Blogarchiv

UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-64

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26.05.2006

Lichtschau-Test am Lehrer Bahnhof rief "UFO-Spekulationen" rund um Berlin hervor

Mannheim. Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) in Mannheim erlebte am "UFO-Phone" in der Nacht vom ´Vatertag´ auf Freitag unerwartet einen "UFO-Alarm", als bis 3 h morgens sich mehr als ein Dutzend irritierte und aufgeregte Menschen bei ihm meldeten und über "dahinwischende" UFO-Lichter am Himmel der Hauptstadt spekulierten. Walter gegenüber unserer Agentur: "Ab kurz vor Mitternacht läutete das Telefon Sturm. Zunächst erreichte mich ein Herr aus Falkensee, der gerade vom Balkon aus für ihn seltsame und schräg über den Himmel verlaufende Lichtbahnen in den Farben Blau, Gelb und Weiß ausmachte." Ein Ehepaar aus Rüdersdorf berichtete von "tanzenden Lichter" unter den Wolken. Weitere derartige Berichte unabhängiger Zeugen liefen so aus Nauen, Basdorf, Mittenwalde oder Groß Glienicke auf.

Zunächst war der Mannheimer Amateurastronom bei der deutschen UFO-Meldestelle selbst erstaunt und glaubte schier an alkoholbedingte "Fehlwahrnehmungen als Folge des ´Vatertags´", auch weil ein paar Anrufer "mit leicht schwerer Stimme und unkonzentriert" ihm Meldung machten. "Man muss ja in Sachen UFOs mit allerlei Verrücktheiten grundsätzlich rechnen", so Walter der seit 33 Jahren selbst UFOs erkundet und längst nicht mehr an >Fliegende Untertassen< aus dem All oder an "Spinnereien wie Hitler´s Reichsflugscheiben" glaubt. Nachdem immer mehr Anzeigen bei ihm betreffs diesem scheinbar sonderbaren Himmelsgeschehen aufliefen, holte er eine Landkarte hervor und legte alle Berichte nebst Beobachtungsrichtungen übereinander. Schnittpunkt der "Phänomene" war dabei eindeutig Berlin-Mitte. Seine Nachfrage bei der Polizeidirektion ergab dann, das zur für Freitagabend angesetzten Einweihung des Lehrer Bahnhofs mit großem Lichtschau-Spektakel bereits vorab schon mal die Technik mit mächtigen farbigen Scheinwerfern geprüft worden war. Ganz irdische Lichterscheinungen waren einmal mehr für die Freisetzung von "UFO-Spekulationen" bei verblüfften Menschen verantwortlich...

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31.05.2006

Alien-Mystery-Serien im TV sind "verbrannt"

Ufo-Serie "4400": Angst vor den Aliens ist vorbei und Nachfolgeserien interessieren auch kaum jemanden

Ufo-Serie "4400": Angst vor den Aliens

 

Am späten Nachmittag des 8.Mai 06 setzte Spiegel-Online den gleichnamigen Artikel von Christian Buß auf ( http://www.spiegel.de/kultur/gesell... ), der eine bemerkenswerte sozio-kulturelle Analyse enthielt:

>Heimatschutz gegen Ufos: Schon in den fünfziger Jahren projizierte man das Schreckgespenst des Kommunismus bevorzugt in den Kino-Weltraum. Heute sind es TV-Serien wie "4400", die Amerikas Terrorangst an außerirdischen Bedrohungen widerspiegeln.

Terroristen, Meteoriten, Außerirdische: Die Homeland Security ist für alles zuständig, was sich unerlaubterweise über die Landesgrenzen bewegt und Schaden anrichten könnte. Und das, was in der Serie "4400" aus dem Weltall mit rasanter Geschwindigkeit Kurs aufs US-Territorium nimmt, fällt definitiv in den Zuständigkeitsbereich jener Behörde, die nach den Anschlägen des 11.Septembers ins Leben gerufen wurde. Auch wenn niemand weiß, was da eigentlich genau auf die Erde zurast. Zuerst hält man das Ding aus dem All für einen Meteoriten, dann für ein obskures Fluggerät. Aber als es aufgeschlagen ist, stehen da plötzlich ganz normale Menschen vor den Heimatschutzbeauftragten. 4400 an der Zahl. Kinder und Greise, Schwarze und Weiße - Terroristen oder Außerirdische sehen wohl anders aus. Jede der obskuren Figuren hat die Gestalt einer Person, die im Lauf der letzten 60 Jahren auf ungeklärte Weise verschwunden ist. Aber keine dieser Figuren kann erklären, was in der Zwischenzeit mit ihr passiert ist. Dafür verfügen sie über übernatürliche Fähigkeiten. Besser man steckt sie erstmal in Quarantäne; wer weiß schon, wie sie ihre Kräfte einsetzen werden. Und so untersuchen und interviewen die Beamten der Homeland Security die "Rückkehrer" erst hinter hermetisch abgesichertem Schutzglas, später geht man auch ein bisschen näher heran. Schließlich entlässt man sie in eine Welt, die ihnen fremd geworden ist und in der ihnen nichts als Misstrauen entgegenschlägt.

