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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-330

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19.12.2008

Drei rote Leucht-UFO über Bönen - und zwei schon mal in petto

Gegen 11:45 h meldete sich Jutta G. aus Bönen, weil sie am gestrigen Donnerstagabend auf dem Radel-Heimweg von einer Nachbarin, zwei Strassen weiter, gegen kurz vor 21 h etwas "echt komisches" gesehen hatte: Drei "rote Leucht-UFOs" zogen da unter den Wolken über den Häusern in "mittlerer Höhe" langsam und lautlos leicht ansteigend für 2 Minuten dahin. Jede Erscheinung war einiges größer als ein Stern, aber ohne irgendeinen Schweif oder "sonstwas". Zwei schienen "irgendwie zu pulsieren", das andere war in seinem Licht stetig, "schien aber auch höher und kleiner zu sein, war eher "gelblich-rötlich" und zog der kleinen Formation mit etwas Abstand voraus. Sie flogen am Himmel nicht genau ihrem Radweg entsprechend und "wegen der Kälte hatte ich auch keinen Bock ihnen nachzuradeln, wäre sicherlich möglich gewesen da die langsam genug waren". Als sie dann in ihre Strasse einbog, verlor sie die einfach geradeaus fliegenden Dinger aus dem Blick. Im Nachhinein ärgerte sie sich deswegen, "wer weiß was das war und ob man sowas nochmals wiedersieht...?!" Wahrscheinlich schon, konnte ich ihr fast schon versprechen und klärte sie über das ´Mysterium´ auf, wobei sie mich überraschte, weil ihr Freund "auf dem Weihachtsmarkt in Berkamen letzten Dienstag zwei solcher Himmelslaternen für Weihnachten gekauft hat..." Gesehen hat sie die weder jemals in der Luft, noch in der Verpackung, er hatte ihr nur am Telefon davon erzählt und als ich jetzt das Wort sagte, fiel es ihr sofort ein...und freute sich nach der ersten Enttäuschung jetzt schon wie eine ´Schnee-Prinzessin´ auf Weihnachten, wenn sie die Dinger fliegen lassen... WW - guckst Du nur!

 

Saarbrücken: "Es ist schon wieder da, was grelles und rundes am Südwesthimmel..."

 

Kurz nach 17:45 h erreichte mich ein Mann aus Saabrücken, weil er schon wieder seit einer halben Stunde am klaren südwestlichen Himmel "was grelles und rundes" ausmacht, welches einfach so am Himmel steht und "fast wie eine Lasershow mitten am Himmel, nur ohne Strahlen" ausschaut (wenn ich es recht verstanden habe, weil er einen sehr strengen Dialekt drauf hatte), man könne ja kaum hingucken, so grell sei es. Bereits Anfang der Woche habe er es schonmal gesehen. Ihn wundere nur, dass das von ihm aus gesehen mitten über der Einflugschneise des Flughafens stehe und der Flugbetrieb trotzdem normal weiterlaufe... Ich bat darum, er möge noch kurz am Telefon bleiben, damit ich mal selbst vom Balkon aus nachschauen kann. Tatsächlich, die Venus (unser "Weihnachtsstern") powerte nachdem sich die Wolken aufgelöst hatten aber ganz fett am Himmel! Als ich ans Telefon zurückkam, hatte er aber eingehängt...

 

Um etwa 18:15 h rief Katherine S. aus Sembach an, die ebenso "schon seit geraumer Zeit ein ganz, ganz helles, weißes Lichtobjekt" zusammen mit ihren Kindern am Himmel sieht, welches "völlig lautlos da ist". Ihr kleiner Sohn Benjamin sah dabei rechts und links immer wieder mal "je zwei kurze Lichtstrahlen wegragen", die sie und ihre ältere Tochter aber nicht sehen, sondern einfach nur den "Strahlkörper". Auch jetzt noch beim Anruf stand es da, wie schon seit vielleicht 17 h, als sie mit den Kindern nach Hause kam und ihr Sohn sie darauf aufmerksam machte. Seitdem sind sie "UFO-Gucken", via I-Net hat sie mich dann gefunden. Gefragte danach in welcher Himmelsrichtung es zu sehen sei, brauchte es etwas, bis wir uns auf Südwest einigen konnten. Langsam kämen auch die Sterne raus, aber "die sind Funzeln dagegen". Ich fragte nach ob denn ein anderes auffälliges Lichtobjekt am Himmel stehe. Antwort: "Nein, nur jetzt kommen so langsam die Sterne raus, warum fragen Sie?" Ich erklärte es ihr und sie war nicht wenig verblüfft, dass das "UFO" die Venus ist.

 

Um 18:45 h meldete sich Herr K. aus Verden, nachdem er meine Nummer von der Flugsicherung erhalten hatte, der er eben gerade ein "UFO" gemeldet hatte, welches er mit zunehmender Helligkeit ab etwa 17 h am südlichen Himmel sah, sein Jugend-Teleskop deswegen auspackte und es "dadurch kaum richtig angucken kann und es dort ein ´dunkles Loch´ in der Mitte mal zeigte oder als komischer Kasten erschien, obwohl es am Himmel nur rund ist", berichtete er völlig aus dem Häuschen. Inzwischen sei es aber weit herabgesunken und werde wohl in den nächsten Minuten hinter den Häusern verschwinden. Auch er war dann erstaunt zu hören, was er da sieht und nur durch das leicht defokussierte Teleskop der beschriebene typische Effekt zustande kommt, da lachte er auf: "Und deswegen habe ich alle Welt schon verrückt gemacht? Ach ich bin schon so lange aus der Astronomie raus, an die Venus habe ich gar nicht gedacht..."

 

Bei YouTube wurde das Video ´Ufo´ von diesem Abend unter http://www.youtube.com/watch?v=zHqn... aus Düsseldorf eingestellt, bestehend aus aneinandergereihte verwackelte Langzeitaufnahmen von einem grellen Lichtpunkt am Himmel ... was das wohl war?

 

Um 21:15 h rief Frau A. aus Speichingen an, da sie gegen 18 h eine ungewöhnliche Himmelsbeobachtung gemacht hatte, als zwei "eisenglühende Lichter" fast direkt nebeneinander dahinziehend für etwa 2 Minuten lautlos über dem Ort ausmachte. Doch dies war noch nicht alles, weil gegen 20 h "8 weitere solcher Objekte genauso erschienen", immer vom selben Ort aus "hochkommend" und genauso dahinziehend. Wie kam es eigentlich zu diesen Beobachtungen? Diie Frau sah im Wohnzimmer TV und hat dahinter eine große Fensterscheibe und so fielen ihr die Erscheinungen "gegenüber" sofort ins Auge, weil sie "einfach augenfällig waren und normalerweise soetwas nie zu sehen ist". Jedes einzelne Licht war viel größer als ein Stern, die Farbe sowieso zu keinem Flugzeug passend, weil "wenn ich mal Flugzeuge sehe, dann sind es einfach geradeaus durchfliegende kleine weiße Lichtpunkte mit farbig-blitzenden Lichtern daran".

 

Gleich nach 22 h meldete sich ein Herr aus Espelskamp recht aufgebracht, weil er eine Stunde zuvor "zwei seltsame Leucht-Phänomene" über dem Ort für etwa 3 Minuten dahinziehen sah, als er auf den Balkon ging, um eine Zigarette zu rauchen. Sofort bemerkete er diese "orange-roten Leuchten", die bereits mitten am Himmel unterwegs waren, irgendwie "schnell aber doch dann auch langsam, weil es so lange dauerte". Sie flogen hintereinander daher, "sehr knapp". Mitten im lautlosen Flug gingen sie dann "wie Kerzen" aus. Soetwas hatte er auch noch nie gesehen, war sicher aber auch gleichsam sicher, "keine Halluzination" gehabt zu haben oder "beknackt zu sein".

Kurz vor 22:30 h meldete sich Schwester G. aus dem Kloster Maria Laach, die zwischen 21:45 und 22 h mit einer anderen Schwester aus der Stadt zurückfuhr. Dabei sahen sie eine Art "hin- und herziehende, auf- und abziehende nebelig-weiße Lichtscheibe" neben sich auftauchen! Dass sah schon komisch aus! Was ich auch nicht bezweifeln mag. Ein hochführender, begleitender Lichtstrahl war dabei nicht zu sehen. Und sie war sich sicher, dass das Phänomen nach wie vor am Hmmel erscheint, ihre Sichtung wurde nur deswegen abgebrochen, weil "es einfach wegen unserer Fahrt außer Sicht kam". Gut, ein Skyracker-Effekt, aber erstmals von einer Klosterschwester als UFO-Erscheinung ohne irgendeine religöse Interpretation gemeldet!

