Blogarchiv

Samstag, 28. Januar 2012 - 10:23 Uhr

Astronomie - Gastbesuch von Asteroid 2012-BX34

Ein Asteroid von der Größe eines Busses ist am Freitag ungewöhnlich nah an der Erde vorbeigerast. Der 19 Meter lange und sechs Meter breite Brocken mit der Bezeichnung 2012 BX34 kam der Erde auf bis zu 60.000 Kilometer nah, wie das Zentrum für Kleinplaneten in den USA mitteilte.

Er kam unserem Planeten damit sechsmal näher als der Mond, der die Erde in 380.000 Kilometern Entfernung umkreist. Zentrumsleiter Gareth Williams sprach daher von einem „Beinahezusammenstoß“.

Grafik: NASA

Mehr darüber hier: http://astrobob.areavoices.com/


3547 Views

Samstag, 28. Januar 2012 - 10:03 Uhr

Astronomie - Kepler erhöht die Zahl der bekannten Exoplaneten

Grafiken: NASA

"Vor der Kepler-Mission kannten wir vielleicht 500 Exoplaneten, die am gesamten Himmel verteilt waren", so Doug Hudgins, der Kepler-Programmwissenschaftler am NASA-Hauptquartier in Washington. "Jetzt, nach nur zweijährigen Beobachtungen eines kleinen Flecks am Himmel, der nicht viel größer ist als eine Faust, hat Kepler mehr als 60 Planeten und außerdem 2.300 Planetenkandidaten entdeckt. Das zeigt uns, dass es in unserer Galaxie von Planeten ganz unterschiedlicher Größe und mit ganz verschiedenen Bahnen nur so wimmelt."

 Jedes der jetzt bestätigten Planetensysteme besteht aus zwei bis fünf Planeten, die auf sehr engen Bahnen um ihre Sonne kreisen. Dadurch kommen sich die Planeten eines Systems regelmäßig so nahe, dass sie sich durch ihre Anziehungskraft gegenseitig beeinflussen: Sie beschleunigen sich oder bremsen sich auf ihren Bahnen ab. Dies führt zu Schwankungen der Umlaufdauer der Planeten, was sich natürlich auch bei den von Kepler beobachteten Transits bemerkbar macht. Der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Transits variiert dadurch. Diese Änderungen nennen die Astrononen Transit Timing Variations (TTVs).

 


5910 Views

Freitag, 27. Januar 2012 - 12:15 Uhr

Planet Erde - ISS-Blick auf Europa+Skandinavien

 

 

Ole´s Heimat von der ISS aus gesehen...


4154 Views

Freitag, 27. Januar 2012 - 09:15 Uhr

Raumfahrt - F-104-Starfighter-Flotte für Forschung- und Mikrogravity-Experimente auf KSC

 