Das ist das Besondere an der Ufo-Thriller-Variante "4400 - Die Rückkehrer": Das Fremde ist hier lediglich eine Variation des Eigenen. Die Bedrohung kommt nur vermeintlich von Außen, sie entwickelt sich vielmehr aus dem Inneren. Wenn aber die (echte oder eingebildete) Gefahr aus der Heimat selbst erwächst, wie soll sie dann vom Heimatschutzministerium abgewendet werden? Von all den Science-Fiction-Krimis, die in der letzten Zeit vom US-Fernsehen produziert worden sind, stellt die von Francis Ford Coppolas überwachte Serie "4400" (sprich: Fortyfour hundred) die ästhetisch subversivste, politisch komplexeste und menschlich anrührendste dar. Was keineswegs heißt, dass die Konkurrenz nichts zu bieten hat: Kaum ein US-Sender, der in den letzten drei Jahren kein Alien-Drama an den Start gebracht hat; zum Teil wird auf technisch und ästhetisch höchstem Niveau gearbeitet.

Spielberg machte den Anfang: Den Anfang machte Steven Spielberg, der für den Kabelkanal Sci-Fi Channel für 40 Millionen Dollar die Ufo-Saga "Taken" (lief letztes Jahr bei ProSieben) produzierte und darin die Verschwörungstheorien, die in den letzten 60 Jahren zum Thema "unbekannte Flugobjekte" kursierten, zu einer Kulturgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verdichtete. Vollkommen ironiefrei, aber nicht ohne militärkritischen Elan, lief bei Spielberg alles auf die Erkenntnis hinaus: Was die grünen Männchen auch im Schilde führen - die Bösartigkeit, mit denen man in den Laboren der menschlichen Spezies zu Werke geht, werden sie kaum übertrumpfen können.

Inspiriert durch den Erfolg von den "Taken" (die erste Folge hatte 23 Millionen Zuschauer) ist das amerikanische Fernsehen zu einem Tummelplatz für extraterrestrische Lebensformen und obskure Flugobjekte geworden: In "Treshold", der utopischen Krimiserie der CBS, muss ein Wissenschaftlerteam ein mysteriöses Transportsystem untersuchen, das im Atlantik gelandet ist. Beim maritimen NBC-Spektakel "Surface" erfreuen bunte neue Lebensformen in den Ozeanen Taucher-, Fischer- und Kinderherzen - bis sich die Wasserkreaturen als Vorboten der Apokalypse entpuppen. Und im ABC-Schocker "Invasion" (ab 22. Mai bei Premiere) werden die Bewohner eines Kaffs in Florida von Außerirdischen heimgesucht. Der Boom an Ufo-Fiktionen lässt sich mit Blick auf die Filmgeschichte leicht erklären: So wie ab Ende der Vierziger die Kommunistenparanoia und Infiltrationsängste des Kalten Krieges von Hollywood in Marsmännchen-Invasionen und außerirdischen Körperfressern gespiegelt wurden, reagieren die aktuellen TV-Serien auf die Angst und Verunsicherung, die sich nach dem 11. September breit gemacht haben. Die Schreckgespenster islamistischer Schläfer und heimtückischer Terrorattacken finden im klassischen Science-Fiction-Themenpark ihre griffigsten Analogien.

Aufarbeitung nach fünf Jahren. Hinzu kommt, dass man sich in Hollywood bislang scheute, die Ereignisse vom 11. September 2001 aufzuarbeiten. Erst jetzt, fünf Jahre später, werden die Attentate langsam im großen Stil für die Leinwand rekonstruiert. Vor zwei Wochen ist in den USA "United 93" angelaufen, der minutiös das Drama in jener Maschine nachstellt, die als einzige nicht von den Terroristen ins Ziel gelenkt werden konnte. Oliver Stone ("JFK - Tatort Dallas") arbeitet zurzeit an einer Produktion, die den Überlebenskampf im World Trade Center nachstellt. Es könnte sein, dass solche konkreten Aufbereitungen des 9/11-Traumas den Sci-Fi-Parabeln im TV bald den Nährboden entziehen, da die schlummernden Kollektivängste nun nicht mehr in Alien-Invasionen übersetzt werden müssen. Dass die Referenzen auf die realen Terrorattacken im phantastischen Erzählrahmen auch erstaunlich konkret sein können, beweist nun "4400": Als die Heimatschutzbehörde am Anfang der Serie davon ausgehen muss, dass ein Meteorit auf die Erde zugeschossen kommt, der sämtliches menschliches Leben auslöschen wird, greifen viele zu den Telefonen, um sich von ihren Angehörigen zu verabschieden. Ein Verweis eben auf den "Flug 93", wo erstmalig in der Telekommunikationsgeschichte eine größere Gruppe von Menschen in Anbetracht der unausweichlichen Katastrophe via Handys letzte Grüße übermittelte.

