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Sonntag, 29. Mai 2016 - 21:15 Uhr

Raumfahrt - Eu:CROPIS: Gewächshäuser für Mars und Mond

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Die Umsetzung einer Weltraummission ist wie ein Rennen in Etappen - nur wenn erste Modelle eines Satelliten erfolgreich getestet wurden, fällt der Startschuss für den Bau des eigentlichen Flugmodells. Für den Satelliten Eu:CROPIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der zwei Gewächshäuser im All unter Mond- und Marsbedingungen betreiben wird, ist dieser nächste Meilenstein nun erreicht: Der Bau des Flugmodells kann beginnen. Die Ziellinie liegt dabei bereits fest – in der zweiten Jahreshälfte 2017 sollen der Satellit und seine wissenschaftliche Nutzlast mit der Falcon 9 von Space-X in Richtung All starten. "Bis Frühjahr 2017 werden wir im DLR Bremen das Flugmodell bauen und ausgiebig für den Flug testen", erläutert Ingenieur Hartmut Müller, Projektleiter für den Bau des Satelliten am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme.
Mikroorganismen und Augentierchen als Helfer
Der Satellit Eu:CROPIS soll während seiner Mission in 600 Kilometern Höhe rotieren und dabei in seinem Inneren für sechs Monate zunächst die Schwerkraft von Mond und anschließend sechs Monate lang Mars-Gravitation erzeugen. Dabei sollen Tomatensamen unter den überwachenden Augen von 16 Kameras keimen und kleine Weltraum-Tomaten entwickeln. Die entscheidenden Helfer, die dies ermöglichen, fliegen mit ins All: Zum einen wird ein ganzes Konsortium von Mikroorganismen in einem Rieselfilter dafür sorgen, dass aus künstlichem Urin ein bekömmlicher Dünger für die Tomaten entsteht, zum anderen sind Augentierchen – der Einzeller Euglena – mit an Bord, um das geschlossene System zusätzlich vor überschüssigem Ammoniak zu schützen und zudem Sauerstoff zu liefern. LED-Licht wird für Augentierchen und Tomatensamen einen Tag- und Nachtrhythmus liefern, ein Drucktank für irdische Atmosphäre sorgen.
Tomaten für die Astronauten-Crew
"Wir simulieren und testen letztendlich Gewächshäuser, die auf Mond oder Mars im Inneren eines Habitats stehen könnten und für eine Crew vor Ort frische Lebensmittel liefern, indem sie in einem geschlossenen System Abfälle kontrolliert in Dünger umwandeln", sagt DLR-Biologe Dr. Jens Hauslage, der die Mission wissenschaftlich leitet. In einem Mondhabitat zum Beispiel wäre das Gewächshaus im Inneren – dort, wo auch die Astronauten sich in einer erdähnlichen Atmosphäre aufhalten. Einer der Abfälle, die mit großer Regelmäßigkeit entstehen würde: der Urin der Astronauten. Anpassen müssten sich die Pflanzen dabei an die verminderte Schwerkraft – auf dem Mond herrscht etwa ein Sechstel der Erdanziehungskraft, auf dem Mars etwas ein Drittel.
Abfall zu Dünger – unter kontrollierten Bedingungen
"Ein Komposthaufen zum Recycling wäre aber nicht kontrollierbar für eine Raumstation oder ein Habitat – deshalb verwenden wir unseren Rieselfilter C.R.O.P., der wie normaler Boden funktioniert, allerdings unter kontrollierten Bedingungen." Bevor Eu:CROPIS auf die Reise geschickt wird, werden die Lavasteine des Rieselfilters deshalb zunächst mit getrockneter Erde "infiziert". Durch diese Impfung ziehen verschiedene Organismen in die löchrige, große Oberfläche der Lavasteine ein und nutzen diese als Habitat. Im All wird dann alle zwei, drei Tage künstlicher Urin versetzt mit Wasser über dieses Habitat rieseln, in dem ein wahrer Wettbewerb der Mikroorganismen um diese Nahrung entsteht. Das schädliche Ammoniak wird dabei über Nitrit zu Nitrat abgebaut und als Dünger zu den Tomatensamen geleitet.
Himmlische und irdische Anwendungen
Ist Eu:CROPIS mit seiner wissenschaftlichen Nutzlast im All, wird zunächst das Gewächshaus aktiviert, das den Mond-Bedingungen ausgesetzt wird. Der Satellit wird dabei vom DLR-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen (GSOC; Deutsches Raumfahrtkontrollzentrum) gesteuert, das Gewächshaus erhält seine Kommandos aus dem DLR-Kontrollzentrum in Köln (MUSC; Nutzerzentrum für Weltraumexperimente). Der Rieselfilter mit seinen hungrigen Insassen wird vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin betrieben, die Augentierchen steuert die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bei. Nach sechs Monaten wird dann das zweite Gewächshaus unter Mars-Gravitation aktiviert:  Mikroorganismen, Tomatensamen und Euglena waren dann schon ein halbes Jahr der Weltraumstrahlung ausgesetzt – vergleichbar mit einem Flug zum Mars. Während der gesamten Mission vermisst das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin auch die Strahlenbelastung im Inneren sowie an der Außenseite des Satelliten.
"Die Technologie, die wir mit Eu:CROPIS im All für Habitate auf anderen Himmelskörpern testen, ist aber auch für die terrestrische Anwendung geeignet", sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Jens Hauslage. So könne man mit Rieselfiltern Gülle umwandeln und diese effektiver und geruchsärmer einsetzen. Auch das Recycling von Urin in städtischen Ballungsräumen, beispielsweise für Gewächshäuser in Hochhäusern ("Vertical Farm"), wäre eine mögliche Anwendung.
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Quelle: DLR

