechnik produzierten, welches das berühmte "Olivers Castle-Video" von 1996 zurm Vorbild hatte. Siehe unter http://www.kornkreise.de/gfv.htm
Kurzum: Um den Herbst kurzweilig und erkenntnisreich zu halten - kaufen Sie dieses Buch!
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01.11.2002
    
Schummeln bei der Alien-Jagd
Millionen Menschen suchen mit dem Bildschirmschoner von seti@home Außerirdische. Manche treibt allerdings irdischer Ehrgeiz
Seti@home gerät unter Beschuss von unerwarteter Seite. Teilnehmer beschweren sich, dass es bei einigen Ergebnissen nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Die Projektleiter von der Universität Berkeley ignorieren die Vorwürfe. Hunderttausende von Menschen überlassen ihren Computer den Alienjägern von Seti@home. Sie müssen dafür nichts anderes tun, als einen Bildschirmschoner installieren, der Daten aus dem Radioteleskop in Arecibo, Puerto Rico, nach außerirdischen Signalen durchsucht. Auffällige Ergebnisse aus Holland und Deutschland: Irdische Leidenschaften bleiben den Alien-Jägern nicht fremd. Es gibt Teams, die untereinander darum kämpfen, wer die meisten fertigen Datenpakete ausliefert. Manche Teammitglieder greifen dabei zu extremen Mitteln und schummeln. Das geschieht angeblich in großem Maßstab. Der Programmierer Max Nealon hat das Projekt von Anfang an verfolgt und schon früher mit den Wissenschaftlern aus Berkeley daran gearbeitet, Schummeleien aufzudecken. Er kritisierte gegenüber dem IT-Newsdienst «ZDnet», dass das niederländische und das deutsche Team in den letzen Monaten auffällig viele Resultate abgeliefert habe. Auf der Suche nach Intelligenz im All 06. Nov 2001 13:51Ein Gigahertz-PC, der nichts anderes tut als den seti@home-Bildschirmschoner laufen zu lassen, braucht etwa sechs Stunden um eines der Datenpakete durchzurechnen. Manche Gruppenmitglieder liefern täglich 5000 fertige Pakete ab. Die Betrügereien würden ein schlechtes Licht auf eines der prominentesten Projekte für verteiltes Rechnen werfen und stellten die bisher erzielten Ergebnisse in Frage, meint Nealon.
Auch die Leiter der betroffenen Teams sind sich bewusst, dass es bei den Ergebnissen nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Aber sie haben wenig Handhabe, dagegen einzuschreiten. Jeder kann sich bei dem Team seiner Wahl anmelden. Wieso die Leute schummeln, ist schleierhaft: Es gibt keinerlei finanzielle Vorteile für die Fälscher. Mehr Geld für neue DatenDie Projektleitung in Berkeley ignoriert bisher die Vorwürfe. Möglicherweise hat sie andere Sorgen: die weitere Finanzierung ist nicht gesichert, neue Sponsoren werden gesucht. Seti@home soll Anfang nächsten Jahres in die zweite Phase gehen: ein Radioteleskop in Australien liefert zusätzliche Rohdaten von der Südhalbkugel, ein neues effizienteres Programm für die Analyse wurde entwickelt. Ob geschummelt oder nicht: Bisher hat sich noch kein Außerirdischer gemeldet. Trotz mehr als einer Million Jahre Rechenzeit gab es bisher noch nicht die erhoffte Nachricht von fremden Planeten.
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13.11.2002
    
Verborgen gebliebener Piloten-UFO-Flotten-Sichtungsfall in der Türkei
Im Vorfeld des Leoniden-Meteorhagels: Am Morgen des 1.November 2002 wurde eine ganze UFO-Flotte von mindestens vier Flugzeugbesatzungen über dem türkischen Stadt Afyon beobachtet
Am Mittwoch, den 13.November 02, wurde ich über den Internet-Newsletter ´UFO Roundup´ Nr.46, auf eine aufregende UFO-Sichtungsmeldung gebracht, die das Herz jedes UFO-Forscher (zunächst) zum heften Schlagen bringt, weil damit scheinbar ein "positiver UFO-Ideal-Fall" verbunden zu sein scheint. Hiernach soll am Freitagmorgen des 1.November 02 gegen 5:30 h ein türkischer DC-1O-Jetliner auf seinem Flug von Antalya nach Istanbul beim Überflug von Afyon (250 km südwestlich von Ankara, eine mittelgroße Stadt) etwas Seltsames zunächst auf dem Radarschirm ausgemacht haben. Die Maschine bewegte sich dabei gerade selbst in einer Flughöhe von 6.600 Metern. Alarmiert schaute sich der Copilot des Fliegers über das Cockpitseitenfenster im Luftraum um. Dabei sahen nicht nur er, sondern auch sein Pilot und einige andere Crewmitglieder "eine Gruppe von 15 UFOs von jeweils der Größe einer Boeing 747" in einer Linie über sich dahinziehen. Man schätzte deren Höhe zunächst auf etwa 10.500 Metern ein, korrigierte sie später aber auf "in der oberen Atmosphäre". Die Formation von UFOs bestand aus runden selbstleuchtenden Objekten, die keinen Kondensstreifen hinter sich ließen. Schließlich verschwanden sie in der Dunkelheit über dem nordwestlichen Horizont. Soweit dass, was die ufologische Schmiede anbot, doch dies ist wie immer nur die halbe Wahrheit...
Erol Erk von der türkischen UFO-Vereinigung TUVPO meldete alsbald zusätzliche Informationen zu dieser "UFO-Schwadron". Danach hörte sich das aktuelle unbd reale Geschehen etwas anders an und bei weitem nicht mehr als ´himmlisches Rätsel´ für den Sachkundigen. Demnach sahen insgesamt die Mannschaften von vier Flugzeugen (drei türkische, eine ausländische Maschine) genau die selbe Erscheinung, die sie den Luftfahrtbehörden aktuell weitergemeldet hatten. Zudem wurde die Prozession am Himmel von Personal der Flughäfen in Antalya und Izmir ebenso ausgemacht - und zwar zu selben Zeit. Schnell wurde hier auch die Größe der Erscheinungen korrigiert, es handelte sich insgesamt um 10-15 kleine Objekte, die wohl INGESAMT die Größe einer Boeing-747 hatten, wenn man eine solche im Luftraum aus 1 - 2 Meilen Distanz sieht. Die Zeugen waren sicher, dass diese Objekte nicht von der Erde kamen - und sie auch nicht erreichten, sondern in der Hochatmosphäre blieben, wobei sie doch Leuchtspuren hinter sich herließen, die 10 - 15 x so lang waren, wie ihre Gesamtschau. Zudem bewegten sie sich vielleicht 8 x schneller als ein Flugzeug. Pilot Yylmaz Athly wird hier konkreter zitiert: "An diesem Morgen starteten wir von Antalya um nach Deutschland zu fliegen. Im Luftraum von Afyon sahen wir links oben, weit über uns, ein sehr helles Licht, welches immer heller wurde und herbeikam. Dann passierte es uns weit über uns und trennte sich in viele kleinere Objekte auf, die dann zusammen nach rechts unten zogen und verschwanden. Wir sahen es wohl, aber auf unserem Radar war davon nichts zu orten." Auch Pilot Sinan Yylmaz war unter den Zeugen, er kam ebenso aus Antalya und flog nach Salzburg. Er beschrieb im Kern das selbe Geschehen wie sein vorgenannter Kollege, ergänzte aber noch, dass die Flugbahn des auseinanderbrechenden Körpers stabil war und die Lichter gelblich-weißlich ausfielen. Die Gesamtdauer der Observation war maximal 45 Sekunden lang: "Ich glaube nicht an Dinge wie UFOs, aber wenn man so etwas wie dies hier mal gesehen hat, dann ist es schier unmöglich nicht mehr daran zu glauben." Der Leiter der türkischen Pilotenvereinigung TALPA, Captain Necmi Ekinci, nahm zur Glaubwürdigkeit der Berichte Stellung: "Unseren Piloten kann man vertrauen. Wir glauben dem, was sie uns berichteten."
Tatsächlich ist die Nachrichtenlage nun deutlicher ausgefallen und das Kern-UFO kam wohl wirklich aus dem Kosmos - und zwar in Gestalt eines großen Meteoriten, der in der Hochatmosphäre zerbrach und in vielen Einzelteilen verglühte. Daher konnte das Geschehen nicht nur von den Fliegern in der Luft, sondern auch in weiterem Umkreis von Menschen am Boden ausgemacht werden - wie die Zeitung ´Hürriyet´ in ihrer Abendausgabe vom 1.November berichtete, konnte sogar ein Herr Halil Yalcin in Afyon mit seiner Videokamera die Erscheinung festhalten! Ein entsprechendes Bild aus dem Film wurde hier sogar abgedruckt und es zeigt auch genau das, was man bereits aus vielen Vergleichsfällen der gleichen Art rund um den Globus her kennt. Ein zerbrechender Meteorit als Vorläufer des demnächst zu erwartenden Leoniden-Hagels. Soweit die Ergänzung durch unseren Mitarbeiter Ferhat Talayhan.
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14.11.2002
    
