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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-233

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8.01.2008

Forsetzung:

Skyhooks, Stratosphären-Ballons und die dadurch verursachten falschen UFO-Wahrnehmungen...

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Unter den Zeugen wollte so mancher eindeutig eine "typische Fliegende Untertasse" ausgemacht haben, die wunderliche Fähigkeiten besaß und z.B. "blitzartig ihren Standort gewechselt habe und gelegentlich einen Strahlenkranz habe aufleuchten lassen". Polizei und Zeitungs-Büros wurden mit Meldungen überschwemmt. In Anbetracht dieser unbekannten Erscheinung wider- sprachen sich aber die geschätzten Höhen gewaltig. Zwischen 1.000, 3.000, 5.000 und 10.000 Meter war alles drin, "während ein Pilot, der uns präzise Angaben über seine Beobachtungen machte, die geschätzte Höhe auf 21 Kilometern angab". Ein fernes Objekt wird also relativ nahe eingeschätzt. Die aerologische Station in Stuttgart verneinte die Ansicht, das es sich um einen gewöhnlichen Wetterballon handelt. Die Stuttgarter Polizei schritt sogar ein und veranlaßte, daß der Stuttgarter Flughafen Flugzeuge zur Aufklärung des UFOs einsetzt. Die UFO-Presse der Republik meldete dann: "Das Rätselraten geht weiter: Flugobjekt immer noch nicht erkannt - Zum zweitenmal ergebnisloser Einsatz von Düsenjägern- Flugüberwachung hat ihre Grenzen!" (UN Nr.122, Oktober 1966) Hiernach haben Düsenjäger der Ramstein Air Force Base vergeblich versucht, das für sie viel zu hoch schwebende Objekt zu erreichen. Die FAZ: "Amerikanische Düsenjäger starteten am Sonntagnachmittag von Ramstein aus zur Identifizierung des Objektes, mußten jedoch, da sie die mutmaßliche Höhe des Flugkörpers nicht erreichen konnten, erfolglos wieder zurückkehren. Erneut starteten am Montagnachmittag die Düsenjäger - nachdem Streifenwagen der Polizei von Waldkirch im Breisgau den ´fliegenden Sack´ wieder ausfindig gemacht hatten - doch wurde auch der zweite Annäherungsversuch ohne Ergebnis eingestellt. Angeblich, so heißt es, hätten die Piloten Anweisung gehabt, den Flugkörper abzuschießen, eine Bestätigung dafür war jedoch vom Hauptquartier der amerikansichen Luftwaffe in Wiesbaden nicht zu bekommen." Dies ist ja atemberaubend, was da über Deutschland schon lief - und dies meldete nicht BILD, sondern die alt-ehrwürdige, recht konservative FAZ! Dies klingt wie Science fiction und erinnert an UFO-abenteuerliche Darstellungen aus den USA und anderswo.

Das Breisgau stand nun unter UFO-Panik! Die Landespolizei in Stuttgart alarmierte via Fernschreiber sämtliche zivilen und militärischen Luftfahrtdienststellen in der Bundesrepublik! Nationaler UFO-Alarm! Ein Sprecher der Bundesanstalt für Flugsicherung in Frankfurt sprach von einer "äußerst mysteriösen Erscheinung"! Unzählige Menschen riefen, so die FAZ, zivile wie militärische Stellen an und zeigten hysterische Unruhe ob des Geschehens. Man fragte, was alles passieren könne, wenn ein derartiges UFO weder von Radarschirmen zu erfassen, noch von Düsenjägern zu erreichen sei. Eine neuerliche Aufklärungsmission lief jedoch schief, weil noch vor dem Einsatz der Flieger das UFO verschwunden war. Weder das baden-württembergische Innenministerium noch die Polizei, die Flugsicherung des Struttgarter Flughafens oder andere zivile und militärische Dienststellen konnten irgendwelche Auskünfte geben. Die schwäbische Sternwarte unter B.Oelschlegen konnte das fremde Objekt fotografieren - die Fotomaterial überraschte uns nicht weiter. Wenn nicht schon die Fall-Darstellung alle Zweifel beerdigte, so war das Bildmaterial der endgültige Todesstoß gewesen und der Stratosphären-Forschungsballon überdeutlich sichtbar geworden.

Und jener Stimulus sollte wieder und wieder unseren Nachforschungen begegnen. Ganz aufregende Schlagzeilen aus allen Teilen der Welt gehen auf derartige Phänomene zurück - und dies ist gleichsam die Überraschung, da scheinbar niemand aus der Vergangenheit zu lernen imstande ist und dennoch immer wieder die gleichen Auslöser für UFO-Wirbel sorgen. Und es zeigt sich auch, daß die "Offiziellen" und "Experten" bei der Erklärung versagen und wie dumme Jungs dastehen.

