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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-327

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1.12.2008

Fortsetzung von Teil-326

Historische Noten der UFOlogie aus dem CENAP-Archiv:

Dezember-UFO-Meldungen vor 55 bis vor 20 Jahren: Fliegende Untertassen in der Presse

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Harmlose Erklärung. Wir werden jetzt auch nicht mehr die Schreiben der UFO-Zentralen und UFO-Institute zu beantworten brauchen, die uns um Informationsmaterial ersucht haben. Denn wie zuerst von den UFO berichteten Boulevardzeitungen und große Tageszeitungen in bekannter Aufmachung darüber, dass die "Raumfahrzeuge" nur Heißluftballons gewesen waren. Außer der Andeutung vor vier Wochen hatten wir darauf verzichtet, die Saaldorfer Bastlereien groß herauszubringen, um nicht neue Spekulationen in Ganz zu setzen. Den Hinweisen auf unbekannte Flugobjekte muß die Polizei nachgehen. Sie ermittelte auch in Richtung Saaldorfer Bastler, als der erste Hinweis aus dem Freilassinger Nachbarort eintraf. Zuerst war es die Lust am Basteln gewesen, die junge Männer aus Saaldorf zu den nächtlichen Ballonstarts trieb. Als daraus das große UFO-Fieber wurde, machten sie sich einen Spaß daraus, gläubige UFO-Fans mit immer neuen feurigen Himmelskörpern zu schocken. In der Bayernschau am Mittwoch dieser Woche gegen 18:50 h durften sie es berichten. Unkompliziert herzustellen sind diese Dinger, die aus zusammengeklebten Seidenpapier, einem Drahtgestell und mit in Spiritus getränkter Watte bestehen. Nachts glatt ein UFO, ein unbekanntes Flugobjekt - wer´s nicht weiß. So einfach ist das.

 

"´UFO´-Bastler aus Saaldorf im Fernsehen" kam es dann abschließend am 30.Dezember 1978 im ´Reichenhaller Tagblatt´: Zuerst war es die Lust daran, physikalische Erkenntnisse in die Tat umzusetzen, nämlich kleine fliegende Ballons zu basteln, die wie die großen Vorbilder mit Heißluft in die Lüfte flogen. Als die Bastelei ungewollt Schlagzeilen machte in der Bouelvardpresse, wurde es die Lust an der Gaudi: Mit einem kleinen Massenstart der Miniaturballone wollten sie die Wundergläubigkeit heutiger Tage schüren und UFO-süchtige Zeitgenossen auf den Arm nehmen. Wie die jungen Bastler aus Saaldorf bei Freilassing der Presse erzählten, beschränkten sie sich mit ihrer nächtlichen Flugtätigkeit zuletzt nicht mehr auf das Gemeindegebiet, sondern starteten die zunächst geheimnisumwitterterten Feuerbälle auch aus anderen Orten in der Umgebung. Bleibt die Frage offen, ob schon vor etwa einem Jahr in Saaldorf Ballonbastler am Werke waren. Denn als wir nach der ersten Beobachtung eines UFO (Unbekanntes Flugobjekt) über Saaldorf beim Flughafen Salzburg Auskunft haben wollten über nächtliche Flugbewegungen im hiesigen Luftraum, versicherte uns der Mann in der Flugsicherung mit allem Ernst, er habe bereits étwa vor einem Jahr zwischen Saaldorf und Laufen, als er auf der Kreisstrasse nordwärts fuhr, abends am Himmel ein unbekanntes Flugobjekt beobachtet, das sich vor- und rückwärts bewegt habe, aber kein Hubschrauber gewesen sei. Vielleicht stammte dieses Fluggerät, falls es eines war, von Bastlern, die schon etwas mehr auf den Kasten hatten als die Ballonstarter aus dem Jahre 1978.

 

"UFO-Forscher erschoß Pfarrer" meldete BILD am 30.Dezember 1978 aus dem italienischen La Spezia: Ein wahnsinniger UFO-Forscher hat in Italien einen 70jährigen Pfarrer erschossen. Der 24jährige hatte den Pfarrer als Geisel genommen. Dann rief er mehrere Verlage an und wollte sie zwingen, sein Buch über UFOs zu veröffentlichen. Als alle ablehnten, tötete er den Geistlichen.

 

"UFO-Forscher kann nur von Fehlanzeigen berichten: Mannheimer studierte viele Dokumente aus aller Welt" hieß es am 3.Dezember 1983 in einer weit verbreiteten dpa-Meldung, die auch von der ´Südwest Presse´ abgedruckt wurde: Seit drei Jahren führt der Einzelhandelskaufmann Werner Walter in Mannheim in seiner Freizeit eine lebhafte Korrespondenz mit Geheimdiensten, Polizeibehörden, militärischen Sicherheitsorganen und diplomatischen Dienststellen in aller Welt. Thema seines Briefwechsels ist die Frage, ob es irgendwo auf dem Globus einen "Beweis für die Existenz außerirdischer Flugkörper" gibt. Das Resultat seiner Freizeit-Arbeit faßte er nun so zusammen: "Bisher gibt es für den Besuch Fliegender Untertassen auf der Erde keine ernsthaften Nachwiese. Die sechs oder sieben Vorfälle von wirklich rätselhafter Natur sind in sich so verschieden, dass man aus ihnen keine ernsthafte Theorie irgendwelcher Art ableiten könnte." Nachfragen des Mannheimer UFO-Forschers in Bonn erbrachten Fehlanzeigen: Bundesdeutsche militärische Nachrichtendienste oder andere behördliche Einrichtungen befassen sich nicht mit UFO-Erscheinungen. Um so umfangreicher dagegen war die Resonanz aus Amerika. Nach Angaben von Werner Walter wurden ihm nicht nur die Protokolle überlassen, die von der US-Luftwaffe von 1947 bis 1967 über UFO-beobachtungen erstellt worden sind. Auch CIA und FBI sandten, auf Vermittlung der deutschen Botschaft, einige hundert Blatt Papier. Viele dieser Dokumente tragen den Stempel "Vertraulich" oder gar "Geheim". Allerdings sind sie älteren Datums, und ihre Geheimhaltungsfrist ist abgelaufen. In dem Papier-Berg, den der Mannheimer Kaufmann durchforstete, sind rund 12.000 angebliche UFO-Beobachtungen erwähnt. Beim Studium der US-Papiere stieß Werner Walter auf einen Hinweis, wonach das kanadische Verteidigungsministerium jahrelang Meldungen über sogenannte "Nichtmeteorische Sichtungen" sammelte. Auf Anfrage erhielt er tatsächlich vier Mikrofilme mit dem Text von vielen hundert Schreibmaschinenseiten. Zur Auswertung dieses Materials auf einem Spezial-Sichtgerät wurde die Hilfe der Uni Mannheim gewährt. Selbst die Vereinten Nationen haben sich schon mit Fliegenden Untertassen beschäftigt. Bei der 33.Tagung des Unterausschusses für Weltraumfragen stand, auf Antrag des Karibik-Inselstaates Grenada, das Thema "UFO" auf der Tagesordnung. Die Protokolle dieser Sitzung wurden Werner Walter ebenfalls zur Verfügung gestellt. Auch die enthielten keinen Beweis für Besuche aus dem Weltall.