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Sonntag, 29. Mai 2016 - 19:30 Uhr

Astronomie - Hubble schaut auf eine galaktische Ansammlung

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Nearly as deep as the Hubble Ultra Deep Field, which contains approximately 10,000 galaxies, this incredible image from the Hubble Space Telescope reveals thousands of colorful galaxies in the constellation of Leo (The Lion). This vibrant view of the early universe was captured as part of the Frontier Fields campaign, which aims to investigate galaxy clusters in more detail than ever before, and to explore some of the most distant galaxies in the universe.
Galaxy clusters are massive. They can have a tremendous impact on their surroundings, with their immense gravity warping and amplifying the light from more distant objects. This phenomenon, known as gravitational lensing, can help astronomers to see galaxies that would otherwise be too faint, aiding our hunt for residents of the primordial universe.
MACS J1149.5+2223 is a galaxy cluster located approximately five billion light-years away. In 2012, it helped astronomers uncover one of the most distant galaxies ever discovered. Light from the young galaxy, magnified 15 times by the galaxy cluster, first shone when our 13.7-billion-year-old universe was a mere 500 million years old — just 3.6 percent of its current age!
In 2014 and 2015, MACS J1149.5+2223 was observed as part of the Frontier Fields campaign. While one of Hubble’s cameras observed the galaxy cluster itself, another simultaneously captured the spectacular scene pictured above, of an “unremarkable” patch of space. Referred to as a parallel field, this image — when compared to other similar fields — will help astronomers understand how the universe looks in different directions.
Quelle: NASA

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Sonntag, 29. Mai 2016 - 16:00 Uhr

Raumfahrt - China wird weltweit ersten Quantenkommunikationssatelliten im Juli starten

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Photo taken on May 25, 2016 shows the quantum simulation laboratory under the Chinese Academy of Sciences, in Shanghai, east China. China plans to launch the world's first quantum satellite that can achieve secure communication in July. The satellite is dedicated to quantum science experiments.

Staff members work at the general control center for the quantum secure communication in Shanghai, east China, May 25, 2016. China plans to launch the world's first quantum satellite that can achieve secure communication in July. The satellite is dedicated to quantum science experiments.

General engineer Zhu Zhencai introduces the "quantum entanglement source" on the quantum satellite at Shanghai Engineering Center for Microsatellites, under the Chinese Academy of Sciences, in Shanghai, east China, May 25, 2016. China plans to launch the world's first quantum satellite that can achieve secure communication in July. The satellite is dedicated to quantum science experiments.

Deputy chief engineer Zhou Yilin (3rd L) discusses with other technicians beside the quantum satellite at Shanghai Engineering Center for Microsatellites, under the Chinese Academy of Sciences, in Shanghai, east China, May 25, 2016. China plans to launch the world's first quantum satellite that can achieve secure communication in July. The satellite is dedicated to quantum science experiments.

General engineer Zhu Zhencai (4th R), deputy chief engineer Zhou Yilin (4th L) and other staff members pose for a group photo with the quantum satellite at Shanghai Engineering Center for Microsatellites, under the Chinese Academy of Sciences, in Shanghai, east China, May 25, 2016. China plans to launch the world's first quantum satellite that can achieve secure communication in July. The satellite is dedicated to quantum science experiments.

General engineer Zhu Zhencai (L) and deputy chief engineer Zhou Yilin pose for a group photo with the quantum satellite at Shanghai Engineering Center for Microsatellites, under the Chinese Academy of Sciences, in Shanghai, east China, May 25, 2016. China plans to launch the world's first quantum satellite that can achieve secure communication in July. The satellite is dedicated to quantum science experiments.

Photo taken on May 25, 2016 shows the equipments on the quantum satellite at Shanghai Engineering Center for Microsatellites, under the Chinese Academy of Sciences, in Shanghai, east China. China plans to launch the world's first quantum satellite that can achieve secure communication in July. The satellite is dedicated to quantum science experiments.

