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Donnerstag, 24. September 2015 - 21:19 Uhr

UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-16

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24.07.2002
    
Dundee, Wisconsin, hält jährlich den "UFO Daze" ab und nun gab es dabei UFO-Besuch
"UFO event gets unexpected visitors" hieß es am 22.Juli 2002 in der großen amerikanischen Zeitung "USA Today". Hiernach seien sechs glühende, bernsteinfarbene Kugeln in der Samstagnacht des 20.Juli am Nordrand des Long Lake bei Dundee, Wisconsin, aufgetaucht. Mehr als 150 Leute beobachteten wie diese Lichter quer über den Himmel schwebten. Schnell ging das Wort um: "They´re out there." Nun, die Observation erfolgte nicht so ganz zufällig unter ´unschuldigen Zeugen´, sondern inmitten der Veranstaltung "UFO Daze", die hier seit zwölf Jahren alljährlich stattfindet. "Wenn dies ein Spaß war, dann war´s ein guter", erklärte Bill Benson, Eigentümer von ´Benson´s Holiday Hideaway´, einer kleinen Landkaverne. Hier treffen sich alljährlich jene Leute, die etwas über UFO-Begegnungen zu berichten haben . Darunter war auch Bonnie Meyer aus Neenah, die seit 1976 Kontakte mit Außerirdischen hat, nachdem eine Maschine über sie gekommen war, als sie auf der Strasse dahinfuhr. Sie berichtete dieses Jahr: "Ich war damals in New London mit meinem Mann, Freunden und ihren Familien zum 4.Juli-Camping. Ein Leiter fuhr aus dem UFO herab und ein Außerirdischer in silbernem Anzug kletterte zu mir herab. Zunächst wusste ich nicht was ich machen sollte, aber dann erkannte ich, eine solche Chance nie wieder zu bekommen." Seitdem hat die Frau ständige Kontakte mit Außerirdischen. Sie kommen herbei und sie geht dann mit ihnen. Leider bekommt davon niemand sonst etwas mit, da das Raumschiff sich in ein "Kraftfeld" hüllt, was verhindert, dass es von anderen Menschen als von Frau Meyer gesehen wird. Wie sich ausführte, habe sie inzwischen mit 16 unterschiedlichen Alien-Rassen Kontakt - die einen Außerirdischen sehen aus wie a Pillsbury Doughboy und andere wieder wie große blaue Vögel. Durchweg seien sie alle sehr freundlich.
Nun, niemand wird sich wundern, wenn anläßlich einer solchen Veranstaltung (wobei "daze" für "Betäubung", "Verwirrung" oder "Lähmung" steht) nicht auch Scherzbolde sich aufmachen und die beliebten "prank balloons" nach dem Miniaturheißluftballon-Prinzip auflässt, was in Amerika sowieso ein großer UFO-Gag ist.
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28.07.2002
    