 

EIn weiteres, international bekanntgewordenes Beispiel läßt uns nach Spanien kommen. Während des 5.September 1968 wurde über weiten Teilen Spaniens, auch über der Hauptstadt Madrid, ein merkwürdiger Flugkörper in "pyramidenartiger Form" ausgemacht, worüber es in Deutschland folgenden Bericht gab: UFO über Madrid - Tausende sahen unbekannten Flugkörper/Düsenjäger der spanischen Luftwaffe mußte Verfolgung abbrechen meldete UPI aus Madrid und am 7.September 1968 hieß es im ´Hamburger Abendblatt´ deswegen: Ein "Starfighter" der spanischen Luftwaffe hat ohne Erfolg ein unidentifiziertes Flugobjekt (UFO) verfolgt, das von den Radarschirmen in Barahona nordöstlich von Madrid aufgefaßt worden war und wenige Stunden später von Tausenden von Madridern am Himmel über der spanischen Hauptstadt beobachtet werden konnte. Mehr als eine Stunde lang konnten sie beobachten, wie sich das leuchtende "Ding" langsam nach Südwest bewegte und schließlich hinter einer Wolke verschwand. Das Objekt wurde übereinstimmend als ein "pyramidenförmiges Etwas" beschrieben, das an seiner Unterseite drei helle Lichtquellen aufgewiesen habe. Ein Sprecher der spanischen Luftwaffe gab bekannt, ein "Starfighter" habe den Befehl zur Verfolgung des Objektes erhalten, nachdem es auf dem Radarschirm aufgetaucht war, der Pilot sei bis in mehr als 15.000 Meter Höhe gestiegen und habe berichtete, das Objekt befinde sich immer noch weit höher. Der Pilot habe jedoch wegen Treibstoffmangels die Verfolgung abbrechen müssen. Ein weiterer Pilot der spanischen Luftwaffe, der mit seiner Maschine in 12.000 Meter Höhe flog, habe ebenfalls das Phänomen gesichtet und es auch als pyramidenförmig mit drei hellen Lichtern an der Unterseite beschrieben. Wenig später wurde von den Radargeräten der spanischen Luftwaffe das Objekt erneut in der geschätzten Höhe von 30.000 Meter aufgefaßt. Es habe sich langsam fortbewegt, berichtete der Luftwaffensprecher. Der amerikanische Militärflugplatz Torrejon und der Madrider Zivilflughafen berichteten, sie hätten auf ihren Radarschirmen in dieser Zeit nichts Ungewöhnliches beobachtet. [Dies ist natürlich insofern interessant, weil es gleichsam von anderen Einrichtungen geortet wurde, die ein höherreichendes Equipment besaßen.] Die spanische Luftwaffe äußerte die Vermutung, das es sich um einen meteorologischen Ballon gehandelt haben könnte. Das Madrider Wetteramt teilte aber mit, es vermisse keinen solchen Ballon [was nicht heißt, da ein solcher natürlich auch von woanders herbeigekommen sein kann]. ¸ Begleitet wurde der Bericht von einem Foto der Erscheinung mit dem Untertext: "Dieses unbekannte Flugobjekt wurde über Madrid gesichtet und mit einem teleobjektiv aufgenommen."

Zehntausende Menschen wurden auf das Gebilde in der Region Madrid, Aranjuez und Toledo aufmerksam und einige Fotografen konnten es sogar fotografieren. Meteorologen meinten, daß das UFO ein "Propaganda-Satellit" sei, der aus der Sowjetunion käme. Die Luftwaffe Spaniens war nahe dran und meinte, daß das Objekt ein meteorologischer Ballon sein kann, aber das Madrider Wetteramt wies dies zurück, da man dort keinerlei Verantwortlichkeit dafür sah. Spekulationen über einen "zerbrechenden Satelliten" kamen dann auf, aber wer davon wirklich eine Ahnung hat kann deswegen nur schmunzeln. Danach ging so ziemliches alles fehl, was nur negativ auffallen kann: Martin Rubio vom Meteorologischen Observatorium sah das Ding direkt über sich und nannte es ein echtes UFO. Der Flughafen von Barajas erklärte, daß das Objekt nicht zu identifizieren sei, weil es "sich gegen den Wind bewegte" (ein beliebtes Pseudo-Argument von UFOlogen gegen jeglichen Ballon-UFO-Fall, wobei vergessen wird, daß die Windrichtungen sich in den unterschiedlichen atmosphärischen Etagen nicht einheitlich ausrichten, die Bodenwindgeschwindigkeit kann durchaus dem Jet-Stream in der Hochatmosphäre, Stratosphäre, entgegengesetzt sein). Somit verblieb jene Erscheinung als authentisches UFO in den Akten der spanischen Luftwaffe. Dabei sind jene "umgedrehten Milchtüten"-UFOs ganz und gar keine Rätsel, aber die Autoritäten versagten einmal mehr. Und dieses Versagen jener Einrichtungen, die es eigentlich wissen müßten, ist das tatsächliche Phänomen in Sachen UFOs.