 

Um 23 h rief Hanno F. aus Biberach an: Gegen 21 h hatte er etwa "10 golden-rötliche Lichter über den Himmel ziehen sehen", die minutenlang über der Stadt dahinzogen, um dann "einfach nach und nach auszugehen". Auch hier war alles absolut geräuschlos verlaufen. Gleich danach berichtete ein Horst "Müller" aus Schramberg, was er um ca 20 h ausgemacht hatte: Etwa ein Dutzend helle Lichtkörper waren lautlos "wie ein in Bewegung geradenes Sternbild" über der Stadt von ihm gesehen wurden. Dann gingen die einzelnen Lichter untereinander aus. Alles wie gehabt, und das Telefon ausgehängt.

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20.12.2008

9082-0

Frage wegen Ufos´ nannte sich die Mail von Patrick M. von 23:47 h: "...ich habe heute am 19.12.2008 zwischen 22.30 Uhr und 23.05 Uhr ein seltsames Objekt am Himmel gesichtet. Es ist, während ich mit dem Auto bei Dattenberg (bei Linz am Rhein) unterwegs war, praktisch neben mir hergeflogen (so kam es mir vor) und es war ziemlich schnell. Daher schließe ich Sternschnuppe oder Flugzeug sowie technische Effekte aus. Anbei habe ich ein Bild an diese E-Mail angehangen. (Der helle Kreis im Bild). Dies war ein Zufallstreffer, da ich es sonst nicht fotografieren konnte, weil es eben so schnell war. Ist dies vielleicht ein Ufo gewesen? Ich habe bisher nicht an so etwas geglaubt, wenn ich ehrlich bin, aber dieses Objekt kam mir doch seltsam vor."

Klar ein Fall von unerwartetem Foto-Objekt, einem Orb in dieser Geschichte. Und klar ein Fall, bei dem zur Ausschmückung nachgeholfen wurde, um die Zufalls-Aufnahme interessanter zu machen, weil hier gar nichts neben dem Auto hergeflogen ist. Das Originalbild selbst war 90 cm groß und das "UFO" darauf a) fast gar nicht zu sehen und b) wurde hier von mir in Helligkeit und Kontrast um mehr als 50 % verstärkt. Venus, Himmelslaternen, Skytracker - und jetzt noch ein Orb, ist das nicht der bunten Mischung wegen irre. Fehle ja nur noch ein Bolide! Aber es kam anders - und schon waren wir wieder mitten drin, wenn es heißt: Deutschland - Alltagsnachts. Alles schläft, einer wacht...

 

´Lichter über Freiburg-Süd um 22:15Uhr´ von Efrem K., abgeschickt um 1:06 h: "... Da sahen wir von der Dachterrasse aus etwa 10 gelb-orange Lichter Richtung Innenstadt hintereinander dahinziehen, was keineswegs NORMAL ist. Die geräuschlose ´UFO-Flotte´ ging dann nach etwa 2 Minuten untereinander aus, obwohl noch einiges am Himmel frei war. Sah extrem aus. Meine Zeugen: Peter G., Lina M. und Carsten, ihr Freund. Dass das jetzt wirkliche ´UFOs´ gewesen sein sollen, also ich weiß nicht, aber was sollen sie sonst gewesen sein? Wie auch immer: wir haben alle soetwas noch nie gesehen! Vielleicht wissen Sie vielleicht, was da los war???"

´Haßfurt, 21:45 Uhr - etwa 10 UFOs oder soetwas?´ meldete das Ehepaar Clara und Gunter H. um 2:10 h, Anhang fünf Bilder, wenn auch fast nur schwarz in schwarz: "...konnten wir ab etwa 21:45 Uhr merkwürdige gelb-rötliche UFOs durch den Himmel ziehen sehen. Sie schwebten einfach nur unter den Wolken soundless dahin - ein paar Minuten lang. Gunter konnte mit dem Handy einige Aufnahmen machen, aber wir können sie darauf nicht mehr sehen. Bilder anbei, besser ging es nicht. Die bei ´UFO4´ gerade noch zu sehenden ´´Lichtspähren´ am unteren Rand sind Straßenlaternen. Aber halbhoch darüber zogen die ´UFO-Lichter´ dahin. ..." Naja, oder? Aber, die Dinger können einem auch schon irre machen: http://www.youtube.com/watch?v=y5AK... - http://www.youtube.com/watch?v=4FvV... .

 

Aus den Gehardt-Files...- eine weitere Flottensichtung!

 

"Ich muss zuerst feststellen dass ich zuvor noch nie eine solch merkwürdige Erscheinung erleben durfte, nur bis jetzt in vielen Videos aus Amerika {?}. Aber am heutigen Abend so gegen ca. 23 Uhr ereignete sich in der Nähe des Bürgerbüros an der Kaiserallee (nahe Café Bleu und Sandkorntheater) ein mir und zwei Begleitern unverständliches Himmelsschauspiel. Wir wurden Zeugen von ca. 20 fliegenden Objekten, die eine orangen-tönige Färbung - wahrscheinlich rund wie wenn man eine Glühbirne in einiger Entfernung sähe doch hell genug um es nicht zu verfehlen- besaßen und ganz klar ersichtlich vom westlicher Richtung in in horizontaler Bewegung sich in nördlicher Richtung fortbewegten. Einer meiner Bekannter versichterte mir, es seien nur Asterioidensplitter oder ein Komet oder Satellitenteile  etc. Dies konnte ich jedoch nicht glauben bzw. für meine kritische Hinterfragung ausschliessen, da eben die Flugbahn der Objekte denen eines Fluggerätes entsprach und sich auch sonst kein Schweif etc. an den Flugobjekten zeigte, was sich beim Eintritt eines Objekts in die Atmosphäre zeigen würde bevor es verglüht. Des weiteren waren diese klar und deutlich sichtbar und verschwanden nicht nach kurzer Zeit aus der sicht, wie das bei einem verglühendem Objekt ebenfalls sich verhält. Auch ist ein kontrollierter horizontaler Flug von Trümmerteilen jeglicher Art absurd und kann ebenfalls ausgeschlossen werden.

Ich habe von den kurzen Wahrnehmungen welche mir bildhaft in Erinnerung sind, entnommen, dass die Objekte in einer gewissen Formation zu fliegen schienen. Ich muss betonen, ich bin ein sehr kritischer Mensch und bin eher skeptisch bei solchen Sachen. Aber die Erscheinung dieser Formation von mindestens 20 hell leuchtenden Objekten am Himmel gab mir das Gefühl, dass das nichts normales im uns bekannten Sinne sein konnte. Es ist für mich aber erst einmal nur ein UFO-Phänomen im normalen Sinne, sprich das die Objekte für mich zumindest keinen erklärbaren Sinn ergaben und ungewöhnlich schnell sich am Himmel - auch lautlos - fortbewegten. Zumindest war nichts von ihnen hörbar. Ich hoffe, es konnten noch andere das Phänomen am Himmel über Karlsruhe in nördlicher Richtung sehen und ich freue mich auf jede Rückmeldung. Mit freundlichen Grüssen, Franz H."

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Gegen 20:30 h meldete sich ein ´Christian´ aus Bechtheim. Jener hatte gegen etwa 18 h auf dem Heimfahrt vom Weihnachtseinkauf in Worms kurz vor der Ortseinfahrt "eine ganz Gruppe von hell-rötlichen Lichtern mit intensiven Kern in einer Art Doppelpaarung" über und aus dem Ort kommen sehen, wohl unter den Wolken, "da es ziemlich zu ist". Dass das keine Hubschrauber waren sah er gleich, da diese Lichter nach 30 Sekunden "fast aus dem Schwebezustand in den Himmel hochzogen und in den Wolken verschwanden", zudem fragte er sich auch, woher eigentlich Advents-Samstagabends soviele Hubschrauber theoretisch kommen sollen und WARUM eigentlich, "schließlich ist ja kein Krieg...und es wäre eh wahnsinnig so nahe beieinander zu fliegen." So gesehen... Dennoch, "sah schon toll aus".

Kurz nach 21:30 h berichtete Gernot G. aus Haibach (gibts wirklich, wie ich mich später vergewisserte!) nach der ´Tagesschau´ auf den Balkon gegangen zu sein, um a) eine zu rauchen und b) nach dem Wetter zu schauen. Er lehnte sich auf der Balkonbrüstung an und schaute gemütlich so hin und her, als er ganz weit rechts 6 oder 7 gelb-orangene Lichter hintereinander langsam aufsteigend ausmachte, die nicht blinkten und auch nicht an weiße Flugzeugscheinwerfer erinnerten. Interessiert schaute der Mann dem Geschehen weiter zu und nach etwa 2-3 Minuten erst waren die Lichter wieder weg, "wie auch immer weg". Und genau dies war "der komische Punkt dabei, weil dies gar keinen Sinn machte".