 

"Feuerkugel raste über Deutschland" berichteten B.Pflughaupt und K.-D.Desens am 4.Dezember 1983 in der BILD am Sonntag: Eine riesige Feuerkugel am Himmel über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen schreckte Freitag abend gegen 19:50 h Tausende Bürger auf. Bei den Polizeidienststellen und der Sternwarte in Bochum liefen die Telefone heiß: UFO-Alarm! "Ich sah grelle Blitze am Horizont. Das UFO raste auf die Erde zu", schiuldert Kraftfahrer Günter K. (33). Er war gerade im Harz, raste zur nächsten Telefonzelle und alarmierte die Polizei in Goslar. "Ich habe jeden Augenblick auf den großen Knall gewartet", erzählt Augenzeuge Friedhelm J. (29) aus Derneburg bei Salzgitter. "Dann habe ich gebetet." Einer der vielen aufgeregten Anrufer wollte von der Bochumer Sternwarte wissen: "Verglüht jetzt etwa unser Weltraumfahrer Ulf in seinem Spacelab?" Professor Heinz Kaminski konnte das Geheimnis um das unbekannte Flugobjekt rasch lösen: Das UFO war ein Meteorit! Kaminski zu BILD am Sonntag: "Der schwere Brocken tauchte mit einer Geschwindigkeit von rund 50 Kilometer in der Sekunde in die Erdatmosphäre ein. Er entwickelte dabei etwa 2000 Grad Hitze und spaltete sich in zwei Teile. Vermutlich sind die Reste des Himmelskörpers bei Kassel auf die Erde geprallt."

 

"Flugzeug selber gebaut, aber der Pilotenschein fehlt: Amateurflieger löste sogar UFO-Alarm aus" meldete Wilfried Jantschner am 12.Dezember 1983 im ´Wiener Morgen-Kurier´: "UFO-Alarm" gab es Samstagnachmittag im Raum St.Stefan im Rosental, Steiermark. Von mehreren Personen wurde ein tieffliegender flugzeugähnlicher "Gegenstand" beobachtet, der sich in südwestliche Richtung bewegte. Die Gendarmen spürten wenig später das vermeintliche UFO auf. Es war auf einem Feld bei St.Stefan gelandet. Der Pilot war in ein nahe gelegenes Haus gelaufen und zitterte beim Eintreffen der Gendarmen noch vor Kälte. Seither beschäftigen sich die Beamten des Postens St.Stefan sowie der Zoll und die Luftfahrtbehörde mit dem "Piloten", dem 22jährigen, aus St.Stefan stammenden und zuletzt in Bregenz wohnenden Betriebselektriker Helmut Pöltl. Wie die Erhebungen ergaben, hat sich der junge Mann das offene Fluggerät, das eine Spannweite von 16 Meter aufweist und von einem Rotax-Motor angetrieben wird, selbst gebaut. Die Schönheitsfehler allerdings: das Fluggerät war nicht typisiert, hatte weder Start- noch Landebewilligung, der Pilot besitzt keinen Flugschein, und mehrere Teil des Fluggeräts stammen aus dem Ausland.

 

"Über dem Dinkelberg: Eine ´Untertasse´ wurde gesichtet" meldete am 17.Dezember 1983 die ´Badische Zeitung´: Schopfheim. "Es war keine Halluzination, ich habe den erleuchteten Flugkörper deutlich wahrgenommen", schildert ein Bewohner des Hauses Nr.4 "An der Halden", unterhalb der Krone von Wiechs, sein Erlebnis mit einer "Fliegenden Untertasse" in der Nacht zum Donnerstag, gegen 2:20 h. Es war Joachim Walter, der in dieser Nachtstunde paffend vor seinem Häuschen am sternenklaren Himmel plötzlich von Westen her kommend und teils grell erleuchtet, den Flugkörper in der Form eines Diskus auftauchen sah, die Umrisse deutlich wahrgenommen haben will, um dann zu beobachten, die die "Untertasse" über Adelhausen in Richtung Rheinfelden den Dinkelberg in sehr schneller Fahrt überquerte. Nur eine knappe Minute habe der ganze Spuk gedauert, berichtete Walter der BZ von seiner nächtlichen Begegnung mit einem der sagenhaften UFOs.

 

"UFOs am Silvester-Himmel: Viele unbekannte Flugobjekte entpuppen sich als Party-Gag-Ballons" meldete dpa am 31.Dezember 1983 und u.a. der ´Mannheimer Morgen´ schrieb so: In der ersten Januarwoche wird es massenhaft Meldungen über UFO-Erscheinungen geben. Diese "Prophezeiung" stammt nicht von einem Wahrsager, sondern von der Mannheimer UFO-Forschungsgruppe "CENAP", die seit einigen Jahren alle Berichte über unbekannte Flugobjekte registriert und überprüft. Der UFO-Boom um den Jahreswechsel wurde seit vier Jahren regelmäßig beobachtet. Er hat einen einfachen, realistischen Hintergrund: Seit dieser Zeit gibt es im Handel sogenannte "Party-Gag"-Heißluftballons, die neben Raketen und Böllern in der Silvesterzeit losgelassen werden. Sie haben einen Durchmesser von zwei Metern und sind meist rot-weiß gestreift. Eine kleine Beleuchtungsanlage sorgt für geheimnisvolles Flimmern im Innern des Flugkörpers. Das Hochgehen dieser Papierballons muß den Flugsicherungsbehörden nicht gemeldet werden, weil sie eine Flughöhe von 500 Metern nicht übersteigen. Ihr Auftauchen, so die Mannheimer UFO-Forscher, wird auch um den Jahreswechsel 1983/84 wieder zu einer Flut von UFO-Meldungen bei den Polizeistationen führen.

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2.12.2008

Dienstag, der 2.Dezember 2008 - der Tag nach dem Astro-Flop 2008 mit der Venus-Bedeckung für Old Germany und dem Abend der herabhängenden Mundwinkel hierzulande, weil es für uns einfach keinen ´StarDate´ dem Wetter wegen gab*. Quasi ein besonderes ´Himmelfahrtskommando´. Für einige Engländer war die Erscheinung "amazing" und "cool", siehe: http://www.youtube.com/watch?v=5oSQ... . Es gelanmg sogar eine wunderbare spanische Videoaufnahme, als die Venus wieder von der Mondsichel ´entlassen´ wurde (sieht so aus, als wenn ein Mega-UFO hinter dem Mond hervorkommt!): http://www.youtube.com/watch?v=8kQK... . In anderen Gegenden des blauen Planeten gelangen auch schöne Konjunktions-Aufnahmen, auch wenn sie uns vom Fernsehen und seinen TV-Nachrichten nicht gezeigt wurden (warum auch immer, aber was soll´s - wozu haben Sie den CENAP-Newsticker schließlich?): http://www.youtube.com/watch?v=1bZH... - http://www.youtube.com/watch?v=O4kW... / http://www.youtube.com/watch?v=i9Cg... . In Australien zeigte sich die Konstellation als ein Smiley Face - http://www.youtube.com/watch?v=rNft... / http://www.youtube.com/watch?v=ZRUg... / http://www.youtube.com/watch?v=TNr6... / http://www.youtube.com/watch?v=zr7L... / http://www.youtube.com/watch?v=1wKT... - und begeisterte ungemein die Menschen zum dortigen Sommeranfang, wo es für viele Verliebte sicherlich ein ganz besonderer Moment ´Under The Moon Of Love´ war - http://www.youtube.com/watch?v=TIBn... ! Da kann man beim Blick aus dem deutschen Zimmerfenster nur noch die Krise kriegen! Was sonst?