Quelle: Xinhua


Tags: Raumfahrt 

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Sonntag, 29. Mai 2016 - 15:45 Uhr

Raumfahrt - Erfolgreicher Start von Sojus-2.1b-Trägerrakete mit Glonass-M Satelliten No. 53

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14.05.2016

The launch of Glonass-M satellite No. 53 from the Plesetsk cosmodrome in north Russia has been rescheduled from May 21 to May 29, Reshetnev Information Satellite Systems CEO Nikolay Testoyedov said on Friday.
The launch postponement has nothing to do with the satellite’s condition, he said.
"The launch is planned for May 29 not because of the satellite. This is the decision of the state commission. Today we have received a notice that the launch will take place on May 29. I don’t know the reason for that but this surely has nothing to do with the satellite," Testoyedov said.
Russia’s State Space Corporation Roscosmos announced earlier that a Soyuz-2.1b carrier rocket was expected to bring a new Glonass-M satellite into orbit.
As Roscosmos reported on Thursday, up to eight satellites may replenish Russia’s grouping of the GLONASS satellite navigation system before the end of 2017. Both Soyuz spacecraft and Proton-M heavy carrier rockets may be used for the launches.
A source in the space rocket industry told TASS that the launch of a Proton carrier rocket with three GLONASS satellites may take place already before the end of 2016.
Quelle: TASS
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Update: 29.05.2016
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Russia’s Glonass-M satellite delivered into interim orbit
This is the second launch of a Glonass-M satellite and the third launch of a Soyuz-2 medium-class carrier rocket from the Plesetsk cosmodrome this year
TASS/. A Fregat booster with a Glonass-M satellite separated from the third stage of a Soyuz-2.1b carrier rocket at the designated time in a normal regime, the press office of the Russian Defense Ministry reported on Sunday.
The carrier rocket was launched at 11:45 a.m. Moscow time (08:45 GMT) from site No. 43 of the Plesetsk cosmodrome in the Arkhangelsk Region in north Russia by an operational crew of the Russian Aerospace Force’s space troops.
"It will take several hours for the Fregat booster to bring the Glonass-M satellite into the designated orbit," the press office said.
This is the second launch of a Glonass-M satellite and the third launch of a Soyuz-2 medium-class carrier rocket from the Plesetsk cosmodrome this year.
The flight tests of the Soyuz-2 spacecraft began at the spaceport on November 8, 2004. Over the last 12 years, 27 launches of Soyuz-2 carrier rockets in their upgraded 1a, 1b and 1v modifications have been carried out at the Plesetsk space port.
The launch was initially scheduled for May 21. Nikolai Testoyedov, head of the Reshetnev Information Satellite Systems Company that produces navigation satellites told journalists that the postponement of the launch of Glonass-M satellite No 53 was not related to its condition.
As Roscosmos State Corporation said earlier, up to eight satellites may join the Glonass system constellation by the end of 2017. Both Soyuz launch vehicles and Proton-M heavy carrier rockets may be used for the launches. A source in the space rocket industry told TASS that the launch of a Proton carrier rocket with three Glonass satellites may take place already before the end of 2016.
Glonass is Russia's satellite navigation system designed to provide Russia with its own navigation data for military and civilian use, as well as to compete with the US Global Positioning System (GPS) in the commercial market for navigation data.
Quelle: TASS

Tags: Raumfahrt 

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Sonntag, 29. Mai 2016 - 15:30 Uhr

UFO-Forschung - Wurde EgyptAir 804 von einem Meteoriten getroffen? Oder Crash mit UFO?

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Wenn viele Fragen zum Absturz eines Flugzeuges offen sind/bleiben schießen gerne auch Theorien ins Absurde. Leider trifft dies nun auch zum letzten Absturz von EgyptAir 804 zu, und so sind nachfolgende Berichte auch nur wilde Spekulationen mangels tatsächlichen Gegebenheiten:

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Neue Vermutungen über den Absturz
Wurde EgyptAir 804 von einem Meteoriten getroffen?
PARIS -  In der Nacht auf den 19. Mai stürzte ein Airbus der EgyptAir ins Mittelmeer. Genau auf diese Zeit hin warnten Raumforscher vor Einschlägen.
Fieberhaft suchen Bergungsleute auf dem Grund des Mittelmeeres nach der Blackbox der abgestürzten EgyptAir-Maschine von Flug 804. Der Jet mit 66 Menschen an Bord war am Mittwoch vergangener Woche in Paris gestartet und hätte in der Nacht auf Donnerstag um 01.10 Uhr in Kairo landen sollen. Um 00.30 Uhr wurden das letzte Mal Radardaten empfangen. Nahe der griechischen Insel Karpathos fanden die Rettungsteams Wrack- und Leichenteile.
Bei den Ermittlern herrscht Ratlosigkeit. Diese Woche meinten sie zuerst, dass es anhand der gefundenen, kleinen Leichenteile eine Explosion an Bord gegeben haben müsse. Am gleichen Tag hiess es, dass es keine Explosion gewesen sein könne.
Der Absturz ist ein Rätsel!
Nun kommt eine neue Theorie ins Spiel. Sie stammt aus Kreisen des russischen Verteidigungsministeriums. Die Theorie sagt, dass das Flugzeug möglicherweise von einem Meteoriten getroffen wurde, wie die Internetseite www.whatdoesitmean.com berichtet.
Russische Experten warnten vor Meteoritenregen
Raumforscher in Moskau hatten das russische Militär davor gewarnt, dass zwischen dem 18. und 20. Mai Teile eines 10’000 Tonnen schweren Himmelskörpers in die Erdatmosphäre eintreten würden. Die Experten sagten einen Meteoritenregen mit Zehn-, wenn nicht Hunderttausenden Teilchen voraus, die bis zu 60 Zentimeter gross würden. Ort des Niederschlags: Zwischen Grönland und Australien. Genau in der Mitte dieser Strecke liegt der Absturzort der EgyptAir-Maschine!
Unterstrichen wird diese Absturztheorie von Aussagen der Mannschaft eines griechischen Handelsschiffes, die zur Zeit des Unglück am Himmel einen intensiven Blitz gesehen haben will. Genau die gleichen Beobachtungen wurden am 1. Juni 2009 gemacht, als vor der Küste Brasiliens eine Air-France-Maschine mit 228 Menschen an Bord abstürzte. Die Absturzursache dieser Maschine, die in einen Sturm geriet, ist ebenfalls nicht vollständig geklärt. War es ein Meteorit?
Bei Swiss kein Thema, bei andern Experten schon
Was halten Experten von dieser Theorie? Bei Swiss ist man skeptisch. Meteoriten als mögliche Unfallursache sind da kein Thema. Mediensprecherin Karin Müller zu BLICK: «Wir haben keine Kenntnisse von Meteoriten-Schäden an einem unserer Flugzeuge. Die Wahrscheinlichkeit dazu schätzen wir als praktisch Null ein. Auch mussten wir bisher keine Flugrouten wegen erwarteten Meteoritenschauern anpassen.»
So abwegig ist die Meteoriten-Theorie aber offenbar dennoch nicht. Täglich sausen rund 100 Tonnen Körnchen aus dem All Richtung Erde, darunter etwa 25 grössere Klumpen, die oft als Sternschnuppen verglühen. 
Immer wieder erreichen Brocken die Erde. Beim Einschlag von Tscheljabinsk im russischen Ural am 15. Februar 2013 wurden durch die Druckwelle 1500 Menschen verletzt und 3700 Gebäude beschädigt. Das grösste gefundene Teil damals wog 570 Kilogramm.
Grosse Gefahr von kleinen Geschossen
In einem Artikel des Fachmagazins «Aerotelegraph» wurde der renommierte Astronom David Helfand von der amerikanischen Universität Columbia zitiert: «Meteoriten fliegen mit rund 100'000 Kilometern pro Stunde. Deshalb könnte schon ein sehr kleiner Meteorit einem Jet katastrophale Schäden zufügen.» Im Bericht heisst es auch, dass Piloten schon mehrmals kleine Meteoriten vorbeifliegen sahen.
Einen belegten Vorfall, bei dem ein Flugzeug von einem Meteoriten getroffen wurde, gebe es aber nicht.
Quelle: Blick
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Ein Ufo im Getriebe?