Alleine drei UFO-Meldungen erreichten bisher die Mannheimer UFO-Meldestelle
In Deutschland hatte es gerade eine üble Schlechtwetterperiode mit zahlreichen Unwettern und heftigsten Regenniederschlägen gegeben. Und das erste schöne Sommerwochenende nach dieser Zeit erfuhren wir mal wieder am 27./28.Juli 02. Überall wurde bis spät in die Nacht unter blauem Himmel gefeiert und gegrillt. Schon erreichte mich am Sonntagvormittag eine Meldung über ein "Lichtphänomen am Samstagabend" von Herrn Mathias F.: "Ich (sowie zwei weitere Personen) haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag um ca 0:15 h in Coburg/Ofr. (Nordbayern/Südthüringen) ein seltsames Licht am Himmel gesehen. Es war ca. halb bis viertel so groß wie der Vollmond, eher Oval und gelb-rot ´glühend´, ähnelnd einem brennenden Objekt.Wir entdeckten es am südlichen Himmel, als es mit relativ hoher Geschwindigkeit in Richtung Westen flog. Im Zeitraum von 10 min. durchquerte es den Himmel und blieb letztendlich in nord-westlicher Richtung stehen. Von dort entfernte es sich mit hoher Geschwindigkeit von der Erde weg. Es wurde zumindest kleiner bis es von einem Stern nicht mehr unterscheidbar wurde und verschwand. Da es sicher sehr schwer ist aus diesen Beschreibungen etwas zu Deuten, würde es mich interresieren, ob noch mehr Personen in dieser Nacht im Raum Coburg/Nordbayern/Südthüringen ähnliches gesehen haben..."
Am frühen Nachmittag des selben Tages erreichte mich Herr Robert Sch. aus Bottrop, zur Zeit auf Urlaub in Bayern. Er war am frühen Samstagabend in den Urlaub gestartet und gegen 24 h machte er auf dem Autobahnrastplatz Hockenheim Verschnaufpause mit seiner Familie. Von diesem Rastplatz aus sahen sie "gegenüber, eine Handspange über den Bäumen" eine rot-orange "Flammenkugel" von "etwa Vollmondgröße" linear daherfliegen, "mit gemächlicher Geschwindigkeit". Das "irgendwie brennend wirkende" Gebilde flog dann auch über beide Spurrichtungen der Autobahn, "querte sie richtiggehend und verlor dabei Material" - dann bog die Kugel nach vier oder fünf Minuten bei und kam direkt auf den Rastplatz zu, dabei aber Höhe gewinnend. Nun machte der Mann seine Familie und einen anderen Parkenden neben ihrem Wagen aufmerksam, was da am Himmel los sei. Sechs oder sieben Leute schauten dann "wie gebannt an der Stelle" dem Ding nach, wie es sogar direkt über sie flog und sie "einwandfrei Flammendes darin ausmachen konnten". Herr Sch.: "Dort brodelte es geradezu zu. Das war absolut geräuschlos und daher so gespenstisch, ein Flugzeug oder so war war dies nie und nimmer!!!" Nach etwa drei Minuten zog das Gebilde dann strikt nach oben hin und wurde "wie ein Stern immer kleiner, nach 6/7 Minuten war es dann schon nicht mehr zu sehen." Herr Sch. und der andere PKW-Lenker tauschten ihre Handy-Nummer aus, "falls da was passiert sein sollte und man sich dann aufeinander berufen kann". Der andere Teilnehmer war ein Herr K. aus Lindenfels, auf Urlaubsfahrt nach Österreich. Herr Sch. hatte übrigens meine Telefonnummer per Zufall beim Mittagstisch in seiner Urlaubspension entdeckt, weil dort alte Ausgaben der TZ auslagen und er wie "von der Tarantel gestochen" die Ausgabe vom 18.Juli mit einer Titelschlagzeile "UFOs - Gibt es Außerirdische bei uns?" las und die Zeitung entsprechend auf S.15 aufschlug und somit meine Rufnummer bekam. Knapp eine halbe Stunde später meldete sich auch Herr.K., der inzwischen von dem Erstmelder meine Rufnummer erhalten hatte und der ebenso sein Urlaubsdomiziel erreicht hatte. Im Grunde machte er die selben Angaben wie Herr Sch., aber er fragte sich, "ob das Ding etwas mit dem Schumacher-Rennen* auf dem Hockenheimring" zu tun haben könnte, welches ja an diesem Wochenende von unendlich vielen Menschen besucht wurde. Genau diese Überlegung war mir inzwischen auch gekommen - und dass man dort in Partylaune von einem Campingplatz aus einen Miniaturheißluftballon hochgelassen haben mag...
*= Großer Preis von Deutschland
Am Abend erreichte mich ein alter Redakteur der Hessischen Allgemeinen Zeitung (HAZ), der in Ruhestand lebt und in Braunlage wohnt. Gestern Abend saß er zusammen mit seiner Frau in einem Gartencafe, als gegen 23 h "ein vollmondgroßer, orange-roter Leuchtkörper geräuschlos" über das Haus des Cafe´s daherkam als gerade die Bedienung "das letzte Gläschen" brachte und ebenfalls die Erscheinung "in mittlerer Höhe" sehen konnte. Irgendwie "pumpte das Ganze von innen heraus". Da die Sicht ziemlich frei war, konnten die drei Leute "schräg aufsteigend" den Leuchtkörper etwa 5 Minuten lang sehen, bis er am Himmel verschwand. Da das Cafe ziemlich abgelegen am Ortsrand ist und es rundum sehr ruhig war, waren sich alle sicher, dass die Erscheinung "keinerlei Geräusch von sich gab". Die Beobachtung rief bei dem Herrn große Aufregung hervor, "weil ich soetwas noch nie gesehen habe". Den Rest des Abends redete er mit seiner Frau darüber und dass das wohl "so eines von den UFOs gewesen war". Am Frühstückstisch berichteten die beiden dann ihren Kindern davon und ihr "Ältester" sagte, dass der Vater doch früher jahrelang bei der Zeitung auch das Recherchieren gelernt habe und daher es doch mal spannend sei, herauszufinden, was da los gewesen war. Der Mann fühlte sich so herausgefordert und legte ab Mittag mit dem anrufen los.
Er wollte zunächst nur feststellen, ob sonst noch jemand die Erscheinung gesehen habe. Ringsum fragte er sich bei Zeitungen und Radiosendern um, niemand wusste etwas - und niemand fragte auch weiter nach, warum er überhaupt sich für ein gesehenes UFO interessiere. Dann kam der Mann auf die Idee sich kundig zu machen, wer was "über UFOs weiß und wo man die registriert". Insgesamt will er um die 20 Telefonate insgesamt geführt haben und Flugsicherungsstellen, Sternwarten (aber die waren fast alle dicht um die Zeit) und sogar das Bundesministerium für Verteidigung genau diesbezüglich angerufen haben. Nur weil er es gewohnt ist soetwas zu machen, frustrierte ihn die dabei aufkommende Mauer der Ignoranz bzw des Desinteresses nicht, "weil sich niemand für soetwas wirklich interessiert und was dazu sagen kann". Es kam ihm so vor, "als wenn ich bei denen alle nur die Sonntagsruhe stören würde und man sowieso Beobachter von UFOs für Spinner hält" (0-Ton!). Die Ablehnung "wurde mir deutlich gemacht, da niemand interessiert nachfragte um was es mir eigentlich ging und was der Anlass sei".
Erst der letzte Anruf bei einem früheren Arbeitskollegen, der heute noch bei der HAZ arbeitet und gerade in der Redaktion war, brachte die Erlösung. Jener hatte kein Problem und blickte einfach mal in den Redaktionsdatenbank nach den letzten UFO-Meldungen der Agenturen und stieß so auch auf die UFO-Meldestelle. So kam es zum Anruf bei mir. Ich erklärte dem Mann das Erscheinungsbild von einem Miniaturheißluftballon und er staunte nur noch, akzeptierte dies aber auch: "Ich bin mehr als 30 Jahre Journalist gewesen, aber von soetwas habe ich noch nie in meinem Leben gehört gehabt. Was es auch alles gibt..."
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28.07.2002
    