Update zur türkischen UFO-Flotte
Nicht Meteorit, sondern russische Raketenstufe war als Reentry-Körper Anlaß für das himmlische Wunder
Schließlich wurde eine wichtige Zusatzinfo aus Spanien durch Vicente-Juan Ballester Olmos bekannt, der den Vorfall schlußendlich als Re-Entry bewerten ließ. Er hatte auf http://www.satellite.eu.org/seesat/... nachgeschaut von von Harro Zimmer die Berechnung erhalten, wonach das über der Türkei ausgemachte Leuchtspuren-Spektakel auf den Niedergang einer russischen Raketenstufe einer Soyuz TMA-1 mit Start von Baikonur zwei Tage zuvor zurückging, deren Niedergang über dem Mittelmeer für den exakten Beobachtungszeitraum festgelegt wurde....
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22.11.2002
    
USA: Neue TV-Doku über Roswell kommt mit leeren Händen daher
Fernsehkritiker des "Seattle Post-Intelligencer" ist von der neuen amerikanischen Roswell-UFO-Dokumentation herb enttäuscht
Am heutigen Freitagabend läuft zur besten Fernsehzeit die Sci Fi-Channel-Sendung "The Roswell Crash: Starling New Evidence". Doch der Fernsehkritiker John Levesque vom "Seattle Post-Intelligencer" ist von dem ausgegebenen Pressematerial und der dazugehörigen Videokassette enttäuscht. Zuviel wurde versprochen, zu wenig wurde gehalten. Das Roswell-Thema ist einfach übermüdet und ausgelaugt. Was man der Dokumentation auch anmerkt. Sie ist nämlich erschreckend schlecht ausgefallen und Zeitverschwendung. Levesque nannte sie schlichtweg "eine Schande" und zehn Minuten sinnvollen Inhalts hat man hier künstlich auf zwei Stunden Spiellänge gestreckt. Mit echtem Journalismus hat die "Dokumentation" wenig am Hut und man verkauft das ganze wie früher auf dem Jahrmarkt Zaubertrank. Alles was hier an "Neuem" versprochen wurde ist längst bekannt und unendlich oft schon über die US-TV-Schirme geflimmert. Und die "große Überraschung" aufgrund einer archäologischen Untersuchung ist schlichtweg jene - dass es keine gibt. Vielversprechend dagegen eine Behauptung von Moderator Bryant Gumbel vor laufender Kamera, wonach angeblich "Teile und Artefakte des Roswell-Crashs sich in beuteln verpackt in einem Tressor der Roswell Wells Fargo Bank" befinden und man nun nur noch darauf warten müsse, bis man dieses Material zur Laboruntersuchung freigibt. Thats it. Von journalistischer Untersuchung und Recherche an diesem Punkt kein weiteres Wort, geschweige denn Handeln - Moderator Gumbel ist eindeutig unterfordert mit seinem Job und muss nur sein Gesicht in die Kamera halten, damit der Schau nach die Sendung wenigstens "seriös" wirkt. Dabei würde es doch hier gerade für den investigativen Journalismus interessant werden! Es ist offenbar schwierig für einen Fernsehsender mit dem Begriff "Fiction" im Sendernamen mit "Fakten" umzugehen... Es gilt nur zu hoffen, dass die Spielberg-Serie "Taken" wenigstens mit der "Fiction" zurechtkommt und Spielberg zu seiner alten Form wie mit dem Blockbuster-Film "Unheimliche Begegnung der dritten Art" findet. Als TV-Zuschauer kann man schon zufrieden sein, wenn "Taken" halbwegs an "Dark Skies" anschließen kann.
Schuster bleib bei Deinen Leisten. There´s no business like show business, like no business I know...
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09.12.2002
    
Neuer UFO-Alarm in Deutschland in der späten Sonntagnacht
Himmlisches Objekt "unbekannter Herkunft" mit multifarbenen "Projektionen" wird am Südhimmel gemeldet - der helle Stern Sirius als Übeltäter
Völlig unerwartet wurde die deutsche UFO-Meldestelle des Mannheimer Amateur-Astronomen Werner Walter unter Telefon 0621-701370 in der späten Sonntagnacht von mehreren UFO-Darstellungen nach Wochen absoluter "UFO-Pause" überrascht. Begonnen hatte es gegen 23:30 h, als eine ältere Dame aus Bad Tölz sich meldete, da sie "seit einer Stunde" von ihrem Wohnzimmer aus ein "stillstehendes, blinkendes und mit rotierenden Farben besetztes Fremdobjekt" eine Handspange hoch über dem südlichen Himmel ausmachte. Sie vermerkte, dass trotz "bester Wetterlage" und "absolut freiem Himmel" dieses Objekt sich von allen anderen Himmelskörpern abhebe, weil es alleinig die genannten "Projektionen" zeige. Taxifahrer Ulrich G. aus Görlitz ist um 23:45 h Zeuge einer merkwürdigen Erscheinung, die er gegen 24 h nach Mannheim meldet: "Ich hatte gerade gegen 23 h einen Fahrgast nach Hause gebracht, als dieser mir zurief, dass da ein UFO oben am Himmel steht." G. sah es selbst und beschrieb die Erscheinung am südlichen Himmel als einen "multifarbenen, nie gesehenen Stern" am kristallklaren Himmel. Er konnte die Erscheinung bewegungslos etwa zehn Minuten verfolgen, bis er von der Taxizentrale zu einem neuen Kunden geschickt wurde. Um 0:30 h meldete sich ein Grafiker aus der Nähe von Hamburg, der bereits seit 23 h "ein himmlisches Objekt unbekannter Herkunft" ausmachte, welches des südlichen Himmel aufgrund seiner "blitzenden Erscheinung" dominierte. Ganz, ganz langsam stieg es zum Himmel empor. Neugierig geworden bat Walter um weitere Detaildarstellungen in der himmlischen Region und eilte selbst auf den heimischen Balkon - und wurde ebenso Zeuge jenes Ereignisses, welches inzwischen einige Leute verwirrte: Der sogenannte "Hundestern" Sirius blitzerte in der angegebenen Himmelsrichtichtung sehr auffälllig vor sich hin. Als dann nach 1 h sich ein Herr aus Aachen mit seiner "UFO-Meldung" nach Mannheim wendete, fragte Walter gleich in welcher Richtung und Höhe sich das angebliche UFO befand - und bekam genau die Position des Sterns Sirius eindrücklich dargelegt...
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19.12.2002
    
TAKEN ein großer Erfolg in den USA für den Sci Fi-Channel
Nun äußert sich auch Steven Spielberg zur Serie und ihrem Inhalt - und zwar unerwartet kritisch
Die Pilotfolge von TAKEN sorgte beim Sci Fi-Channel für einen Quotenrekord und man will um die 5 Millionen Zuseher erreicht haben. Vergessen wir nicht, dass dies ein Sparten-Kanal ist. Welche Quoten die laufende Serie aber hatte ist bisher nicht bekannt geworden. Die Sender-Verantwortlichen halten sich wohl aus gutem Grunde zurück. Dennoch, TAKEN ist für den Kabelsender Sci Fi gut gelaufen. Über United Press International lief gerate die Meldung: "Spielberg ´Taken´ By Mini Response". Auch er wirbt zunächst für die Serie, schließlich gilt es ja auch Auslandsrechte/Sendelizenzen zu verkaufen: "Die Quoten sind die Besten die der Sci Fi-Channel jemals hatte." Doch glaubt der Herr von "E.T." und "Close Encounters of the Thrid Kind" selbst an Außerirdische? Seine Antwort: "Ich glaube persönlich nicht, das irgendjemand mal von Aliens entführt wurde. Dies ist nur eine nette Mythologie, eine gute Sage." Und warum lief TAKEN ´so gut´? Nun, die Serie ist nicht geballt mit SFX-Szenen, sondern eine "Familienserie voller Dynamik und Trauma. Sie ist in Wirklichkeit ein Trauma-Drama."
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27.12.2002
    