Auf KSC wächst die F-104-Starfighter-Überschallforschungs-Flotte an. Die restlichen Stücke eines einzigartigen Geschwaders der Überschallkämpfer kamen in NASA's-Kennedy Space Center in Florida am Donnerstag, dem 19. Januar an, wo sie zusammengebaut werden, um für ein Privatunternehmen zu arbeiten darauf abzielend, sie für Forschungs- und Mikrogravity-Experimente zu verwenden. Die neuen Flugzeuge waren ein Teil einer Gruppe von fünf F-104-Starfighter, die durch Starfighters Inc. von der italienischen Luftwaffe gekauft wurden. Die Firma hatte bereits vier der Flugzeuge, aber diese reichten nicht aus, damit die Firma einige verschiedene Forschungsflüge ausüben kann. Mit neun Flugzeugen, sagte Starfighters Inhaber Rick Svetkoff, dass mit diesen Flugzeuge möglich ist, die Aufträge für eine Vielzahl der Kunden fliegen zu können. Als wichtig sieht man bei der Firma, das man zwei Flugzeuge auf einer einzelnen Mission einsetzen kann, wenn eine als Verfolgungsflugzeug dient, Experimente zu fotografieren. " Jetzt sind wie in einer Position, in der wir den Betrieb wirklich beginnen können, "so Svetkoff." Wir können viele Einsätze fliegen, welche gewünscht werden; Starfighters starten aus einem Hangar heraus auf dem Flughafen von KSC. Svetkoff' s-Hauptziel ist, die Entwicklungaufträge, reichend von den Experimenten, für Universitäten bis zum Auswerten von Raketen- und Raumfahrzeugbestandteilen, zu fliegen in großen Höhen einschließlich Hochbeschleunigung und Microgravity. Weil die Flugzeuge bis zu etwa 70.000 Fuß und zu Geschwindigkeit mit mehr als Mach 2 ansteigen können, kann es benutzt werden, um kleine Satelliten ins All zu starten. Die 19 Fuß lang, 900 Pfund schwere Rakete, über die Größe eines Abfangflugkörpers, ist bereits getestet worden in einer Reihe von mehreren Taxidurchläufen, die an einem F-104-Flügel hängt. Die Testflüge bei welchen die Raketen jedoch nicht gestartet werden sollen in den nächsten Monaten durchgeführt und die Forschungsaufgaben zum Sommer möglich sein. Die Rakete hat die Aufgabe, kleine Experimente im All zu machen aber keinen Orbit zu erreichen. Stattdessen kehrt die Rakete wieder zurück zur Erde mit einem Fallschirm und wird aus dem Ozean geborgen für die Wiederverwendung. Svetkoff erwartet, ungefähr 100 suborbitale Aufträge im Jahr um mit Starfighters zu starten.

Fotos: NASA

 


4175 Views

Donnerstag, 26. Januar 2012 - 22:59 Uhr

Astronomie - Die Chemie explodierender Sterne - Meteorit birgt Hinweise auf die Bildung von Schwefelmolekülen im Sternenstaub aus Supernova

 

Forscher verstehen grundlegende chemische Abläufe in Vorläufern unseres Sonnensystems nun ein bisschen besser: Ein internationales Team um Peter Hoppe, Forscher am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, hat nun mit einer sehr empfindlichen Methode Staubeinschlüsse  im 4,6 Milliarden Jahre alten Meteoriten Murchison, der bereits 1969 gefunden worden war, untersucht. Die Sternenstaubkörner stammen aus einer Supernova und sind älter als unser Sonnensystem. Dabei entdeckten die Wissenschaftler chemische Isotope, die darauf hinweisen, dass sich in den Überresten explodierender Sterne Schwefelverbindungen wie Siliziumsulfid gebildet haben. Schwefelmoleküle sind zentral für zahlreiche Prozesse und letztendlich wichtig für die Entstehung von Leben.

Modelle sagten die Bildung von Schwefelmolekülen in den Überresten von explodierenden Sternen – den Supernovae – bereits voraus. Den Nachweis dafür erbrachte jetzt ein Forscherteam aus Deutschland, Japan und den USA mit Hilfe von Isotopenanalysen von Meteoriten-Sternenstaub.

Das Team um Peter Hoppe, Astrophysiker am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie, isolierte zunächst tausende, etwa 0.1 bis 1 Mikrometer große Siliziumkarbid-Sternenstaubkörnchen aus dem Meteoriten Murchinson, den man bereits 1969 auf der Erde fand. Die Sternenstaubkörner stammen aus einer Supernova und sind älter als unser Sonnensystem. In den Proben bestimmten die Forscher mit einem hochempfindlichen Spektrometer, der sogenannten NanoSIMS, die Isotopenverteilung. Hierbei schießt ein Ionenstrahl auf die einzelnen Sternenstaubkörner und löst aus der Oberfläche Atome heraus. Ein Spektrometer trennt sie dann nach ihrer Masse und misst die Isotopen-Häufigkeit. Isotope eines chemischen Elements besitzen die gleiche Anzahl an Protonen, aber unterschiedlich viele Neutronen.

