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UFO-Forschung - Die Legende und Background von deutschen Reichsscheiben -Teil 4

15.01.2021

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15.01.2021

Weiter geht der Blick in das CENAP-Archiv zu Presse-Artikel zur Legende der Reichsscheiben und den Spekulationen darüber über Weiterentwicklung dieser:

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Nach dem wir in den vorhergehenden Teilen die sogenannte V-7-Legende abgehandelt haben, wollen wir mit nachfolgenden Teil nun den Nachweis erbringen, wonach die ganze Hitler´sche Untertassen-Panik offenbar auf einen Schwindel zurückgeht. Nach dsem bereits historische Zeit-Zeugen zu Worte kamen, sollen nun Luftfahrt-Historiker zur Sprache kommen. Nachfolgend greifen wir ein Beitrag von Herrn HJ.Meier aus Bremen auf, welcher uns diese Papiere und Dokumente 1989 zur Berichterstattung zur Verfügung stellte.

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Nachfolgend ein Beitrag aus Peter G.Westphal Buch: UFO UFO aus der deutschen Verlagsanstalt, Stuttgart 1968, in welchem er als sonst kritischer Journalist Westphal aufzeigt, er auch auf eine falsche Fährte gelockt wurde...

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In The Encyclopedia of UFOs von Ronald D. Story (Delphin Books , Garden City, New York/USA , 1980) finden wir unter dem Kapitel UFO-Theorien (S.360ff) auch jene der "Geheimwaffen" . Hiernach war jener Erklärungsversuch für UFOs besonders in den 50z iger Jahren beliebt und man ging davon aus , daß besonders hochentwickelte technologische Fluggeräte durch die US-Regierung oder irgendwelchen "ausländischen Mächten" im geheimen getestet würden . Doch diese Einstellung brachte so manches ersthafte Problem mit sich:

1.) UFOs wurden schon kurz nach dem 2.We ltkrieg berichtet , als militärische Jetflugzeuge noch recht selten waren . Wären die USA imstande gewesen , die den "Untertassen" zugeschriebenen Fähigkeiten zu nutzen , dann hätte sie sicher einige "Hundert Milliarden" Dollar einsparen gekonnt und in verhältnismäßig uneffektive und schlichte Waffensysteme investiert .

2.) Auch wenn solche Maschinen experimentell getestet würden , dann würden sie sicherlich nicht nahe zivilen Flughäfen , Einkaufszentren und ganz alltäglichen Ortlichkeiten auftreten , so wie man es von den Untertassen

her gewohnt ist . Ganz zu schweigen von den politischen Auswirkungen, die sich durch den Besitz solcher Geheimwaffen ergeben würden ...

3. ) Das Sicherheitsproblem für solche irdischen Untertassen wäre unbewältigbar . Tausende von Menschen müßten in der Entwicklung dieser Geräte eingebracht werd en und man kann es nicht glauben, daß all diese Leute wirklich schweigen und nicht einer auftritt, um das größte Geheimnis aller Zeiten auszuplaudern.

 

Einer besonderen britischen-kanadischen Geheimwaffe-Theorie nach handelt es sich hierbei um eine Nazi-Geheimwaffe, mit der Adolf Hitler überlebte und aus Berlin floh. Eine Organisation bildete sich, welche auch ein Buch zu diesem Thema herausgab und darin behauptete, daß dies wahr sei und hierfür legte man verschiedene Belege vor. Von dieser Organisation sind weitere Nazi-orientierte Bücher, Poster, Aufnäher und Tonbänder zu erhalten.

The UFO-Encyclopedia von Margarete Sachs (PerigeeBooks, New York/USA, 1980) geht tiefer  und stellt die Nazi-Hypothese vor (S.215). Auch ist hier die Geheimwaffen-Theorie Mittelpunkt des Weltbildes so manchen Zeitgenossen. Jene Untertassen-UFOs wurden von Hitler und seinem "letzten Bataillon" entwickelt und gebaut; heutzutage operieren sie von einem zentralen und wieder geheimen Hauptquartier (eine tropische Oase) in der Antarktis-Region aus. Vertreter dieser Anschauungen gehen davon aus, daß die internationalen antarktischen Expeditionen von 1946 und 1947 dazu dienten, um nach Hitler zu suchen, welcher weiterhin am Leben sein soll. "Jüngste UFO-Sichtungen werden als Kundschafter-Flüge von Nazis in ihren fliegenden Untertassen betrachtet. Die Promoter dieser Thematik ist die in Toronto sitzende Gruppe Samisdat, eine Fraktion der neo-nazistischen WesternGuard-Organisation. Einige Ufologen gehen davon aus, daß diese Gruppe mehr UFO-Material vertreibt, um damit Promotion für Nazi Propaganda zu machen."

Als die GEP -Lüdenscheid einmal das UFO-Buch dieser Nazis anforderte, landete sie automatisch auf der Samisdat-Vertriebsliste. Als eines Tages dann der kanadische Verfassungsschutz sich den UFO-Nazis annahm, fand man auch die Verbindung nach Deutschland und bald klopfte der deutsche Verfassungsschutz an der Tür der GEP-Leute, welche natürlich überrascht waren und sich gegen den Verdächtigungen wehren mußte. Soweit kann also die UFO-Forschungsarbeit ungewollt führen...

Als deutsches Propaganda-Instrument dient das Monatsjournal ICOOE aus dem Verlag Diagnosen, Leonberg. Auch hier wird gelegentlich das "Geheimnis der deutschen Flugscheiben" glorreich beleuchtet und umjubelt (wenn auch in einen technischen Mantel gepreßt).

Unbestritten soll hier auch darauf hingewiesen werden, daß es eine ganze Reihe von Plänen und Konstruktion-Skizzen gibt, nach denen irgendwelche Privatleute und Privat-Erfinder sich das Untertassen-Konzept zueigen machten und gar Patent-Pläne einreichten. Auf den Seiten 242-247 von The UFO Encyclopedia findet der Interessierte eine ganze Reihe von US-Patenten, welche mehr oder weniger den UFO-Ideen entstammen und teilweise recht phantastische Details aufweisen. In Deutschland traten besonders die Auslegungen des inzwischen verstorbenen Hermann F.M.Klaas-Sondershausen/Mühlheim sowie die des Wiener Viktor Schauberger (Implosion-Motor) ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. 

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Resümee : Von all den sagenhaften Flugscheiben blieb außer dem sogenannten AVRO-CAR nichts übrig was man anfassen könnte oder gar in den fliegerischen Einsatz kam! Bastler, Spinner und Keller-Geister-Erfinder stürzten sich auf den modernen Mythos vom Fliegenden Untertassen Gerät und ließen ihre phantastische Kreativität spielen . Doch wie sagt schon ein alter Leitspruch der Computer-Anwender : Garbage In , Garbage Out. .. (Müll rein , Müll raus) WW

Quelle: CENAP-Archiv

 

 

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