UFOlogische Wahnwelten - der Rael-Klonwahnsinn
Auswirkungen auf die UFO-Thematik, eine persönliche Betrachtung von Werner Walter
dpa meldete am 27.Dezember 02: »Ufo-gläubige Sekte will angeblich erstes Klonbaby vorstellen. New York (dpa) - Eine Ufo-gläubige Sekte will angeblich ein geklontes Baby vorstellen. Das berichtete die "New York Times" am Freitag. Die wissenschaftliche Direktorin der Raelianer-Sekte, Brigitte Boisselier, wollte demnach die Geburt noch am Freitag vor Journalisten in Miami offiziell bekannt geben. Experten reagierten skeptisch auf die Ankündigung. Bei dem angeblichen Klonbaby soll es sich um ein Mädchen handeln, dessen Erbgut identisch sei mit dem seiner Mutter. Die Geburt sei durch einen Kaiserschnitt erfolgt. Aus "medizinischen Gründen" sollen weder Kind noch Mutter auf der für 9.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MEZ) angekündigten Pressekonferenz anwesend sein. Sprecherin Nadine Gary erklärte der Zeitung, dass Boisselier die "DNA-Fingerabdrücke des Babys verifizieren" werde. Sie habe mit einem unabhängigen Wissenschaftler gesprochen, der bereit sei, den Beweis für die Identität des Erbguts von Kind und Mutter zu bestätigen. Boisselier unterhält eine Klinik mit Namen Clonaid auf den Bahamas. Außer der gebürtigen Französin hatten noch zwei andere Fruchtbarkeitsexperten die Geburt der ersten geklonten Menschen in Aussicht gestellt, der Italiener Severino Antinori und der Amerikaner Panos Zavos. Boisselier erklärte vor einigen Wochen, ihr seien fünf Schwangerschaften mit geklonten Embryonen gelungen, und die erste Geburt werde noch vor 2003 erfolgen. Raelianer sind die Anhänger von Raël, einem aus Frankreich stammenden Schlagersänger und Rennfahrer mit bürgerlichem Namen Claude Vorilhon, der im Osten Kanadas ein religiöses Zentrum eingerichtet hat. Der Sektenführer war eigenen Angaben zufolge 1973 auf einem Vulkan in Südfrankreich auf ein Ufo getroffen. Von den Aliens erfuhr er seinen Ausführungen nach, dass die ersten Menschen auf der Erde als Klone von Außerirdischen mit dem Namen Elohim entstanden. Die Sekte gibt die Zahl ihrer Mitglieder mit derzeit etwa 55 000 an. Sie glauben, dass das Klonen ihnen die Möglichkeit gibt, Religion und Wissenschaft miteinander zu verschmelzen. Boisselier sprach 1998 von "ungefähr 100" Klienten, die bereit seien, für ein Klonbaby je 200 000 Dollar (rund 200 000 Euro) zu zahlen.«
Zum Jahresausklang gibt es nun neuerliche Aufregung um den "ufologischen Mr.Frankenstein", Rael (mit bürgerlichem Namen Claude Vorilhon [gescheiderter Journalist, Rennfahrer und Sänger]), und seiner kommerziellen Firma Clonaid. Erstmals soll es gelungen sein, aufgrund Raels "geistiger Instruktion", einen Menschheitstraum wahr werden werden zu lassen - das "ewige Leben aufgrund von genetischen Kopien seiner selbst" (was allein schon Blödsinn ist, ein Klon ist eine andere Person wie eben sein eigenes Kind aber man manifestiert sich dort nicht nochmals neu). Jenseits der ethischen Verwerflichkeit des "künstlichen Menschenschaffens" für mich als Abtreibungsgegner, frage ich mich aber, ob die neuerliche Meldung um den "Ersten Klonmenschen der Welt" nur ein PR-Gag ist um wieder einmal die Aufmerksamkeit auf Rael´s UFO-Sekte zu lenken. Die märchenhafte Weihnachts-Geschichte 2002? Beweise wurden nämlich für die Behauptung nicht vorgelegt.
Erschreckend dabei ist aber, und zwar als heftiges Problem für die "UFOlogie", die Feststellung, dass der Begriff "UFO-Sekte" quer durch die Medien geht - und damit die Vorstellung aufmacht, dass wer sich für UFOs interessiert einer Sekte angehört. Gut (oder eher NICHT GUT), die UFOlogie besteht zu großen Teilen aus esoterischen UFOlogen mit einer ganzen Bandbreite von wirren Vorstellungen (siehe so auch die "German UFO Chronicles" auf der CENAP-Hauptseite), aber ärgerlich ist sicherlich, dass dieses "Aroma" niemals von innen heraus versucht wurde abzulegen. Im Fall von Rael, der sicherlich ein ufologischer Extremist ist, sogar mehr als verblüffend weil sich seinen Hirnblähungen weltweit mehr als 50.000 ufointeressierte Menschen geradezu wie in einem Rauschzustand unterwerfen. Wenn die Zahl stimmt, dann ist Rael der weltweit erfolgreichste "UFO-Guru" (und so tritt er auch schon äußerlich bewusst auf!) aller Zeiten. Traurig genug, wenn man auf seine medienwirksamen Auftritte hereinfällt, in denen er nur gesellschaftliche Provokationen feilbietet. Und genau dies ist sein Trick (der allein schon in der Namensgebung sich manifestiert um aus "Real" den Kunstnamen "Rael" zu generieren), sein Köder. Und da Rael mit diesem Thema bereit sei einiger Zeit das UFO-Thema auf der breiten Basis für die öffentliche Gewahrwerdung international besetzt hat, wundere ich mich schon, warum es KEINE klaren Gegenpositionen und Zurückweisungen all dieses Tuns durch die UFOlogie-Produzenten mit ihren Organen als Titelgeschichten gibt. In Deutschland hat weder das größte UFO-Magazin (sogar am Kiosk erhältlich) MAGAZIN 2000PLUS noch die über Abo zu beziehenden UFO-NACHRICHTEN sich strikt von Rael abgewendet. Warum wird selbst in der UFO-Gemeinde all dies also geduldet, anstelle sich von solchen Spinnereien zu distanzieren? Die Antwort ist ganz einfach: Man hat selbst genug wirres Material in Umlauf gebracht (auf dem sich Rael auch ufologisch-historisch bezieht, nur seine eigene Nische durch Neuformulierungen fand) und kann daher nicht mehr zurück (auch weil Leute aus eigenen Reihen wiederum Raels Basisstory für sich weiterentwickelten). Die ufologische Inzucht kann also ungestört weitergehen, da niemand aus der Szene selbst heraus mal auf den Tisch haut und ruft: "Schluß, mit all dem Scheiß!" Ich habe dies bereits seit fast drei Jahrzehnten über CENAP getan und wurde deswegen von den Freunden des Fantastischen seither wieder und wieder angefeindet, teilweise geradezu "geprügelt". Dabei wird ein entscheidender Faktor übersehen: Die UFO-Gläubigen (= UFOs sind Raumschiffe außerirdischer Besucher, um es ganz deutlich zu machen) selbst sind an ihrem Negativ-Image in der Öffentlichkeit Schuld. Rael hält ihnen nur den Spiegel vor und macht die fetten Dollars damit.
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28.12.2002
    
Menschen-Klonen und Rael - dies ist kein Zufall, sondern PR
Was die neue Masche der "Klonversuche" mit den "UFO-Entführungen" gemeinsam hat
Geraume Zeit war "Rael" irgendwie öffentlich weg. In Old Germany war seine Bewegung mangels Mitgliederschwäche kaum der Rede wert in der UFOlogie. Dennoch, im Ausland machte er einigen Wirbel und das Buch »Die Wahrheit, die zu ewigen Leben führt« von den Zeugen Jehovas regte Vorilhon an sich daraus zu bedienen und er schrieb eine neue Bibel: »Das Buch, das die Wahrheit sagt«. Bereits hier wurde verkündet, dass das Volk Davids sein Land wiederfinden wird (Gründung des Staates Israel) und damit wird der tiefenpsychologische Bogen geschlagen zur "heimlichen" Suche Claude´s nach seinem Erzeuger. Jeder von uns will wohl wissen, wer sein Vater ist. Seine Mutter war Katholisch, er muss sich als Bindeglied zwischen beiden Konfessionen gesehen haben. Das bildliche Symbol der Rael-Bewegung (und das Kennzeichen der außerirdischen Väter!) ist übrigens ein merkwürdiges Bild - ein in einem Davidstern eingearbeitetes Hakenkreuz! Ich denke, man muss kein großartiger Tiefenpsychologe sein, um zu erkennen was das Motiv ob der persönlichen Situation von "Rael" aussagt. Schaut man genauer hin, kann man dies alles sehr gut erkennen - um so erstaunlicher ist es wohl, weshalb so viele Leute dies nicht blicken (wollen). Und auch nicht sehen, dass der Name "Rael" ein Bestandteil des Namens IsRAEL ist, was übrigens für "Gotteskämpfer" steht. Genau dafür sieht sich Rael auch an. Auch hier hat er also "adoptiert". Aber derartige Anleihen in der UFO-Mythologie-Ausprägung sind auch nicht gerade Neu, jedenfalls für jenen der sachkundig Bescheid weiß. Leider sind dies die Allerwenigsten ist der UFOlogie, auch wenn sie rhetorisch vorgeben, es sei alles ganz und gar anders.
"Rael" zitiert gerne die Bibel, doch wenn jene stimmt, dann wurden wir Menschen "nach dem Bilde Gottes geschaffen". Dummerweise sind "Raels" Überirdische jedoch ziemlich different von uns - 1,20 -1,30 Meter hoch, haben Heiligenschein und ihre Haut ist Grün. Sie sind also wahrhaftig "little green man", ein Begriff der sowieso als Witzgestalt daherkommt. Ein heimlicher Hinweis der unbedachten Art über die Natur der Erzählung? Wie auch immer, interessant ist es auf jeden Fall. Überzeugte Glaubensgenossen merken dies freilich nicht, ein besonderes und altes Übel in der UFO-Gemeinde wo der "Wille-zum-Glauben" vorherrscht. Dumm und dümmer also. Jeder wirkliche Forscher sollte einmal das Kapitel "Die Rael-Bewegung" in dem wirklich unterschätzten Buch »UFO-Sekten« von Fischinger/Horn aus dem Moewig-Verlag (Rastatt, 1999, ISBN 3-8118-1478-8) durcharbeiten. Hier wird eindeutig klar, wie sich "Rael" aus biblischen Texten bediente und sie für seine Nummer verdrehte.
Wie gesagt, geraume Zeit war "Rael" öffentlich weggetaucht. Dann kam in den Neunzigern die Ära der "UFO-Entführungen" als Gegenentwurf zu den positiven Aliens mit fröhlichen Kosmosbotschaften im Sinne der alten Kontaktler. Dieser neue Trend brachte offensichtlich böswillige Aliens (die "Greys") mit sich, welche irgendwelche finsteren Gen-Manipulationen an ausgesuchten Erdlingen vornahmen. Die UFOlogie wurde davon fast niedergerannt und es war eines ihrer Generalthemen. Kleine graue Wesen kämen also daher um genetisches Material von Erdlingen zu "gewinnen", damit sie selbst weiterleben können. Damit wurden die Außerirdischen zu neuen Dämonen und der bis dahin als positiv empfundene Alien-Kontakt wurde mediengerecht umgekippt, um ein neues Thema zu liefern - es klappte wunderbar. Und ganz plötzlich, völlig unschuldig, tauchte "Rael" aus der Versenkung auf und drehte gegen den Wind, um ebenso eine neue Facette aufzumachen. Marktgerecht wurde hier ein neues Thema geliefert. Wieder einmal. Damit ist für mich längst alles klar.
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28.12.2002
    