Krieg der UFOlogen
UFO-Streit vor dem Bundesgericht
Lausanne - Claude Vorilhon, Oberhaupt der UFO-Sekte «Rael-Bewegung», darf nicht Betrüger genannt werden. Das Bundesgericht hat die Berufung von Eduard Meier, der selber Kontakt mit Ausserirdischen pflegen will, abgewiesen. Eduard «Billy» Meier von der Freien Interessengemeinschaft FIGU in Hinterschmidrüti ZH will mit Plejadiern in Verbindung stehen. In einem FIGU-Bulletin von 1997 griff er Claude Vorilhon, Oberhaupt der UFO-Sekte «Rael-Bewegung», massiv an. Er nannte ihn unter anderem einen «Betrüger», der seine Gläubigen kriminell ausbeute. Im August 2001 stellte das Zürcher Obergericht fest, Meier habe mit seinen Äusserungen, insbesondere mit dem Betrugsvorwurf, die Persönlichkeit Vorilhons verletzt. Die Zürcher Richter waren zum Schluss gekommen, wer jemandem aus weltanschaulichen oder religiösen Gründen Geld spende, sei nicht Opfer eines Betrugs. Auf Berufung Meiers hat das Bundesgericht dieses Urteil nun bestätigt. Meier hatte im wesentlichen argumentiert, den Betrugsvorwurf nicht im strafrechtlichen, sondern im Sinne des Volksmundes verwendet zu haben. Das spielt laut Bundesgericht indessen keine Rolle. Entscheidend sei einzig, wie die Äusserung von einem Durchschnittsleser verstanden werde. Und diesbezüglich habe das Obergericht richtig erkannt, dass der Betrugsvorwurf im Sinne eines Delikts habe aufgefasst werden können und müssen. Die Lausanner Richter verwehrten Meier im weiteren die Berufung auf ein rechtfertigendes öffentliches Interesse für seine Vorwürfe. Vorilhon und die Rael-Bewegung waren in letzter Zeit vor allem mit ihren Plänen zum Klonen von Menschen in die Schlagzeilen geraten.
Quelle: sda, 26.Juli 2002/RG
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31.07.2002
    