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8.01.2008

Endgültiges Himmelslaternen-Flugverbot ohne öffentliche Beachtung

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"In den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln ist das Starten der sogenannten ´Sky-Laternen´ oder ähnliches ab sofort KOMPLETT verboten! Näheres im Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf unter: http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.d...

 

*= >ORDNUNGSVERFÜGUNG. Nichterteilung von Aufstiegserlaubnissen für sog. Fluglaternen ("Flammea", "Sky-Laternen", "Himmelslaternen", "Wunschballone", "Feelgood-AliveLaternen", "Kong-Ming-Laternen", "Kong-Ming-Lampione") - Verbot des Aufsteigenlassens von Fluglaternen: Hiermit gebe ich allgemein bekannt, dass für Fluglaternen mit Eigenantrieb jeder Bezeichnung keine Aufstiegserlaubnisse erteilt werden. Es handelt sich um Luftfahrzeuge (Fluglaternen), die ähnlich einem Heißluftballon durch die mittels einer Flamme erzeugten Temperaturunterschiede (d. h. Luftgewichtsunterschiede innen und außen) aufsteigen und selbstständig an nicht vorbestimmbaren Orten wieder herabgleiten. Diese Laternen unterfallen gemäß § 1 LuftVG und § 16 Abs. 1 Nr. 5 LuftVO dem Luftverkehrsrecht und ihr Aufsteigenlassen bedarf meiner Erlaubnis. Eine Erlaubnis kann - auf Grund der von den Fluglaternen ausgehenden Brandgefahr und der auf Grund der dichtbesiedelten Infrastruktur meines Zuständigkeitsbereiches somit erheblichen Gefahren für Leib und Leben bzw. Sachgüter Dritter und der Anwender - von mir nicht erteilt werden. Fluglaternen entziehen sich durch die jeweils vorherrschende Windrichtung und -stärke schnell der Verfügungsgewalt des Anwenders und können konstruktionsbedingt nicht nur sich selbst sondern auch Menschen sowie Sachen in Brand stecken. Das Aufsteigenlassen solcher Laternen ohne Erlaubnis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann, sofern es sich nicht nach anderen Vorschriften um eine Straftat handelt. § 29 Abs. 1 LuftVG ermächtigt mich zur Abwehr

von Gefahren für die Sicherheit des Luftverkehrs sowie für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung durch die Luftfahrt Verfügungen zu erlassen. Diese Verfügung gilt für die Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln.<

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UFOs (Himmelslaternen) in England...

 

Der ´Wrexham Evening Leader´ hat bei seinem UFO-Artikeln wegen der MHBs keinerlei deutsch-medialen Anti-Empfindungen, sondern legte nochmals nach ( http://www.eveningleader.co.uk/news... ): "UFO mystery deepens as sightings increase - Further reports of UFO activity in the skies above the region have been flooding in!"

 

>Harry Hughes´ sighting of five orange orbs in the sky above his house in Mynydd Isa on Christmas Day has prompted numerous reports from other residents of similar sightings across Flintshire, Wrexham and Chester. David Clark, of Elwy Close, Bryn y Baal, agreed with Mr Hughes´ description of the strange objects. He said: "It is absolutely true what he says. There were three very bright lights which suddenly separated and one looked like it shot straight up at high speed. At first we thought they were balloons or planes but they were going too fast and they didn´t look like planes. There was no noise whatsoever and they were going so fast. I have never seen anything like it before."

