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Freitag, 9. Dezember 2011 - 00:34 Uhr

Raumfahrt - Lockheed-Martin entwickelt RBS Reusable Booster System Flug-Demonstrator für USAF

 

 

US Air Force gibt Lockheed-Martin ein Entwicklungs-Auftrag im Werte von 2 Mio US $ für einen RBS - Reusable Booster System Flug-Demonstrator welcher im Jahre 2015 starten soll, mehr darüber hier: http://www.lockheedmartin.com/news/press_releases/2011/125_ss_reusablebooster.html


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Donnerstag, 8. Dezember 2011 - 20:12 Uhr

Raumfahrt - Erfolgreicher Start von Armadillo-Aerospace STIGA-A-Rakete

 

 

Armadillo Aerospace startete erfolgreich ihre Rakete STIG-A und erreichte eine Höhe von 124.000 Fuß über Spaceport Amerika in Las Cruces, N.M. Eine Bordkamera filmte den Flug vom Start bis zur Fallschirm-Landung. Armadillo Aerospace stellt nun ein Video davon zur Verfügung auf welcher man nun eine virtuelle Reise bis ins All nehmen kann. Dieser erfolgreiche Test der mehrfachverwendbaren suborbital Raketentechnologie STIG-A stellt ein großen Schritt im Flugversuchsprogramm dar; Neil Milburn, Vizepräsident des Programmmanagements, sagte in einer Aussage. " Der Flug zeigte erfolgreich die eingesetzten Technologien, die wir für unser bemanntes suborbital Programm." benötigen; Die Rakete trug ein wissenschaftliches Experiment, das Flüssigkeit- und Gasflußprozeß zu studieren erlaubte, der für die Schwerkraft- und Beschleunigungsniveaus empfindlich ist, die während des Raumfluges angetroffen werden.

Das Video vom STIG-A-Flug gibt es hier:http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=VNtR5HIL3FM#!

Frams aus STIGA-A-Flug: Armadillo Aerospace


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Donnerstag, 8. Dezember 2011 - 09:48 Uhr

Mars-Chroniken - Opportunity entdeckt Mineral-Ader auf Mars

NASA-Mars Rover-Opportunity entdeckt Mineralader welche durch Wasser verursacht zu scheint. Mehr darüber hier: http://www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2011-377
Fotos: NASA

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Donnerstag, 8. Dezember 2011 - 09:40 Uhr

Raumfahrt - Kosmonautin Yelena Serova fliegt 2013 zur ISS

Ein russischer weiblicher Kosmonaut kann zur internationalen Weltraumstation 2013 fliegen, sagte (Roscosmos) Vladimir Popovkin am Mittwoch. Kosmonaut Yelena Serova, der erste weibliche Kosmonaut der ISS-Ära, soll für einen Flug ausgebildet und vorbereitet werden, der bis 170 Tage dauern wird. Der Flug könnte stattfinden im Jahre 2013, da es 2 ½ Jahre dauert, um eine Mannschaft vorzubereiten, laut Alexei Krasnov von Roscomos der für bemannte Flüge zuständig ist. Serova sagte, dass sie immer von einem Raumflug geträumt hatte und erzählt dass ihr Ehemann (auch ein Kosmonaut) und ihre neunjährige Tochter, ja sagen zu ihrer Entscheidung.
Der erste Frauenkosmonaut der Welt, war die Russin Valentina Tereshkova, sie flog im Orbit an Bord des Vostok 6 am 16. Juni 1963.
Die zweite Frau im Raum, Svetlana Savitskaya, auch von der Sowjetunion, flog 19 Jahre später.

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Mittwoch, 7. Dezember 2011 - 19:33 Uhr

Astronomie - Mond+Jupiter am Abendhimmel (7.12.2011)

Aufgenommen über Alsenborn/Pfalz, Fotos: ©-hjkc

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Mittwoch, 7. Dezember 2011 - 09:00 Uhr

Astronomie - VLT entdeckt den am schnellsten rotierenden Stern

 

Dem Very Large Telescope der ESO ist der am schnellsten rotierende bekannte Stern ins Netz gegangen. Der extrem massereiche und helle junge Stern befindet sich in unserer Nachbargalaxie, der Großen Magellanschen Wolke, in einer Entfernung von etwa 160.000 Lichtjahren von der Erde. Astronomen gehen davon aus, dass der Stern eine bewegte Vergangenheit hat: Vermutlich befand er sich ursprünglich in einem Doppelsternsystem und wurde herausgeschleudert, als seine Partner als Supernova explodierte.