Auch wird in "4400" sehr anschaulich erzählt, wie sich eine Gesellschaft unter Druck spaltet - ähnlich, wie es im Zuge der Antiterrorgesetze in den USA passierte. Eine der Rückkehrerinnen etwa muss herausfinden, dass ihr Mann samt Tochter jetzt mit einer anderen Frau zusammenlebt. Als sich die Rückkehrerin nicht abwimmeln lässt, droht der Mann mit rechtlichen Konsequenzen: "Ich muss meine Familie schützen." Die Abgewiesene kann nur verzweifelt insistieren: "Aber ich bin deine Familie." Die von "Star Trek"-Autor René Echevarria mitverfasste Serie tendiert auch mal zum Pädagogenkitsch - in einer schwächeren Folge räumt einer der supernatürlich aufgerüsteten Heimkehrer in einem heruntergekommenen Park auf und zieht Graffiti-Sprayern die Ohren lang. Dennoch zeichnet sie hochkomplexe gesellschaftliche Prozesse nach, ohne sie fahrlässig zu vereinfachen.

Integretation und Desintegration: Diese beiden gegenläufigen sozialen Dynamiken, die seit 2001 in den USA verschärft walten, finden in "4400" in ein und derselben Figur Darstellung. Ein farbiger GI, der Anfang der fünfziger Jahre entführt worden ist und sich nun unter den Rückkehrern befindet, lernt mit großer Freude, dass während seiner Abwesenheit die Rassentrennung überwunden wurde - um erkennen zu müssen, das Rassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung sich lediglich verschoben haben. Wer oder was genau hinter der mysteriösen Rückkehr der 4400 steckt, erfährt der Zuschauer ("Lost" lässt grüßen) erst im Verlauf der Serie. Man verrät aber nicht zu viel, wenn man sagt, dass die Initiatoren der Massenentführung so was wie eine humanistische Botschaft in angespannten Zeiten verbreiten wollen. Blöde nur, wenn beste Absichten als feindliche Aktivitäten gedeutet werden. Da nützt dann auch keine Heimatschutzbehörde.<

 

Nachsatz WW: Es gab zwar mit dem Pilotfilm einen furiosen Start der Serie, aber danach brachen die Quoten kontinuierlich einfach weg. Und das Ende der 1.Staffel war überhaupt das schlechteste Ergebnis zwecks Zuschauer. Nur noch 2,11 Millionen schauten dabei in der Primetime zu (Marktanteil 6,9 %). Ende Mai schaute ich mich mal um, ob es da eine Fan-Community zu ´4400 gab´ - und tatsächlich unter http://the-4400.de/ gibt es ein solches mit gerade einmal 100 Teilnehmern. (1) Genauso war es mit ´Taken´ gewesen. Bemerkenswert, genau wie bei ´Taken´, verursachte die Serie auch in der ganzen Medienwelt keinerlei ´Hype´, noch nicht einmal ein ´Hyp´chen´. Das war Anfang der 90er Jahre bei ´Akte X´ völlig anders gewesen und diese Serie - auch weil das Thema ´Mystery´ damals so frisch war - schlug sofort ein, was aber in Anbetracht von ´Taken´ und ´4400´ nicht die wirkliche Erklärung sei kann, da die SF- und Fantasy-Welle als solche ja keinerlei Rückschläge erfährt und ´Lost´ als Mischung zwischen ´Flug des Phoenix´ und ´Robinson Cruso´ ein gutes Beispiel hierfür in der Serien-Fasson ist! Wie ich es sehe, zieht einfach der ´Aliens-sind-hier´-Stoff nicht mehr. Man muss es sehen wie es ist - die Nummer ist durch und erledigt. Bereits in Amerika hatte die CBS-Serie ´Threshold´ im Oktober 2005 schon bald nach Ausstrahlung der ersten Folgen vier Millionen Zuschauer verloren, und die weitere Produktion gestrichen. Auf der anderen Seite war die ABC-Serie "Invasion" da schon etwas erfolgreicher und setzte sich fast durch. Doch: Obwohl auf mehrere Staffeln angesetzt, wurde die Reihe mit dem Auslaufen der ersten Saison eingestellt. Grund: Mangels Zuschauer-Quoten - und dies obwohl ´Invasion´ von all diesen Mystery-Serien noch die größte Spannung (zunächst zumindest) aufgrund guter Ideen mit sich brachte. Schließlich aber verlor sich das Ganze wie bei allen anderen Reihen auch in das Pop-Phänomen der "Mystery-Soap", was offenkundig die Leute abspringen lässt und für dieses Thema nicht funktioniert. ´Akte X´ war wegen dem nie Dagewesenen und seiner abgeschlossenen Einzelfolgen da die große Ausnahme - und wird wohl nie überrundet werden können. Die FBI-Agenten Mulder und Scully sind eine TV-Singularität. Pro7 führt aber seinen neubelebten Mystery-Montag im Juni mit ´Surface´ von NBC fort. Dem großen amerikanischen Verlierer in diesem Genre! Die Serie wurde nach bereits 15 Folgen und noch vor Ende der ersten Staffel eingestellt. Gleiche Krankheit - die Zuschauer liefen weg bzw wurden erst gar nicht richtig erreicht. Und dies ist wirklich mysteriös in Anbetracht von dem Erfolg von "The Davinci Code" bzw "Sakrileg", was ja eindeutig rückwärts auf der Zeitlinie angesetzt ist. Also ´Geschichts-Mystery´ wie von Däniken bietet, der gleichsam aber mit seinen ´Mystery-Park´ nicht landen konnte und schon nach drei Jahren um die Pleite kämpfen muss.