UFO-Mythos: "Rael" ist selbst ein Klon der UFOlogie
Wie aus vielen ufologischen Konzeptionen ein seltsam-erfolgreicher Geschäftszweig wurde - basierend auf fast nur menschlichen Schwächen, Hoffnungen und Erwartungen
Vorab ein Zitat von Albert Einstein (1879-1955): "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
Claude Vorilhon hat es "geschafft", er ist mal wieder in aller Munde. Wer am Samstag, den 28.Dezember 02, irgendwo auf dem Globus seine Tageszeitung aufschlug, bekam wieder eine wundersame Sensation geliefert. Radio- und Fernseh-Nachrichten vom Vortag waren schon Übervoll damit. Von "UFO-Gläubigen" ist da noch harmlos die Rede, aber wenn es um "unheimliche UFO-Sekten" oder gar wie in BILD um eine UFO-"Wissenschaftssekte" (was letzteres auch immer sein soll, wenn nicht gar nur eine der Wortschöpfungen der BILD) dann bleibt was in der Bevölkerung über das Image desjenigen hängen, der sich mit UFOs beschäftigt. Allesamt Wahnsinne oder Spinner, Scharlatane auf jeden Fall. Doch dieses Bild hat eine starke Schieflage oder sollen auch alle jene Menschen die einfach nur seltsame Lichter am Himmel gesehen haben und sie für unidentifizierte Flugobjekte (UFO) einstufen auch damit gemeint sein? Wenn Ja, dann tut man diesen Leuten völlig Unrecht - da sie wohl meistens nichts mit UFO-Sekten zu tun haben (wollen), schlimmstensfalls von ufologischen Ideen angeregt "Verzeichnungen" vornehmen (aber dies ist eine andere Sache). Aber als Ausfluss der aktuellen Berichterstattung ganz automatisch und ungewollt in diesen Strudel der esoterischen, spiritsistischen und/oder okkulten Kloaken-UFOlogie hineingezogen werden. Claude Vorilhon alias "Rael" wird dies alles wurscht sein, er sonnt sich gerne im Licht der Scheinwerfer - er ist eine ufologische Show-Type nach bestem amerikanischen Vorbild. Durch und durch, da ist auch nichts Zufall - abgesehen, das seine Neu-Offenbarungen vom Glück beseelt waren und er als Abenteurer damit ganz gut über die Runden kommt. Ja, frei nach dem alten Motto römischer Herrscher: Gebt dem Volk Brot und Spiele. Die religiöse Dimension des UFO-Phänomens nimmt nicht wenige Menschen gefangen. Doch wie immer bei den so genannten UFO-Kontaktlern handelt es sich auch hier um eine Mischung aus Dichtung, Fälschung und Tatsachenverdrehung. Vorgetäuscht und geschickt verpackt als "Wirklichkeit", als (Ups) "Realität. Für die seriöse Erforschung des UFO-Phänomens sind derartige Auswüchse natürlich wie eine Art "Pesthauch", auch wenn sich viele Jünger um solche Meister scharen und sich ihnen mit Leib und Seele verschreiben. Dennoch laufen in der UFOlogie solche Nummern bestens - wodurch die UFOlogie selbst eine fundamentale Gefahr für die wissenschaftliche UFO-Forschung ist. Man muss wirklich immer wieder feststellen, dass es bis Heute nicht gelungen ist, die Mikrobe der menschlichen Dummheit auszurotten.
Dabei ist die ganze "Rael"-Geschichte von Anfang an ufologisch durchgestylt und hebt sich von Billy Meier, dem Ashtar-Command und anderen Gruppen ab. Darauf kommt es auch an. Vorilhon wuchs in Frankreich auf, machte viele Jobs, war nirgends so recht erfolgreich und auch nicht glücklich damit. Seinen jüdischen Vater hatte er nie kennengelernt, der war abgehauen. Dann inmitten der großen UFO-Herbst-Winter-Welle 1973 hat er zu Weihnachten eine »Fliegende Untertasse« landen sehen, ganz eine solche wie sie schon einige Kontaktler vorher schon gemeldet hatten und wie George Adamski damit weltberühmt wurden. Dann stiegen Außerirdische aus und übermittelten ihm die neuzeitliche Weihnachtsbotschaft, für die natürlich er als "Rael" auf Erden werben solle, exklusiv. Doch die Aliens sahen dieses Mal ganz und gar anders aus, als die früheren Blondhaarigen, sie waren Mini-Jesus-Leute. Sie sahen aus wie kleine Jesuse, so wie man sich Jesus seit dem Mittelalter aufgrund des Turiner Grabtuchs und noch mehr kirchlichen Gemälden vorstellte. Sogar mit Heiligenschein um den Kopf. Dies war eine Neuigkeit und die außerirdische Offenbarung über genetisch zu erzeugende Kunstmenschen als Sklavenarbeiter und noch besser Sexmaschinen war noch besser. Passte geradezu in die Zeit - und manche Idee staubte "Rael" sich auch aus der gerade populär werdenen Prä-Astronautik ab (die "Elohim" waren dort gerade In). Zudem kam er ganz wie Uri Geller aus Israel so fernsehgerecht und charismatisch daher, geübt ist geübt. Fliegende Untertassen-Alien-Kontaktler gab es seit den frühen 50 er Jahren hauptsächlich in Amerika schon einige und sie wurden weltweit zu "Kultfiguren" einer merkwürdigen Szene, Europa war da etwas "befangener" und konnte mit dem amerikanischen Show-Bizz nicht richtig mithalten. Doch nur die angeblichen Kontaktler kamen ganz groß raus, die neue Facetten verstanden einzubringen und neue Faszinationen mit frischen Themen sowie Inhalten zu bieten hatten. "Rael" hatte dieses Glück zur rechten Zeit. In Frankreich interessierte man sich gerade mal wieder für UFOs, aber immer nur Beobachtungsberichte über Lichter in der Nacht wurden langweilig - was fehlte, war so eine "richtige Story". Der ehemalige Journalist Vorilhon, der das Geschäft kennt, bot sie. Business as usual. Von Anfang an, und ein bißerl bei den Kreationisten knapperte er sich dabei auch noch ab.
Und er sprach die jüngeren UFO-Fans als direkte Generation der 68er damals an, Flower-Power überall. Esoterik war In. "The Goods Have Landed" um neue Religionen von anderen Sternen herabzutragen. Und die Themen von Vorilhon waren modern: Nicht wenige Männer wünschen sich heimlich einen Harem, Sexmaschinen die ihnen laufend zu Willen sind. Und Sklaven, die für einem die Arbeit machen, sodass man sich nur noch und ganz und gar der sexuellen Lustbarkeit hingeben kann. Claude Vorilhon machte als "Rael" Träume und Wünsche zumindest auf dem Papier wahr. Zunächst nur dort, aber alsbald erschuf er sich eine Art französischen Aschram (den er sich freilich von Spenden seiner wachsenden Scharr an Anhängern bezahlen ließ, ist auch nichts Neues und nur von den indischen Guru-Scharlatanen abgeguckt) und dort die legendäre "Liebesgrotte" für ihn und die jungen Mädels seiner wachsenden Gefolgschaft. So kommt man auch gut über den Tag und kann sich immer neue Sachen ausdenken, der schwer-arbeitende Mensch kommt da gar nicht dazu. Als Geldeintreibungsmaschine diente die weitergetragene Vorstellung an seine "Raelianer", dass die Vereinigung in Israel auf heiligem Boden ein aufwändiges Botschaftsgebäude zum Empfang der Aliens im himmlischen Auftrag bauen möchte - und dazu brauchts Geld, die Spenden also. Dumm nur, dass die israelischen Behörden nicht mitmachten, wie engsinnig doch. Trotzdem, die Sekte wuchs und gedeihte, machte überall auf der Welt nationale Gruppen auf, bei deren Treffs es gelegentlich ziemlich pornomäßig zuging. Es war ja alles aus einer Zeit geboren worden, als die oberste Lebensdevise für einige Leute heißen konnte "Sex, Drugs & Rock´n´Roll!" Bei Rael für die Aliens zu Poppen war mit einem anderen Flair besetzt als auf dem Acker von Billy Meier´s schweizer UFO-Kommune FIGU Bäume zu pflanzen und Unkraut aus dem Erdreich zu zupfen. Während Meier mit seinen "Plejaden"-Außerirdischen sich noch viel Mühe gab, deren Untertassen kunstvoll auf Foto und Film festzuhalten, hatte Rael dies erstaunlicher Weise nicht nötig - seine Nummer lief auch so wie geschmiert. Obwohl beide zeitlich gesehen als europäische Nachbarn in Nachbarnationen miteinander in Konkurrenz standen.
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07.01.2003
    