Kaum zu glauben, was alles am Himmel unterwegs ist
Zwei sonderliche Himmelserscheinungen sorgen für UFO-Vorstellungen
Ufos über Sickte: "Jetzt kommen sie!" Viele Augenzeugen verunsichert - Thomas Heithecker behielt kühlen Kopf und Leinen der Drachen in der Hand hieß die Schlagzeile der Braunschweiger Zeitung vom 30.Juli 02 und man berichtete über ein ganz besonderes Kunst-UFO: »SICKTE. Auf einmal waren sie da. Kurz vor Mitternacht waren sie aufgetaucht, standen starr am Himmel zwischen Sickte und Hötzum. Ufos. Außerirdische? Einmal mussten sie ja kommen! Die Nachricht verbreitete sich in der Nacht zum Montag wie ein Lauffeuer. Telefonketten wurden geschaltet: "Das musst Du gesehen haben, ein rotes Licht." Aus etlichen Dachluken reckten sich Neugierige mit Ferngläsern. Andere machten sich auf den Weg, strebten dem Licht zu Fuß, mit Fahrrädern oder mit dem Auto entgegen. Autofahrer stoppten: Bei Hötzum stoppten zahlreiche Autos auf freier Strecke. In Gruppen standen fassungslose Menschen zusammen, beobachteten das himmlische Schauspiel und beratschlagten: "Es wechselt die Farben." Ein anderer wusste mehr: "Das sind Signallampen - wie bei einem Flugzeug." Unsicherheit bei einem Mitglied des Sickter Gemeinderats: "Was kann das nur sein?" Auch bei der Redaktion unserer Zeitung meldeten sich mehrere Augenzeugen aufgeregt. Und dann wurde die mysteriöse Geschichte noch bunter. Plötzlich stand ein zweites Lichtobjekt neben dem roten. Mit hellgrünen Streifen und einem goldenen Kranz.
Dann Dunkelheit, der ganze Spuk schlagartig vorbei. Doch Minuten später leuchten die beiden Ufos wieder. Sabine S., begeistert und etwas bedrückt zugleich: "Da, es bewegt sich, das rote Licht sinkt zu Boden. Es landet!" Des Rätsels Lösung: Es waren - leider? - keine Außerirdischen, sondern Thomas Heithecker (32) ließ in dieser Nacht seine Leuchtdrachen am Himmel schweben. Die Neonlichter seiner Luftikusse speiste der begeisterte Drachensportler aus seiner Autobatterie. Und der vorübergehende Lichtausfall hatte auch eine ganz irdische Erklärung: Batteriedeffekt. Ein Bekannter gab mit seinem Auto Starthilfe, und die beiden Flattermänner verbreiteten wieder ihr gespenstisches Strahlen. Mit einem Handstrahler verstärkte Heithecker die Farbeffekte. Zugleich hielt der Sickter Drachenprofi, der tagsüber als Rettungssanitäter in der Autostadt Wolfsburg tätig ist, seine Inszenierung mit einer Digitalkamera fest. Die Aufzeichnungsresultate kontrollierte er auf einem Monitor im Kofferraum seines Wagens. Was am Himmel zu sehen war, waren zwei Einleiner vom Typ Ganky, einer mit sechs und der andere mit 3,5 Metern Spannweite. Die handelsüblichen Neonröhren hat Thomas Heithecker selbst in seiner Bastelwerkstatt montiert. Übungsplatz gesucht Gemeinsam mit seinem Bruder und weiteren Gleichgesinnten sucht Heithecker zurzeit übrigens noch einen geeigneten Übungsplatz für das Aufsehen erregende Hobby. "Ich bin schon mit Bürgermeister Dieter Lorenz im Gespräch. Vielleicht können wir uns mit den Modellfliegern eine Wiese teilen", ist er zuversichtlich. Lorenz selbst unterstützt das Vorhaben: "Ein toller Sport." Jedenfalls will Heithecker mit seinen nächtlichen Himmels-Spektakeln keineswegs die Leute erschrecken. Im Gegenteil, das Zusehen soll Spaß machen, so wie ihm. Vor seinem jüngsten Nachtflug hatte er sogar vorsorglich die Polizei informiert: "Falls dort Notrufe eingehen." Richtig "außerirdisch" wurde es in dieser Nacht erst später, als im Fernsehen der Science-Fiction-Film "Der Mann, der vom Himmel fiel" wiederholt wurde. Im Gegensatz zu diesem Streifen von 1978 mit David Bowie waren die Sickter Himmelslichter aber doch "echter".«
Nachsatz WW: Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen untypischen Objekten man rechnen muss, wenn es um UFO-Meldeeingängen geht. Selbst alte Hasen im Forschungsfeld kämen nicht so schnell auf die Lösung des Geschehens. So kann man immer wieder lernen, parallel einher wird es damit natürlich mit so genannten noch ungeklärten UFO-Fällen ("die Echten") immer problematisch sein, da sich dahinter Dinge verbergen können, die zwar ganz simpel sind, aber an die der Untersucher nicht dachte. Und gleich noch eine "artverwandte" Sonderbarkeit hinterher:
Fliegendes Pferd unterwegs. Im pfälzischen Zweibrücken ist ein Pferd entflogen. Die Stadt hat in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland zur Suche aufgerufen. Das entflogene Pferd sei zwar aus Plastik, könnte schlimmstenfalls aber Kleinflugzeuge gefährden, hieß es. Der Ausreißer ist ein vier Meter hohes und acht Meter langes weißes Plastikpferd namens Rosi Ross mit bunten Flügeln, gelbem Schwanz und bunten Punkten. Es ist wie ein Heißluftballon mit Helium gefüllt und diente der Stadt Zweibrücken als Jubiläumsmaskottchen. dpa, 30.Juli 2002
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31.08.2002
    
NASA warnt Bevölkerung vor falschen UFO-Erscheinungen am Morgenhimmel
Amerika erwartet in der ersten Septemberwoche 02 die ISS als Super-Nova daherkommen
Immer öfters warnt die amerikanische Raumfahrtbehörde vorab vor potentiellen falschen UFO-Erscheinungen am Himmel. Dies ist eine überraschend neue Qualität bei der NASA, waren wir es doch bisher im CENAP von Old Germany die diesen Job sonst taten. Wie auch immer, im aktuellen Fall. Wie Sie alle wissen hat die International Space Station in den letzten vier Jahren ihres Auf- und Ausbaus die Erde bisher 22.000 x umrundet. Ihre himmlische Erscheinung, vom Boden aus beobachtet, hat bisher nur recht wenig falschen UFO-Alarm ausgelöst (genauso übrigens wie vorher die MIR oder andere Objekte irdischer Raumfahrt weiterhin im Orbit). Doch in der ersten Woche dieses September 2002 kommen mehrere Faktoren zusammen, die zumindest den Amerikanern in bestimmten Zonen eine fantastische Schau auf die ISS liefern. In den Morgendämmerung gegen 6 h Ortszeit matertialisiert die ISS plötzlich dramatisch aus dem Erdschatten heraus wie aus dem Nichts als besonders auffallender Stern um binnen bis zu vier Minuten gegen Nordosten hin zu verschwinden. Tim O´Meilia, Chefredakteur der "Palm Beach Post", verglich das zu erwartende Himmelsereignis wie: "Als wenn ein UFO aus einem 50er Jahre Science-Fiction-Film erscheinen würde." Er geht davon aus, dass die Helligkeitkeit des Objektes "alles am Himmel aussticht, was sonst dort noch in jener Zeit zu sehen ist". Die NASA spricht sogar von der ISS, die zu einer Art kleinen "Supernova" am Himmel wird, die wie ein langsam dahinziehender Meteor ausschaut. Verantwortlich für den künstlichen UFO-Alarm sind die Sonnenlichtreflektionen an den Sonnensegeln der ISS, sobald sie aus dem dunklen Himmel heraus ins Licht der aufgehenden Sonne ´aufgeht´.
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09.09.2002
    