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31.05.2006

Deutsches Fernsehen - mit UFO-Beiträgen!

SWR3-TV: "Sag die Wahrheit" Dennis Kirstein in Raterunde & ARD-Samstagabend-Show "Verstehen Sie Spaß?" und ein UFO-Beitrag

SWR3-TV: "Sag die Wahrheit" Dennis Kirstein in Raterunde

 

Am späteren Montagabend des 22.Mai 2006 gab es eine neue Folge der beliebten familiären ´Berufe´-Rateschau "Sag die Wahrheit" beim SWR3-Fernsehen, "Unser Drittes". Im Vorfeld hatte man mich dazu Ende 2005 angesprochen im Versuch mich zur Aufzeichnung der Sendung in Baden-Baden einzuladen, wo ich schon einmal mit Kollegen für die Reihe "Montagsmaler" vor einigen Jahren war. Thema war hier "Leiter der UFO-Meldestelle". Da aber 2 Tage hier für die Produktion angesetzt wurden war mir dies einfach zu viel Aufwand. Und schlug Dennis Kirstein aus Stuttgart für den ´Job´ vor. Die Sendung lief unter der Moderation von Michael Antwerpes und das Rateteam bestand aus Kim Fisher, Wolfgang Völz, Ursula Cantieni und Smudo und wurde Anfang des Jahres aufgezeichnet. Es gab drei Spielrunden und am Ende dann die "UFO-Nummer". Vier Personen stellten dem Rateteam ihre Erfahrungen in Sachen "Hier wiehert der Amtsschimmel" vor, aber nur eine Geschichte war echt - eben die von Kirstein als Leiter der "offiziellen" Stuttgarter Meldestelle. Das Rateteam raunte gleich "Oh Gott!" als er dies ausführte und Wolfgang Völz war völlig ungläubig: "Als altes Mitglied der Orion-Crew verscheißern Sie mich nicht." Ein anderes Rateteammitglied: Das gibt´s doch net." Kurzum, auch interessant: das prominente Rateteam hatte von einer UFO-Meldestelle scheinbar noch nie was gehört! Die Verblüffung war groß als sich dann Kirstein outet und vom Moderator noch unterstützt wurde und Smudo überrascht äußerte "...den Dicken mit der UFO-Stelle machen..." {sic!}. Völz: "Wer hätte das gedacht..." Und dann wurde auch noch CENAP in Spiel gebracht, weil Kirstein sich hier als Regionalvertretung "des UFO-Forschungsdachverbandes CENAP, das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene in Mannheim" vorstellig machte nachdem Antwerpes den entsprechenden Ansatz schon machte. Nach GfK-Quotenangabe sahen immerhin 480.000 Zuschauer bei einem Marktanteil von 10,4 % diese Sendung zwischen 22 und 22:30 h.

 

ARD-Samstagabend-Show "Verstehen Sie Spaß?" und ein UFO-Beitrag

 

Frank Elstner und die ´Versteckte Kamera´ schlugen wieder in einer Liveübertragung aus der Porsche Arena Stuttgart zu, es war zur besten Sendezeit (also gleich nach der ´Tagesschau´ ab 20:15 h) am 27.Mai 2006. Völlig unerwartet gab es dabei eine Filmeinspielung um einen UFO-Spaß um zu zeigen wie die Menschen daran glauben, ob es UFOs gibt oder nicht. Die SWR-Spaßvögel hatten sich folgenden Gag erdacht: Sie wollten Kunden des Geschäfts Photo Planck in Stuttgart damit irritieren, indem sie unter deren im Laden zur Abholung bereitliegende Fotoabzüge Bilder von Trick-UFOs (exakter ´Fliegende Untertassen´!) mischten, die Studenten der Ludwigsburger Filmakademie via Computereinsatz darauf einbrachten. Dazu verwendeten sie originale Landschaftsfotos der jeweiligen Fotokunden und verfremdeten diese mit diversen UFO-Gestalten. Danach wartete man auf das Erscheinen der einzelnen Kunden und sobald dann einer kam, dessen Bilder man mit den nachträglich einmontierten Untertassen ´veredelt´ hatte, bat der Verkäufer an der Theke diesen eine Treppe hoch ins Büro zu einem vertraulichen Gespräch. Und dieses wurde von zwei "Beamten" (Schauspieler) angeblich vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum mit vorgezeigten ´amtlichen´ DLR-Ausweisen gestellt. Jene baten die Kunden ihre Umschläge mit den entwickelten und abgezogenen Bilder zu öffenen und sie sich anzuschauen, wobei auf jeweils einem der Bilder aus dem Set dann ein UFO der zuvor nicht gesehenen Art auftauchte, was alle Fotografen total verblüffte und ins Staunen bringen ließ. Die erstaunten und ungläubigen Reaktionen darauf selbst waren schon lustig, auch die Verhör-Ansätzte durch die ´DLR-Agenten´ dazu.