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Magie der Verwirrung am Pforzheimer Himmel und anderswo in Deutschland

 

Wieder etwas Abwechslung im UFO-Meldefluss jenseits dem Inhalt der Mega-UFO-Sichtungsmeldewelle aufgrund der nicht-erkannten Himmelslaternen unserer Zeit durch Außerirdisches (ja, so ist es eben): Gegen 14 h meldete sich Frau R. aus dem Norden von Pforzheim, nachdem sie meine Nummer von der ´Pforzheimer Zeitung´ erhalten hatte, für die sie einst arbeitete. Wie sie berichtete, hatte sie in den vergangenen Tagen - mit Ausnahme von gestern - immer wieder so ab gegen 17 h am südwestlichen Himmel zwei "grelle Lichter mit bläulichem Licht {?}" übereinander am Himmel für 1 - 1 1/2 Stunden lang und sehr langsam herabsteigend stehen sehen, die sehr auffällig und lange vor den Sternen schon zu sehen waren. Ursprünglich waren sie von ihrem Mieter darauf aufmerksam gemacht worden und inzwischen hatten auch andere Nachbarn verwundert sich diese Schau am Himmel angeschaut - ohne das sich jemand einen Reim darauf machen konnte, was dies war. Jetzt wollte sie unbedingt erfahren, was da wohl zu sehen gewesen war... Erstaunt nahm sie meine Antwort entgegen und konnte es kaum glauben.

Nachdem es gegen 15 h hier in der Kurpfälzer Region aufriß, die Sonne gar zu sehen war und die Wolken sich rundum zur Horizont zurückzogen, begann ab Punkt 17 h der Himmel wieder dick mit Wolken zuzuziehen...

 

Und dann kam noch dies, um wieder alles aufs inzwischen übliche Meldeniveau zurückzufahren: ´Meldung einer ungewöhnlichen Beobachtung´ als eMail von Mario E., der ausführte: "Moin von der Nordseeküste, ich möchte Ihnen eine ungewöhnliche Beobachtung, die ich heute Abend gegen 19:30 Uhr sah, melden. Ich stand auf dem Marktplatz in 26624 Südbrookmerland (Ortsteil Moordorf) Bürgermeister-Lüken-Platz und blickte beim einsteigen in meinen PKW in den fast sternenklaren Nachthimmel hinauf. Dort sah ich, in einer schlecht geschätzten Höhe von 100 -150 Metern, in östliche Richtung fliegend 3 Lichtpunkte jeweils von der Größe eines Fußballes. Diese 3 Lichtpunkte flogen mit einer konstanten Geschwindigkeit und Höhe in Form eines gleichschenkligen Dreiecks (Abstand zueinander vielleicht 10 - 15 Meter) ganz ohne Geräusch durch die Nacht. Im gleichen Moment fiel mir, ca. 300 Meter vor der Dreieckskonstellation, ein weiterer einzelner Lichtpunkt auf. Abstand zur Dreiecksformation, Geschwindigkeit und Flughöhe blieben über die gesamte Zeit meiner Beobachtung gleich. Die Lichtpunkte strahlten ein gleichmäßiges, nicht flackerndes, orange-farbenes Licht aus (keine chinesischen Flugleuchten!). Windrichtung ebenfalls ostwärts (was widerum für diese verdammten chinesischen Flugleuchten spricht!). Die Geschwindigkeit mit der sich diese Erscheinung fortbewegte muß schätzungsweise maximal 30 km/h betragen. Ich war nicht der einzige Augenzeuge, der diese Erscheinung sah. Ein junges Pärchen, die in der Immobilie Bürgermeister-Lüken-Platz wohnen, standen nur ein paar Meter entfernt und beobachteten ebenso gespannt wie ich diese ungewöhnliche Erscheinung."

Kurz vor 22 h meldete sich Herr T. aus Plettenberg, der kurz vor 20 h seinen Hausmüll rausbrachte und auf dem Weg zur Mülltonne beobachtete, wie plötzlich über den gegenüberliegenden Häusern "etwa ein Dutzend hell-rote bis gelbliche Lichter" aufkamen, die geräuschlos und "unordentlich" die nächsten 1-2 Minuten über den Himmel schwebten und dann über seiner Häuserreihe verschwanden. Jedes einzele Lichtobjekt größer als ein ganz großer Stern. Der Mann sagte, nur noch baff dagestanden zu haben und nicht mehr zu wissen, was er jetzt machen solle. Leider war er in diesem Moment alleine auf der Strasse, er konnte niemand darauf aufmerksam zu machen. Er eilte dann in die Wohnung zurück und rief alsbald einige Freunde und Bekannte/Arbeitskollegen aus dem Ort an, ob die auch soetwas gesehen hatten - hatte aber niemand. Einer jedoch meldete sich später zurück und gab ihm meine Rufnummer (im I-Net gefunden) durch, weswegen T. auch sofort anrief, auch wenn es ihm "schon etwas mulmig war, da ich mich noch nie mit UFO-Sachen beschäftigt habe und mir dies eigentlich fern liegt".

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3.12.2008

´Unbekanntes Dreieck´ - Astronomie.de und die UFOs, Affentheater exklusiv

Am 28.November 2008 wurde von einem User voin Astronomie.de eine merkwürdig klingende visuelle Beobachtungsmeldung eingestellt:

 