 

Um 23 h meldete sich Ina L. aus Rösrath, welche eine Stunde zuvor etwa 20 "Leuchtdinger" über dem Ort hat minutenlang gar nicht mal "so ganz hoch" dahinziehen sehen, sie zogen in einer Art "gigantisches Dreieck, wenn auch krumm und schief, aber alle irgendwie kompakt zusammen und in Bewegung untereinander" dahin, leider dann wegen der Bebauung außer Sicht. Die ganze Erscheinung war lautlos und die Lichter "mal weiß, mal gelblich, mal auch rot" und "hatte irgendetwas Weihnachtliches an sich", lachte sie leicht auf. Frau L. rannte sofort die drei Etagen zum Hof und zur Garageneinfahrt hinunter, um besser zu sehen - aber "da war dann nichts weiter mehr zu sehen". Die eigentliche Beobachtung dauerte etwa 1 1/2 bis maximal 2 Minuten, "schien aber wegen der Ungeheuerlichkeit Ewigkeiten zu dauern". Leider hatte sie nicht daran gedacht mit ihrem Handy "draufzuhalten" und gab selbst zu, sich deswegen irgendwohin beissen zu mögen. So richtig "UFO-mäßiges hatte die Erscheinung" für sie zwar nicht und sie erkannte auch, dass dies einfach nur "eine ganze Menge einzelner Lichter" waren - nur was waren diese Lichter (?), dies war ihre eigentliche Fragestellung. Und zwar, weil sie bereits bei einer abendlichen Grillparty irgendwann an einem Sommerabend schon einmal ein halbes Dutzend solche Lichter hintereinander herfliegend an Ort gesehen hatte, wo alles gleich "umherschrie, dass das UFOs sind". Deswegen hatte sie jetzt auch mal den Mut gefasst hier bei der Mannheimer UFO-Meldestelle anzurufen, "damals war mir das einfach zu blöd, aber das jetzt war zuviel"... Als ich Frau L. erklärte, was das für eine Erscheinung wohl sehr wahrscheinlich war, reagierte sie recht gelassen darauf, weil "ich schon gelesen habe, wo Sie diese Leuchtballone als UFO erklärt haben, nur ich habe mir dies vorhin und damals gar nicht darunter vorstellen können..."

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21.12.2008

Aber zunächst zurück in die spätere Mannheimer Samstagnacht, da es noch nicht in Sachen UFO-Meldeaufkommen wirklich zu Ende war, bevor ich das Telefon aushängte. Um etwa 23:30 h meldete ein Mann aus Walsrode sich zigfach entschuldigend so spät noch anzurufen, er sich aber freuend, "noch jemand zu erreichen", um zu berichten, was er gegen 22 h von der Veranda aus gesehen hatte und nicht einkriegte: "Ein ganzer Satz von 15 bis 20 leicht rötlichen Körpern zog quer recht langsam durch den Himmel." Sie kamen vom westlichen Horizont hoch, nach und nach und das Ganze dauerte etwa 5 oder mehr Minuten. Er war sich sicher, dass das "alle gesehen haben müssen, da es unübersehbar war". Deswegen rief er eigentlich auch an, da er davon ausging, dass es inzwischen aus Walsrode weitere Meldungen gab - was aber eindeutig nicht der Fall war. Ist ja praktisch gesehen immer so, obwohl garantiert zig Leute dies auch gesehen haben werden, aber wer gibt dies schon an eine ´UFO-Meldestelle, warum auch?´ weiter? Da braucht man sich überhaupt nichts vormachen! Deswegen ist es ja so megaerstaunlich, dass es doch TROTZDEM so unendlich viele UFO-Meldungen in der Summe gibt. Mich überrascht dies in dieser noch nie (!!!) dagewesenen und nicht nur deutschen (siehe England) einfach nur als Giga-UFO-Meldewelle zu bezeichnenden Geschichte derzeiten ungemein!

 

Andersrum bedeutet dies auch (!), dass da unendlich mehr Himmels- und Wunschlaternen unterwegs sind, als wir ahnen - man muss auch die Dimension sehen, wenn alleine die DFS um die 100 offizielle Anfragen zwecks Startfreigaben PRO TAG erhält und dies selbst auch nur der ´Tropfen auf dem heißen Stein´ ist. Natürlich braucht sich niemand darüber wundern, weil Millionen ganz klar die Venus in der Abenddämmerung sehen, aber verhältnismäßig dazu, nur ein paar Leute diese als UFO wie in den letzten ´Tagen´ melden - von der himmlischen Paarung von Venus/Jupiter zu Anfang des Monats mal ganz zu schweigen (aber man darf es NICHT verschweigen)! Und genau dies geschieht doch nicht nur intern als großer Debatten-Gegenstand in der UFO-Szene, sondern auch - dummerweise - in der Öffentlichkeit um Aufklärung zu betreiben, warum auch immer! Man kann jetzt deswegen zig Studien betreiben (oder so tun, als wolle man dies tun, damit es sich mal wieder NUR gut anhört {am Ende kommt nichts dabei rum, weil es auch niemanden interesssiert!}), WARUM dem so ist, aber die Antwort darauf ist eigentlich ganz simpel - und dies ist eben auch direkt eine Folge der laufenden megagroßen UFO-Meldewelle seit 2007: Einfach, weil die Menschen uninformiert sind! Genau deswegen kommt es ja zu den vermeintlichen UFO-Nachrichten und dies klingt doch auch immer wieder einmal durch!

 

Man muss dazu sich einfach nur dem aufliegenden reichlichen Fallmaterial widmen und nicht davor davonlaufen und sich krude Sachen zusammenspinnen, um in dem friedlich-liebevollen SF-UFO-Komplex der ´Outer Limits´ abzuheben und sich etwas gewaltig wie unter Drogeneinfluss vorzuspinnen, nur weil es es im entsprechenden Fandom unter den paar noch existierenden Hanseln die notwendigen Durchhalte-Schulterklopfer in der gesellschaftlichen und einsamen Wüstenlandschaft der breiten Öffentlichkeit zum ideologischen Dopping und dem wechselseitigen ´Liebhabern´ zwecks Durchhalteparolen gibt. Natürlich dürfen sich dadurch ALLE UFO-Freunde des Fantastischen in ALLEN X-Zonen angesprochen und angegangen fühlen! Dies hat überhaupt nichts mit irgendeinem speziellen I-UFO-Klub exklusiv zu tun, sondern es gilt allgemein und grundsätzlich. Wäre ja noch ´schöner´, wenn es ander´s wäre (obwohl es tatsächlich ´schöner´ wäre, was es aber nicht ist)! Wobei ÜBERALL sowie global gesehen, der ´faule Zahn´ wütet und sich NIEMAND speziell als künstlicher Nabel der ufologischen Welt angemacht zu fühlen braucht! Aber wir verlieren uns hier im Nirgendwo und kommen deswegen wieder zum ´Kern-Geschäft´ mit der aktuellen UFO-Meldelage mit immer dem selben Kram - was allein schon verrückt genug ist! ´O du Fröhliche...´

Also dazu zurück, und zwar nach Sulzbach, aus dem 15 Minuten nach Mitternacht die O.´s berichteten, um etwa 22:30 oder 22::45 h gesehen zu haben, "wie zwei rot-flackernde Leuchtdinger" nebeneinander in den Himmel lautlos und einige Minuten lang hineinzogen, als sie gerade nach Hause kamen und die Strasse vom PKW-Parkplatz hochliefen und "diese seltsamen Leuchtobjekte direkt wie vor uns über den Häusern fast halbmondgroß hochstiegen und dann so in etwa nach hintenweg davonzogen". Die Sichtung mag eine Minute gedauert haben, aber sie hatten dabei nur den halben Fussweg nach Hause zurückgelegt. Die Geräuschlosigkeit war in diesem Fall mal wieder "gespenstisch" gewesen. Und daher war dann auch bei beiden die ´UFO-Idee´ aufgekommen, weswegen sie auch anriefen..., "aber es nicht wirklich sooo damit ernstmeinten, obwohl wir soetwas noch nie sahen..." Bevor sie mich erreichten, hatten sie das MPI "oben auf dem Königstuhl" angerufen, "aber da nimmt einfach keiner ab..." Heijeijei, was haben die Menschen in der Samstgnacht nur vor Vorstellungen, wie es in öffenlichen Einrichtungen so läuft - natürlich ist da seit spätestens Freitagnachmittag niemand mehr da, so wie in allen Behörden!

 

Am Sonntagabend ging es weiter mit UFO-Sichtungsmeldungen...