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31.05.2006

Vor 30 Jahren in England kam eine wilde Geschichte auf

Durch den Nebel der Zeit kam nun eine UFO-Erklärung auf...

Durch den Nebel der Zeit kam nun eine UFO-Erklärung auf...

 

so jedenfalls war die ins Deutsche übersetzte Headline einer Meldung von icWales.co.uk am 27.Mai 2006 durch Sam Burson für die ´Western Mail´. Manche der Leser hier werden sich daran erinnern, wie man vor knapp 30 Jahren über Ereignisse rund um eine Gruppe von 14 Schulkindern an der Broad Haven Primary School in Broad Haven/Pembrokeshire, im britischen Wales, in der UFOlogie heftig diskutierte, nachdem die entsprechende Meldung durch die englische Klatschpresse ging - und auch das europäische Festland sowie Deutschland in einer dpa-Meldung (1) erreichte. Eine Fliegende Untertasse (die jedes Kind anders beschrieb sowie anders aufzeichnete, eben quasi ´frei Schnauze´ und nach eigener Fantasie) von etwa 10 Metern Durchmesser (ohne Spuren im vom Regen aufgeweichten Boden zu hinterlassen und von keinem Erwachsenen oder Lehrer gesehen zu werden!) sei auf einem Acker unweit der Schule am rauhen Küstenufer nahe des Pembroke National Park am 4.Februar 1977 gelandet und daraus hervorkommente Aliens seinen in der Gegend umherspaziert. Presse, Radio und Fernsehen machten daraus eine nationale Sensation und bald brach alles was in Sachen UFOs denkbar war über die Gegend herein. Andere Zeugen hätten später im Jahr dann auch einen Außerirdischen in silberner Uniform gesehen (mehr dazu und illustriert finden Sie unter http://www.geocities.com/visitorsfr... ).

 

Meines Erachtens nach der phänomenologische Vorläufer der 1994 gelaufenen afrikanischen Ruwa-Geschichte, fast 1:1. Das ganze Geschehen fand im daraufhin sogenannten "Broad Haven-Dreieck" in Anlehnung an das ´Bermuda-Dreieck´ statt, was auch hierzulande in der ufologischen Esoterikpresse wie ´Das Neue Zeitalter´ verbreitet wurde. In England selbst kam der erste Bericht hierzu in der ´Flying Saucer Review´ Nr.1/1977 in einer Titelstory zustande. Auch für den CENAP REPORT beobachtete ich damals die Entwicklung der Geschichte intensiv, natürlich. Sie wissen ja um unseren alten Slogan: CR gelesen - dabei gewesen.

 

Da gab es ehemals einige Aufregung und sogar einige Regierungs-Vertreter nahmen scheinbar einige der Geschichten von damals ernst (weil die Hotelbesitzerin Rosa Granville {in deren Hotel übrigens der Legende nach der Geist der ´White Lady´ umgeht} einen entsprechenden Brief an ihren Abgeordneten Nicholas Edwards schrieb und jenen darum bat beim MoD nachzufragen, was da in Wales los sei) und betrieben eine diskrete Nachforschung über die RAF-Militärpolizei und deren Provost & Security Service (P&SS) in West Wales mit Stützpunkt an der RAF Rudloe Manor (von der Tim Good und Nick Redfern zig Jahre später behaupten würden, hier sei das geheime UFO-Nachforschungszentrum der britischen Regierung beheimatet), die sich aber zunächst in Anbetracht der Zeitungsartikel überhaupt fragte, ob die Sache dies überhaupt Wert sei und man dort nur "a practical joker " im Einsatz sah. 2005 fand David Clark tatsächlich den entsprechenden Bericht in den UFO-Akten des MoD und war enttäuscht weil er hier keine spannende "X-Akte" auffand: "Generally the MoD dismisses these things and doesn´t take them too seriously." Kurz: Man nahm in London die Geschichte als jene von diversen Geschichtenerzählern hin. Und es zeigte sich, dass der P&SS und Rudloe Manor erstmals überhaupt mit einer UFO-Angelegenheit damals 1977 betraut wurde. Der Direktor der Grundschule, Ralph Llewellyn, wird zitiert dem Untersucher von der P&SS dies gesagt zu haben: "As far as I´ve been able to work out it was someone living locally, who´d got hold of a chemical suit, having a great time terrifying people." Die Geschichte war die zweite große Nummer für die britische UFOlogie nach dem Warminster "Thing".

 

Nun ließ Ex-Seemann James Carlson aus Albuquerque (Neu Mexiko/USA) in einem Brief an die ´Fortean Times´ (FT) das Geheimnis in West-Wales von damals platzen. Der Mann las den Artikel "The Secret Files: The Welsh Triangle" in der FT 200. Carlson war in den 80er Jahren in der US Naval Facility von Brawdy stationiert. Als er eines Tages mal ein Buch zu den kurz zuvor gelaufenen Vorfällen las, kam einer seiner Vorgesetzten (´Steve´) zu ihm und erklärte ihm einiges dazu. Die gesehenen "Aliens" in silbernen Anzügen waren nichts weiter als Militärs in den damals gängigen amerikanischen Feuerwehrschutzanzügen auf der Marinebasis, die auf Übungen rund um die Basis im Gelände unterwegs waren und dabei unbeabsichtigt die Leute verschreckten. ´Steve´ selbst war zwei Mal für Alien-Sichtungen verantwortlich. Nachdem dann einer dieser Feuerwehrleute schließlich sogar von eine Dame mit einem Gewehr bedroht worden war, machten sich die Soldaten einen Spass mit der Bevölkerung und veräppelten sie. Die Pembrokeshire-UFO-Landung ging hingegen auf die echte Landung eines RAF-Harrier-Senkrechtstarters zurück - jene Maschinen sind in England seit 1969 im Einsatz und waren damals relativ selten zu sehen und überall eine Sensation.