Erste UFO-Meldung in 2003
Was blitzt und "tanzt" da am eiskalten nächtlichen Himmel? Stern Sirius sorgt für UFO-Aufregung!
Kaum sind die Unwetter abgezogen, gibt es freie Sicht zum Himmel. Und plötzlich glaubt da so mancher Zeitgenosse eine seltsame Erscheinung auszumachen. So bekam Werner Walter von der deutschen UFO-Meldezentrale in Mannheim am späten Montagabend den Anruf eines Herrn aus Bad Kissingen, der das "allererste UFO für 2003" zu melden hatte. Gegen 21 h hatte er seinen Hund zum Gassi ausgeführt, als er am kristallklaren Himmel "etwa eine Handbreit hoch" im Südosten ein überaus auffallendes "Lichtobjekt" ausmachte, welches sich klar von allen Stenren am Himmel abhob. Nach Hause zurückgekehrt, beobachtete er die merkwürdige Erscheinung weiterhin während "zwei oder drei Zigaretten" vom Balkon aus. Dabei hatte er den Eindruck, als würde der große Lichtpunkt "nach einiger Zeit" am Himmel "herumzutanzen" - mal kurz nach oben oder horizontal hin- und herzuziehen. Dabei schien die Erscheinung die ganze Zeit über ganz langsam aufzusteigen. Hierbei zeigte das "blitzende Objekt" mit der Grundfarbe Weiß gelegentlicht bläuliche "Einfärbungen". Gegen 22:30 h zogen dann Wolken auf und die Erscheinung verschwand dahinter. Bereits seit Dezember 2002 wird dem Amateurastronomen und UFO-Sachverständigen Walter dieser natürlich-kosmische Erscheinung als "UFO" gemeldet. Der "UFO-Effekt" hat verschiedene Ursachen, führt er aus. "Das Sternenlicht bewegt sich durch die turbulente Atmosphäre und bricht das Licht, so kommt zum einen der Effekt der vielfarbigen Lichter auf und zum anderen wird aufgrund von unmerklichen Verwacklungen mit dem Feldstecher eine künstliche Bewegung durch den Stern selbst suggeriert. Inbesondere auch bei Videokameras lassen sich bei der Einstellung ´Autofokus´ bei Zoombetrieb fantastischste Gebilde künstlich erzeugen", erklärte Walter soeben, nachdem er bereits vor einem Jahr entsprechendes Videofilmmaterial als "UFO-Beweis" vorgelegt bekam. Der "UFO-Tanz" dagegen ist ein verblüffender Nebeneffekt unseres nie ruhenden Auges als eine physiologische Eigenschaft dieses Wahrnehmungsorgans. In der Wissenschaft ist dieser "autokinetische Effekt" bekannt. Nach einiger Zeit der Betrachtung eines hellen und stillstehenden Körpers am Himmel bekommen wir den falschen Eindruck, als würde sich dieser verrückt bewegen - in Wirklichkeit geht dies auf unkontrollierbare Muskelbewegungen unserer Augen zurück.
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09.01.2003
    
UFOs: "Blitzender Diamant" am Morgenhimmel?
Nachdem Sirius und Jupiter am Nachthimmel UFO-Alarm produzierte, ist nun am Morgenhimmel die Königin der UFOs dran - der Planet Venus
Im Morgengrauen der letzten Kälterekord-Tage wurden vermeintliche "unidentifizierte Flugobjekte" (UFOs) ausgemacht. Am Nachthimmel präsentieren sich derweilen der Mega-Planet Jupiter im Osten und der auffällige Stern Sirius Im Südosten dem Beobachter als auffälligste Objekte. Mancher glaubte darin schon außerirdische Raumschiffe oder sonstige überirdische Merkwürdigkeiten zu sehen. Doch nun meldeten sich bei der zentralen UFO-Meldestelle in Mannheim die ersten Beobachter, welche im Morgengrauen der letzten Tage felsenfest überzeugt waren, "ein völlig anomales Objekt" auszumachen.
Aus Rodenkirchen meldete sich Herr Kurt K., nach eigenen Angaben Briefträger und seit über "15 Jahre morgendlich auf Achse". Doch am Montag-, Dienstag und Mittwoch-Morgen sah er bei Beginn seiner Austragetour gegen 8 h "etwas absolut Unheimliches am Himmel". In der Dämmerung des Morgens machte er einen "grellen, absolut weißen Flugzeugscheinwerfer" stillstehend am Himmel aus, "der mir sofort ins Auge stach". Die Erscheinung war am "eisig-blauen" Himmel unübersehbar auszumachen während die Sonne aufging. "Ringsum schienen kleine Lichtstrahlen" hervorzutreten, immer wieder einmal. Bewegt habe sich das für den Mann merkwürdige Objekt zunächst nicht, über zwei Strassen die er inzwischen weiter befuhr hinweg. Dann verlor er, immer wieder hochschauend, das Objekt für geraume Zeit "häuserbedingt und routenbedingt" aus den Augen - und plötzlich war es weg! Was ihm "komisch" vorkam, dass dies jetzt schon drei Tage in Reihe genau so passierte. Wir brauchten einige Zeit um die Himmelsrichtung der Erscheinung auszumachen, schließlich einigen wir uns auf "weiter rechts vom Sonnenaufgang" - die Sonne geht im Osten bekanntlich auf und "weiter rechts" ist dann Südosten, wo der Planet Venus derzeit prominent auszumachen ist. Ansonsten sei kein weiteres auffallendes Objekt am Himmel erschienen!
In Opladen wohnt Herr Georg Z., der brachte am Morgen des 8.Januar "um Acht" den Müll raus, als ihn ein Nachbar der gerade zu seinem PKW an der Strasse ging, ansprach was er von dem "Ding da oben" in Richtung Gladbach (Bergisch-Gladbach wohl) halte. Er schaute hin und sah dort "im eisigen Sonnenaufgang" einen "glitzernden Diamanten" (!) stehen, "der den Himmel völlig dominierte..". Dies habe wohl nichts mit den "Sternen Jupiter und Sirius" am Abend zu tun, soviel verstehe er schon von "Himmelsbewegungen" - fast schon aggressiv im Tonfall. Schließlich wurde nach einigen Minuten es dem Mann viel zu kalt und er ging zur Wohnung zurück, um zu versuchen von dort aus weitere Ausschau zu halten - doch alle Zimmer/Fenster wiesen davon weg. Auch hier haben wir es mit einem Musterbeispiel von der Fehldeutung der Venus als "Wintermärchen" zu tun.
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Quelle: CENAP-Archiv

Tags: UFO-Forschung 

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Sonntag, 27. September 2015 - 13:36 Uhr

Astronomie - Dunkle Energie Probe mit UM hat wichtigen Meilenstein erreicht

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he Dark Energy Spectroscopic Instrument (DESI) will be mounted on the 4­Meter Mayall telescope at Kitt Peak National Observatory. It will collect spectra from 30 million galaxies and quasars to make the biggest 3D map of the universe ever. Images credit: R. Lafever and J. Moustakas for the DESI Collaboration, background image by Dark Energy Camera Legacy Survey