Ein internationales Astronomenteam hat mit dem Very Large Telescope der ESO am Paranal-Observatorium in Chile eine Durchmusterung des Tarantelnebels in der Großen Magellanschen Wolke durchgeführt. Ziel der Suche waren die leuchtkräftigsten und massereichsten Sterne  des Nebels. Unter den vielen hellen Kandidaten fiel den Wissenschaftlern insbesondere der Stern mit der Bezeichnung  VFTS 102  auf: Messungen zeigen, dass er mit einer enormen Geschwindigkeit rotiert – die Äquatorregionen der Oberfläche laufen dabei mit mehr als 2 Millionen km/h um das Sternzentrum. Das entspricht mehr als der 300fachen Rotationsgeschwindigkeit unserer Sonne. Der Stern ist demnach kurz davor, durch starke Zentrifugalkräfte zerrissen zu werden. VFTS 102 ist ist der am schnellsten rotierende bekannte Stern.

Die Astronomen haben zudem herausgefunden, dass sich die Geschwindigkeit des Sterns, der etwa die 25fache Sonnenmasse hat und rund 100 mal heller als die Sonne ist, deutlich von den Geschwindigkeit der Sterne in seiner näheren Umgebung unterscheidet.

“Die auffällig hohe Rotationsgeschwindigkeit und die ungewöhnliche Bewegung verglichen mit seiner Umgebung haben uns aufmerken lassen. Wir wurden argwöhnisch und haben uns gefragt, ob der Stern eventuell eine besondere Vorgeschichte hatte”, erklärt Philip Dufton von der Queen’s University in Belfast (Nordirland), der Erstautor des Fachartikels, indem die Untersuchungsergebnisse präsentiert werden.

Die Geschwindigkeitsdifferenz von VFTS 102 zu seinen Nachbarsternen deutet darauf hin, dass er ein Ausreißer ist, der aus einem Doppelsternsystem herauskatapultiert wurde. Das dürfte geschehen sein, als sein Partnerstern als Supernova explodierte. Diese These wird durch zwei weitere Indizien unterstützt: In der Nähe befinden sich in der Tat ein Supernovaüberrest und ein Pulsar.

Weiter geht es hier: http://www.eso.org/public/germany/news/eso1147/


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Mittwoch, 7. Dezember 2011 - 09:00 Uhr

Raumfahrt - Wissenschaftstag in der Centralstation in Darmstadt-Eintritt frei

 

Wissenschaftstag in der Centralstation: Forschen im All
 

Am 12.12.2011 erklären ESA-Astronaut Reinhold Ewald, ESA- und GSI-Wissenschaftler in der Darmstädter Centralstation wie und was an Bord der ISS geforscht wird. Der Eintritt ist frei.
 
Die Internationale Raumstation ISS ist das größte künstliche Objekt im Weltraum. Sie fliegt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 27.700 km/h um die Erde, wobei sie die Erde 16 Mal täglich umkreist. Beim Bau der Raumstation haben 16 Länder zusammengearbeitet - darunter die USA, Russland, Japan, Kanada und Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).

Doch was passiert eigentlich an Bord der Raumstation? Jedes noch so kleine Eckchen ist für die Wissenschaft ein bedeutender Ort! Denn die ISS ist mittlerweile zu einem vielseitigen Forschungsinstitut und Testzentrum geworden. Es vergeht keine Minute, in der in diesem exklusiven Außenposten im Weltraum nicht irgendein faszinierendes Experiment durchgeführt wird. - Von Biowissenschaften über Materialforschung bis hin zur Technologieentwicklung.