SIGNS im Kornfeld - Rätsel in der Landschaft
Eine multimediale Lichtbildschau von Harald Hoos und Florian Brunner in Rostock
Momentan sind sie in aller Munde, die Zeichen im Kornfeld - SIGNS nennt sich auch ein Kinoknaller mit Mel Gibson, der diesen Donnerstag hierzulande durchstartet. Sat1-Planetopia berichtete schon am Sonntag vor einer Woche hierzu, Pro 7 mit "Welt der Wunder" am vergangenen Sonntag und VIVA am Dienstagabend in "Film ab".
Harald Hoos (Mediendienstleister und Fotograf), einer der bedeutendsten Motoren in der deutschen Kornkreis-Phänomen-Aufklärung und Herausgeber der Zeitschrift "FGK-Report" als Mitteilungsblatt der Forschungsgesellschaft Kornkreise, ist derzeiten mit seinem Freund Florian Brunner (Werbekaufmann) in Deutschland mit einer multimedialen Lichtbildschau auf Vortrags- und Aufklärungstournee. Beide sind auch die Autoren des Buches »Kornkreise. Rätsel in mystischer Landschaft«. Dazu gab es auch Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern in der elektronischen Ausgabe der "NNN" vom 9.9.: "Mystische Male im Mais - Zwei Experten wandelten auf den Spuren der Kornkreise". Hoos & Brunner waren am vorausgehenden Sonnabend im Rostocker Kino ´CineStar Capitol´ gewesen um ihre Sichtweise zum aktuellen Thema auszuführen. Nach der Veranstaltung sprachen sie tröstend zum Publikum: "Möglicherweise haben wir Sie ein wenig desillusioniert, aber uns lag es fern, Dinge hineinzuinterpretieren, nur um die Mystik aufrecht zu erhalten." Am selben Tag berichtete auch die "Ostsee-Zeitung" unter "Perfekte Kunstgebilde von Menschen oder Alien - Kornkreise scheinen entmystifiziert" von der Veranstaltung. Was kreist so spät durch Korn und Feld? Sicher nicht Vater und Kind aus Goethes ´Erlkönig´. Vielleicht aber doch Menschen, die in nächtlichen Aktionen perfekte künstlerische Gebilde in die Kornfelder drücken, so genannte Kornkreise. Brunner und Hoos vertreten die Ansicht, dass die Kreise von Kornkreismachern angelegt werden. „Sicher erfährt man dadurch eine Desillusionierung – keine Mystik, keine Außerirdischen. Aber mich fesselten die Menschen selbst, die diese Kreise herstellen: Wer sind sie, warum machen sie das und wie“, erklärte Hoos seine Begeisterung für die Kornkreismacher.
   Das „Wie“ spielte die Deutsche Forschungsgesellschaft für Kornkreise nach: Des Nachts trafen sich die Macher und legten unbemerkt geometrische Zeichen ins Feld. Das „Warum“ erklärten die Autoren mit einer Art Ersatzreligion.
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11.09.2002
    
Apollo-11-Astronaut Aldrin schlägt sich für seine Mondlandung
Mondmann Aldrin rutschte die Hand wegen Mondverschwörungs-Spinnerei aus
Beverly Hills, 11. September 02 (AFP) - Mit allzu schlagkräftigen Argumenten hat sich der zweite Mann auf dem Mond, Edwin "Buzz" Aldrin, gegen den Vorwurf verteidigt, die historische Mondlandung am 20. Juli 1969 sei kompletter Betrug gewesen. Die Polizei ging am Dienstag Berichten nach, denen zufolge der 72-jährige Ex-Astronaut mit einem kräftigen Kinnhaken den Filmemacher Bart Sibrel vor einem Hotel in Beverly Hills schachmatt gesetzt haben soll. Im Auftrag eines japanischen Fernsehteams hatte Sibrel den früheren Astronauten von Apollo 11 vor dem Hotel abgefangen und ihn dazu aufgefordert, auf die Bibel zu schwören, dass er den Mond tatsächlich betreten habe. Aldrin habe sich geweigert und zugeschlagen, als er von dem Filmemacher mit Vorwürfen überhäuft wurde. Der 37-Jährige ist fest davon überzeugt, dass die USA die gesamten Mondlandungen gefälscht hatten, um den Wettstreit gegen Russland im All zu gewinnen. Während seiner Recherchen bei der Raumfahrtbehörde NASA will er Filmaufnahmen entdeckt haben, die die Fälschung belegen sollen.
Soweit AFP, bereits am Tag zuvor berichteten AP und Reuters in Amerika weitere Details. Hiernach passierte der Vorfall vor dem Luxe Hotel am Rodeo Drive und wurde auch gefilmt, die entsprechenden Aufnahmen des schlagkräftigen Mondfahrers waren am Dienstag dann bei ABC´s "Good Morning America" zu sehen. Sibrel kommt aus Nashville, Tennessee. Als unabhängiger Filmemacher hatte er vorher schon eine "Dokumentation" in Sachen Mondverschwörung gedreht und arbeitet inzwischen an einer Fortsetzung. Bekannt ist die Sendung als "Conspiracy Theory: Did We Land on the Moon?" geworden (Fox), welche bereits 2 x in deutscher Fassung bei VOX in Themenabenden zu sehen war. Daher kannte Aldrin den Mann, der ihn jetzt bereits zum dritten Mal mit dieser verrückten Idee konfrontierte. Genervt hat er ihm daher eine geschossen.
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20.09.2002
    