Wilde Gerüchte kursieren am Nil über die Absturzursache des Egypt Air Fluges im Mittelmeer / Medienvertreter im Haus der Journalistenunion verhaftet
Viele Kerzen und viele Tränen: Eine Woche nach dem Absturz der Egypt Air Maschine halten Angehörige und Freunde eine Nachtwache im Gebäude der Journalistenunion in Kairo. Die meisten der Opfer sind Ägypter. Samiha hält eine weiße Kerze in der rechten Hand und eine weiße Rose in der linken. Weiß ist in der islamischen Welt ein Zeichen der Trauer und der Freude gleichermaßen. „Weiß bedeutet Mitgefühl und Anteilnahme“, sagt die 53-jährige Ägypterin. Sie sei gekommen, um mit den Betroffenen zu trauern, deren Schicksal noch immer ungeklärt ist. Nur eines steht fest: von den 66 Passagieren, sieben Besatzungsmitgliedern und drei Sicherheitsbeamten hat keiner das Unglück überlebt.
Stück für Stück werden derzeit die Trümmer des Flugzeugs eingesammelt, die rund 300 Kilometer nördlich der Mittelmeerküstenstadt Alexandria zu finden sind. Persönliche Gegenstände der Passagiere und Körperteile werden ebenfalls geborgen. Die Angehörigen haben ihre DNA-Proben abgegeben. Es ist nun die Stunde der Forensiker, das Puzzle zusammenzufügen, damit die Opfer identifiziert werden können. Was allerdings noch immer im Dunkeln bleibt, ist die Absturzursache. Darüber kursieren derzeit wilde Gerüchte in Ägypten.
Samiha kann das alles nicht verstehen. In dieser hoch technisierten Welt sei es nicht möglich, nach einer Woche die Absturzursache festzustellen? „Da müssen magische Kräfte am Werk gewesen sein“, schlussfolgert die Ägypterin und zupft sich ihr beigefarbenes Kopftuch zurecht, das von den Haaren herunterzugleiten droht. Kerze und Rose hat sie dafür kurz ihrem Nachbarn überlassen, der ebenfalls an der Nachtwache teilnimmt. Ein Ufo sei mit dem Flugzeug zusammengeprallt und habe es zum Absturz gebracht, munkelt dieser. Jedenfalls kursiert diese Nachricht derzeit in den sozialen Medien am Nil.
Es ist die Ratlosigkeit, die die Menschen in dieser Nacht im Journalistengebäude zusammenführt und die in einer Ohnmacht endet. Etwa 200 sind gekommen, um ihre Solidarität mit den Opfern zu bekunden, aber auch um sich über die ungeklärten Fragen auszutauschen, um ihrem Frust ein wenig freien Lauf zu geben. Dem Frust über ein Regime, das Vieles im Dunkeln lässt, die Schlinge um den Hals der Bürger immer enger zieht und ihnen kaum Luft zum Atmen gibt. Versammlungen dieser Art sind ansonsten in Ägypten streng verboten. Ein im November 2013 verabschiedetes Demonstrationsgesetz lässt keine Versammlungsfreiheit mehr zu. Doch hier geht es jetzt um ein gesellschaftliches Unglück, das keinen politischen Charakter hat und doch wie kein anderes dem Land am Nil schaden könnte.
Nicht umsonst hat sich nur wenige Stunden nachdem Flug MS 804 vom Radar verschwand, Ägyptens Luftfahrtminister vorschnell positioniert. „Die Analysen ergeben, dass die Möglichkeit eines Terroranschlags größer ist, als die eines technischen Schadens“, sagte Sherif Fathi auf seiner ersten Pressekonferenz nach Verschwinden des Flugzeugs. Zu dem Zeitpunkt stand selbst der Absturz noch nicht fest.
Kaum Beachtung bei den ägyptischen Behörden fand die Information aus Frankreich, dass die Maschine zahlreiche Störungsmeldungen gesendet habe, wonach Rauch im vorderen Flugzeugbereich entdeckt wurde und man deshalb auf ein Feuer an Bord schließen könne.
Hingegen fand die Nachricht der ägyptischen Armee, die geborgenen Körperteile würden auf eine Explosion an Bord hindeuten, nachhaltig Verbreitung. Der größte gefundene Körperteil sei so groß wie ein Handteller, ließ ein mit der Bergung der Überreste beauftragter Offizier gegenüber der ägyptischen Presse verlauten. Das sei doch ein Indiz dafür, dass die Maschine schon in großer Höhe auseinanderbrach. Inzwischen ist dies allerdings vom Leiter der Forensik-Abteilung dementiert worden. Angesichts der französischen und griechischen Experten vor Ort, die in die Auswertung der ägyptischen Behörden eingebunden sind, traut man sich dann doch nicht, wenig stichhaltige Aussagen zum Faktum zu erheben.