 

The mysterious orange orbs have also been spotted by residents in Chester, and last week the Leader received a report via the website of two sightings of them in San Diego, California. User rduke222, from California, wrote: "My wife and I saw four orange glowing objects just after midnight on New Year´s Eve, which had the same characteristics described in this article. They approached from the east and departed to the west. My impression was that they were the exhaust from propulsion. These objects were at great altitude and appeared to follow a flight test corridor that passes over San Diego from the Edwards AFB area. These objects were not meteors or falling ´space junk´. It is likely they were ´Black Project´ aircraft that had just taken off from the Edwards AFB (or Area 51) area and were already very high and going very fast. We could not hear any sound from these objects but that is not surprising if they were as high up and moving as fast as I believe they were."

 

Online user Waylon, also of California, added: "A day or two after Christmas I was standing outside in northern California and noticed what looked like an airline jet moving across the sky in a south to north direction. What caught my attention was that it was glowing orange. At first I thought it might be on fire, but I didn´t see any smoke or hear any noise. As I watched it coming overhead it slowed down and seemed to stop and hover in the night sky. At this point my curiosity would not let me take my eyes off of it. After probably 45 seconds there seemed to be burning debris falling from it. And then after another 20 seconds the light went out. It wasn´t a meteor, nor a falling star. I have to admit I have never seen anything like it in my life."

 

Closer to home, John Smith of Sychdyn, said: "My girlfriend and I also saw two orange lights on New Year´s day around about 1.10am. My girlfriend had just gone to the back garden to let the dog out when she saw them. She called me over and we could not believe our eyes. The two lights were travelling through the sky together. There was no sound and they were too low to be a plane or helicopter." Mike Jones, also of Sychdyn, was sitting outside his house in the early hours of New Year´s Day, when he caught sight of two lights in the sky. He said: "It was about 1.10am and I saw two orange lights in the sky, both travelling at the same speed, with no sound at all. Then they just disppeared. They definitely weren´t planes or helicopters. They were something very strange." Marie Davies, of Chester Road, Mold was driving from Holywell to Halkyn on Christmas Day when she spotted a red light low in the sky at 7pm. She said: "At first I thought it was the moon but it was too low in the sky. It was flame red and was standing still over the Dee Estuary way. I couldn´t believe my eyes. I would like to see it again. There was no way it was an aeroplane. It was very weird."

 

Another resident in the Mold area added: "The light was a fair way off, it was coming towards us then stopped went backwards, stayed still for about four or five mins, then faded away. It was really strange. It was definitely there, was not a firework, star, helicopter, or plane. We really don´t know what it was." Jenny May, from Sandycroft, also reported seeing strange objects in the sky above her home. She said: "We were sitting in the back garden in July with our next door neighbours and at about 11pm we saw four bright orange lights that came from the west and shot up into the sky, then shot off in different directions towards the north. They danced before they shot off and even my neighbour, who didn´t believe in that sort of thing, saw them. He was gobsmacked and didn´t talk for the rest of the night. About two months later my brother, who is another non-believer, saw another three bright orange lights playing in the sky. They then all formed a line and shot off. They seemed to be above Airbus in Broughton. We don´t know if they are something from there."

Jed Price, of Chester, said: "My wife and I saw the orange UFOs too. It was on New Year´s Eve at 10.25pm in the Narrows Park, Hoole. There were four lights flying in a line from south to north. The first three were about 30 seconds apart and the fourth was a minute later. It was the silence and speed that led us to believe they were UFOs." Most of the recent sightings have been reported in the Mold and Sychdyn area and across Chester. The first sighting of the orange orbs came from Leigh and Lynn Williams, of Borras, Wrexham, in July of last year, and explanations offered have included "UFO balloons" and Chinese lanterns. The debate continues across the region with more and more sightings being reported every day. If you have seen a UFO then please let us know so that we can compile a full list of the sightings.<

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"HIMMELSERSCHEINUNG: Helle Scheibe irritiert Bewohner der Gassenäckerstraße - War es ein Ufo im Landeanflug auf Geislingen?" meldete die ´Geislinger Zeitung´:

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>Ufos im Landeanflug auf Geislingen? Ernst Adam und seine 13-jährige Tochter Natascha waren jedenfalls irritiert, als sie am Dienstagabend vom Balkon ihrer Wohnung in der Gassenäckerstraße zum Oberböhringer Berg blickten. Dort schwebte eine nahezu runde, hell strahlende Scheibe.