Schlag ins Gesicht der Kornkreis-Fans
Künstler locken Gläubige gerne mit ihren Kunstgegenständen ins Feld und aufs Eis
Eine kernige Meldung aus Glasgow war in der schottischen Zeitung The Daily Record am 19.September 02 zu vernehmen. Dort fand sich nämlich der Artikel "Gang admits to field stunt - and every other ´mystery´ appearance" von Jill Stark. Rod Dickinson und John Lundberg gaben zu, hinter fast allen von Paraexperten "unerklärlich" genannten Piktogrammen in England zu stehen. Dickinson gestand ein, auch dieses Jahr für die Erzeugung eines wunderbaren Piktogramms £ 5.000 von einem TV-Sender (Channel 4) erhalten zu haben, um binnen 6 Stunden und mit sechs Personen den "Richard and Judy crop circle" auf einem Feld bei Balerno hinzuzaubern. Übrigens soll Feldeigentümer Steven Barr selbst £ 1.000 für die Bereitstellung des Landes eingesteckt haben. Dies war nichts weiter als ein ´publicity stunt´ des Frühstücksfernsehens um eine Geschichte für den britischen Filmstart von SIGNS zu haben. Dickinson gab auch zu, dass er bereits in der Vergangenheit z.B. von den Firmen Orange und Weetabix angeheuert worden zu sein, um Piktogramme zu schaffen. Piktogramme, die dann Teil der Firmenwerbung wurden. Ja, nach Dickinson und Lundberg, die Auftragsarbeit sei die "dunkle Seite" des Phänomens. Die beiden und ihre Freunde sind seit elf Jahren unterwegs um genau jene mächtigen Kornkreis-Gebilde zu schaffen, die die Menschen verwirren und ihre Fantasien freisetzen. Dass es die Circlemakers gibt ist seit einigen Jahren kein Geheimnis - aber aus irgendeinem geheimnisvollen Grund wollen die "Gläubigen" dies gerne übersehen. Die beiden Spitzen der Kornkreis-Macher haben daher erkannt: "Es ist der Willen der Menschen an solche Mythen zu glauben. Und die Leute wollen nicht hören, dass genau dies der Fall ist."
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20.09.2002
    
Amerikanischer Raketentest sorgte mal wieder für UFO-Alarm
Wieder einmal sorgte ein Raketenstart auf Vandenberg für eine spektakuläre "Lightshow"
Laut einer AP-Meldung aus Kalifornien fand in der Donnerstagnacht des 19.September 02 der Testflug einer Minuteman-III-Rakete statt, die um 19:36 h von einem unterirdischen Raketensilo der dortigen USAF-Basis nördlich von Santa Barbara startete um ein vorbestimmtes Ziel auf der Kwajalein Missile Range, 4200 Meilen entfernt auf den Marshall-Inseln, zu treffen. Verantwortlich hierfür war die 576th Flight Test Squadron. Überwacht wurde die Mission von der 341th Space Wing and the 341st Space Wing auf der Malmstrom Air Force Base in Montana. Der Flug der Rakete von der Vandenberg AFB aus, sorgte am abendlichen Dämmerungshimmel nicht nur in Kalifornien, sondern auch bis hin nach Utah und Neu Mexiko, für große Aufregung unter der Bevölkerung. Doch nicht die Interkontinentalrakete selbst war der Auslöser für mannigfache Verblüffung, sondern mal wieder der bei Start und Flug entstehende und kurze Zeit im Luftraum verbleibende Schweif der Rakete, verwirbelt und verwehend in der Atmosphäre. Aufgrund des Sonnenuntergangs bildete sich hier ein fantastisch anzuschauendes Lichtspiel aus.
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30.09.2002
    