Bei fünf Siliziumkarbid-Proben fanden die Astrophysiker eine ungewöhnliche Isotopenverteilung: Sie wiesen viele schwere Silizium- und wenig schwere Schwefelisotope nach, was nicht zu bisherigen Modellen über die Isotopenhäufigkeiten in Sternen passt. Gleichzeitig konnten sie Zerfallsprodukte von radioaktivem Titan nachweisen, welches nur in den innersten Zonen einer Supernova entstanden sein kann. Das wiederum beweist, dass die jetzt analysierten Sternenstaubkörner tatsächlich aus einer Supernova stammen.

Weiter geht es hier: http://www.chemie.de/news/136140/die-chemie-explodierender-sterne.html


3209 Views

Donnerstag, 26. Januar 2012 - 19:15 Uhr

Raumfahrt - US-Präsidentenanwärter will 13.000 Mann-Mondbasis bis 2020

Nachdem in den letzten Jahrzehnten das Geld für Raumfahrtprojekte der NASA immer weiter zusammengestrichen wurden, letztlich viel darunter auch das Nachfolge-Shuttle darunter und so kehrte man mit Orion auf Apollo-Spuren zurück, will man nun wieder Visionen in der Raumfahrt haben. Sicherlich liegt dies auch begründet in den beachtlichen Leistungen weiter dazu gekommenen Rumfahrt-Länder wie Japan, Indien und letztlich mit großen Schritten China. So ist es nicht verwunderlich das Raumfahrt in den USA zu einem Wahlkampf-Thema wird. So will man eine Mondbasis mit 13.000 Mann auf die Schultern von NASA, Zivilen-Agenturen und Militär verteilen und die Vision machbar gestalten. Wie weit es dann realisiert wird, werden wir erleben, mehr darüber hier: http://www.newscientist.com/blogs/shortsharpscience/2012/01/newt-lightyear-gingrich-promis.html

Nicht ganz ernst genommen wird es von der Presse:


3471 Views

Donnerstag, 26. Januar 2012 - 09:02 Uhr

Planet Erde - "Blue Marble"-Foto der Erde von Suomi-NPP-Satelliten

Blick auf unsere bisher einzigartige Erde, welche es zu beschützen und zu erhalten gilt für uns Menschen.


4183 Views

Donnerstag, 26. Januar 2012 - 09:00 Uhr

Raumfahrt - Erfolgreicher Start von M-14M-Progress zur ISS

Fotos: Roscosmos+NASA-TV

 

 

Blick in russisches Kontroll-Zentrum

Anflug-Position von M14M-Progress 46 bei ISS

NASA-KSC-Kontroll-Zentrum


3881 Views

Donnerstag, 26. Januar 2012 - 00:32 Uhr

Raumfahrt - NASA - DAY OF REMEMBRANCE - Apollo-1 + Challenger + Columbia

US-President Obama:

On this solemn day, we join the NASA family and all Americans in honoring the brave men and women who gave their lives in the pursuit of space exploration. 

It is important to remember that pushing the boundaries of space requires great courage and has come with a steep price three times in our Nation’s history – for the crews of Apollo 1 and the space shuttles Challenger and Columbia. The loss of these pioneers is felt every day by their family, friends, and colleagues, but we take comfort in the knowledge that their spirit will continue to inspire us to new heights.

Today, our Nation is pursuing an ambitious path that honors these heroes, builds on their sacrifices, and promises to expand the limits of innovation as we venture farther into space than we have ever gone before. The men and women who lost their lives in the name of space exploration helped get us to this day, and it is our duty to honor them the way they would have wanted to be honored – by focusing our sights on the next horizon. 


3537 Views

Mittwoch, 25. Januar 2012 - 22:07 Uhr

Mars-Chroniken - HIRISE sieht Mars-Dünen


3496 Views


Weitere 5 Nachrichten nachladen...