Kurz vor 21 h meldete sich Alexander K. aus Dreieich, der gegen 20 h mit dem Radel auf dem Heimweg war und plötzlich von rechts nach links am Himmel "weit mehr als sterngroße, orangerote Lichtobjekte" nach und nach geräuschlos und minutenlang dahinziehen sah, alle kamen hintereinander daher und durchflogen den Himmel: "Sah schon wahnsinnig-toll aus und hatte mit Flugzeugen gar nichts zu tun!" Soetwas hatte er noch nie zuvor gesehen und deswegen war er auch so beeindruckt davon. Wie üblich, von Himmelslaternen hatte er noch nie was gehört...Um etwa 21:45 h berichtete Frau R. aus Triefenstein, was sie kurz vor 20 h über dem Ort auftauchen sah: "Etwa 10-12 gold-rote Lichter zogen wie ein seltsames Sternbild halbhoch über dem Himmel unter den Wolken, um nach einigen Minuten einfach mitten im Flug auszugehen, innerhalb von 30 Sekunden waren sie alle aus." Da die Frau auf dem Balkon eine Zigarette rauchte, konnte sie im Freien überhaupt nichts hören. Flugzeugtypische rote und grüne Lichter gab es dabei überhaupt nicht auszumachen und "die hell-warme Farbe der Lichter war eh ungewöhnlich, außerdem waren sie viel zu langsam".

 

Da glüht es am Himmel Norwegens

http://www.spaceweather.com/ berichtete soeben von den nacreous clouds - For the second time in a week, Nacreous Clouds (siehe auch http://www.atoptics.co.uk/highsky/n... ) have made an appearance over Scandinavia. On Dec. 17th they were sighted over Trondheim, Norway. Two days later, the clouds drifted over Kittila, Finland: "These were our first nacreous clouds of the season," says photographer Sauli Koski. "I could watch them all day!" Nacreous clouds are located in the stratosphere some 9 to 16 miles high. Their iridescent "mother of pearl" colors come from sunlight striking tiny ice crystals inside the clouds. Very low temperatures near -85 Grad C are required to form the crystals, which is why nacreous clouds are seen mainly during winter over places like Alaska, Iceland and Scandinavia. These clouds are supposed to be rare, yet earlier this year Scandinavians witnessed a veritable "nacreous storm." For more than a week in January 2008, hardly a night went by without someone spotting mother-of-pearl colors in the sky. No one knows what caused the storm or if it could happen again. One thing is sure: northern sky watchers should be alert for more. The best time to look is during the twilight hours before dawn or after sunset.

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Doch ´kurz´ zurück in die Sonntagnacht, wo mich gegen 22:45 h noch Herr W.-M. aus Vechta erreichte, der gegen 19:30 h "eine Reihe (wir einigten uns auf 5-6) von seltsamen Lichtphänomenen leicht in den Himmel steigen, aber auch geradeaus fliegen sah". Die Beobachtung dauerte keine drei/vier Minuten, lief geräuschlos ab und die "Lichtphänomene" sahen "gelb-rot mit einer gewissen Unruhe darin" aus. Zudem schienen sie "wie ein paar Strassen weiter hochzukommen, die waren zuerst gar nicht am Himmel, sondern kamen von unten hoch, was ja ganz verrückt ist". Gleich danach rief Herr M. aus einem Dorf bei Ravensburg an, der zusammen mit seiner Frau gegen 22:30 h auf den Balkon ging, um jeweils eine Zigarette zu rauchen, dabei sahen sie zwei orange-rote Lichter und lautlos nebeneinander langsam mitten am Himmel daherkommen, wobei das eine nach etwa 30 Sekunden "erlosch" und bald darauf das andere ebenso. Die beiden erstaunten Leute hatten von Himmelslaternen ebenso noch nie was gehört - und konnten sich darunter gar nichts vorstellen, also erklärte ich es ihnen.

Um 23:20 h berichtete Herr H. aus Donzdorf von seiner Sichtung um etwa 20:30 h, als auch er auf den Balkon ging, um eine zu schmauchen. Da kamen ihm "etwa ein Dutzend hell-gelbe bis orangene Objekte in der Ferne" am Himmel in Sicht, vielleicht etwas größer wie Sterne, "aber recht grell". Lautlos zogen sie "ungeordnet in einer wilden Gruppe" ein paar Minuten lang dahin bevor sie außer Sicht verschwanden, da in der Ferne Häuser ihm die Sicht nahmen. H. war davon so verblüfft, dass er ganz vergaß nach seiner Familie im Wohnzimmer zu rufen, die TV schaute. Dies hatte ihm den ganzen Abend keine Ruhe gelassen, sodass er später ins I-Net ging, mich fand und gleich mal anrief. Ich führte ihn bei YouTube zum Hameln-Video und er war sicher, "dass das genau die selben Lichter waren, wenn auch nicht so sauber in Reihe". Danach machte ich etwas lustlos dicht. Auf jeden Fall zieht das UFO-Meldeaufkommen vor Weihnachten jetzt schon an...

 

An diesem Montagmorgen lag die eMail von 0:47 h durch Pattie M. aus Alfeld mit dem Betreff ´UFOs: Auch bei uns komische Lichter in der Sonntagnacht, 21 Uhr´ an: "...kamen wir um cirka 21 Uhr nach Hause zurück, als unser Sohn Kai uns auf eine Kette von aufkommenden Lichtern hinwies, die da hinter den Bäumen und Häuser am Straßenende herbeikamen und leicht rechts in den Himmel zogen. Es waren vielleicht bis zu 10 Stück! Und sie kamen mit kurzem Abstand zueinander ganz langsam und wie eine Art ´helle gelb-goldene Lichterprozession´ daher, waren geräuschlos! Eigentlich waren sie nicht so arg groß, aber aufgrund ihrer ungewöhnlichen Leuchtstärke nicht zu übersehen. Nach 1 1/2 bis 2 Minuten verschwanden sie leider auf der anderen Straßenseite über den Häusern dort, immer noch ohne irgendeinen Ton zu verursachen! Soetwas haben wir wirklich nocht nicht gesehen, aber dass das jetzt wirklich UFOs gewesen sein sollen, Kai ist zwar davon überzeugt, aber ich und mein Mann Norman sind da gar nicht sicher. Sollten Sie soetwas schon mal gehört haben und etwaig wissen, was dies sein kann, bitte melden Sie sich. Unser Telefon ab 15 Uhr: XXX. ..."

 

So, wieder einmal konnte wie immer täglich (seit Jahrzehnten, seit Jahren, seit Monaten, Wochen und Tagen) ehrenamtliche UFO-Aufklärungs- und Entmystifizierungsarbeit geleistet werden* (oder wie ´M´ zu ihren besten Mann im ´Hangar 18´ sagen würde: "Er macht er nur seinen Job!"). Alles auch nichts Neues für jene, die uns wirklich jenseits der uninformierten, ´professionellen´ Märchenerzähler kennen. Dabei ist es selbst für ´Frischlinge´ gar nicht mal so schwer (einfach mal die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit von uns über die lange Zeit hinweg verfolgen und schon ist man in Sachen dem Informiertsein auf der sicheren Seite** - ja, so verdammt einfach ist es!), naja knackt dann aber wahrscheinlich ihre ´Wunschvorstellungen´! Auch wieder blöde und für die ´Wellness´ der ufopolitischen Gleichschaltung ungeeignet - für sie. Abgesehen in einen UFO-I-Netclub, wo wieder künstlich etwas ´traffic´ mit genauso künstlichen Erregungen erzeugt wird und der eigentliche Ausgangspunkt extra-ablenkend in Vergessenheit gerät, um nicht dumme Bewertungen zu erhalten. Also alles wie immer. Und darauf setzend, dass die paar genauso ´geeeichten´ Mitkämpfer mitschwimmen, wobei jeder wohl seine eigene kleine Motivatation mitbringt.

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Aus den Gehardt-Files...

"...mein Mann und ich haben heute (21.12.08) gegen 22:30 Uhr 2 orangene Lichter am Himmel gesehen (88348 Bad Saulgau, Oberschwaben). Sie haben sich sehr langsam bewegt und nach ein paar Sekunden waren sie einfach erloschen. Wir denken das sie nicht so hoch geflogen sind. Mein Mann meinte, Dreicke zu erkennen. Ich find das ziemlich seltsam, vielleicht sogar schon etwas gruselig...soetwas haben wir noch nieeeee beobachtet. Wir wollten nur wissen ob wir die einzigsten waren die das gesehen haben, wir sind ja nicht verrückt und außerdem total nüchtern..... MfG, Sabrina und Patrick M."

 

Neue Meldungen in der Montagnacht:

Kurz vor 22:30 h meldete sich Herr B. aus Dinslaken, der kurz vor 22 h drei orange-rote Lichter minutenlang und lautlos hat dahinschweben gesehen und solche schonmals zwei Mal in diesem Sommer wahrnahm. Jetzt wurde es aber zuviel und er rief die Flugsicherung an, die ihm aber mitteilte, dass a) schon einige andere Leute ihnen diese Lichter heute am späten Abend meldeten und b) diese wohl ´Himmelslaternen´ seien, ohne zu erkären was die sind und kurz abfertigten. Er bekam dann meine Rufnummer und ich hatte dann den ´Job´ am Hals. Um kurz vor 23 h meldete sich Herr Tino S. aus Bleicherode, der gegen 21 h "aufsteigende orangen-gelbe Lichter lautlos in den Himmel" hineinziehen sah, die dann mitten in der Luft wie wegknickten und einfach die nächsten zwei Minuten geradeausflogen, um dann hinter Häusern in der Ferne zu verschwinden. Ich habe danach gleich Schluß gemacht... Die Teilzeitler, die Brückentagen-Urlauber etc pp haben jetzt eindeutig zu viel Zeit.

