Blogarchiv

Freitag, 14. Oktober 2011 - 00:02 Uhr

Astronomie - Vollmond+Jupiter in Konjunktion

Fotos: Mond+Jupiter ©-hjkc und Video davon gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=Dv0XoiKGSwg


4137 Views

Donnerstag, 13. Oktober 2011 - 17:30 Uhr

Astronomie - Mars-Chroniken

 

Pasadena (USA) - Vor vier Milliarden Jahren war es auf dem Mars rund 18 Grad warm und feucht - zumindest an einem Ort und für kurze Zeit. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Forscher, die mit einem neuen Verfahren kohlenstoffhaltige Mineralien in einem vom Roten Planeten stammenden Meteoriten untersucht haben. Es ist das erste Mal, dass eine Bestimmung der Temperatur auf dem jungen Mars gelungen ist. Das Ergebnis liefert damit erstmals einen direkten Beweis für die seit langem gehegte Vermutung der Planetenforscher, dass es auf dem Mars einst eine Warmzeit mit flüssigem Wasser an der Oberfläche gab.

"Es gibt all diese Ideen über einen wärmeren, feuchteren Mars", erklärt Woodward Fischer vom California Institute of Technology, einer der beteiligten Forscher, "aber es gibt verdammt wenige Daten, die das wirklich stützen." Fischer und seine Kollegen haben den 1984 in der Antarktis gefundenen Meteoriten ALH84001 untersucht. Der Gesteinsbrocken, vor 16 Millionen Jahren durch einen Asteroideneinschlag aus der Marskruste herausgeschleudert, gelangte 1996 zu Berühmtheit: NASA-Forscher behaupteten damals, versteinerte Bakterien in dem Meteoriten entdeckt zu haben - eine These, die bis heute heftig umstritten ist.

Weiter geht es hier: http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=3162




3797 Views

Donnerstag, 13. Oktober 2011 - 09:33 Uhr

Astronomie - Mars-Chroniken

 

Mars stellt immer noch viele Fragen zu seiner gelogischen Geschichte und so manche Spur verläuft im Mars-Staub. Gerade was die Oberflächengestaltung des Mars betrifft ist man sich nicht immer sicher das dies auf Lave oder gar Wasser zurückzuführen ist. Gab es vielleicht auch eine dritte Möglichkeit? All dies zeigt der gerade veröffentlichte Bericht über den Mars, das hier noch viele Fragen offen sind, siehe hier: http://www.geosociety.org/news/pr/11-71.htm

 


3897 Views

Donnerstag, 13. Oktober 2011 - 00:06 Uhr

Raumfahrt - Erfolgreicher Indischer PSLV-C-18 Raketen-Start

 

ISRO startet am Mittwoch erfolgreich mit PSLV-C-18-Träger-Rakete und brachte 4 Satelliten in den Orbit, darunter das "Eye on the Monsoon".

Frames: ISRO - NDTV vom Start

 


4314 Views

Mittwoch, 12. Oktober 2011 - 09:09 Uhr

Luftfahrt - US-NAVY testet X-47B

 

Die US-NAVY testet weiter erfolgreich ihre für Trägergestützte Aufgaben geplante UAV-Drohne X-47B. Erstmals flog sie mit eingefahrenem Fahrwerk und sieht so schon wesentlich besser aus wie mit dem ausgefahrenen relativ großen Fahrwerk.

Foto: US-NAVY - Flugaufnahmen der X-47B


4450 Views

Dienstag, 11. Oktober 2011 - 22:10 Uhr

Luftfahrt - Luftwaffen - Euro Hawk sammelt Daten in 20 000 Meter Höhe

 

Die Aufklärungsdrohne der Bundeswehr ist das größte unbemannte Flugobjekt. Die Luftwaffe will bis zu fünf der Geräte anschaffen

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 1,2 Milliarden Euro

Fast lautlos glitt er aus den Wolken zu Boden. Die Begeisterung, die bei den Zuschauern rings um den Flugplatz Manching aufkam, war fast lauter als die Landung des rund 15 Tonnen schweren "Vogels". So nennen die Mitarbeiter der dortigen Wehrtechnischen Dienststelle für Luftfahrzeuge im bayerischen Manching fast liebevoll den neuen Helden in ihrer Halle, den Euro Hawk. Mit der Aufklärungsdrohne beginnt für die Bundeswehr ein neues Zeitalter der Militärluftfahrt. Zum ersten Mal ist das größte unbemannte Flugobjekt im deutschen Luftraum unterwegs.

"Für uns ist das ein Meilenstein", sagt Rüdiger Knöpfel, Projektleiter beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, nach fast zehnjähriger Planung. Mit einer Länge von fast 15 Metern und einer Flügelspannweite von rund 40 Metern überragt der Euro Hawk alle vergleichbaren Systeme. Er fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 600 Kilometern pro Stunde und hat keinen Platz für Piloten. Der ferngesteuerte "Habicht" kann bis zu 30 Stunden in der Luft bleiben und 23 000 Kilometer weit fliegen, also bis Neuseeland. Und locker bis Afghanistan, wo die Bundeswehr bald ihr Personal reduzieren muss. Einen wichtigen Test hat der Euro Hawk schon bestanden: Am 21. Juli hatten Piloten in Deutschland und in den USA ihn 10 000 Kilometer von der Edwards Air Force Base in Kalifornien bis nach Oberbayern gesteuert - nach 24 Stunden Flug erschien er am Himmel über Manching.