Presse - UFOs: Keine Rede von grünen Männchen
Spuk am Himmel auf der Spur - Forscher kamen in Cröffelbach zusammen
Angelika Wesner von der Ulmer "Südwest Presse" besuchte am Samstag, den 28.September 02, die 5.-Arbeitstagung deutscher UFO-Forscher, um am 30.September darüber in ihrer Zeitung berichten zu können, wobei man den Artikel (ausgerechnet) mit einem Fliegenden Untertassen-Bild aus der Billy Meier-Schmiede garnierte [sic!], vorab wurden wir auf der Internetseite der Zeitung ( http://www.suedwest-aktiv.de/landun... darüber informiert:
»Mit dem Begriff ´UFO´ verbinden die einen außerirdische Lebensformen in Raumschiffen. Andere tun solche Gedanken als Spinnerei ab. Dazwischen gibt es aber noch eine Grupe: Die der kritischen UFO-Forscher. Sie tagten am Wochenende in Cröffelbach bei Schwäbisch Hall. Im Seminarraum sind die Fenster verhängt. Konzentriert lauschen die Leute an den Tischen einem Referenten aus ihren eigenen Reihen. Das Thema ist ihnen ernst: Es geht um die Erforschung von UFO-Phänomenen. Wenn irgendwo in deutschland unbekannte Flugobjekte gemeldet werden, ruft das UFO-Forscher und die Gesellschaft für Anomalistik auf den Plan. "Es gibt in Deutschland zwei bis drei Dutzend Einzelpersonen, die Hintergründe nach dem Auftauchen von UFOs recherchieren", sagte der Soziologe Edgar Wunder. 95 Prozent aller Fälle würden aufgeklärt. Und die restlichen fünf Prozent? Die teilen sich laut Wunder in ungelöste Fälle, deren Datenlage nicht ausreicht, um sie hinreichend aufzuklären, und jene Phänomene, die sich trotz guter Daten auch nicht erhellen lassen.
"Da stellt sich die Glaubensfrage nach dem, was dahinter steckt", erläutert er. "Als Allerletztes kommt sicher die Hypothese von Außerirdischen, die zwar verbreitet ist, aber für einen seriösen Untersucher erst die letzte Alternative wäre." Festlegen wollen sich die Forscher aber nicht. "Ich schließe nicht aus, dass unter den unaufgeklärten Fällen vielleicht ein außerirdisches Raumschiff war", versucht Edgar Wunder eine Erklärung. "Es wäre doch sehr dogmatisch, wenn man das von vorne herein ausschließen würde. Das sollte man in der Wissenschaft nicht tun." Im Vordergrund stehe, etwas belegen zu können, nicht, etwas auszuschließen. Und für einen Besuch Außerirdischer fehle bei den ungeklärten Fällen der Beleg, betonte er. Wichtiger als die Außerirdischen ist den Forschern das Untersuchen der Hintergründe. "Man kann dabei sehr viel über die Menschen lernen", beschreibt Edgar Wunder seine Motivation. "Wie reagieren Leute, wenn sie etwas sehen, was ihr Weltbild sprengt, was sie nicht einordnen können? Das ist ein interessanter soziologischer Aspekt." Und: "Man darf sich der Möglichkeit nicht verschließen, dass hinter mancher UFO-Meldung etwas von wissenschaftlichem Wert steckt."
Schneller als Spinner abgetan. Wie schnell Menschen als Spinner abgetan werden, wenn sie ein unerklärliches Phänomen beobachtet haben, beweise der Kugelblitz. Schon seit Jahrhunderten gibt es Berichte. Doch erst seit 20 Jahren werde das Thema von Wissenschaftlern ernst genommen. Genau erklären könne man die Blitze immer noch nicht. Ähnlich sei es bei den Meteoriten. Steine aus dem Weltall, die auf die Erde stürzen? Verrückt, wer davon redete. Bis vor 200 Jahren Wissenschaftler in Südfrankreich einen Meteoritenschwarm hätten beobachten können. "Innerhalb weniger Monate hatte sich die Stimmung verändert", weiß Wunder. Dass das Auftauchen von UFOs oft nicht ernst genommen werde, erstaunt den Soziologen nicht. Das werde als reines Glaubensthema verstanden, der Wahrheitsgehalt interessiere kaum jemand. Der UFO-Forscher akzeptiert das nicht. "Die Fakten sind zu unzureichend, um die Frage nach der Existenz von Außerirdischen sicher mit Ja oder Nein zu beantworten." Wer das Thema seriös angehe, müsse das offen lassen. So verwundert auch Wunders Antwort auf die Frage nicht, ob er an Außerirdische glaube: "Vielleicht, vielleicht auch nicht."«
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02.10.2002
    