 

Das ´Schwäbische Tagblatt´ ( http://tagblatt.de/35695385/Nachric... ) berichtete:

 

>Polizei stoppt den Verkauf von Himmelslaternen

Tübingen. Immer wieder wird der Polizei über Lichterscheinungen durch so genannte Himmelslaternen berichtet. Beobachter sprechen oft von Ufos oder sonstigen Fluggeräten. Das führt mitunter zu größeren Polizeieinsätzen. Im Mai rückten Streifenwagen nach Kirchentellinsfurt aus, weil Anwohner ein brennendes Flugobjekt in den Wald stürzen sahen. Damals wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt. Die Polizei weist darauf hin, dass die Mini-Heißluftballons nicht nur brandgefährlich sind, sondern auch verboten. Ein Tübinger Supermarkt hatte in einem Prospekt dafür geworben - samt Anleitung, wie man sie steigen lassen kann. Allerdings steht weder im Prospekt noch auf der Verpackung der Himmelslaternen, dass derartige Party-Flieger unter die Bestimmungen der Luftverkehrsordnung fallen. Damit braucht man grundsätzlich eine Erlaubnis des Regierungspräsidiums. Diese Genehmigung wird aber nicht erteilt. Wer trotzdem diese Flugobjekte steigen lässt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro.

Die Polizei hat mit dem Tübinger Supermarkt Kontakt aufgenommen, der nahm die Ware nun aus dem Verkauf.

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Die WELT-Online ( http://www.welt.de/wissenschaft/wel... ) heute mit diesem Beitrag:

 

>Der Vatikan zwischen Astrologie und Astronomie

Pater José Gabriel Funes blickt für den Vatikan in den Sternenhimmel. Ist das kompatibel mit dem christlichen Glauben an einen persönlichen Schöpfergott? Ist der Urknall denn eine Realität wie Gott - oder vielleicht doch nur ein Denkmodell? WELT ONLINE sprach mit dem päpstlichen Astronomen.

"Nicht alle wissen, dass quer über die Piazza San Pietro ein Meridian verläuft", sagte Benedikt XVI. am Sonntag, dem 21. Dezember, um 12 Uhr mittags in seiner Ansprache zum Angelus. In dieser Stunde warf der Obelisk gerade den längsten Schatten des ganzen Jahres entlang des Breitengrads. Es war die Wintersonnenwende, die der Papst zum Anlass nahm, all jene zu begrüßen, die demnächst auf die eine oder andere Weise an den vielen Initiativen des Weltjahres der Astronomie im Jahr 2009 teilnehmen würden, 400 Jahre nach den ersten Beobachtungen des Himmels durch Galileo Galilei. Über dieses und andere Ereignisse sprach WELT ONLINE mit dem Leiter der Vatikanischen Sternwarte in Castel Gandolfo, Pater José Gabriel Funes SJ.

WELT ONLINE: Warum hat ausgerechnet der Vatikan eine Sternwarte?

P. José Gabriel Funes SJ: (lacht) Dazu muss ich ein wenig über die Geschichte des Observatoriums erzählen. Zur Zeit der ersten Jahrtausendwende hat Papst Silvester II. noch selbst Astronomie gelehrt. Das offizielle Interesse der Kirche an Astronomie lässt sich aber am besten in das Jahr 1582 datieren, als Papst Gregor XIII den Kalender reformieren wollte, um zu einem einvernehmlichen Termin des Osterfestes zu kommen. Damals setzte er eine Kommission von Mathematikern und Astronomen ein, die dieses Problem lösen sollten. Später, im Jahr 1891, wollte Papst Leo XIII. mit dem Observatorium der säkularen Welt zeigen, dass die Kirche die Wissenschaft nicht ablehnt, sondern im Gegenteil sehr hoch schätzt. Seit damals tun wir hier also unsere Arbeit. Wir haben die Aufgabe, eine kleine Brücke zu bilden zwischen der Kirche und der Astronomie.

WELT ONLINE: Doch was in aller Welt suchen Sie denn im Universum?

P. Funes: Jeder in unserer Gruppe sucht etwas Verschiedenes. Die einen sind Spezialisten für unser Sonnensystem. Andere spezialisieren sich auf die Auswertung unserer sehr schönen Meteoriten-Sammlung. Ein anderer studiert Pluto. Wieder ein anderes Feld ist die Erforschung der Sterne der Milchstraße, also unserer Galaxie, die nur eine unter 100 Milliarden Galaxien ist.

WELT ONLINE: 100 Milliarden?

P. Funes: Ja, ich weiß, dass für unser Verständnis 10 Milliarden oder 100 Milliarden das Gleiche sind. Doch so ist es. Würde man also die Zahl aller Galaxien durch die Zahl aller Bewohner der Erde dividieren, hätte jeder Mensch 15 Galaxien zu studieren. Jede dieser Galaxien besteht aus Milliarden von Sternen, aus Gas, Staub und dunkler Materie. Ich studiere nahe Galaxien - die also nicht weiter entfernt sind als 100 Millionen Lichtjahre. Ein anderer von uns studiert Kosmologie, was etwa die Lehre vom Urknall als Ursprung des Universums einschließt. Andere Kollegen diskutieren die Möglichkeit mehrerer Universen anstelle von einem Universum. Deshalb reden sie jetzt schon von einem Multiversum, also von unbegrenzten Universen.

WELT ONLINE: Haben Sie ein Lieblingsphänomen im Universum?

P. Funes: In letzter Zeit habe ich vor allem eine Galaxie in der südlichen Hemisphäre studiert. Es ist eine elliptische Galaxie. Normalerweise haben sie weder Gas noch Staub. Sie sehen aus wie Rugbybälle. Doch in diesem Fall ist es merkwürdig. Diese hat Gas und Staub und im Moment stellen wir uns vor, dass es das Resultat einer Verschmelzung einer elliptischen Galaxie mit einer kleineren spiralförmigen Galaxie ist. Spiralgalaxien sehen aus wie Spiegeleier. Das ist das derzeit das Lieblingsobjekt meiner Studien.

WELT ONLINE: Aber ist Ihr Blick als Wissenschaftler in den Sternenhimmel nicht völlig inkompatibel mit Ihrem christlichen Glauben an einen persönlichen Schöpfergott?

P. Funes: Nein, ich bin Priester und Astronom zur gleichen Zeit. Meine Berufung als Jesuit bestand im Gegenteil in dieser doppelten Berufung, nämlich Priester und Wissenschaftler zu sein. Beide Berufungen als Jesuit harmonieren in ihren Aktivitäten in meiner Existenz sehr gut miteinander.

WELT ONLINE: Aber wenn Sie durch das Teleskop in die Tiefe des Weltalls schauen, ist es dann nicht fast unmöglich, als Wissenschaftler an dem Glauben festzuhalten, dass eine Person all dies geschaffen haben soll? Ist diese Herausforderung nicht einfach zu groß?

P. Funes: Wie gesagt: Wir leben in einem Universum von 100 Milliarden Galaxien. Schon das ist ja eigentlich nicht mehr zu glauben. Da ist es eine sehr menschliche und tiefe Frage: warum gibt es so viele Galaxien und nicht einfach Nichts? Als Wissenschaftler können wir den Ursprung der Galaxien untersuchen und erklären, wie sie sich geformt haben. Wie es zu Sternen und Planeten kam. Ich habe keine Antwort, wie es zu diesem wundervollen Universum kam. Doch vor allem erzählt und spiegelt für mich die Schönheit des Universums die Schönheit des Schöpfers.

WELT ONLINE: Aber ist es nicht vollkommen unnachvollziehbar, dass der Schöpfer aller Gestirne, der die Sonne und Sterne bewegt, wie Dante sagt, dass der ein menschliches Gesicht haben soll?

P. Funes: Das ist erstaunlich. Schauen Sie sich meine Weihnachtskrippe an. Gott ist Mensch geworden. Dass der Schöpfer des Himmels und der Erde einer von uns geworden ist, lässt sich nur so erklären, dass er sich in uns verliebt hat. Darum wollte er einer von uns werden. Das ist ein großes Geheimnis. Das können wir wissenschaftlich nicht erklären. Das ist weit jenseits aller Wissenschaft.

WELT ONLINE: Ist für Sie der Urknall denn eine Realität wie Gott - oder ist er nur ein Denkmodell, das hilft bestimmte Prozesse zu erklären?