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ANN ARBOR—A giant instrument that will create a high-definition, 3-D map of a swath of the universe going back 10 billion light-years has just reached a critical milestone with its funding agency, the Department of Energy.
University of Michigan researchers will build critical components of DESI, the Dark Energy Spectroscopic Instrument. Its mission is to shed light on the role of dark energy in the history of the universe's expansion. Dark energy is believed to have competed with gravity over time to shape the structure of the universe.
"Seventy-five percent of our universe is made of this stuff and ultimately we don't have any understanding of its nature," said Gregory Tarlé, U-M physics professor and member of the DESI executive committee. "DESI will help us understand the fabric of empty space."
The U.S. Department of Energy today announced its approval of "Critical Decision 2, authorizing the project's scientific scope, schedule and funding profile.
DESI will measure the redshifts of more than 30 million galaxies and quasars with unprecedented precision. Redshift, the shift of a distant astronomical object's spectrum to longer (redder) wavelengths, is a direct measure of how much space stretched while the light was on its way from the object to the observer. The bigger the redshift, the older the object.
To capture light whose journey started up to 10 billion years ago—corresponding to a redshift of 3.5, when the universe was less than a third its present age—DESI will be mounted on the 4-meter Mayall telescope at Kitt Peak National Observatory near Tucson, Ariz.
"DESI aims to use the fossil imprint of sound waves from the first 400,000 years of the universe (still detectable as a pattern of temperature variations in the cosmic microwave background radiation) to study the mysterious composition of today's universe," said DESI collaboration spokesman Daniel Eisenstein of Harvard University.
Those temperature differences map early variations in density (sound waves) that subsequently evolved into the clustering of galaxies, intergalactic gas and dark matter at recurrent intervals throughout space. Called "baryon acoustic oscillations," these regularly spaced clusterings are consistent over time—like a ruler to gauge the universe, with the cosmic microwave background at one end—allowing direct measures of dark energy's effect on expansion, the DOE said in a statement.
Two hundred physicists and astronomers make up the international DESI Collaboration, which is based at DOE's Lawrence Berkeley National Laboratory. Seven U-M faculty members will be involved with the project in areas such as software development, survey planning, data distribution and simulation work. They will also be on the science team when DESI sees first light in 2019.
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University of Michigan researchers will make more than 5,000 close­packed robotic positioners for DESI. The positioners will be placed at the ends of optical fibers to collect the light from a single galaxy or quasar. The blue circle represents a patch of sky with numerous astronomical targets reachable by a single of these robots. In seconds it can rotate, extend, or retract to place its fiber in position with millionths of a meter precision. Image credit: R. Lafever, DESI Collaboration
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The camera will contain 5,000 optical fibers, each of which can be pointed at an individual galaxy. Over the next few years, U-M researchers will build its unique, robotic positioner system, which Tarlé calls "the heart of DESI."
Tarlé will lead the effort at U-M in addition to managing the robotic fiber positioner system. Tarlé chairs the DESI Institutional Board and serves on the DESI Executive Committee. Other U-M physics researchers involved include: professor David Gerdes, who will participate in the targeting surveys; associate
professor Dragan Huterer, who intends to develop methodologies, algorithms and software codes to study the growth of structure and the expansion rate of the universe; and research scientist Michael Schubnell, who will be responsible for testing and quality control for the DESI fiber positioner production at Michigan.
Astronomy faculty members involved include: assistant professor Chris Miller, who co-chairs the Data Distribution Committee and will use galaxy cluster to measure the evolution of dark energy; associate professor Eric Bell, who is focusing on identifying the galaxies DESI will observe; and research associate professor Monica Valluri, who is using simulations to understand how DESI can be used to unravel the assembly of the Milky Way.
Key to DESI's present and future success is its robust scientific collaboration, supported by many organizations, among them 31 universities and 18 government and private institutions, both U.S. and foreign, including five DOE national labs.
DOE and NSF will shortly begin joint support for Mayall telescope operations, preparatory work, and installation of the DESI instrument. Beginning in fiscal year 2019, DOE will support the full operations of the telescope throughout the five-year DESI survey.
The DESI Project is funded by the U.S. Department of Energy, Office of Science. U-M funding for the project is provided by the departments of Physics and Astronomy in the College of Literature, Science, and Arts; and from the U-M Office of Research.
Additional support has been provided by the U.S. National Science Foundation; Gordon and Betty Moore Foundation; Heising-Simons Foundation; Science and Technologies Facilities Council of the United Kingdom; Consejo Nacional de Ciencia y Tecnología, Mexico; Chinese Academy of Sciences; and DESI membership: Aix-Marseille University; Argonne National Laboratory; Barcelona-Madrid Regional Participation Group; Brookhaven National Laboratory; Boston University; Carnegie Mellon University; CEA-IRFU, Saclay; China Participation Group; Cornell University; Durham University; École Polytechnique Fédérale de Lausanne; Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich; Fermi National Accelerator Laboratory; Granada-Madrid-Tenerife Regional Participation Group; Harvard University; Korea Astronomy and Space Science Institute; Korea Institute for Advanced Study; Institute of Cosmological Sciences, University of Barcelona; Lawrence Berkeley National Laboratory; Laboratoire de Physique Nucléaire et de Hautes Energies; Mexico Regional Participation Group; National Optical Astronomy Observatory; Siena College; SLAC National Accelerator Laboratory; Southern Methodist University; Swinburne University; Ohio State University; Universidad de los Andes; University of Arizona; University of California, Berkeley; University of California, Irvine; University of California, Santa Cruz; University College London; University of Michigan; University of Pennsylvania; University of Pittsburgh; University of Portsmouth; University of Queensland; University of Toronto; University of Utah; UK Regional Participation Group; Yale University.
Quelle: University of Michigan

Tags: Astronomie 

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Samstag, 26. September 2015 - 21:45 Uhr

Luftfahrt - Nie gesehen Fotos von Boeing 1960 Stealth Jet Konzept, das die Zukunft prognostizierte

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For years, all the aviation world knew about Boeing’s secret stealth project from the 1960s was limited to a name and a single mysterious photo. It seemed like a relic out of time, possessing many stealthy design features that wouldn’t exist until decades later, and even then, only in highly classified black projects.But Boeing just exclusively provided Foxtrot Alpha with a trove of photos and information for the very first time. After decades in the shadows, here is Boeing’s Kennedy-era “Quiet Bird.”

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Even Boeing admits that there is very little known about Quiet Bird, also named Model 853, and that official records of the program were likely destroyed in 1970s.
Yet the tidbits of information that do exist about the concept paint a highly intriguing picture of an aircraft with design elements that have echoed throughout the decades that followed it.
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The concept dates back to the early 1960s, with a one-half scale model of the aircraft being built sometime between 1962 and 1963. The aircraft was an exercise in utilizing specific materials and shapes to drastically reduce the radar cross-section of a tactical aircraft.
From this pioneering design, five Boeing “stealth” patents were awarded, and they only appear to have shown up in public records in the early 1990s, decades after they were officially filed. 
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The model of Quiet Bird was said to have been tested at Boeing’s Wichita facility in 1962-1963, all of which occurred on a radar range. No actual flight testing of Quiet Bird itself was said to have happened, though. But the tests were highly successful: they proved that it was possible to drastically decrease the radar signature of a tactical aircraft. 
Still, the concept was not just designed as a shape to test radar reflectivity. Boeing had full plans to develop it into an actual aircraft. Unfortunately for them, the design ended up being too ahead of its time. Even to be adapted as a forward penetrating observation or attack aircraft, and believe it or not, the military had little interest in it. 
This actually makes some sense. At the time, raw performance and increasingly advanced avionics that could allow for either all-weather high-level or low-level penetration of enemy airspace were all the rage. (See also the SR-71, U-2, A-6, and F-111). As it was, this jet wouldn’t have been much of a performer, but it very well could have been invisible to enemy sensors, and with that, who needs performance?
It would not be until about a decade later that the Pentagon would begin considering aircraft designs with low-observable technology as their primary feature set, later dubbed stealth, as a silver-bullet technology worth pursuing with fervor. 
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When looking at Quiet Bird, especially in these new images and schematics released to us from Boeing, it is amazing how many stealth features that are used in modern day low-observable aircraft designs existed on this 50-year-old concept. The aircraft’s chine-line that separates its smooth, shallowly curved bottom and trapezoid shaped fuselage are key tenets of stealth designs to this very day.
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The aircraft’s canted tails and exhaust set well forward of its trailing edge are also key features found on many modern combat aircraft that were designed with signature control in mind. This configuration not only helps with lowering radar reflectivity while still providing stability and maneuvering control, but it also shields the aircraft’s hot exhaust signature from the virtually every angle but from directly above and behind.
Even the aircraft’s gold plated canopy and use of composites structures are all major techniques widely in use today to lower a manned aircraft’s radar signature. 
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Quiet Bird’s unique low-observable inlet design and curved duct are meant to shield the aircraft’s highly reflective engine face from radar. A similar setup is used on the majority of stealth aircraft designs today, and Quiet Bird’s configuration is especially reminiscent of the X-47A Pegasus unmanned experimental aircraft
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In all, a stunning amount of features of Quiet Bird’s design, some of which are below its skin and detailed in these patents (1,2,3), are used to various degree on a whole slew of modern aircraft designed with signature control in mind. These include Tacit Blue, B-2, Have Blue/F-117, YF-23, X-32, F-22, Avenger, Global Hawk, and multiple unmanned combat air vehicles including Boeing’s own Phantom Ray.Even stealthy cruise missiles will instantly evoke Quiet Bird’s configuration. It is almost as if Boeing spectacularly created a Rosetta Stone for stealth technology before it was even “officially” invented.
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There is no place where Quiet Bird’s spirit lives on more than in Boeing’s once top-secret Bird Of Prey technology demonstrator. Unlike Quiet Bird, it did get to fly, albeit in the 1990s.
Even through they were separated by three and a half decades from one another, Bird of Prey was a reboot of sorts of Quiet Bird, meant to package a bunch of experimental low-signature and advanced manufacturing techniques together with flat out performance taking a back seat to raw innovation. They are even similar in design. 
This airframe paved the way for many technologies that allowed Boeing to step into the 21st century ready to compete in the advanced military-aerospace marketplace. These included rapid prototyping, large single-piece composite structures, 3D design, disposable tooling and a host of low observable innovations.
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Boeing is in no way in denial of Quiet Bird’s indirect impact on many of their products, and possibly others, that followed it over the last five decades, they write:
The model and drawings do show some stealth concepts that are used in operation stealth airplanes today, so it would seem that the Boeing engineers working on this project were onto something. The lessons learned on Quiet Bird probably did influence the design of the Boeing AGM-86 Air Launched Cruise Missile
Internally Boeing continued to work on the non-metallic structures aspects that were pioneered with Quiet Bird and that work did eventually lead to the use of increasingly larger and more complex composite structures in Boeing aircraft. In the 1980s Boeing used its expertise in composite (“Stealth”) structures to build the wings and center fuselage structures of the B-2 bomber and today major structures of our commercial jets can be built from composite structures with the primary example being the 787; the first large commercial jet that is primarily made of composite materials. 
Even though Quiet Bird remains something of a mystery even to the company that built it, it potentially changes how we commonly look at the advent of stealth technology today. This design was an incredibly well thought out concept that predated the Pentagon’s stealth initiatives of the mid 1970s, including the XST program, which gave us the Have Blue demonstrator and the F-117 Nighthawk, America’s first (known) operational stealth aircraft.
Other aircraft emanated from this time period as well, including the game-changing Tacit Blue Battlefield Surveillance Aircraft-Experimental demonstrator and potentially a whole swath of aircraft that remain highly classified. Although other aircraft, namely the A-12 Oxcart/SR-71 Blackbird, had secondary stealth features, Quiet Bird appears to be the first concept to feature a comprehensive low-observable aircraft design. So while Lockheed largely holds the public spotlight as the harbinger of the “stealth revolution,” Boeing was miraculously there with an eerily advanced aircraft concept nearly a decade and a half before Lockheed’s Skunk Works developed its now famous “hopeless diamond” that led to the historic Have Blue technology demonstrator.With all this in mind, Quiet Bird deserves its rightful place in history, even if only as an uncannily accurate prediction of what was to come decades later from the world of military technology and “bleeding-edge” aerospace design.
Quelle: FOXTROTALPHA