>Vorgestern {Mittwoch, den 26.11.08} waren wir auf dem Dach unseres Instituts {was und welches es auch immer sein mag, geklärt wurde es nicht} und vermassen Sterne mit Theodoliten. Nebenbei schaute ich mir das Firmament an. Wir sahen in der späten Dämmerung, die ISS - knapp oder vielleicht wirklich die Wega passieren! Spätabends einige Sternschnuppen. Ach ja, und einmal flog ein Flugzeug im Westen genau vor dem untergehenden Jupiter durch! Das hätte ein schönes Foto gegeben! Ich hab mal den"Sternhimmel 2009" durchgeblättert. Das soll Io einmal den Mond Ganymed zu 0.04 bedecken während 2 Minuten. Naja, dann aber: ich schaute etwa um 20.00 Uhr rum Richtung Osten wo der Stern Capella stand und sah plötzlich 6, 7 kleine weisse Pünktchen in V-Form, deren Spitze Richtung Westen flog. Das Objekt bewegte sich ziemlich schnell über den Himmel durch den Zenit (Standort Bern, Schweiz) zum untergehenden Sommerdreieck und Sternbild Delphin. Es war nicht bis zum Horizont sichtbar und tauchte auch nicht am Horizont auf, sondern war ab vielleicht 30° Höhe kaum bis gar nicht mehr zu sehen. Auch veränderte sich die V-Form merklich. die Pünktchen bewegten sich in ihrer Formation ein wenig, so dass es nach einigen Sekunden ein wenig ein verzogenes "V" ergab. Die Ausdehnung der Formation schätze ich um die Grösse eines Vollmondes. Die Pünktchen bewegten sich zudem lautlos und innert 6 bis 7 Sekunden über den ganzen Himmel! Auch waren keine Blinklichter zu sehen die auf Positionslichter von Flugzeugen schliessen lassen. Ich machte einen Kollegen darauf aufmerksam und der sah es auch noch knapp beim Sommerdreieck. Ich möchte noch anfügen, dass ich nicht wirklich an Ufos usw. glaube. Glaube jedoch, dass in den weiten des Alls Leben in irgendeiner Form existiert - und sei es, dass es sich nur um Schleim handelt, was nach naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten extrem wahrscheinlicher anzutreffen ist als "intelligente Lebensformen" mit entfernter Menschenähnlichkeit usw.

Hat dieses Objekt auch jemand gesehen? Oder weiss jemand eine Erklärung dafür? Es gibt ja Satelliten, die in einem Verband fliegen. Aber ich glaube auf Grund der Geschwindigkeit mit der diese Punkte über den Himmel flogen nicht, dass es sich um solche Gruppen-Satelliten handelte. Wenn dies doch gang und gäbe sein sollte, lasst es mich wissen.<

 

Ein Forumsmitglied brachte dazu gleich ein: "Für Satelliten zu schnell. Wie hell waren die ´Punkte´ denn? Von der Geschwindigkeit her würde ich auf nen Vogelschwarm tippen... Für eine Formation Möwen z.B. reicht wg. der hohen ´Albedo´ meiner Erfahrung nach auch schon die übliche Stadt-/Strassen-/Fassadenbeleuchtung bis in einige Höhe..." Der Melder liebte es aber, eher ´technische Erklärungen´ anzunehmen ("Glaube nicht an einen Vogelschwarm. Denn dann sollte man doch ab und zu mal einen Vogelschwarm sehen und noch öfters einzelne bis ein paar Vögel..." - was wohl bedeuten soll, dass er diese in Bern/Schweiz noch nie sah {???}) und so ging es eine ganze zeitlang rund um "militärische Geheimsatelliten" die im ganzen Bündel unterwegs sind - obwohl auch die NOSS-Trios nur im Dreipack fliegen und auch nur so schnell wie andere Satelliten und für einem kompletten Überflug minutenlang dahinziehen. Kleine Pünktchen, sieben Sekunden Durchgang in V-Formation - dies lässt doch viel eher auf kleine, ganz nahe Objekte denken, die vom städtischen Restlicht erfasst wurden. Vögel also, so wie einst beim Fliegenden Untertassen-US-Klassiker mit den Regenpfeifern von Lubbock! Wobei erstaunlicher Weise ein User meinte, noch nie Vögel so fliegen gesehen zu haben. Ein anderer User brachte sogar die "interessante Seite orbwar.com" dazu ein, bei dessen Nennung ein anderes Forumsmitglied gleich mal klipp und klar sagte: "...sie ist nicht interessant, sondern mal wieder ziemlich lustiger gequirlter Schwachsinn." Ein User dachte dann an wieder zu technisch an "hochfliegende Aufklärungsflugzeuge, leider sagt man uns ja nicht, was da so alles oben rumfliegt. Heute fliegen Aufklärungsflugzeuge in Höhen, in denen man sie ´unten´ nicht mehr hört." Doch der Berner fand genau dies "einen interessanten Ansatz" und ging noch weiter zu "lautlosen Aufklärungsdrohnen". Was aber so bei Highspeed-Fliegern - selbst modernster Klasse - nicht stimmt, da fallen einem immer noch bei allein EINER flotten Tarnkappen-Düsen-Maschine die Ohren ab, weil sie einfach nur die Donnervögel sind und bleiben (siehe den brüllenden Raptor, der zwar kein ´Aufklärungsflugzeug´ ist, aber trotzdem - um Speed zu machen - voll ´drauftreten´/´aufdrehen´ muss: http://www.youtube.com/watch?v=Yt0Y... ) ... und genau die Drohnen sind eher von der Kategorie Segelflieger in Speed und Sound! Doch weder die einen noch anderen sind in V-Formation unterwegs, weil sie sich dabei selbst behindern und in Gefahr bringen. Zudem reicht eine Maschine völlig aus, auch über Bern (wobei die schlichte Frage, warum diese Superflieger-Formation dann nur über Bern die sieben Sekunden gesehen wurde, außer Acht gelassen wird).

Doch manche User ließ die naheliegende Idee nicht los: "Leute, Leute, warum muß es immer gleich Mystery und Geheimdingsbums sein? Das scheint mir weniger eine Frage dessen, was jemand glauben möchte oder nicht, sondern schlichte Überlegung und Plausibilität: Die gesehenen ´Objekte´ können nach den Gesetzen der Geometrie und Physik nicht sehr weit weg gewesen sein, denn Du berichtest eine sehr weit zu kurze Himmelsquerungs-Zeitdauer für jede denkbare Satellitenbahn und ebenso Positionsveränderungen innerhalb der Formation in solch kurzer Zeit - beides sind nur bei relativer Nähe der ´Objekte´ physikalisch sinnvoll erklärbare Beobachtungen. Damit sind Vögel nun mal die wahrscheinlichste Erklärung." Der Ursprungsmelder dazu: "Ich denke, in gesundem Anbetracht dessen, was heute technologisch möglich ist, sollte ´Geheimes´ vermehrt in Anbetracht gezogen werden. Das Ding sah so aus wie eine V-Formation. Und so sieht ein Vogelschwarm nicht aus. Hoffe euch begegnet diese Formation auch mal." Dies ist eine heute vorherrschende ´Krankheit´, die wir bestens auch von den nicht-erkannten Himmelslaternen und ihren Fehldeutungen her kennen, lieber etwas ´geheimnisvolles in Sachen irdischem Flugkörper´ (noch lieber natürlich eine ´Aliensonde´!) als einfach nur in Reispapier verpackte heiße Luft von einem im Grunde ganz und gar altmodischen Flugobjekt. Und genau deswegen gibt es dann die verzweifelten ´Nein! Nein! Nein, das kann (und darf) nicht sein´-Aufschreie. Manche gehen mit hinzugedichteten Extras gar in die totale Verfremdung hinein, um ´Argumente gegen die normale Erklärung in Petto zu haben". Dies nur nochmals in Erinnerung gerufen.