P. Funes: Ich würde sagen, die Annahme eines Urknalls ist die beste Erklärung, die wir für den Anfang des Universums haben - bis jetzt. Obwohl wir noch immer vieles besser verstehen müssen, ist es erstaunlich, dass wir die Geschichte des Universums etwa seit dem Anfang recht gut verstehen können. Was am Anfang war und davor, wissen wir nicht. Aber kurz nach dem Urknall bis heute verstehen wir sehr viel. Dafür ist der Urknall bisher das beste Denkmodell. Vielleicht haben wir in der Zukunft noch bessere.

WELT ONLINE: Welche Phänomene widersprechen denn der Annahme eines Urknalls?

P. Funes: Vielleicht dies: die Frage, woraus das Universum überhaupt besteht. Denn nur 4 Prozent des Universums besteht aus Atomen. 22 bis 24 Prozent aus dunkler Materie, von der wir nicht viel wissen. Wir können sie nur feststellen. Und der Rest, 72 Prozent, besteht aus dunkler Energie. Wir wissen, dass sich das Universum ausbreitet, und zwar immer schneller. Wir brauchen diese Vorstellung der dunklen Energie als Kraft, die der Schwerkraft entgegen gesetzt ist. Die Schwerkraft würde das Universum kollabieren lassen. Die dunkle Energie schleudert es auseinander und zwar immer schneller. Bis jetzt kennen wir die Natur der dunklen Energie und der dunklen Materie nicht. Das sind riesige Fragen, auf die wir keine Antwort haben. Weil die Vorstellung des Urknalls aber sehr eng mit diesen Begriffen arbeitet, gibt es noch eine Unmenge zu erforschen - auch wenn es viele Evidenzen gibt, die die Annahme eines Urknalls rechtfertigen.

WELT ONLINE: Wie verstehen Sie den Bericht, wo Matthäus in seinem Evangelium erzählt, dass Sterndeuter aus dem Orient einem Stern bis Bethlehem gefolgt sind?

P. Funes: Wir haben keinen historischen Nachweis des Sterns von Bethlehem. Mag sein, dass es eine Konjunktion von zwei Planeten war oder die Explosion eines Sterns oder ein Komet. Es ist schwierig, ein astronomisches Ereignis für diese Zeit nachzuweisen und auch das Matthäus-Evangelium ist sicher kein astronomischer Bericht. Es zeigt die Geburt Jesu als eines der wichtigsten Ereignisse der Weltgeschichte an. Damals wurde bei der Geburt jedes Königs der Himmel nach einem Zeichen abgesucht. Hier ist der Stern also ein Zeichen, dass in der Geburt Jesu alle Prophezeiungen der Schrift in Erfüllung gingen. Für mich kommt in diesem Evangelium aber noch etwas anderes zum Ausdruck. Als Jesus geboren wurde, liefen Hirten und Sterndeuter zu seiner Krippe. Die Hirten standen am Rand der Gesellschaft, die Sterndeuter aber standen für die Wissenschaft. Es waren extreme Positionen der antiken Gesellschaft. Gott hat seine Geburt also der ganzen Menschheit offenbart. Dieses Beispiel nehme ich immer, um die vatikanische Sternwarte zu erklären. Dass die Kirche immer auf der Seite der Armen und Schutzlosen stand, ist bekannt. Mutter Teresa ist ein Beispiel dafür. Dass die Kirche aber auch von Anfang an auf der Seite der Wissenschaft stand, davon erzählt die Wanderung der Sterndeuter nach Bethlehem. Unsere Aufgabe ist es daher, die Sterndeuter bei der Reise der Menschheit zu begleiten. Wir stehen an der Seite der Wissenschaft, wir gehen mit ihr. Wir lernen, was die Wissenschaft mit ihrer Freude an Entdeckungen lernt, und teilen mit ihr auch die Ermüdung langer Forschung.

WELT ONLINE: Gibt es eigentlich noch eine Schnittmenge zwischen Astrologie und Astronomie?

P. Funes: In der Vergangenheit waren die beiden eins. Doch die Astronomie folgt keinen wissenschaftlichen Kriterien. Es gibt kein wissenschaftliches Fundament, dass die Sterne unser Schicksal beeinflussen oder sogar unser Verhalten steuern. Gerade die Astronomie hat uns über die unvorstellbaren Entfernungen der Sterne zu unserem Leben aufgeklärt. Astrologie und Astronomie waren einmal zusammen, aber alle wissenschaftlichen Erkenntnisse haben die Astrologie von der Astronomie getrennt.

WELT ONLINE: Von Anselm von Canterbury stammt der Satz "Credo ut intelligam". Das heißt: Ich glaube, damit ich verstehe. Würden Sie dieses Motto auch unterschreiben können?

P. Funes: So explizit habe ich das noch nie gedacht. Eher bin ich Wissenschaftler, weil ich die Neugier eines Kindes habe. Ich will wissen, wie das ganze Universum funktioniert. Wie es geformt wurde. Diese Neugier ist für mich der Motor jeder Wissenschaft. Natürlich ist diese Neugier auch mit der Sehnsucht verwandt, Gott näher kennen zu lernen. Welche Interferenz gibt es zwischen Glauben und Wissen? Die wissenschaftliche Methode ist das kritische Denken. Du musst deine Gedanken ordnen. Du musst deine Beweise prüfen. Das ist natürlich eine Haltung, die sich in allen Lebenssituationen bewährt. Die man auch den Kindern in der Erziehung beibringen sollte. Deshalb kann diese Haltung auch unserem Glauben ungemein weiter helfen. Weil Gott ja noch viel unbekannter ist als alle Universen. Unser Wissen von Gott ist sehr begrenzt. Und weil unsere Unkenntnis Gottes immer noch so groß ist, sind wir auch immer noch vom Fundamentalismus gefährdet. Ignoranz müssen wir aber überall bekämpfen. Ignoranz, was die Wissenschaft betrifft und Ignoranz, was den Glauben betrifft. Sehr oft haben ja auch Wissenschaftler keine Ahnung vom Glauben und von der Religion. Und von der Bibel wissen sie oft nichts. Die Wissenschaft kann dem Glauben also auf jeden Fall helfen. Umgekehrt kann aber auch der Glaube der Wissenschaft helfen, Werte zum Bestand der Forschung zu machen, zu denen die Wissenschaft aus sich selbst nie gefunden hätte.

WELT ONLINE: Welche Bedeutung hat für Sie das Jahr der Astronomie 2009?

P. Funes: Es ist sehr wichtig. Wir feiern die erste astronomische Beobachtung Galileis mit einem Teleskop. Mit diesem Schritt hat die Menschheit zum ersten Mal ein Teleskop in die Tiefe des Weltraums gerichtet. Jetzt haben wir Riesenteleskope von 8 bis 10 Metern Durchmesserm und es gibt Vorhaben, Teleskope von 30 bis 50 Metern zu bauen. Unsere Gruppe hat ihren Hauptsitz in Arizona. Das ist das Kitt Peak-Observatorium, eins der wichtigsten Sternwarten in den 60er und 70er Jahren. Weil es in einem Indianer-Reservat liegt, musste die US-Regierung eine Vereinbarung mit den indianischen Behörden unterzeichnen - die aber kein Wort für Astronomen in ihrer Sprache hatten. Deshalb mussten sie einen neuen Namen für uns erfinden. Seitdem heißen wir für sie "die Leute mit den langen Augen". Das war sehr genau hingeschaut. Denn wir machen mit den Teleskopen ja wirklich Wahrnehmungen, die das Auge allein niemals machen kann, sowohl was die Ferne wie die Farben betrifft. Mit dieser Verlängerung unserer Augen können wir das ganze Universum durchstreifen. Die Astronomie hat unseren Blick und unser Bewusstsein einfach enorm erweitert und vertieft. Durch die Astronomie haben wir erstmals von der Größe unseres Universums erfahren und davon, wie klein unser Planet ist. Darüber haben wir auch erfahren, wie behutsam wir mit unseren Ressourcen umgehen müssen. Wie klein und zerbrechlich unser Planet inmitten des unendlichen Universums ist! Diese Beobachtung hilft uns zu mehr Umsicht, Behutsamkeit und schließlich auch Menschlichkeit.

WELT ONLINE: Als Kopernikus und Galilei sich dem Universum zuwandten, hatte das enorme Folgen für das geozentrische Weltbild. Erwarten Sie in Zukunft ähnliche Durchbrüche, die auch unser Weltbild noch einmal von Grund auf erschüttern, wie damals die kopernikanische Wende?