Tags: Luftfahrt das die Zukunft prognostizierte 

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Samstag, 26. September 2015 - 18:15 Uhr

UFO-Forschung - IFO-Universität:Mini-Luftschiffe im Werbeeinsatz

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Werbung mit Werbe-Luftschiffen war schon immer ein Blickfang aber auch Auslöser für UFO-Alarm, beworben werden diese Werbeträger wie in nachfolgenden Text:

Zeppelin-Werbung
Die zigarrenförmigen Luftschiffe am Himmel üben seit jeher eine besondere Faszination aus. Sie sind Blickfang und Sympathieträger zugleich. Starts und Landungen der majestätischen Riesen haben nahezu Eventcharakter, verfolgt doch stets eine Vielzahl von Betrachtern diese spannenden Manöver.
Dabei ist Zeppelinwerbung höchst mobil und sie kann durch gezielte Befliegungen von Veranstaltungen dort gezeigt werden, wo eine hohe Anzahl von Zuschauern erwartet wird.
Je nach Budget, Einsatzzweck und Rahmenbedingungen werden
ferngesteuerte Zeppeline mit 7 bis 10 Metern Länge für Outdooreinsätze auf Veranstaltungen und in Stadien,
ferngesteuerte Zeppeline mit 2,5 bis 7 Metern Länge für Indoorflüge in Hallen und Messen oder 
bemannte Zeppeline mit rund 42 Metern Länge für gezielte Befliegungen von Städten und Regionen eingesetzt.
Kein anderer Werbeträger durchbricht die Werbeflut so nachhaltig und sympathisch und bietet eine Plattform für positiven Imagetransfer. 
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Nur können solche Einsätze auch mächtig schief gehen wie heute in Hamburg:
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Hamburg - Ein Mini-Zeppelin hat sich in Hamburg in einer Oberleitung verheddert und für erhebliche Beeinträchtigungen im Bahnverkehr gesorgt. Erst nach drei Stunden sei die Streckensperrung zwischen dem Bahnhof Harburg und dem Hauptbahnhof wieder aufgehoben worden, sagte eine Bahnsprecherin.
Spezialisten der Bahn hatten den vier bis fünf Meter langen Zeppelin mit Haken aufs Gleis und von dort auf die Straße gezogen. Ein technischer Defekt verursachte nach Angaben der Feuerwehr den Unfall. Die Fernsteuerung des Zeppelins sei ausgefallen, so ein Sprecher.
Ein Zug der Privatbahn Metronom sei im Bereich des Freihafens liegengeblieben. Rund 900 Reisende hätten den Zug verlassen müssen, sagte er. Verletzt wurde niemand.
Reisende der Deutschen Bahn Richtung Norden mussten am Bahnhof Harburg aussteigen und von dort mit der S-Bahn zum Hamburger Hauptbahnhof weiterfahren. Auch Richtung Süden mussten Passagiere vom Hauptbahnhof via S-Bahn nach Harburg weiterreisen. Einzelne Züge seien umgeleitet worden, es sei zu Verspätungen gekommen, sagte die Sprecherin weiter. Am Abend sollten alle Züge wieder regulär fahren.
Auf dem Zeppelin war Werbung für den Anfang Oktober in die Kinos kommenden Film «Pan» zu sehen. Das kleine Luftschiff verfing sich im Bereich der Norderelbbrücke in der Oberleitung.
Quelle: Die Welt
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Wenn es nicht schief geht und man gar beleuchtete Luftschiffe sieht, können diese ab gewissen Entfernungen als solche nicht erkannt werden und zeigen für den Zufall-Beobachter am Himmel "leuchtende Scheiben" welche dann zu UFO-Alarm führen können:
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So führte 1998 eine Werbekampagne im Raume Heidelberg für UFO-Alarm, bei welchen wir schöne Zeugen-Fotos von solch beleuchteten Werbe-Luftschiffen bekamen:
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Quelle: CENAP-Archiv



Tags: UFO-Forschung 

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Samstag, 26. September 2015 - 17:26 Uhr

Raumfahrt - Kino-Tip: The Martian ab 8.Oktober in Deutschland

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Während ein gewaltiger Sandsturm die Notevakuierung der NASA-Basisstation auf dem Mars erfordert, wird der Botaniker Mark Watney (Matt Damon) fortgerissen und man glaubt, er sei ums Leben gekommen. Da der immer stärker werdende Sturm die Landefähre zu zerstören droht, gibt Commander Lewis (Jessica Chastain) schweren Herzens den Befehl, die Suche nach Watney abzubrechen und mit den verbliebenen vier Crewmitglieder zu starten, bevor es zu spät ist. 
Aber Watney hat überlebt und versucht nun - vollkommen auf sich allein gestellt - auf dem unwirtlichen Planeten zu überleben. Mit seinem Einfallsreichtum, Überlebenswillen und dem Wenigen, das er hat, findet er einen Weg, der Erde zu signalisieren, dass er noch am Leben ist. Millionen Meilen entfernt arbeiten die NASA und ein Team von internationalen Wissenschaftlern unermüdlich daran, den „Marsianer“ heim zu holen; gleichzeitig planen seine Crewmitglieder eine waghalsige, wenn nicht gar aussichtslose Rettungsmission. Während dieses Vorhaben allen Beteiligten unglaublichen Mut abverlangt, rückt die Welt zusammen, um Watneys Rückkehr sicher zu stellen. 
Meisterregisseur Ridley Scott konnte für sein neues Action-Abenteuer, das auf dem gleichnamigen Bestseller von Andy Weir basiert, ein hochkarätiges Starensemble gewinnen u.a. Matt Damon, Jessica Chastain, Kristen Wiig, Kate Mara, Michael Pena, Jeff Daniels, Chiwetel Ejiofor und Donald Glover.
Ab Donnerstag, 8. Oktober 2015 nur im Kino. In 3D.
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Tags: Raumfahrt 

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Samstag, 26. September 2015 - 17:00 Uhr

Raumfahrt - Erste Soyuz kommt im Dezember nach Vostochny Raumhafen für Debüt-Start

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Soyuz-2.1A carrier rocket made by the Samara-based Progress Rocket Space Centre is due for launch in December. Picture: TSENKI
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A train carrying parts of the Soyuz-2.1A carrier rocket has arrived at Russia's new spaceport on the eastern fringe of Siberia. Deputy Prime Minister Dmitry Rogozin wrote: 'A special train with the Soyuz-2 carrier rocket has just arrived at Vostochny Cosmodrome.'
The rocket was made by the Samara-based Progress Rocket Space Centre, and it is due for launch in Decemberm carrying an unmanned payload into orbit. The first manned flight from Vostochny has been postponed until 2025 as the space industry faces belt-tightening due to the economic situation.
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A special train with the Soyuz-2 carrier rocket has just arrived at Vostochny Cosmodrome.' Picture: Dmitry Rogozin
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At the same time, the spaceport has been hit by more fraud and corruption allegations. Vostochny was dragged into claims of a multi-billion rouble fraud racket at Russia's key construction projects, with a 13 billion rouble loss caused by overpricing of construction costs, said the Federal Antimonopoly Service.
Andrey Tenishev, head of the department for fighting cartels, said: 'I'd say it's fraud of the century because apart from breaching legislation on competition, we also registered a few side things. In particular, current lack of regulations regarding creating and applying state construction standards can cause random pricing.' 
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The former director of the company which built the Vostochny cosmodrome's roads and railways is suspected of large-scale embezzlement. Pictures: Sergey Levashov, Igor Ageenko
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Two new criminal cases of embezzlement during construction at Vostochny are being investigated by Amur region police, it was announced this week. 'Investigators of the Russian Interior Ministry's investigative department for the Amur region have opened a criminal case against the former director of the company which built the Vostochny cosmodrome's roads and railways. He is suspected of large-scale embezzlement,' said the Interior Ministry.
The former director is accused to siphoning off more than $9.3 million. Theft worth $113 million was earlier identified at Vostochny. The Vostochny (Eastern) spaceport is being built near the town of Uglegorsk in Amur region. 
Quelle:The Siberian Times