 

Soweit also diese Enthüllungen, wobei mir die Geschichte mit dem Düsenjäger Harrier so direkt nicht eingehen will - einfach weil dessen Senkrechtstart und -Landung extrem lautstark vor sich geht und zumindest nicht zu überhören ist. Auf einem Mannheimer Luftfahrttag (vor dem tragischen Absturz eines vollbesetzten CH-47-Hubschraubers mitten auf der Autobahn unmittelbar vor dem Flugplatz - eine der schlimmsten Airshow-Katastrophen Deutschlands!) beobachtete ich selbst die Landung einer RAF-Harrier die als ´Gast´ der Show vorbeigekommen war. Das Flugzeug landete vielleicht 500-600 Meter von mir entfernt und noch da musste ich die Finger wegen dem Lärm in die Ohren stecken! Die Landung selbst war auf dem freien Flugfeld mitten im Sommer eine mehr als "staubige Angelegenheit" und allerlei am Boden liegendes Grünzeugs etc wurde dabei hoch aufgewirbel und weit weggetragen aufgrund der ´Landestrahldüsen-Auswirkungen´. Da bläst ganz schön was weg.

 

Jenseits dessen - In 1977 the talk of Pembrokeshire was all about UFOs. Die Ereignisse, ja die UFO-Hysterie, damals geschahen nicht aus dem ´Blauen´ (und waren weitaus ´wilder´ durch die Jungs von der Schule als Sie sich denken mögen - bis hin zu Unterwasser-UFO-Sützpunkten sowie geheimen unterseeischen Landverbindungen an den Stack Rocks in St Bride’s Bay etc - eine richtige Revolvergeschichte also) heraus, sondern eskalierten im Zuge der öffentlichen Begeisterung der englischen TV-SF-Serie "U.F.O." (S.H.A.D.O.) und Berlitz´ Bermuda-Dreieck-Buch. Sie entsinnen sich? Berlitz spekulierte um eine ´Energie-Pyramide´ und unterseeischen UFO-Stützpunkten im Atlantik, die die Schiffe und Flugzeuge in andere Dimensionen katapultierten. Und in "U.F.O." waren die mobilen beweglichen Einsatzkräfte des SHADO-Kommandos auf einem ultraschicken U-Boot stationiert, von dessen Spitze aus und unter dem Wasser ein UFO-Abwehrflugzeug starten konnte. In der Schulbuben-Geschichte war dies eben alles eingedickt auf das ländliche und unattraktive Wales reduziert worden. Die BUFORA-Untersuchungen u.a. durch den lokalen BUFORA-Vertreter Randall Jones Pugh (vergessen verstorben 2003) der damals direkt als UFOloge vor Ort von einem der Schulkinder ein paar Stunden nach dem vermeintlichen UFO-Landegeschehen angerufen wurde und noch am späten Nachmittag die Landestelle von ein paar Schulbuben begleitet besuchte (sowie verwundert war, dort keinerlei Spuren zu finden) Geschehen nannten die Geschichte schlußendlich auch nur Kinderfantasien, die einen ganzen Landstrich verrückt machten und neue verrückte Geschichten mit realen Anlässen der aber harmlosen Art hervorbrachten. Zudem gestand damals schon der Geschäftsmann Glyn Edwards aus Milford Haven ein, sich selbst eine silberne uniformartige Verkleidung gebastelt zu haben und mit dieser durch die Gegend gestrolcht zu sein. 1982 bereits hatte auch Hilary Evans als ´Oldtimer´ der UFO-Forschung einen Untersuchungsbericht veröffentlich, der die verrücktesten Geschichten auf den Boden zurückbrachte. Zudem hatte Evans auch zwei Soldaten kennengelernt, die er in einem Pub traf und launig erklärten für einige der "Spaceman" verantwortlich zu sein, die die Leute narrisch gemacht hatten. Sie waren einfach mit Feuerwehr-Schutzkleidung durch die Gegend gestapft. Einer davon, Glyn Edwards, bezeugte dies auch 1996 in einer BBC-Dokumentation von Ray Gosling über den "West Wales UFO-Flap". Leider wollte keiner der Schulbuben von damals sich in dieser Sendung äußern... Es war damals richtiggehend eine UFO-Folklore ausgebrochen. Genährt wurde diese auch durch eine Aussage von RAF-Schwadronführer Tim Webb an Ort, der im ´The Observer´ erklärte an die UFO-Landung zu glauben, weil sein Sohn einer der Buben von der Schule war diese Landung beobachtet haben will: “I believe him implicitly but I think there has to be something supernatural or paranormal.” Und damit war auch die PSI-Idee wieder auf den Tisch gekommen, ab sofort gab es somit auch intensive paranormale Aktivitätsmeldungen aus dem Gebiet! Kaum zu glauben was die Worte eines Sprechers für die RAF auslösten, wobei man doch als strammer UFOloge denkt, dass diese Leute nur dazu da sind UFOs herunterzuputzen und "debunking" zu betreiben. Da fällt einem nichts mehr dazu ein.