Sollte sich herausstellen, dass die Maschine wegen eines technischen Schadens abgestürzt ist, wäre das für Ägypten eine noch größere Katastrophe, als sie es ohnehin schon ist. Schadenersatzklagen in Millionenhöhe brächten die staatliche Fluggesellschaft an den Rand des Ruins. Schon jetzt hat Egypt Air Einbußen von elf Milliarden US-Dollar zu beklagen, seitdem mit der Rebellion im Januar 2011 der Tourismus dramatisch eingebrochen ist und sich nur schwer erholt.
Der Pilotenstreik nur wenige Tage vor dem Unglück würde dann ebenfalls ein anderes Gewicht bekommen, obwohl er weitgehend aus den staatlich gelenkten Medien herausgehalten wurde. Mit ihrem Bummelstreik forderten die Flugzeugführer bessere Arbeitsbedingungen, was nicht nur kürzere Arbeitszeiten und mehr Lohn bedeutet, sondern auch eine schnellere Behebung technischer Mängel an den Flugzeugen. Und natürlich wäre ein technisches Versagen zudem ein irreparabler Schaden für das Image des Pharaonenlandes, das Staatschef al-Sisi mit allen Mitteln aufpolieren will.
Schon der Absturz des russischen Urlauberflugzeugs auf dem Sinai im Oktober vergangenen Jahres setzte der ägyptischen Wirtschaft erheblich zu. So ist der Untersuchungsbericht über die Unfallursache bis heute nicht veröffentlicht worden, obwohl russische Experten eindeutig von einem Bombenanschlag an Bord ausgehen. Nach langem Zögern musste schließlich auch die ägyptische Regierung zugeben, dass es sich um einen Terroranschlag handelte.
Als der Muezzin kurz nach vier Uhr zum Morgengebet ruft, löst sich die Nachtwache für die Opfer der Egypt Air-Maschine langsam auf. Übrig bleiben eine Handvoll Männer und eine Frau, die schon seit Tagen hier ausharren. Das einem Tempel gleichende, martialische Gebäude der Journalistenunion, nur einen Steinwurf vom Kairoer Tahrir-Platz entfernt, hat Anfang Mai eine Demütigung erlebt, die bislang ohne Beispiel ist. Ohne Vorwarnung stürmten Polizeieinheiten das Haus und verhafteten zwei Journalisten, denen vorgeworfen wird, „falsche Informationen verbreitet und damit der nationalen Einheit geschadet zu haben“. Mit dieser Anschuldigung sitzen derzeit 91 Medienvertreter in ägyptischen Gefängnissen ein, monatelang ohne einen Gerichtsbeschluss und einen anwaltlichem Beistand.
„Dass wir verhaftet werden, sind wir mittlerweile gewohnt“, sagt ein Reporter im Journalistengebäude, das in den Revolutionsjahren ein stadtbekannter Treffpunkt der Leute war, die für Demokratie und Bürgerfreiheiten kämpften. Frauengruppen, die am Tahrir-Platz Angst vor sexuellen Übergriffen haben mussten, versammelten sich im Journalistenhaus, ebenso wie Aktivisten der „Initiative gegen Militärgerichte für Zivilisten“. Gegner und Anhänger des Islamistenpräsidenten Mohammed Mursi fanden sich hier ein und diskutierten kontrovers über die Zukunft des politischen Islam. Der Zeitgeist des „ägyptischen Frühlings“ trank Tee in der Journalistenunion. „Dass wir hier aber nicht sicher sind, hat es nicht einmal unter Gamal Abdel Nasser gegeben.“ Dabei sei Nasser das Vorbild für Sisi.
Am Donnerstag ist ein Reporter der französischen Zeitung „La Croix“ des Landes verwiesen worden. Er sei letzte Woche hier gewesen, berichten die Medienvertreter im Journalistenhaus, die nicht weichen wollen, bis die Regierung sich für die Razzia entschuldigt und den Schutz des Medientempels wieder garantiert. „Journalismus ist kein Verbrechen!“, steht auf dem schwarzen Banner am Haupteingang. Momentan ist er das aber in Ägypten.
„Da müssen magische Kräfte am Werk gewesen sein.“ Samiha, 53-jährige Ägypterin
Quelle: Weser Kurier