So meldete sich ein neuer User: "Nachdenken! Gänse und Reiher ziehen genau in solchen Formationen, V-Form, allerdings normalerweise in größeren Zügen, also eventuell ein paar Nachzügler. Die Beschreibung erinnerte mich sofort genau an diesen Anblick. Dann allerdings waren sie sehr tief, ungewöhnlich tief, also entweder durch den Lichtsmog tatsächlich irritiert oder im Niedergang zur Ruhe-/Fresspause. Dieser sehr tiefe Flug würde zwei Dinge erklären:

1. dass sie trotz der Nachtzeit von unten angeleuchtet und damit als ´Lichtpunkte´ sichtbar waren (die Vögelchen sind groß und weisen strahlend weiße Körperpartien auf).

2. die als relativ spektakulär schnell empfundene Geschindigkeit. Wenn ich in meinem Garten auf der Liege lümmele und in den Himmel gucke sehe ich mehr als 100° Himmel zwischen den Randbepflanzungen meines Grundstücks und die schafft ein Schwarm Spatzen (Sperlinge) in geschätzen zwei Sekunden (eher weniger) wenn er über die Hecken streicht.

Nun lassen wir mal die Gänse/Reiher 100 Meter hoch gewesen sein. Das reicht bei Dunkelheit und unter den beschriebenen Verhältnissen für ein annähernd punktförmiges und helles Erscheinungsbild des reflektierenden Gefieders und die spektakulär erscheinende Geschwindigkeit, die leichten Änderungen der Formation (auch durch perspektivische Änderungen des Anblicks) eingeschlossen. Kleine Züge sind überwiegend stumm. Nachzügler, die irgendwo hängen geblieben sind, gibt es jedes Jahr und das sind sehr begrenzte Stückzahlen."

 

Jener, der hier in der Diskussion zu allerst die Vogelidee einbrachte draufhin: "Auch wenn die Zugzeit vorüber ist, ein kleiner Schwarm kann immer mal irgendwo fliegen. Das ist zumindest wahrscheinlicher als geheimnisvolle Bomber oder Aliens. Abstrahlende Straßenbeleuchtung könnte so einen Vogelschwarm durchaus in 100m noch anleuchten. Auf jeden Fall sind nachts die Wahrnehmungen nunmal anders. Als ich irgendwann mal die erste ´beleuchtete´ Fledermaus am Nachthimmel sah, war ich auch sehr verwundert. Wir werden deine Sichtung nicht wirklich hier auflösen können, aber meist sind die Dinge doch einfacher als man denkt, von daher ist eine Vögel-Lösung recht wahrscheinlich." Ein User trug dazu noch bei und wurde ironisch: "Obwohl ich ja eher meine, es könnte sich bei der eingangs geschilderten Sichtung z.B. um Nilgänse handeln, hier noch was aus meinem Fotofundus - http://www.flickr.com/photos/spazie... - für alle ´Orb´- und Müstery-Fans - zahlreiche Orbs, die sich als Vögel verkleidet haben und seltsame Formationen fliegen über einer Stadt, in der ein helleres Kommando-´Orb´ offensichtlich mit ihnen kommuniziert, darüber zwei dunkle ´Orb´-Mutterschiffe, und im Wald davor versteckt eine seltsame Kommandostation mit den typischen Schießscharten und mit eigenem Hochspannungsmast-Anschluß ... was da wohl vor sich geht? Da kann einem ja Angst und Bange werden!!! Und wenn man die hellen Orbs richtig ordentlich vergrößert, sieht man auch, daß die keinesfalls echte Vögel sind!!!!!!"

 

Ein sich neu-einschaltender User: "Ach, ich geb´s auf - wo anscheinend Humorlosigkeit, mangelnde (Selbst)Kritikfähigkeit und ein Hang zum Mystizismus zusammenkommen, riecht´s für mich eher nach zuviel Glauben als nach Aufklärung ... Meine Buchempfehlung für Dich (aus meinem Buchregal): Werner Walter´s ´UFOs - Die Wahrheit´ - und darin besonders die ´Zehn UFO-Forschungs-Prinzipien ." Darauf bezog sich sofort ein weiterer User, der sich jetzt auch einbrachte: "Das ist schön formuliert und spricht mir aus der Seele. Mir scheint auch, dass Tobey nicht wirklich an einer Aufklärung gelegen ist. Er hätte es gerne gehabt, dass es etwas Spektakuläreres ist, als es denn in Wirklichkeit war. Warum, bleibt sein Geheimnis. Wahrscheinlich, um eine tolle Story erzählen zu können. Militär kommt natürlich besser als Vögel, ist schon klar. Es gibt in der Wissenschaft einen Satz: die simpelste Lösung ist meist die Richtige. Wenn dir das nicht passt, dann verstehe ich nicht, warum du überhaupt gefragt hast. Dir scheint nicht an einer plausiblen Erklärung zu liegen, insofern bastel dir doch deine eigene Theorie, werd damit glücklich und nerv die anderen nicht. Von jemandem, der Physik und Astronomie im Nebenfach studiert oder studiert hat, hätte ich ehrlich gesagt ein bisschen mehr erwartet."

Schließlich, nach Tagen des ´Krampfes´ gestand der Melder ein: "Nun, es war immerhin in einer Stadt. Die Lichtverschmutzung sollte also durchaus reichen - leider. Also das Anscheinen von Vögeln sollte hinhauen."

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4.12.2008

Anmerkung zur deutschen UFO-Szeme

Donnerstag, der 4.Dezember 2008. Herrschaften - so trüb wie der Tag, so düster schaut es auch mit dem Nachrichtenaufkommen derzeit aus. Nahe Null, eine Art Lähmung sozusagen (und da kann sich gut vorstellen, was "die drei wichtigsten deutschen UFO-Vereine GEP, MUFON-CES und DEGUFO" erst recht nicht zu vermelden haben, von denen man als Normalsterblicher auf der Strasse eh nichts hört {abgesehen von der GEP, da ist Ha-We Peiniger im Verhältnis zu den beiden anderen ´Mitschwimmern´ - die augenscheinlich seit Jahren von innen heraus wie gelähmt sind und noch zur allgemeinen Belustigung meinen, dass die CENAP-Zeit vorbei ist! - im GEP-Schatten recht gut da!}). Obwohl in einer Woche bereits der neue SF-Film um Klaatu über die Leinwände der Welt ruckelt, es ist noch verdächtig still darum in der Medienwelt. Auch von einem Film mit Keanu Reeves der als "big action picture" für die Weihnachtssaison 2008 angesehen wird. Also erfreuen wir uns wenigsten über schöne Astrofotos aus der vergangenen Abenden. 

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UFOs über England...