 

Die "Aliens" in der Feuerwehrschutzkleidung können m.E. nach gut gelangweilte Soldaten gewesen sein, schließlich war 1977 gerade ein paar Jahre nachdem im Herbst 1973 der Polizist Greenhaw aus dem amerikanischen Falkville die ganze Erde damit verulkt hatte, angeblich einen Alien auf der nächtlichen Flucht mit der Polaroidkamera fotografiert zu haben und das Bild in fast allen Zeitungen damals zur letzten amerikanischen UFO-Welle 1973 war (in Deutschland sogar im ´Spiegel´!). Nichts weiter als ein Kumpel von Greenhaw der als echter Feuerwehrmann sich zusammen mit dem Polizisten einen großen Ulk leistete. Und 1977 selbst brachte die Blockbuster-Filme ´Unheimliche Begegnung...´ sowie den ersten ´Star Wars´ mit sich. Dies sind alles Elemente, die das berühmte Öl ins Feuer gossen. Zudem, und jetzt wird es nochmals spannend: Der berühmte ´Star Wars´-Jagdraumer "Millennium Falcon" wurde in einem Lagerhaus am Pembroke Dock damals als 1:1-Modell für die Star Wars-Filme von George Lucas aufbewahrt. Niemand anderes als die Firma ´Marcon Fabrications´, die normaler Weise für die Petrochemie-Industrie in der Gegend tätig ist, bekam den Auftrag Han Solo`s berühmtes Starship zu entwickeln und zu bauen. Dies lief unter dem Geheimkodenamen "Magic Roundabout". Marcon stellte hierfür 30 Mitarbeiter ab. Im Winter 1979 lief die UFO-Hysterie in der Gegend aus, genau zu dem Zeitpunkt als man Solo´s Raumschiff in aller Öffentlichkeit zu den Elstree Studios in London verfrachtete... Bizarr, nicht wahr? Vor allem wenn man sieht, dass diese Geschichte vom "Wales-Dreieck" wieder der direkte Vorläufer des 1980er Randlesham Forrest-Zwischenfalls war, wo es wiederum eine Menge SF-Elemente gab.

 

(1) = "Farmersfrau bekam Besuch aus dem Weltall" hieß es am 27.April 1977 nach einer dpa-Meldung aus London und in den ´Düsseldorfer Nachrichten´ wurde sie ebenso verwendet: >Pauline Coombs aus Dale in Wales mag nachts nicht mehr ihr Haus verlassen, denn sie wird von UFOs belästigt, ganz zu schweigen von einem Erlebnis mit einem Monstrum aus dem Weltall. Die 31-jährige Farmersfrau, Mutter von 5 Kindern, hat bisher einen orangefarbenen Feuerball am Himmel gesichtet, wurde in ihrem Auto bei einer Geschwindigkeit bis zu 130 Stundenkilometern von einem fußballähnlichen Feuerball gejagt und schließlich von einem Ungeheuer durch das Wohnzimmerfenster beobachtet. Frau Coombs und ihr Mann Billy sahen gerade fern, als da außerirdische Wesen auftauchte. "Es war silbern und glühte. Ich sagte nichts zu Billy, damit er mich nicht auslachte", berichtete Pauline Coombs. Mehr als eine Stunde habe das Ungeheuer -2,40 Meter groß und 90 cm breit- dort gestanden, bis es auch von ihrem Mann bemerkt worden sei. Das Paar rief die Polizei an, aber als zwei Beamte erschienen, war der Besuch verschwunden. Nun warten die Eheleute auf die Rückkehr des unheimlichen Gastes, um ihn zu fotografieren. Frau Coombs meint, es wäre besser gewesen, er hätte gesagt, "er sei vom Mars oder Pluto und hätte mit uns gesprochen, als nur dazustehen und zu starren. Das war das eigentlich Erschreckende."< Aber auch nachfolgende Geschichte wurde bekannt:

 