Tags: Raumfahrt 

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Samstag, 26. September 2015 - 16:30 Uhr

Astronomie - X-ray-Signal aus dem Weltraum zeigt auf dunkle Materie

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For years, high-energy radiation from space has been teasing scientists with inconclusive hints of dark matter. But a definitive answer may be at hand. A team of physicists says that certain galactic x-rays could be a sign of decaying dark matter, and that an upcoming satellite mission should prove or disprove their claim.
Dark matter makes up about 80% of matter in the universe, but no one knows exactly what it is. Most theorists suspect it consists of so-called weakly interacting massive particles (WIMPs)—undiscovered subatomic particles that give off so little light that we can’t see them, though they still interact with other matter through gravity and the weak nuclear force. But laboratory experiments haven’t spotted them, and the most likely evidence from space—gamma rays that putative WIMPs would give off while annihilating one another in the centers of galaxies—are swamped by cascades of gamma rays from other sources such as hot gas.
Particle physicist Alexey Boyarsky of Leiden University in the Netherlands and colleagues went after a different quarry. They scoured data from the European Space Agency's XMM-Newton orbiting x-ray observatory, for signs of particles weighing a few thousand electron-volts—a millionth as massive as WIMPs. In theory, particles like that—if they exist—should decay inside galactic centers and other objects in space to produce x-rays with a certain energy. The group started its search in 2005 and for years remained empty-handed. But they finally got lucky: Last year they reported finding a peak at 3.5 thousand electron-volts (keV) in the x-ray energy spectrum from both the Milky Way’s nearest neighbor, the Andromeda Galaxy, and the Perseus galaxy cluster. At the same time, another group—physicist Esra Bulbul of the Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts, and colleagues—reported finding an emission line at about 3.5 keV in the combined spectra from 73 galaxy clusters.
Now, in a paper accepted for publication in Physical Review Letters, Boyarsky's group reports a similar peak in x-rays from the core of the Milky Way. The intensity of the peak lies in the right range to be produced by dark matter reactions, the researchers say: higher than a lower limit inferred from the galaxy cluster data, but lower than a ceiling calculated from studies of the Milky Way's less dense outer regions. "We can't prove that dark matter is coming from the center of the Milky Way because we don't know the physics around the galactic center well enough," Boyarsky says. "But the signal passes a very nontrivial consistency check."
Other researchers, however, dispute the signal's dark matter origin. Physicists Tesla Jeltema and Stefano Profumo at the University of California, Santa Cruz, have analyzed the x-rays given off by ordinary atoms inside the Milky Way, Andromeda, and the relevant galaxy clusters. They conclude that the 3.5-keV line could easily come from hot, glowing potassium and other elements blasted into space by stars.
Meanwhile, physicist Ondrej Urban of the Kavli Institute for Particle Astrophysics and Cosmology at Stanford University in Palo Alto, California, and colleagues say data from the NASA/Japanese space agency (JAXA) Suzaku x-ray satellite show no real evidence of dark matter–like emission at 3.5 keV in the spectra of four galaxy clusters, including Perseus.
Boyarsky says more data are needed to settle the question. He and his colleagues have booked observing time on XMM-Newton to study the x-ray spectrum of a dwarf galaxy thought to harbor lots of dark matter but few chemical elements. "If we see the signal there, it would be very hard to interpret it in terms of normal astrophysics," he says. "That would constitute very solid proof of dark matter." He says he hopes to have results by early next year.
The ultimate test could also start next year, when JAXA is scheduled launch a new x-ray satellite called ASTRO-H. ASTRO-H will be able to plot the shape of the 3.5-keV peak in much more detail than current satellites can, says Jonathan Feng, a particle theorist at the University of California, Irvine. A relatively broad line, he explains, would imply that the x-rays are due to dark matter, whereas a narrower line would point to normal atoms as the source. "The 3.5-keV x-ray signal has a real chance of being definitively confirmed as dark matter in a few years, unlike other putative signals currently on the market.”
If dark matter is the cause, physicists will still need to pin down its identity. Feng says the energy and intensity of the 3.5-keV line are "just as would be expected" from sterile neutrinos: hypothetical ultraelusive cousins of ordinary neutrinos that would give off x-rays when decaying into normal neutrinos.
Cosmologist Kevork Abazajian, also at the University of California, Irvine, agrees that sterile neutrinos are the most likely candidate, in part because they arise in natural explanations for the existence of neutrino mass. But other hypothetical particles could also produce the signal, he adds. Ground-based measurements of β-decay—the same radioactive process that gave physicists their first hints that neutrinos exist—could settle whether keV-scale sterile neutrinos are also part of nature’s lineup, Abazajian suggests.
Quelle: AAAS

Tags: Astronomie 

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Samstag, 26. September 2015 - 14:45 Uhr

Luftfahrt - Kann Concorde wieder fliegen?

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The aviation world is abuzz with reports that a group of Concorde fans may have raised enough money to get the historic supersonic jet back in the skies once again.
According to the Telegraph newspaper, "Club Concorde" has raised £120 million ($186 million) for its "return to flight" plan and hopes to get one of the decommissioned aircraft back in the skies by 2019.
The group describes itself as "ex-captains, ex-charterers and people passionate about Concorde, working together to keep Concorde in people's hearts and minds."
Club Concorde says it has its sights on two Concordes -- both in France.
"The plan would be to purchase one of the Concorde and operate her as a private, heritage aircraft under neutral livery," says the club on its website.
"All restoration to flight costs would be borne by Club Concorde International who would also finance the construction of maintenance/display hangars at both the French and UK bases."
Is this even possible?
Even if the enthusiasts have the money, putting a decommissioned plane back in the skies takes more than just capital.
"The greatest obstacle is the refusal by the aircraft's manufacturer -- formerly British Aerospace-Aerospatiale, now Airbus -- to lend its support to a restoration," said aviation journalist David Kaminski-Morrow, air transport editor of Flightglobal.com.
"Concorde is an immensely complex supersonic aircraft and the Civil Aviation Authority in the UK will not entrust the safe upkeep of its airframe and systems to a group of enthusiasts, regardless of their passion, without this technical support in place.
"If it isn't there, the aircraft won't be allowed to fly. It's as simple as that."
Airbus told CNN it had not received any requests from the Concorde group about providing support.
"Therefore, we don't want to speculate on either the project or project feasibility," a spokesperson said.
Kaminski-Morrow points to issues faced by an initially successful effort to restore an Avro Vulcan to flight.
Though the aircraft, which shares some of Concorde's DNA but is nowhere near as complicated, was able to return to the skies, it suffered a withdrawal of technical backing and had to be grounded earlier this year, he said.
"British Airways looked into keeping a single Concorde operating, for heritage purposes, but could not justify the expense," he said.
"When you bear in mind that BA didn't have the problems of finding an operational aircraft and gathering engineering, maintenance, piloting and training resources, it puts the enthusiasts' workload in perspective."
Finding a suitable aircraft
Sourcing a suitable Concorde will also be extremely difficult, added Kaminski-Morrow.
"Some have been treated better than others, but even the best-condition aircraft will need extensive maintenance checks and possible modification to bring it into line with civil aircraft mandates introduced since the end of Concorde service.
"Concorde was a unique aircraft type that demanded tailored parts, systems, maintenance techniques, and so on, and so few aircraft were built that there isn't a vast pool of spares and engines to raid."
Even if a suitable aircraft is identified, there's the matter of obtaining it, said Kaminski-Morrow.
"British Airways has steadfastly refused to entertain the possibility because it's not on the side of the enthusiasts," said Kaminski-Morrow. "Concorde is part of its image and it doesn't want to hand over this iconic part of its history to well-meaning tinkerers, especially those whose desire to see the aircraft fly is clouding their judgment over the extent and nature of the associated problems -- of which money is arguably the least difficult to overcome."
Meanwhile, the Musee de l'Air et de l'Espace issued a statement Sunday saying its Concordes are as much a part of French heritage as the Mona Lisa or the Palace of Versailles, aren't for sale at any price and won't fly again.
No shortage of demand, says expert
Procurement and maintenance challenges aside, aviation expert Tom Ballantyne, chief correspondent for the magazine Orient Aviation, says that if the group is actually able to purchase a Concorde, the plane itself will likely be mechanically sound.
"British Airways once stripped one of their Concordes back to bare bones after years of service and found it was in perfect condition with no wear and tear at all," he said.
"Given it gets proper restoration there shouldn't be any issue getting it passed by the regulators. While the plane did have that dreadful crash with Air France that's not why it was taken out of service.
"Essentially it simply became uneconomic when the price of fuel skyrocketed to record levels. Concorde is a real gas guzzler."
In terms of flight restrictions, Ballantyne said the group would face the same issues as airlines did when the plane was in commercial service: noise.
"Because of the sonic boom it will only be able to fly at supersonic speed over the oceans, in other words unpopulated areas," he said.
"There will also be restrictions at many airports because a Concorde is very noisy."
Ballantyne says the Concorde could do well if it's used as part of a charter business.
"Both British Airways and Air France used it for charters when it was in service. There are plenty of rich Americans (and others) who'll pay good money for a round the world trip on a Concorde."
For a look back at the plane's captivating history, click through the above gallery.
Quelle: CNN

Tags: Luftfahrt 

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