"UFOs: ´They´re trying to warn us of something ...´" war die klar unnötige Doof-Headline beim ´Grantham Journal´ ( http://www.granthamjournal.co.uk/ne... ) zu dieser Geschichte voller nicht-erkannter - zumindest bei den Beobachtern mag dies durchaus sein - Skylanterns, die niemanden warnen wollen - {dies ist genau so blöd wie die Schlagzeile "All UFO sightings are fake - it´s official" beim ´Sunday Mercury Net´ unter dem total-sinnlosen Artikel bei http://www.sundaymercury.net/fun-ga... }:

 

>Do aliens hover above us making home movies for the folks back home? That seems like a distinct possibility following two recent close encounters with UFOs experienced in the Grantham area.

Beverley Parker spotted mysterious lights hovering over Normanton-on-Cliffe last week. She said: "It was a very clear night and at first I saw a light which I thought was an aircraft. But it seemed to be hovering in the same place for a long time. I was watching with binoculars and there were lots of lights jumping around." Beverley phoned a friend who also watched the lights with binoculars. Beverley said: "We were out there for an hour. I can´tthink what it could be unless it was some sort of radio controlled aircaft. The lights were moving across the sky quite quickly - it was very unusual."

Even more bizarre phenomena have been encountered around, Great Ponton, Old Somerby, Bulby and Kirkby Underwood. Linda Longmire contacted the Journal to say she had seen many UFOs in the area and a friend had a terrifying brush with a glowing orange object. She said: "He was cycling out one evening when his lights on his bike and his telephone went dead. A glowing oval orange-coloured UFO hovered above him before vanishing - he was petrified. The following morning we noticed unusual prong point marks on his knuckles. I think they are trying to warn us of something."

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5.12.2008

Fundament des UFO-Aberglaubens: Sind die ´Fliegenden Untertassen´ hier?

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Michel Monnerie sagte als europäischer Neo-UFOloge der späteren 1970er Jahre einmal einen ganz und gar wichtigen Satz, sinngemäß lautete er: "...was ist eigentlich mit der UFOlogie, wenn es die ´Fliegenden Untertassen´ gar nicht gibt?" Tja, dann ist sie Asche... - so einfach ist die Antwort darauf! Und genau deswegen ist dieser Satz von Monnerie das Horror-Schreckgespenst und ein Tabu in der UFOlogie, kaum jemand kennt ihn, weil er - so elementar siginifikant er auch ist - von den UFOlogie-Promotern ´versteckt´ vor der eigenen Kundschaft wird. Das Cover-Up geht von der UFOlogie aus. Es geht nicht darum, was die ´Welt´ vor den UFOlogen verschweigt, sondern um das, was die UFOlogie die Welt nicht wissen lassen will, weil es sonst an das Eingemachte mit naheliegendem Verfallsdatum geht. UFOlogie geht zunächst einmal im Kopf vor sich, genauso wie wir Menschen es selbst ja sind, die zu diesem oder jenem am Himmel ´UFO´ sagen und es somit kennzeichnen, auch wenn es fast immer falsch ist - und ´nur´ nicht-erkannte IFOs dahinterstehen. Aber darüber wollen die meisten UFO-Phänomen-Interessierten mit ihrer typischen Oberflächlichkeit auch gar nicht nachdenken und vieles hält man von den UFOlogie-Promotern auch von ihnen fern, um keine Unruhe zu erzeugen, weil dann die Fans wegrennen könnten. Klar - und jene die den UFOlogen sagen, wo eigentlich wirklich der Gaul langläuft, die werden dämonisiert. Lockere fach- und sachkundige UFO-Skeptiker sind schlußendlich das Gift der UFOlogie.

 

"Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben." - Oliver Hassencamp

 

Das Making of...der ´Fliegenden Untertassen´, der große Bluff der UFO-Saga

Fangen wir den Tag doch heiter an und schauen einmal nach dem, was einst die ´Fliegende Untertassen´-Gemeinde außer Fassung brachte, zu dem was der Untertassen-Verulker Gray Barker (im Hintergrund wirkte UFO-Exzentriker James W.Mosley mit, von dem es eine der ganz wenigen Videoaufnahmen während seines Beitrags bei der 2002er ´National UFO Conference´ vom FATE-Magazin gibt - siehe http://www.youtube.com/watch?v=pbr1... , ab Lautzeit 32.Minute) als die Lost Creek- und Bendum Airport-Untertassen-Herumbaumel- und Hochzieh-Filme nach dem Adamski-Muster - http://www.youtube.com/watch?v=p5_5... - ablieferte: http://www.youtube.com/watch?v=00XZ... - http://www.youtube.com/watch?v=NzTG... - http://www.youtube.com/watch?v=MB9X... - http://www.youtube.com/watch?v=25cm... - http://www.youtube.com/watch?v=-uw1... . Heute sind dies Schenkelklopfer sondersgleichen. Damals aber versank die UFO-Gemeinde davor in Ehrfurcht und Verzückung... Kaum zu glauben, dass diese Aufnahmen über Jahrzehnte hinweg rund um den Globus funktionierten und unglaubliche Binde- und Blendungskräfte in der Esoterik-UFOlogie freisetzten, derat um einen Kult daraus entstehen zu lassen, einen Mythos - den passenden Mythos zum Weltraum-Zeitalter! Und nicht nur dass, sondern bis heute strahlt der 16-mm-Käse noch auf den grundlegenden (Aber-)Glauben betreffs ´Die-Fliegenden-Untertassen-sind-hier!´ aus, der die Basis für die UFO-Konzeption fundamental ausmacht! ´Fliegende Untertassen´-Scoutships sind von Anfang an die Sterotypen als Ikone für das UFO-Phänomen gewesen, die klassischen UFOs sind durch diese Images zu Standards geworden. Das UFO-Phantom lebt hauptsächlich von den ´Adamski-Saucers´. Jegliche heutige UFO-Debatte dreht sich im Kern nur dadurch, wer von UFOs spricht meint den ´Scoutship´-Untertassen-Typ! Ihre Popkultur-Popularität war lange sehr hoch*, ihr ´politischer´ Gehalt hingegen immer eher gering, auch wenn UFOlogie-Promoter dies ganz anders darstellten und deswegen die Verschwörungen herbeizitierten. Die Ikone ´flying saucers´ verdankt ihren Bekanntheitsgrad ihrer relativen Einfachheit und ihrem Unterhaltungswert (Stichwort: Kicherfaktor). Verbändelt mit der ´UFO-Geheimhaltung´ als James Bond-Effekt bekam das Bild von den Untertassen eine Akzeptanz von verschwörungstheoretischen Denkmodellen, und damit auch insbesondere einen ganz speziellen Reiz bei jungen Menschen (so wie es auch bei mir in meinen frühen ufologischen ´Flegeljahren´ mit anfänglichen SF-Spinnereien im Kopf als erste Versuche der ´Sozialisierung´ betreffs den ´Geheimnissen des Universums´ in Sachen ´Faszination Weltraum´ war {auch wenn es sich recht schnell legte, nachdem ich begann das ufologische Selbstbeweihräucherungssystem zu durchschauen und durch die UFO-forscherischen Erfahrungen aus dem Ausland heftig viel lernen konnte und damit nach und nach meine Flausen im Schädel geknackt wurden**!). Und genau dies lähmt heutzutage die UFOlogie ztrotz allem ihrem exotischen Zweck-Optimismus in ihren Grundfesten immer noch bzw nach wie vor, egal wie es sich UFO-Exologen zusammenfantasieren (dabei aber genau mit dem Ur-Bild handeln bzw hausieren gehen).