P. Funes: Menschen haben immer diese Fragen gestellt. Wo stehen wir? Wo sind wir? Die Antwort des Ptolomäus war, dass die Erde die Mitte der Welt bildet. Nach ihm schlug Kopernikus vor, dass die Sonne der Mittelpunkt sei. Im letzten Jahrhundert gab es in den Vereinigten Staaten eine große astronomische Debatte, die in der Öffentlichkeit vielleicht nicht so bekannt geworden ist. Es ging dabei im Grund um die Frage, ob unsere Galaxie eigentlich das ganze Universum ist und wir uns alle anderen Galaxien nur als Teile davon vorstellen müssten. In dieser Zeit wurden sie noch nebulae genannt, heute nennen wir sie Gas- und Staubwolken. Wir wussten damals noch nicht, ob diese Nebelsysteme wie unsere Galaxie waren und was sie enthielten. Der amerikanische Astronom Hubble hat dann nachgewiesen, dass es sich bei diesem Nebel um eigene Galaxien handelte und dass das Universum unendlich viel größer ist als die Menschen es sich bis dahin vorgestellt hatten. Das war eine enorme Veränderung unseres Verständnisses vom Universum. Vielleicht war diese Hubblesche Wende nicht so groß wie die Kopernikanische Wende, doch wahrscheinlich ist sie einfach auch viel schwieriger zu begreifen. Wenn ich in einer allgemeinen Astronomieklasse unterrichte, ist es immer sehr kompliziert, den Studenten beizubringen, dass das Universum KEIN Zentrum hat. Und dass es keine Grenzen hat. Wenn ich zu einem anderen Punkt des Universums ginge, würde ich im Grunde also immer das Gleiche sehen. Das ist das Neue. Es gibt kein Zentrum und es gibt keine Grenzen. Das sprengt die Möglichkeiten der menschlichen Vorstellungskraft. Das war der große Schritt vorwärts im letzten Jahrhundert. Für die Zukunft müssen wir besser die Entstehung der Galaxien studieren und verstehen. Von dem, was wir kennen, versuchen wir bei etwa 300 Sternen und Planeten heraus zu finden, welcher Planet dem der Erde am ähnlichsten ist.

WELT ONLINE: Was war für Sie die bedeutendste astronomische Entwicklung der letzten Jahre?

P. Funes: Die digitale Revolution hat natürlich auch die Möglichkeiten der Astronomie revolutioniert. Die bedeutendste astronomische Entwicklung selbst aber war gewiss die Einführung des riesigen Hubble-Teleskops, das ganz neue Horizonte in die Tiefe des Raums ermöglicht hat und die Entdeckung einer Vielzahl von Sternen und Planeten in ihrem Werdegang ermöglichte. Das bleibt auch die spannendste Suche der nahen Zukunft. Nämlich einen Planeten zu entdecken, der unserem gleicht. Der über die gleiche Atmosphäre verfügt, die Leben ermöglicht, wie wir es kennen. Mit diesen Forschungen werden wir in den nächsten Jahren sehr viel weiter kommen. Das ist derzeit die spannendste offene Frage der Astronomie.

WELT ONLINE: Fühlen Sie sich denn eigentlich, wenn Sie da hinaus schauen, manchmal auch von da oben beobachtet?

P. Funes: (lacht) Das Gefühl habe ich eigentlich nicht. Vielleicht bin ich nicht romantisch genug dafür. Ich konzentriere mich auf die Wissenschaft. Wenn ich am Teleskop arbeite, schaue ich nur neugierig hinaus. Vor dem Teleskop gestatte ich mir solche Reflexionen nicht.

WELT ONLINE: Fühlen Sie sich also immer noch allein im Universum?

P. Funes: Bis jetzt haben wir noch keinen einzigen Beweis für Leben an irgendeinem Ort im Universum. Bis jetzt nichts, obwohl es einen eigenen Zweig in der Astronomie gibt, der sich Astro-Biologie nennt, der nichts anderes tut, als nach Spuren des Lebens im Universum zu suchen. Bis jetzt können wir es nur in unserem eigenen Sonnensystem suchen, weil die Technologie noch nicht weiter reicht. Ich wiederhole: wir haben noch keinen einzigen Hinweis für Leben außerhalb der Erde. Aber ich bin natürlich offen für diese Möglichkeit.

WELT ONLINE: Wie würden sie auf die Nachricht reagieren, wenn auf einem anderen Planet Leben gefunden würde, wenn also die Erde einen Bruder hätte?

P. Funes: Schon der heilige Franziskus hat von Bruder Sonne und Schwester Mond gesprochen. Wieso sollten wir denn irgendein neues Leben - sollte es je gefunden werden - nicht brüderlich begrüßen und willkommen heißen?

WELT ONLINE: Inwieweit hat das Motto der Jesuiten auch für Sie noch Bedeutung, "alles zur größeren Ehre Gottes" tun zu wollen?

P. Funes: Als im Februar dieses Jahres die Jesuiten in Rom einen neuen General wählten, wurden sie von Papst Benedikt empfangen, der ihnen mit einem Zitat von Paul VI. einschärfte, dass sich die Jesuiten an einer Kreuzung zwischen der Kultur und dem Evangelium befinden. So sehe ich auch die Arbeit der Sternwarte. Hier begegnet die Wissenschaft der Religion. Es ist eine ganz besondere Grenze, an die die Kirche hier stößt und in gewisser Weise ist es die letzte Grenze: das Grenzenlose. Denn es sind ja doch sehr tiefe Fragen der Menschheit, über die wir hier sprechen. In gewisser Weise ist es die ultimative Grenze. Denn welche Grenze soll sonst noch hinter dem Universum und Multiversum und Grenzenlosen auf uns warten? In diesem Sinn folgen wir auf diesem Hügel immer noch dem Motto des heiligen Ignatius, der uns aufgetragen hat, alles zur größeren Ehre Gottes zu unternehmen (lacht). Es ist unsere bleibende Sehnsucht, unseren Kollegen, der Suche nach Wahrheit, dem Menschen und dem täglichen Beweis zu dienen, dass Religion und Wissenschaft keine Gegensätze, sondern fruchtbare Ergänzungen sind.

WELT ONLINE: Wie begegnen Ihnen denn Ihre "weltliche" Kollegen?

P. Funes: Wir sind eine Sternwarte wie alle anderen auch und tun das Gleiche, was auch andere Astronomen tun. Wir organisieren Kongresse und Treffen und veröffentlichen unsere Ergebnisse in Fachzeitschriften. Alle zwei Jahre haben wir eine Sommerschule, wo Studenten aus aller Welt zu uns kommen. Wir sind Wissenschaftlicher wie die anderen und sehr respektiert.

WELT ONLINE: Was halten Sie von der Möglichkeit bemannter Flüge ins All - etwa zum Mars - ohne Rückkehr?

P. Funes: Ich wurde Astronom wegen diesem Bild da hinten an der Wand, wo Papst Paul VI. vor dem Bildschirm verfolgt, wie die Astronauten auf dem Mond landeten. Dieses Foto wurde hier in der Sternwarte aufgenommen. Mein Vorgänger, Pater O´Connor, sitzt da an seiner Seite. Ich war damals in Argentinien sechs Jahre alt. Damals fing mein Interesse für die Astronomie an. Vor kurzem war ich bei der NASA, wo ich von verschiedenen Pläne erfahren habe, Expeditionen zum Mond und zum Mars zu schicken. Doch ich bin überzeugt, dass es sehr schwierig werden wird - vor allem wegen der enormen Mittel, die das Projekt erfordert. In jeder Finanzkrise werden die Budgets der Weltraumforschung als erstes gekürzt. Für Regierungen sind wir am allerwenigsten dringend. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass in 20 Jahren die ersten Menschen zum Mars fliegen.

WELT ONLINE: Gibt es spektakuläre Erkenntnisse, die Sie von solch einem Unternehmen erwarten würden?

P. Funes: Wir haben ja schon eine internationale Raumstation in der Erdumlaufbahn. Und sicher werden wir auf dem Mond und Mars wissenschaftliche Experimente durchführen können, die auf der Raumstation nicht möglich sind. Grundsätzlich neue Erkenntnisse erwarte ich von einem Marsflug zwar nicht - aber ich bin auch sehr mit dem Bestreben der Menschen vertraut, ihre Grenzen immer neu zu überschreiten.

WELT ONLINE: Was halten Sie von den Experimenten, die am neuen Teilchenbeschleuniger (LHC) in Genf durchgeführt werden sollen?

P. Funes: Sie werden uns enorm helfen zu verstehen, wie sich in den ersten Momenten nach der Entstehung des Universums Materie gebildet hat.

WELT ONLINE: Der Astrophysiker Sir Martin Rees hat als Hofastronom der Queen die These aufgestellt, die Menschheit habe bis zum Ende dieses Jahrhunderts nur eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 50 Prozent. Wie stehen Sie zu der Meinung ihres Kollegen?