Tags: UFO-Forschung 

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Sonntag, 29. Mai 2016 - 11:25 Uhr

Raumfahrt - NASA und Bigelow Aerospace analysieren BEAM-Status

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26.05.2016

NASA is working closely with Bigelow Aerospace to understand why its module did not fully expand today as planned. Engineers are meeting at the Johnson Space Center in Houston to discuss a path forward for the Bigelow Expandable Activity Module (BEAM). They are evaluating data from the expansion that has occurred thus far. If the data supports a resumption of operations, another attempt to complete the module’s expansion could come as early tomorrow.
With the team focused on analyzing BEAM’s status, a previously scheduled teleconference for Thursday, May 26 at 10 a.m. EDT has been postponed until we have more information available to share. NASA will send an updated media advisory when the next step for BEAM operations is decided upon.
BEAM is a technology demonstration from which we will learn more about how these types of habitats will perform in a microgravity environment.
BEAM is an example of NASA’s increased commitment to partnering with industry to enable the growth of the commercial use of space. The project is co-sponsored by NASA’s Advanced Exploration Systems Division and Bigelow Aerospace.
Quelle: NASA
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Update: 29.05.2016
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NASA inflates spare room in space

SA on Saturday successfully expanded and pressurized an add-on room at the International Space Station two days after aborting the first attempt when it ran into problems.
The flexible habitat, known as the Bigelow Expandable Activity Module (BEAM), completed slowly extending 67 inches (170 centimeters) at 4:10 pm (2010 GMT) following more than seven hours during which astronaut Jeff Williams released short blasts of air into the pod's walls from the orbiting lab using a manual valve.
After the expansion was completed, he opened eight air tanks inside BEAM, pressurizing the pod to a level close to the space station's 14.7 pounds per square inch.
"The module is fully expanded at this point and fully pressurized," NASA spokesman Daniel Huot said. "A very successful day today with the expansion of the first expandable human-rated habitat to ever be flown into space."
Astronauts will now perform a series of tests to ensure the pod does not leak air and conduct other preparations before entering it through the station's Tranquility module for the first time in approximately a week, NASA said.
The inflation process may be better described as "unfolding" since it takes very little air to bring the pod to full size, experts said. Only about 0.4 pounds per square inch (psi) is needed to expand BEAM to its full shape.
The expansion caused a popping sound not unlike that of popcorn as the structure slowly filled out, live video feed from the space station on NASA television showed.
NASA is testing expandable habitats astronauts might use on the Moon or Mars in the coming decades.
Efforts to inflate the flexible habitat got under way around 9 am (1300 GMT) after the first attempt failed on Thursday because of too much friction between the pod wall's fabrics, possibly because it had been left packed longer than originally planned.
Astronauts are expected to re-enter the module several times a year throughout the two-year technology demonstration to retrieve sensor data and assess conditions inside the unit, including how well it protects against space radiation, the US space agency said.
Bigelow Aerospace developed the first-of-its-kind habitat as part of an $18 million contract with NASA.
Fully expanded, the module is 13 feet long (four meters) by 10.5 feet (3.23 meters) wide.
Expandable habitats' benefit lies in the little space they take up in spacecrafts' cargo holds while providing greater living and working space once inflated.
But key questions that remain to be answered include how well such pods would protect people against solar radiation, debris and the temperature extremes of space.
Quelle: SD

Tags: Raumfahrt 

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Sonntag, 29. Mai 2016 - 11:00 Uhr

Astronomie - Anzahl der bewohnbaren Planeten könnte durch erstickende Atmosphären begrenzt werden

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An artist’s impression of the exoplanetary system Kepler-444. Credit: Tiago Campante/Peter Devine.

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New research has revealed that fewer than predicted planets may be capable of harbouring life because their atmospheres keep them too hot. An international team describe the work in a paper in Monthly Notices of the Royal Astronomical Society.
When looking for planets that could harbour life, scientists look for planets in the 'habitable zones' around their stars – at the right distance from the stars to allow water to exist in liquid form. Traditionally, this search has focused on looking for planets orbiting stars like our Sun, in a similar way to Earth.
However, recent research has turned to small planets orbiting very close to stars called M dwarfs, or red dwarfs, which are much smaller and dimmer than the Sun. M dwarfs make up around 75 per cent of all the stars in our galaxy, and recent discoveries have suggested that many of them host planets, pushing the number of potentially habitable planets into the billions.
This month, both the TRAPPIST and Kepler planet-hunting telescopes have announced the discovery of multiple near-Earth-sized planets orbiting M dwarf stars, some within the habitable zones.
The new research, from Imperial College London and the Institute for Advanced Studies in Princeton, has revealed that although they orbit smaller and dimmer stars, many of these planets might still be too hot to be habitable. The scientists suggest that some of the planets might still be habitable, but only those with a smaller mass than Earth, comparable to Venus or Mars.
Dr James Owen, Hubble Fellow and lead author of the study from the Institute for Advanced Studies in Princeton, said: "It was previously assumed that planets with masses similar to Earth would be habitable simply because they were in the 'habitable zone'. However, when you consider how these planets evolve over billions of years this assumption turns out not to be true."
It was known previously that many of these planets are born with thick atmospheres of hydrogen and helium, making up roughly one per cent of the total planetary mass. In comparison, the Earth's atmosphere makes up only a millionth of its mass. The greenhouse effect of such a thick atmosphere would make the surface far too hot for liquid water, rendering the planets initially uninhabitable.
However, it was thought that over time, the strong X-ray and ultraviolet radiation from the parent M dwarf star would evaporate away most of this atmosphere, eventually making the planets potentially habitable.
The new analysis reveals that this is not the case. Instead, detailed computer simulations show that these thick hydrogen and helium envelopes cannot escape the gravity of planets that are similar to or larger in mass than the Earth, meaning that many of them are likely to retain their stifling atmospheres.
However, all is not lost, according to the researchers. While most of the M dwarf planets that are Earth-mass or heavier would retain thick atmospheres, smaller planets, comparable to Mars, could still lose them to evaporation.
Dr Subhanjoy Mohanty, the other study author from the Department of Physics at Imperial College London, said: "There are hints from recent exoplanet discoveries that relatively puny planets may be even more common around red dwarfs than Earth mass or larger ones, in which case there may indeed be a bonanza of potentially habitable planets whirling around these cool red stars."
Ongoing ground- and space-based searches, and new space missions to be launched in the near future, should provide a definitive answer to this question, as well as other questions about the potential suitability of these planets for life.
Quelle: ROYAL ASTRONOMICAL SOCIETY

Tags: Astronomie 

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Sonntag, 29. Mai 2016 - 10:45 Uhr