**= Dies hängt ursächlich damit zusammen, dass ich eher mit detektivischer Neugierde das Thema als Hobbyastronom betrachtete, der sowieso wissen will, was und warum was am Himmel vor sich geht und was es ist. Ich hatte da einfach einen anderen psychologischen Ausgangspunkt als die meisten anderen Mit-UFOlogen. Die verstanden mich und die langsam dazukommenden Abweichler-Kollegen (selbst durchweg ehemalige UFOlogen die von dieser UFOlogie enttäuscht und frustriert waren und genauso wie ich als reine UFO-Fans ´begonnen´ hatten!) nicht, umgekehrt wir sie auf langer Hand dann aber auch nicht. Der Krieg der Worte setzte ein... CENAP wurde so zum Stachel der deutschen UFOlogie-Bewegung, ich der ´V12-Motor´ dabei - nebenbei auch unter einem gewaltigen persönlich finanziellen Aufwand. Ach lesen Sie doch einfach die komplette Geschichte , bei uns ist doch nichts geheim und schon immer völlig transparent dargestellt. Why Not? Die allermeisten UFOlogen wollen dies aber gar nicht wissen, um nicht der ´Ansteckung´ anheim zu fallen, unbewusst fürchten sie sich davor.

 

Worum wir alle im Thema nicht drumherumkommen ist der simple Umstand, dass die ganze ´Urmutter´ der UFO-Auseinandersetzung eben nicht z.B. die Debatte um Kugelblitze ist, sondern um diese ´Fliegenden Untertassen´ in genau der ´Beweis-Ausdeutung´ dieser altertümlichen Aufnahmen und Images sowie die frechen Behauptungen jener die diese Aufnahmen herbeizauberten (schließlich fielen die Bilder auf Filme nicht einfach so vom Himmel!) für das Thema. Dies kann man sich vielleicht trick-rhetorisch schönfärben wie man es will, ist aber nach wie vor der Bestandteil der öffentlichen Irreführung durch die UFOlogie-Promoter! Es wird niemand ersthaft annehmen, dass die einst von uns Menschen erdichteten ´flying saucers´, ganz plötzlich real - aber insgeheim - aus dem All genauso auftauchen sollen, nur damit die Aliens uns gefallen, weil wir es uns so vorstellen*! Und Eduard ´Billy´ Meier ist da kein bisschen besser und bedient sich den selben Mitteln/Tricks, wie die alten Leute aus vergangenen Zeiten: http://www.youtube.com/watch?v=B-Jf... . Die Ausgangstricks für die ´Fliegenden Untertassen´-Aufnahmen sind im Kern immer gleich, allein schon deswegen, weil es dafür keine wirkliche Spannbreite in der ´Dynamik´ für deren Erzeugung gibt, um fotopsychologische Wirkung zu erzielen. Es ist und bleibt eingeschränkt. Das Bauen von ´Fliegenden Untertassen´-Filmen am Rechner ist ein Problem und die entscheidende fotorealistische Wirkung immer das Grundproblem: http://www.youtube.com/watch?v=obVj... . Dies wissen wir spätestens durch den Wettbewerb mit ´Dr.Photoshop´ Baumann von Mitte 2004, siehe dazu auch: http://www.handelsblatt.com/archiv/... . Die meisten heutigen Aufnahmen kommen eben vom Planeten GCI - mehr oder weniger gelungen. Jenseits dessen gibt es ein anderes, eigentlich das signifikanteste Problem von allen und es ist seit den alten ´Analogfilm-Zeiten´ nicht zu beheben: die mächtigen ´Fliegenden Untertassen´ auf Bild oder Film hat sonst niemand gesehen, als der der die Aufnahmen machte - oder angeblich mit ihm die Leute aus seinem eigenen Fanbereich wie bei Adamski und Meier (die natürlich wissen, dass sie der "guten Sache wegen" lügen, aber dies niemals zugeben mögen) und jene Trittbrettfahrer wie beim Mexiko City-Film von 1997 - http://www.youtube.com/watch?v=9H6s... - , die sich erst NACH der TV-Ausstrahlung des Films durch Maussan als ´Zeugen´ meldeten, was immer so ´wegfallen´ gelassen wird, aber naja Mexiko City ist ja - glaube ich (und jetzt stell ich mich nach ´besten´ ufologischen Vorbild einfach mal auch naiv-dumm an {dort funktioniert es ja auch zum ´Selbstschutz´ prima - worauf die UFOlogie-Verkäufer wissen, setzen zu können!} nur eine beschauliche Kleinstadt, wo natürlich eine riesige ´Fliegende Untertasse´ gemütlich dahinwackelnd niedrig über den Häuser total unaufffällig ist und natürlich nicht sofort bei ihrem Erscheinen vor aller Augen alle wild macht..., um nicht sofort Live-Direktübertragungen auf alle TV-Kanäle des Globus hervorzrufen. Und eigentlich hatte die ´Fliegende Untertassen´-Bilder-Invasion erst mit Robert Wise und seinem 1951er Hollywood-Film "Der Tag, an dem dem Erde stillstand" ursprünglich begonnen... - und hier der neueste Trailer zum brandaktuelle Remake davon: http://www.youtube.com/watch?v=YU6d... .

 

*= Im Grunde ist dies genauso verrückt wie davon auszugehen, dass die ´Lichter in der Nacht´ die Raumschiff-UFOs darstellen sollten. Warum eigentlich? Es gibt keinerlei vernünftigen Anlass, warum die sich tagsüber so scheu gebenden mußtmaßlichen Raumschiff plötzlich in der Dunkelheit voll aufblenden, um auf sich aufmerksam zu machen - aber doch es insgeheim so zu machen, um mit anderen Objekten am dunklen Himmel verwechselt zu werden (was ja massenhaft - irrer Weise - auch geschieht) und sie sich wieder so ´tarnen´... Deswegen gibt es auch keinerlei Grund die Lampen voll einzuschalten, da die sowieso für den reinen Weltraumdurchflug sinnlos sind und man andere Weltraumpendler vom wieder anderen Planeten nicht auf sich aufmerksam machen muss und kann. Wieder einmal ist das naive ufologische Konzept nicht richtig durchdacht. Da sind wir wieder am Punkt angelangt, wieviel Realitätssinn die ufologische Gemeinde eigentlich verträgt und vor allen Dingen, wieviel Wirklichkeit sie überhaupt ertragen kann, bevor die ufologische Seifenplase platzt?

