24.03.2026

In den letzten 24 Stunden erhielt unsere UFO Meldestelle mehrere Beobachtungseingänge welche durch Überflüge von Starlink-Satelliten Starts der letzten Wochen verursacht wurden. Das Problem der Zufallsbeobachter sind die engen Verbandsflüge der Starlink-Satelliten kurz nach Aussetzen in den Orbit welche sie nicht mit den bekannten langen Sternen-Ketten in Verbindung bringen wie sie vor Jahren beim ersten Auftauchen am Nachthimmel zu sehen waren. In den letzten Monaten starteten fast wöchentlich Doppelstarts von Starlink-Satelliten welche nun über 10000 im Orbit erreichten.
Die engen Verbandsflüge können je nach Sonnenstand wie eine "Neonröhre" oder "Objekt mit Fensterreihe" aussehen und nur Reflexionen der Solarflügel sind welche dicht nebeneinander eine scheinbare Fläche bilden.
Daher beschreiben uns die Zufallsbeobachter wie folgt ihre Beobachtung:
"am Montag, dem 23. März 2026 beobachtete ich gegen 20.00 Uhr über meinem Heimatort
Vincenzenbronn (Lkr. Fürth/Bayern) ein von Süden nach Norden fliegendes Objekt, auf das ich mir keinen rechten Reim machen konnte.
Es war länglich (zylindrisch?), der „Kopf“ leuchtete wie das Positionslicht eines Flugzeuges, der „Körper“ leuchtete ebenfalls, jedoch deutlich schwächer. Ich meine auch, entlang des „Körpers“ einzelne kleine Lichter erkannt zu haben (kann mich aber auch täuschen). Die Lichter leuchteten konstant, blinkten nicht. Mir kam zunächst ein Asteroid mit einem Schweif in den Sinn, war aber in einer geraden Linie, bzw. fächerte der „Schweif“ nicht auf. Es schien jedoch nicht viel höher als gewöhnliche Verkehrsflugzeuge zu fliegen, auch die Fluggeschwindigkeit erinnerte daran. Es war aber völlig lautlos. Insgesamt wirkte es auf mich wie ein geschlossener, fester, länglicher, schmaler Flugkörper, der in seiner Größe nicht variierte. Tragflächen konnte ich keine erkennen. Das ganze dauerte kaum mehr als 2 Minuten, dann war es außer Sicht."
Da durch den niedrigen Orbit der Starlink-Satelliten die Reflexionen der Sonne stärker ausfallen als bei herkömmlichen Satelliten in höheren Orbiten verbinden die Beobachter es nicht mit Satelliten und ordnen sie wesentlich tiefer am Himmel ein und vergleichen sie gerne mit Höhen von Airlinern.
Nachfolgend Screenshots von aktuellen Handy-Video aus Trulben:





Zum Vergleich zu den bekannten Erscheinungsformen zu Anfangs der Starlink-Ketten im Jahre 2019 ein großer Unterschied:

Hier nachfolgend aus unserem CENAP Referenz Archiv ein paar Screenshots von Starlink-Train wie sie am Nachthimmel wirken können:

Zu beachten sind natürlich die verschiedenen Kamera-Aufnahmen und sie sich gegenüber der visuellen Beobachtung noch zusätzlich unterscheiden können.
H.Köhler, CENAP UFO Meldestelle