Raumfahrt - Erstaunliches Onboard-Video von SpaceX jüngsten Raketen Landung

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Hours ago, SpaceX landed the first stage of one of its Falcon 9 rockets. It was the third time in a row that the company has landed one of these rocket boosters on a drone ship at sea, and the fourth overall.
The landings aren't the only thing SpaceX is getting better at though — just now, the company posted this truly incredible footage of the landing taken from onboard the rocket. At the start, we watch the rocket booster use its metal fins to reposition itself in order to head back to Earth, then we get to see the engines make a controlled burn that slows the rocket's descent. The footage is sped up, so just moments later, the drone ship appears out of nowhere in the ocean while the rocket touches down.
SPACEX IS GETTING REALLY GOOD AT SHOWING OFF
It's the kind of media that, in the past, would have taken days for SpaceX to release. And it's not even the first thing the company released — SpaceX also posted a short snippet of slow-motion footage to Instagram (seen below), and has already started uploading photos of the mission to the company's Flickr page. Elon Musk's space company is definitely getting good at sending rockets the size of skyscrapers to space and bringing them back safely, but it's getting even better at showing off.
Quelle: THE VERGE
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Frams: SpaceX-Video
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Video hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=4jEz03Z8azc

Tags: Raumfahrt 

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Sonntag, 29. Mai 2016 - 10:15 Uhr

Raumfahrt - Bleibt Weltraum Zusammenarbeit zwischen China und der NASA vorerst Sciencefiction?

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NASA Administrator Charles Bolden says it is unlikely that the space agency will be able to go on a joint space exploration with China under his tenure.
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A joint space exploration project between the United States and China would remain "sci-fi" considering how the American legislature blocked NASA from collaborating with the Asian giant in any space-related ventures, experts say.
Charles Bolden, the administrator of the National Aeronautics and Space Administration (NASA), revealed his thoughts on the possibility that China and the U.S. could explore space together while responding to the press' queries on Monday at the Mitchell Institute on Capitol Hill.
His statements come as a surprise considering how the U.S. Congress passed a law in 2011 that prevents NASA from ever entertaining any Chinese visitors, regardless of whether or not they are working for the government or a private entity, in their facilities.
Bolden's Bold Words
Cited by Voice of America, Bolden made some bold words regarding the possibility of a Sino-U.S. joint space exploration.
"We were in an incredible Cold War with the Soviets at the time we flew Apollo-Soyuz; it was because leaders in both nations felt it was time," he said. "That represented a great use of soft power, if you will. Look where we are today. I think we will get there [with China]. And I think it is necessary."
He also said that while China is still banned from NASA, they continue to entertain "wishful thinking" that the country could be a partner in exploring the universe one day, when the country is no longer considered an adversary of the U.S.
"We tend to engage in a lot of wishful thinking when it comes to China," he stated. "We should understand China is an explicit adversary and enemy of the United States, according to their own internal documents and strategies and publications."
But as much as he wishes to see Chinese co-workers on the field, Bolden does not expect that it could happen any time during his tenure.
Distrust
According to the Global Times, collaboration between China and America's NASA would remain science-fiction for a while.
The Chinese state-media cited experts who said that the scenario at the Hollywood flick "The Martian" where Chinese and American space experts joined forces to bring mankind deeper into outer space is not likely to occur in the near future. This is because China remains banned from participating in any NASA project due to an apparent distrust between the country and the U.S.
"Space technologies can be used for military purposes, while astronautic and aeronautics weapons will play a great role in future wars," Beihang University School of Aeronautic Science and Engineering professor Huang Jun explained. "Due to the countries' national interests, the U.S. and China still face difficulties in space cooperation."
Aside from that, an unnamed source of the Global Times said that NASA is also prohibited from entering Beijing's aerospace facility, which makes any cooperation between the two possible only if both nations let go of their distrust.
Quelle: YIBADA

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Sonntag, 29. Mai 2016 - 10:00 Uhr

Raumfahrt - China will Nord- und Südpol des Mondes erforschen

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China plans to explore the moon's north and south poles next year, another step in the country's space exploration.
The State Administration of Science, Technology and Industry for National Defense said this will happen in the second half of 2017, when China sends its lunar probe Chang'e 5 on its first return trip to the moon to collect samples.
China also plans to be the first country to land on the far side of the moon. That mission will be carried out by Chang'e-4, slated for 2018. Tian Yulong, chief engineer with the administration, outlined the exploratory activities. 
"Our exploration has purposes and goals. We have conducted a preliminary demonstration of the medium-to-long term development path of the lunar probe system and also proposed to carry out a series of activities with distinctive features, including the exploration of the moon's north and south poles, after special tasks are completed. We have recently discussed building bases, and scientific investigations on the moon with the European Space Agency and other countries, which will lay a technological and material foundation for human beings landing on the moon in the future," he said.
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Quelle: CCTV

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