Weiter geht es hier:http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13653334/Euro-Hawk-sammelt-Daten-in-20-000-Meter-Hoehe.html

Fotos: Luftwaffe - Ankunft der 1.Euro Hawk in Manching im Juli 2011


3952 Views

Dienstag, 11. Oktober 2011 - 18:25 Uhr

Astronomie - Berge auf Asteroiden Vesta

 

Dawn-Sonde fotografiert Berge auf Vesta die höher sind als der Mount Everest, der gezeigte Berg auf Vesta Südpol-Region ist 13 Meilen (22km) hoch, mehr darüber hier: http://www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2011-317

Foto: NASA - Vesta


4127 Views

Dienstag, 11. Oktober 2011 - 09:51 Uhr

Astronomie - Erstes Oberflächendiagramm von Merkur

Letzte Woche wurde in Nantes, Frankreich das erste komplette Oberflächendiagramm von Merkur vorgestellt, welche durch drei Vorbeiflüge von der Sonde Messenger erstellt werden konnte.
Mehr darüber hier: http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2047379/Nasa-spacecrafts-complete-scan-Mercury-reveals-strange-hollows-surface.html?ito=feeds-newsxml
Foto: NASA/ESA  - Merkur

3796 Views

Dienstag, 11. Oktober 2011 - 09:24 Uhr

Raumfahrt - ISRO startet mit PSLV-C-18-Träger-Rakete 4 Satelliten in den Orbit

 

ISRO startet morgen am 12. Oktober 2011 um 11.00 A.M, seine Träger-Rakete (PSLV-C18) vom Spaceport Sriharikota. Die Träger-Rakete PSLV-C18 soll gleich vier Satelliten in den Orbit bringen - Megha-Tropiques, SRMSAT, Jugnu und VesselSat Satellit. Die Daten von Megha-Tropiques Forschungssatelliten soll helfen, Einblicke in die Muster des Niederschlags in den suptropischen Regionen zu bekommen.

Foto: ISRO - Träger-Rakete PSLV-C-18 auf Spaceport Sriharikota


3598 Views

Montag, 10. Oktober 2011 - 18:00 Uhr

Raumfahrt - Mars Express: Strömungsmuster und "Inseln" im Mündungsgebiet von Ares Vallis

 

Foto: DLR  Mars-Express - Ares Vallis

Das Ausflusstal Ares Vallis windet sich über 1.700 Kilometer durch das südliche Mars-Hochland und endet in einer über 100 Kilometer breiten Mündung im Tiefland der Chryse-Ebene. In der Frühzeit des Mars strömten hier große Mengen Wasser. Am 11. Mai 2011 nahm die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene hochauflösende Stereokamera (HRSC) an Bord der ESA-Raumsonde Mars Express im Orbit 9393 einen Teil der Mündungsregion von Ares Vallis auf. Die Bilder zeigen einen großen, teilweise abgetragenen Krater, stromlinienförmige Inseln und terrassenartige "Uferbänke" an den Talrändern: Spuren von Erosion, die das Wasser, das in Ares Vallis geflossen ist, in der Landschaft hinterlassen hat.

Die Bilder zeigen einen Ausschnitt der Mündungsregion Ares Vallis bei 16 Grad nördlicher Breite und 327 Grad östlicher Länge. Sie wurden von Mars Express aus einer Höhe von 300 Kilometern aufgenommen. Die Bildauflösung beträgt etwa 15 Meter pro Bildpunkt (Pixel). Benannt wurde das Tal nach Ares, dem griechischen Kriegsgott, dessen Entsprechung in der römischen Götterwelt der Mars ist.

Ares Vallis wurde im Jahr 1976 auf den Bildern der amerikanischen Viking-Sonden entdeckt. In der Frühzeit des Mars strömten große Mengen Wasser durch das Tal. Um die Spuren dieses Wasserstroms zu untersuchen, landete 1997 der kleine Marsrover Pathfinder im Mündungsgebiet von Ares Vallis. Markantestes Geländemerkmal ist der etwa 32 Kilometer große Einschlagskrater Oraibi, der sich nur etwa 100 Kilometer südlich der Landestelle des Pathfinder-Rovers befindet (siehe Kontextkarte), der dort am 4. Juli 1997 landete und zwölf Wochen lang die Umgebung erkundete.

Wassermassen fluteten Krater

Am Krater Oraibi sind die Erosionsspuren besonders gut zu sehen. Die Landschaftsformen zeigen, dass der Krater stark umspült wurde und die Energie der Wassermassen offenbar so stark war, dass der südliche Rand des Kraters von den Wassermassen durchbrochen und das Innere des Kraters geflutet und von Sedimenten verfüllt wurde (Ausschnitt 1 im Übersichtsbild; Norden ist in den Draufsichten rechts). Die Wassermassen scheinen einst mit erheblicher Energie durch das Tal geflossen zu sein und konnten mit ihrem Druck große Mengen an Material erodieren. So zeigen die "Uferbänke" eine stufige, terrassenförmige Morphologie (Bildausschnitt 2 im Übersichtsbild). Parallel verlaufende Rillen und Rinnen längs der Fließrichtung deuten ebenfalls auf starke Erosion hin. Andere Erosionsformen am Talboden sind anhand von stromlinienförmigen Inseln erkennbar (Bildausschnitt 3 im Übersichtsbild). Diese zeigen die einstige Fließrichtung an.

Weiter geht es hier: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-1589/

Foto: DLR - Mars-Flussinsel im Ares Vallis

 


4154 Views


Weitere 1 Nachrichten nachladen...