Die Untertassen-Idee bekam ja von Anfang nur Pfeffer und Spannung (den ´thrill´) deswegen, weil mit Verschwörungstheorien das Thema aufgepimpt und verkauft wurde - Stichwort: Schweigegruppe, heimliche Weltherrschaft (sowieso die Königsklasse der Verschwörungstheorien), MIBs als symbolische Versinnbildlichung und Verkörperung sowie verinnerlichter Stereotypen als antirationales Potenzial. Heute sagt man dazu: der ´Akte X´-Effekt. Wenn man irgendwelchen kruden Themen eine Verschwörungstheorie aufimpfen kann ist dies wie eine Art Sirenengesang - insbesondere in unserer globalisierten, fernseh- und internetbasierenden Medienwelt, die wir mit einem intentionalistisch urteilenden Verstand betrachten. Wahres, Halbwahren und Unwahres wird zu einem so komplexen Theorien-Gebilde verdrillt, dass Neugierige perplex dastehen lässt und erst durch mühevolle Recherchen die wahren Zusammenhänge aufzudecken imstande sind - dies sollte man meinen, sei der Urgrund dafür, dass sich die UFOlogie bildete. Doch genau diese Annahme ist grundweg FALSCH. Die UFOlogie war von Anfang an ganz anders ausgelegt und hatte mehr pseudoreligiösen Charakter (Stichwort: die Außerirdischen sind ´Engel in Raumanzügen´), weswegen nach wie vor die übermächtige esoterische (Glaube an eine andere Welt/Dimension mit eigenen ´Energien´, hinter unserer Alltagswelt) Fraktion das UFO-Bild beherrscht. Sie bediente sich recht flott der UFO-Verschwörungstheorie (VT), aber diese nähren sich aus liebgewonnen Vorurteilen und geben diesen wiederum eine scheinbare Rechtfertigung. UFOlogen verändern damit ihre Eigen-Wahrnehmung und Interpretation der Welt so wie sie ist und führen sich gerne in das geschlossene Labyrinth einer konstruierten parallelen Realität mit einer hohen Aufklärungsresistenz. Verschwörungsideen sind das Ergebnis eines angeblichen äußeren Komplotts, ohne dies schlüssig beweisen zu können, aber genau dies macht den Reiz aus, weil die Grundlage einer VT eben schon wieder der Glaube ist, der Verschwörungslaube nämlich. Es ist aber richtig, VTs enthalten immer ein Körnchen Wahrheit - nur anders als gedacht: Misstrauen und Vorurteile sind ihre wahre Basis. Sie beinhalten ausschließlich die geschickte Ausbeutung bestehender Vorurteile, die selbst schon zu Sterotypen wurden. Wie bei allen anderen VTs ist auch bei der UFO-VT hauptsächlich eines zu erfahren, nämlich: welche kruden Weltbilder ihre Autoren und ihre Anhänger mit sich als ihre eigene Alternativ-´Sozialisierung´ herumschleppen. Weder Intelligenz noch Bildung können vor der verschwörungstheoretischen Versuch schützen, wie wir längst wissen. Genauso wie die Verbindung von Naturwissenschaft, Ideologieproduktion und Esoterik ein Problem ist, egal ob sie ´wissenschaftliche UFOlogie´ nennt oder nicht.

 

Glaube und Aberglaube. "Ja, es ist möglich, dass Millionen von Menschen einem falschen Verdacht aufsitzen. Schließlich hängt ein Großteil der Erdbevölkerung einer Religion an, die alle anderen ausschließt. Sollte eine davon Recht haben, müssten sich alle anderen irren, in jedem Fall mehere Milliarden Menschen. Sollte keine recht haben haben, würden sich sogar alle irren. Ein beliebiger Glaube muss also keineswegs einen Kern der Wahrheit erhalten, nur weil ihm viele Menschen anhängen." So schrieb Thomas Grüter in seinem Themenartikel "Wie viel Wahrheit enthalten Verschwörungstheorien" im aktuellen SKEPTIKER Nr.4/08 ( http://www.gwup.org/skeptiker/archi... ) nieder, weil er beobachtet, dass eine Gruppe von Menschen imstande ist, erstaunliche mentale Eigendynamiken zu entwickeln. Die Gläubigengemeinschaft ist entscheidend dabei fähig, ´Realitäten´ zu erschaffen, die von der Wirklichkeit losgelöst sind, um eine Parallelwelt zu konstruieren in der die Gläubigengruppe sich perfekt einleben und orientieren kann. Die Wirkung hängt einfach davon ab, wie weit sich jemand dort integrieren mag und mitspielen will. Im ufologischen Universum hat dies weit über die Gründungsjahre hinaus Ausstrahlung rund um den Zirkus zu den ´Fliegenden Unttertassen´. Flying Saucerologen gibt es immer noch, aber immer weniger auch durch den Modellwechsel durch die ´Fliegenden Dreiecke´, von den die meisten aber inzwischen selbst annehmen, dass diese US-Geheimflieger der allerneuesten Generation sind - auch wenn dies bei genauerer Betrachtung das eigentliche UFO-Konzept kaputt macht. Weil: wo soll eigentlich wirklich der Reiz daran liegen, dass die moderne militärische Luftfahrt sich wie immer weiterentwickelt und am Tarnkappen-Konzept weiterarbeitet, weswegen das ´Nurflügler´-Prinzip weitergetrieben wird? Wobei ich selbst auch dort seine bald erreichten Grenzen sehe - was schlußendlich auch einfach am finanziellen Aufwand seine Limits hat. Siehe die ´Aurora´-Mythe als SR-71-Nachfolgeeinheit. Vielleicht ist aeronautisch-technisch etwas mehr möglich als finanztechnisch das so und so überspannte Militär-Budget hergibt! Nur nebenbei: selbst die allermodernsten Flugzeuge wie die F-22 Raptor ( http://www.youtube.com/watch?v=j78D... ) sind immer noch extremteure... Düsenflieger! Und die entfernt ´UFO-artigen´ Versuchs-Fluggeräte sind lahme Enten: http://www.youtube.com/watch?v=UAej... . So schauts nun einfach aus. Soviel also mal in Sachen Entzauberung zum 2.Adventweekend. UFO-Freunde des Fantastischen können die Stirn in Falten legen, wie immer, wenn Sie hier voller Furcht nachlesen - also lassen sie es seit dem ersten Blick, irgendwann einmal vorgenommen, lieber sein. Dem Schock und Schreck der Wirklichkeit gegenüber nämlich. Die folgerichtigen Maßnahmen in der eigenen mentalen Welt will der ´wahre Gläubige´ natürlich nicht ziehen, da er es einfach nicht vom Herzen und von der Seele her kann. Und da ist dann Hopfen und Malz verloren, genau deswegen, weil es keinen vernunftsmäßigen Zugang unter der eigenen und geliebten externen Konditionierung mehr gibt. Neu ist dies nicht, eigentlich sogar altbekannt. Es soll aber nur nochmals wegen seiner Bedeutung in Erinnerung gerufen werden, weil: Wer soll es sonst machen? WW

Quelle: CENAP-Archiv 

 

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