P. Funes: Sir Rees ist ein sehr geachteter Wissenschaftler Persönlich bin ich allerdings optimistischer und halte es im übrigen mit dem Apostel Paulus, wo er an die Römer schreibt, "wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt."<

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Begrüßung durch den ´Mannheimer Morgen´ ( http://www.morgenweb.de/region/mann... ) in unserer Region:

 

>Phänomen: Viele Meldungen wegen Himmelslaternen - Statt UFOs heiße Luft

Da, da! Dort oben! Wenn das nicht Rudolph ist, das Rentier mit der leuchtend roten Nase, ganz vorne im Schlittengespann des Weihnachtsmanns... dann muss es doch ein UFO sein. Falsch, alles falsch. Werner Walter, der Leiter des CENAP, des Centralen Erforschungsnetzes außergewöhnlicher Himmelsphänomene, weiß es besser. Schließlich beschäftigt sich der Mannheimer schon seit Wochen und Monaten mit diesen glutroten Leuchterscheinungen am kalten Nachthimmel über Deutschland. Ihre Herkunft ist indes ganz und gar nicht außerirdisch, es handelt sich vielmehr um chinesische Himmelslaternen: Mini-Heißluftballons aus billigem Reispapier, das Stück ab drei Euro - ein absoluter Verkaufs-Hit in diesen Tagen. Entsprechend arbeitsreiche Feiertage erwarten den UFO-Forscher - obwohl das Starten dieser Laternen ohne Genehmigung eigentlich verboten sei: "Wir können uns schon jetzt darauf einstellen, dass auch zu Weihnachten und Sylvester massenweise diese Dinger hochgehen" - und andere sie für interstellare Aufklärungsflottillen der Aliens halten und bei der CENAP-Meldestelle anrufen.

Von den 1650 vermeintlichen UFO-Sichtungen dieses Jahres in Deutschland konnten Walter und seine Mitstreiter mehr als 1600 den China-Ballons zuordnen - nichts anderes als heiße Luft also. <

 

Die ´Abendzeitung - Nürnberg´ ( http://www.abendzeitung.de/nuernber... ) meldete:

 

>UFOs über Nürnberg: Was war da los an unserem Himmel?

Zeigt ein über 450 Jahre alter Holzschnitt die Landung von Außerirdischen? Experten streiten über die Bedeutung des Kunstwerks. Ein echtes Zeugnis für Außerirdische über Nürnberg oder nur eine Fehldeutung? Der Holzschnitt des Künstlers Hans Glaser aus dem Jahr 1561.

Nürnberg. Besuchten vor 450 Jahren Außerirdische Nürnberg? Diese Theorie gewinnt in einschlägigen Internet-Foren immer mehr Anhänger. Sie beziehen sich auf einen Holzschnitt aus dem 16. Jahrhundert von Hans Glaser. Der Künstler hat festgehalten, was viele Nürnberger am 14. April 1561 gesehen haben wollen. Unzählige Kugeln, Scheiben und Sicheln umkreisen auf dem Holzschnitt die Sonne am Himmel über der Stadt. Ufologen glauben an eine Alien-Landung in Nürnberg. Der Künstler selbst berichtet auf einem alten Flugblatt von dem Ereignis. Demnach wurden die vermeintlichen Ufos "von vielen Manns und Weybspersonen" gesehen. Es waren "Kugeln" von blutroter, bläulicher und schwarzer Farbe - oder "Ringscheyben" in großer Anzahl in der Nähe der Sonne, sowie "etlich blutfarbe Creutz".

Für die Menschen damals war klar: Es konnte sich dabei nur um eine göttliche Warnung handeln, nicht vom Glauben abzufallen. Ganz anders deuten die Ufologen den Holzschnitt. In den Internet-Foren ist von fliegenden Untertassen die Rede, von Mutterschiffen, die die kleineren Untertassen transportierten und von richtiggehenden Schlachten zwischen den Ufos. Kommen die Ufos jetzt etwa bald zurück? Zweifelt an der Rückkehr der Aliens: Der Mannheimer Ufo-Experte Werner Walter ist skeptisch. "Davon kann man nicht ausgehen", meint Ufologe Werner Walter. Die meisten Ufo-Sichtungen seien auch ein Modegag. Gerade vor Weihnachten würden die Ufo-Sichtungen massiv zunehmen. "Da schicken ganz viele Menschen Himmelslaternen hoch." Den Holzschnitt kann man aber auch wissenschaftlich erklären: Es handelt sich wohl um "Halos". Zur Erklärung: Wenn der Mond umgangssprachlich einen "Hof" hat, ist das nichts anderes als ein Halo, ein bunter Lichtring. Die "Ufos" könnten Lichtreflexe darstellen, der schwarze Speer einen Kometen. Doch Rätsel bleiben: Denn derartige Naturphänomene treten selten zugleich auf...<

 

Kurz nach 12 h meldete sich Kara O. aus Birkenheide, "um doch mal was nachzufragen". Bereits am vergangenen Samstag hatte sie gegen 18 h an ihrem Fenster auf ihren Freund gewartet, der sie mit seinem PKW zu einer Firmenfeier abholten wollte. Als sie so wartete sah sie über den Bäumen "zwei ziemlich gelb-rote Lichter herbeikommen, im Duo direkt eines neben dem anderen". Sie stiegen in einem leichten Winkel von ca 30 Grad dabei an, ohne schneller zu werden. Nach 30 Sekunden mache sie das Fenster auf, um zu hören, was da wahrzunehmen war. Aber gar nichts, alles lag ruhig da. Flugzeug- oder Hubschrauberlaute waren nicht zu hören. Die beiden UFOs stiegen weiter an und bewegten sich gleichzeig nach geradeaus langsam weg. Nach weiteren 90 Sekunden waren sie wegen der Hausecke nicht mehr zu sehen, aber etwa halbhoch in den Himmel hinhingezogen. Eine Minute später kam ihr Freund die Strasse hochgefahren, sie rannte hinaus, ging schnell mal um die Ecke, um zu gucken und sah die beiden Lichter dann gerade noch in die leichten Wolken eintauchen. Als ihr Freund dann herbeikam, konnte er aber nicht mehr sehen. Natürlich zog er sie gleich mit dem Spielberg-Film "Unheimliche Begegnung..." auf, den er ihr im Herbst zum 20.Geburtstag auf DVD geschenkt hatte. Daran hatte sie, zugegeben, eigentlich auch gleich gedacht, aber sie lachten darüber und wollten mal sehen, was dann in der Zeitung steht. Montag und Dienstag - Fehlanzeige. Ihr Freund suchte ihr am vormittag dann meine Rufnummer im Netz raus und O. rief gleich zu Beginn ihrer Mittagspause an, "auch wenn ich mir ein bisschen blöd dabei vorkomme..."

 

Um 22:15 h meldete sich Frau B. aus Berlin-Schönhausen, die zusammen mit ihrer ganzen Familie gegen 21:25 h ein paar minutenlang vom Balkon bei sternklaren Himmel lautlos insgesamt 3 orange-leuchtende Lichterscheinungen hintereiander dahinziehen sehen, die gegen Tegel hin "nicht wirklich hoch dahinzogen", um dann wegen einem anderen Hochhaus außer Sicht zu entschwinden. Seither waren die Leute auf dem Balkon ´stationiert´ und hielten nach weiteren "UFOs" Ausschau. Auch bei unserem Gespräch kam das große aufgeregte Hallo vom Balkon her, aber die Frau lief gleich mit dem Telefon in der Hand raus und schaute hin und gab was ganz bemerkenswertes von sich, zu mir und gleichzeitig zu ihrer Familie: "Dreht jetzt nicht durch, ist doch ein Flugzeug, wie wir es jeden Abend zigfach sehen - kennt ihr doch, was regt ihr euch jetzt so auf...!" Danach erklärte ich ihr die Himmelslaternen, von denen noch nie jemand in der Familie gehört hatte und der Frust war zumindest bei Frau B. gar nicht mal so hoch.

Keine fünf Minuten Peter T. aus Eckental, der um 19 h fünf gelb-rote Lichtpunkte für einige Minuten quer durch den Himmel lautlos ziehen sah, "wie im Entenmarsch, auch wenn es mit bei uns über die Feiertage Ente wirklich gibt, meine ich dies erst". Danach seinen sie langsam fast nach und nach einfach so am Himmel "ausgegangen, nach innen hin wie erloschen". Was dies nun sein sollte, konnte sich T. ganz und gar nicht vorstellen - und er gewöhnte sich an den UFO-Gedanken. Deswegen - "es kommt mir selbst verrückt vor" - habe er später im I-Net gesucht und mich angerufen. Wie immer, Himmelslaternen - die totale Unbekannte auch bei diesem Zufallsbeobachter, der wegen seiner Sichtung auch schon am ´Glühbirnchen´ den Nerven wegen drehte. Wie so viele vor ihm, nur wegen nicht-erkannter verpackter, heißer Luft... Was mich immer wieder halbwegs verblüfft, wenn man sich dem Auslöser gegenüber als Sachkundiger klar ist. Auch hier war es mir total klar geworden, dass wenn man T. "vor Gericht zerren würde, um UFOs zu beschwören (bevor er mit mir sprach!), er es eindeutig tun würde". Ga

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