GEISLINGEN Als die 13-jährige Natascha Adam am Dienstagabend gegen 22 Uhr auf dem Heimweg zur Gassenäckerstraße war, sah sie überm bewaldeten Hang der Heiligenäcker ein helles Licht schweben. Halb so groß wie der Vollmond sei es gewesen und ganz still gestanden, berichtet sie. Daheim angekommen, hat sie ihren Vater auf das Objekt aufmerksam gemacht, der so beeindruckt davon war, dass er zur Videokamera griff, deren Akkuladung gerade noch zwei Minuten reichte. Was der Mann, vor Kälte und Aufregung zitternd, damit dokumentierte, ist eine über der Hangkante schwebende Lichtquelle. Eine zweite hebt sich viel kleiner, weil vermutlich weiter entfernt, vom schwarzen Nachthimmel ab. Rund eine Viertelstunde lang, so schätzt Ernst Adam, sei das Objekt geräuschlos still gestanden und habe sogar den Hangwald im oberen Bereich erleuchtet. Als sich dann "von rechts", also aus Richtung Unterem Filstal, ein Passagierflugzeug genähert habe, sei das Licht abrupt erloschen.

 

Was wie ein unbekanntes Flugobjekt, abgekürzt Ufo, erscheinen mag, ist für die Deutsche Flugsicherung in Stuttgart nichts Ungewöhnliches. Dort geht man davon aus, dass Ernst Adam und seine Tochter ein Flugzeug gesehen haben, das mit angeschalteten Landescheinwerfern direkt auf Geislingen zugeflogen sei, um dann schließlich nordwestwärts zum Flughafen abzudrehen. Scheinwerfer, die direkt auf den Beobachter zuflögen, erweckten den Eindruck, am Nachthimmel still zu stehen, gibt eine Sprecherin der Flugsicherung zu bedenken. Das plötzliche Erlöschen des Lichts wird mit dem Abdrehen des Flugzeugs begründet. Denn sobald die Scheinwerfer nicht mehr in die Richtung des Beobachters strahlten, sehe es so aus, als seien sie abgeschaltet worden - dieser Effekt ergebe sich insbesondere in klaren Nächten, wenn das weggedrehte Licht nicht durch Dunst oder Nebel reflektiert werde. Dem Fluglotsen, der am Dienstagabend im Stuttgarter Tower Dienst hatte, sei jedenfalls nichts Außergewöhnliches aufgefallen, betonte die Sprecherin.

 

Dieser möglichen Erklärung halten die Adams entgegen, dass sie nirgendwo die flugzeugtypischen rot-grünen Blinklichter gesehen hätten. Dass Ufo-Sichtungen in Deutschland voriges Jahr zugenommen haben, hat erst jüngst das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet. Von den 286 offiziellen Meldungen erstreckten sich sehr viele auf den Südwesten der Republik. Doch statt fliegender Untertassen außerirdischer Herkunft, wie sie häufig mit dem Begriff "Ufos" verbunden werden, entdecken seriöse Ermittler bei den erklärbaren Phänomenen meist nur Lichterscheinungen. Im vergangenen Sommer haben dazu vielfach Miniatur-Heißluftballons beigetragen, die neuerdings gerne bei Freiluft-Partys in den Himmel steigen - ein Brauch, der aus Südostasien stammt. Die fliegenden Laternen, die meist im Dutzend losgelassen werden und mehrere hundert Meter in die Höhe steigen können, erwecken am Nachthimmel den Eindruck lautlos in Formation fliegender Ufos.<

 

Das kam mir wegen der sehr langen Beobachtungszeit recht ´spanisch´ vor, vor allen Dingen auch weil das verwendete Foto aus dem Video doch eine recht fette Lichterscheinung zeigt, die mich eher an eine recht intensive Strassenlampe etc erinnerte als ein Flugzeugscheinwerfer in der Ferne. Da bestand einfach Untersuchungsbedarf, also rief ich um 11 h in Sachen weiterer Ermittlungen die Zeitungsredaktion an und sprach mit Herrn Bomm, der den Artikel schrieb. Kurzum, Leser hatten ihn inzwischen darüber informiert, was da wirklich los gewesen war. Es war tatsächlich das Scheinwerferlicht am Ende eines Lichtmastes, der vom THW unweit zwecks einer THW-Übung aufgefahren war und etwas über die Bäume hinausragte und dann zudem aus der Perspektive heraus ungewohnt war und so komisch ausschaute. Ungewöhnliches IFO, aber nicht wirklich gänzlich unbekannt als UFO-Eindrucks-Erzeuger, wenn auch in der Gesamtmenge der Sichtungsdarstellungen schier vernachlässigbar. In dem Artikel wurde zudem indirekt etwas auf uns hingewiesen - und auf die herumfliegenden MHBs! Gut. Jetzt gilt es nur zu hoffen, dass wenigstens diese Zeitung die Sache auch mit dem richtigen IFO-Stand aufklären wird.

Quelle: CENAP-Archiv

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