"UFOs als neue Attraktion für die Touristen" hieß es am 9.Oktober 1977 in verschiedenen Zeitungen, so auch in der ´Sonntagspost´. Aus London wurde so gemeldet: >Touristen, die etwas Außergewöhnliches erleben wollen, können in der walisischen Grafschaft Pembrokeshire jetzt einen UFO-Führer engagieren, der sie sachkundig durch das von unbekannten Flugobjekten angeblich bevorzugte Küstengebiet begleitet. Ein Hotel in der Nähe von Milford Haven bietet für passionierte "Skywatchers" günstige Wochenendpauschalen an. Nach Berichten, die bei der britischen Gesellschaft für UFO-Forschung eingegangen sind, wurden an der Westküste von Wales mehrfach unbekannte "Raumschiffe" gesichtet, deren Insassen silberne Raumanzüge tragen. So sah eine vor Angst zitternde Bäuerin ein zwei Meter großes Wesen im Silberanzug, das minutenlang durch ihr Küchenfenster gestarrt haben soll. Ihren Hunden standen angeblich die Haare zu Berge. Der Fremdenverkehrsverband von Wales, der bisher mit britischen Spukschlößern und schottischen Ungeheuern nur schwer konkurrieren konnte, ist jedenfalls über die unbekannten Gäste, die Touristen anlocken sollen, hoch erfreut.< Doch damit nicht genug, die Story entwickelte sich weiter:

 

>UFOs im Wales-Dreieck: "Dach glatt abrasiert"/Zwei Direktoren fühlten sich "stark mitgenommen"< meldete die ´Rheinische Post´ vom 14.Februar 1978: Nach dem berühmt-berüchtigten Bermuda-Dreieck, in dem reihenweise Schiffe und Flugzeuge angeblich spurlos verschwinden und nie wieder auftauchen sollen, haben die Briten jetzt ihr eigenes mysteriöses Dreieck, das sogenannte "Welsh-Trangle" entdeckt, das ein besonderer Anziehungspunkt für "Fliegende Untertassen" sein soll. In diesem Gebiet, das sich von Mittel-Wales südwestlich der Küstenstadt Broad Haven und südöstlich bis nach Swansea erstreckt, seien bisher etwa 50 "positive Sichtungen" von UFOs registriert worden, so hieß es. In höchster Erregung hat jedoch die Untersuchungsgruppe der "British UFO Research Association" die Sichtung eines zigarrenförmigen Flugkörpers im Welsh Triangle versetzt. Das Objekt wurde von den beiden Firmendirektoren Peter Bevan und Elvet Dyer am hellichten Morgen zwischen den Orten Carmarthen und New Castle Emlyn entdeckt. Wie Mr. Dyer sagt, sei plötzlich eine riesige zigarrenförmige Maschine von mindestens 8 m Länge etwa 100 m vor ihnen aufgetaucht. "Es flog so tief, daß es das Dach eines Doppeldeckerbusses glatt abrasierte. Es gab keine Geräusche von sich, und wir dachten, es würde abstürzen. Wir bereiteten uns auf eine Explosion vor, als es in einem Feld aus unserem Gesichtskreis verschwand. Als wir nachschauten, konnten wir nichts mehr entdecken." Die beiden Männer, die nach eigenen Aussagen nicht an UFOs glaubten, waren von dem Ereignis stark mitgenommen. Wie Dyer betonte, habe er eine solche fliegende Maschine noch nie in seinem Leben gesehen. "Es hatte keine Flügel, kein leitwerk, keine Pilotenkanzel und überhaupt keine Erhebungen. Ich weiß nicht, wie es überhaupt fliegen konnte." Mr.Randall Pugh, der für die Untersuchung der UFO Association im Wales-Dreieck verantwortlich ist, nimmt die Beobachtung äußerst ernst: "Wir wissen, daß in diesem Gebiet etwas sehr Seltsames vor sich geht."> Und so siehe auch hier:

 

>Hausfrau behauptet: "Ich wurde von UFO entführt!"< hieß es in einer ganz fetten Schlagzeile am 15.Februar 1978 im BLICK: >Gerd Heining berichtete aus Plymouth (GB) - Erstmals Menschenraub einer UFO-Besatzung ("Fliegende Untertassen") auf der Erde! "Ich bin von außerirdischen Wesen entführt worden!" berichtete die vor Angst zitternde Hausfrau Mrs.G. am Montag in Ermington bei Plymouth einem Untersuchungsausschuß, der sich ausschließlich mit unbekannten Flugkörpern befaßt [der private UFO-Verein BUFORA]. "Ich war in meinem Garten beim Wäscheaufhängen", erzählte sie und gerät immer wieder ins Stocken, weil ihr der Schock noch in den Gliedern steckt! "Plötzlich sah ich ein blaues, blitzendes Licht, das aus dem Norden in wahnsinnigem Tempo näher kam und so grell wurde, daß ich nicht mehr hinschauen konnte." Wie gelähmt ließ sie den Wäschekorb fallen. "Dann war ich völlig von unbeschreiblichen Lichtblasen umhüllt. Drei Wesen, die wie Männer aussahen, packten mich an den Armen und hoben mich mit einer Art Lichtstrahl in einen Raum, wo sich noch mehr dieser Gestalten in den gleichen metallblauen Anzügen befanden." Der völlig geräuschlose Zwischenfall -es sprach keiner der "Männer" ein Wort- endete nach den Worten der Hausfrau damit, daß sie auf einmal wieder auf dem Rasen stand. Sie war wie betäubt und hatte das Gefühl, einen Schlag ins Genick erhalten zu haben. UFO-Experte Bernard Delair [BUFORA] zu BLICK: "Wir nehmen diesen Bericht ernst. Er deckt sich mit ähnlichen Beobachtungen!"<

Quelle: CENAP-Archiv

 

 

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