Weiter geht es hier:http://www.esa.int/esaCP/SEMPEZ4XPVG_Germany_0.html 

 

 


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Mittwoch, 7. Dezember 2011 - 08:49 Uhr

Astronomie - Der Rekord-Meteorit von Treysa (1916)

 

Nach dem am Montagabend um 18 Uhr eine Feuerkugel/Bolide über Süddeutschland bis runter nach Italien beobachtet werden konnte, ist nachfolgende Geschichte von einem Rekord-Meteoriten welcher in Hessen gefunden wurde im Jahre 1916 von Interesse.

Für die Zeitgenossen war es eine feurige Kugel, die mit Donnerschall zur Erde sauste. Sie berichteten von rollendem Getöse, Pfeifen wie von Kanonenkugeln, Rauchsäulen, leuchtendem Schweif, zitternder Erde und fliehenden Schafherden. Der Meteorit von Treysa steht bis heute im Guinnessbuch der Rekorde.

Zu verdanken hat er dies dem Forscher Alfred Wegener (1880 bis 1930), der im Mittelpunkt des „Studium Generale“ der Marburger Philipps-Universität steht. Darin geht es um seine bahnbrechende Theorie von der Kontinentalverschiebung, um seine Arbeiten über Wolken, Tornados und Krater, aber auch um den größten je in Hessen gefundenen Meteoriten.

Peter Masberg, Leiter des Mineralogischen Museums Marburg, wird am 25. Januar über ihn referieren. Genau genommen hat Wegener den beeindruckenden Meteoriten überhaupt nicht gesehen, der an einem sonnigen Nachmittag des 3. April 1916 in Kurhessen niederging. Er kam erst wenige Tage später während seines Fronturlaubs nach Marburg, wo er von 1909 bis 1919 als Privatdozent für Meteorologie, praktische Astronomie und kosmische Physik lehrte. Nachdem er zunächst mehrere Tage vergeblich nach dem Meteoriten suchte, verfolgte er die Spur der Feuerkugel systematisch: Auf der Suche nach Augenzeugen schaltete er Anzeigen in mehreren Tageszeitungen. Dabei stellte sich heraus, dass der Meteorit in einem Umkreis von 160 Kilometern zu sehen gewesen war.

Mehrere Tage zog er in der Region um Treysa persönlich von Dorf zu Dorf, um sich den Meteoriten vom ersten Aufglühen bis zum letzten Leuchten genau beschreiben zu lassen. Kinder und Jugendliche bekamen schulfrei, um dem Wissenschaftler bei seinen Recherchen zu helfen. Von mehr als 100 Menschen ließ er sich Standort, Richtung und Eintrittswinkel des Feuerstrahls schildern.

Weiter geht es hier: http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/hochschule/11450713.htm

Foto: Coordes-UNI Marburg


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Dienstag, 6. Dezember 2011 - 22:53 Uhr

Astronomie - Mond+Jupiter am Abendhimmel (6.12.2011)

 

Aufgenommen über dem Odenwald, Fotos: ©-hjkc


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Montag, 5. Dezember 2011 - 20:26 Uhr

Astronomie - Kepler-Teleskop bestätigt Planet Kebler 22b in bewohnbarer Zone

 

Das US-Teleskop „Kepler“ hat den 600 Lichtjahre entfernten Planeten Kepler 22b bestätigt. Bei Kepler 22b könnte es sich um einen erdähnlichen Planeten handeln. Der Planet umkreist seinen Stern in der bewohnbaren Zone. Allerdings weiß man so gut wie nichts über Kepler 22b....

Auf der Suche nach Leben auf fernen Planeten hat das Weltraumteleskop „Kepler“ seinen ersten erdähnlichen Himmelskörper außerhalb unseres Sonnensystems bestätigt. Der Planet Kepler 22b umkreise in einer Entfernung von 600 Lichtjahren einen sonnenähnlichen Stern, erklärte die US-Raumfahrtbehörde NASA am Montag. Der Planet liegt in einer bewohnbaren Zone, die Forscher können aber nicht sagen, ob dort tatsächlich Leben existiert.

Mehr darüber hier: http://www.nasa.gov/mission_pages/kepler/news/kepscicon-briefing.html

Skizze: NASA




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