In der Nacht des 1.Oktober gab es Nordlichtalarm
UFO-Meldestelle erreichten mehr als ein Dutzend aufgeregter Anrufer
1.Oktober 2002 - Polarlicht im Hohen Norden. Gegen 23:30 h erreichte mich ein Herr Küppers aus Emden, der gerade eine Stunde zuvor für etwa zehn Minuten "niedrig am Himmel, aber doch schon etwas über dem Nord-Horizont" eine "glimmende rötlich-grünliche flache Riesenwolke" in dumpfen Farben "mit Wallungen" darin ausgemacht hatte, aus der "zeitweise weißliche fontänenartige Projektionen an verschiedenen Stellen auf- oder abstiegen". Er war ganz erstaunt, weil er eigentlich in genau der selben Himmelsgegend schon seit etlichen Monaten "an jedem Wochenende" die Scheinwerfer einer etwa 10 km entfernten Disco "herumspielen" sieht - und sich nun mit seiner Familie fragte, "ob die neuartige Farbprojektionen aufgebaut haben. Wer weiß was da noch alles gemacht wird...?" Aber, auch wenn es absolut klares und schönes Wetter hatte und dabei keine "Lichtfinger" auszumachen sind, was bei Skytrackern den "UFO-Effekt" mit sich bringt, so hörte sich der Inhalt der Darstellung nach was ganz anderem an. So fragte ich extra noch nach, wie weit sich die Erscheinung in etwa über den Himmel erstreckt - in Höhe und Breite. Ganz so hoch/breit war sie nicht und es war schwer zu schätzen, "da alles so zerfranzt" und unklar war - dafür aber erstreckte sie sich "über den halben Himmel bzw seinem Nord-Horizont". Irgendwie fiel mir aufgrund einer dumpfen Ahnung ein, den Herrn zu fragen, ob die Erscheinung vielleicht wie eine Art "langsam-flatternder Himmelsvorhang" ausschauen könnte und spontan sagte er: "Jaja, dies trifft es vielleicht noch genauer als ich es Ihnen beschrieben habe." Offenkundig mal wieder eines der seltenen Nord- oder Polarlichter!
Zehn Minuten später erreichte mich eine Dame aus Bad Segeberg, sie klang ziemlich nervös, weil sie zwischen 22:30 h bis 23 h einen "rosa-flimmernden ´Himmelsvorhang´ niedrig am Nordhimmel sich irgendwie windend" beobachtet hatte, nachdem ihre Nachbarschaft sie darauf aufmerksam gemacht hatte. Auch andere Farben "tauchten verschwommen darin auf", einige weißliche "Auswüchse" habe sie gelegentlich auch beobachten können. Auch hier war die Erscheinung ziemlich weit über den Horizonthimmel hin unscharf auszumachen, aber nicht allzu hoch in den Himmel ragend. Ja, daraufhin rannte ich sofort auf den Hof um mich in zwei oder drei dunklen Ecken querab der Strasse am Himmel umzuschauen, aber da war nichts zu sehen. Kaum kam ich in die Wohnung retour, klingelte es schon wieder und ein Mann aus Rheine (der mich von der Astronomie-E-Mail-Liste NAA her kannte) berichtete mir vom "Nordlichtalarm", den ihn selbst gerade über eine privat eingerichtete Telefon-Alarmkette unter NAA-Teilnehmern erreicht hatte. Dann gab´s bis 1 h keine Meldungen mehr und ich wollte mich nach Ende der CNBC-Europe Nightly News zu Bett legen. Kurzum, bis 3 h erreichten mich noch ein Dutzend weitere Leute quer aus Norddeutschland. Am tollsten dabei war zweifelsohne die Darlegung eines jungen Mannes aus Lübeck, der mir offenkundig mit einem Schmunzeln von der "unheimlichen Lichterscheinung" Meldung machte. "Ein komisches UFO-Horror-Gebilde" wollte er darin ausgemacht haben, welches wie eine "Art gigantische Himmelsschlange" wirkte. Ansonsten passte aber alles weitere in die vorausgehenden Erfahrungen. Er war auch der Einzige unter all den Leuten, der irgendwie mit "ufologischer Energie" mir seine Beobachtung weitergab - und offenkundig mir einen "Gefallen" tun wollte, wenn er seine Beschreibung "ufologisch verpackte". Leider war ich nicht klever genug (zu müde) um ihn diesbezüglich weiter zu befragen...
Ein Ehepaar aus Uelzen sprach davon, "dass der Himmel so ausgesehen habe, als hätte jemand von ganz oben einen mächtigen Farbeimer mit verschiedenen floureszierenden Farben quer über den Himmel gegossen, so schlierig war das ganze Spektakel". Gut die Hälfte aller Berichterstatter meldeten sich bei mir, weil sie entweder über dpa-Hamburg oder Sternwarten aus dem norddeutschen Großraum meine Rufnummer bekommen hatten - und zwar die von der "Himmelsphänomen-Sammelstelle" wie mir einige Leute ausdrücklich sagten. Und fast alle waren zunächst irritiert, als ich mich späterhin immer mit "UFO-Meldestelle..." am Telefon meldete und einige erklärten dann in etwa so: "Ähm..., ich dachte dies ist eine Meldestelle für Himmelsphänomene. Damit beschäftigen Sie sich doch...?" Schließlich ging ich kurz vor 3 h nochmals ins Internet und schaute mich bei www.wetterzentrale.de um wo rund um die Uhr zahlreiche Wetterbeobachter ihre Einträge machen - und siehe da, auch hier war das Polarlicht als solches von Norddeutschen dargestellt worden. Als ich dann meine Mails abrief, waren auch schon die ersten NAA-Berichte dazu auflaufend. Später unterrichtete mich GWUPler Klaus Bagschick, dass die Sichtungen auch im AKM-Forum für Nordlichter (aber auch Spaceweather, Astronomie und Raumfahrt) unter http://www.meteoros.de/forum.htm behandelt wurden und auch Arizona in den USA bereits Nordlichtaktivitäten verzeichnete. Entsprechendes Bildmaterial findet man dort.
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Quelle: CENAP-Archiv

Tags: UFO-Forschung 

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