Blogarchiv

UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-34

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28.11.2004
    
Am frühen Donnerstagabend verglühte prächtiger Feuerball über Deutschland
Großer Feuerball am Donnerstagabend des 25.November 04
Wirklich wahr: Gegen 18 h verzog ich mich auf den Balkon und schmauchte gemütlich eine Zigarette. Beim romantischen Betrachten des für diese Jahreszeit ungewöhnlich klaren Abendhimmels kam ich irgendwie auf den Gedanken "Was soll dieses Jahr noch groß in Sachen UFOs passieren?" und dass es das wohl war was bisher gelaufen war gewesen sei. Geplant war für mich gewesen, geruhsam das Promi-Spezial von "Wer wird Millionär?" anzuschauen. Pustekuchen.
Ab etwa 20 h erreichten mich telefonisch zig Menschen zwischen Bremen und Eschwege in Hessen, die inzwischen versuchten die Erscheinung weiterzumelden und eine Erklärung hierfür zu erhalten. Zeugen z.B. aus Aachen, Bielefeld, Detmold oder Fuldatal meldeten sich. Alle Beobachter waren etwa zwischen 18:05 bis 18:20 h zufällig sowie tief-beeindruckte Zeugen bei Alltagsgeschäften geworden, wie eine "wahnsinnshelle, langgezogene, blaugrüne UFO-Feuerkugel mit rötlichem Hintern" von grob Norden nach Osten (oder Westen nach Südwesten) für 3-5 Sekunden quer über den kristallklaren Himmel geräuschlos schoß um in drei oder vier wegspritzende Einzelfragmente zu vergehen. Begleitet war die Erscheinung von einem großen hellen Lichtschweif. Ein Paar aus der Nähe von Bremen berichtete darin sogar ein "geiles Kugel-UFO", wenn auch eher scherzend. Die Falldaten waren klar - mal wieder war ein fetter Bolide aufgetreten. Überraschend und unerwartet für alle Beteiligten aus den Schwärzen des Kosmos gekommen. Dementsprechend gab ich um 21:30 h eine PM aus ("Gewaltiges ´Feuerkugel-UFO´ am frühen Donnerstagabend schreckt viel Menschen zwischen Bremen und Hessen auf"). Die Melde-Anrufe gingen inzwischen weiter. Der UFO-Begriff fiel auch hier eher selten. Allen Berichterstattern war gemein, dass sie ziemlich aufgeregt waren und es sprudelte aus ihnen geradezu heraus was sie gesehen hatten. Fragen musste ich meist gar nicht viele stellen. Die meisten hatten mal wieder eine kleine (oder auch größere) Telefon-Odyssee hinter sich bis sie mich erreichten und von dieser oder jener Stelle die sie bereits angerufen hatten schließlich an mich weiterverwiesen wurden.
Kurz vor 23 h ging ich dann in Netz um in Astro-Foren mal nachzuschauen, ob die Erscheinung durchgeschlagen hatte. War sie nicht. Deswegen startete ich entsprechende Aufrufe, weswegen nun tatsächlich im Zuge der Zeit die entsprechenden Beobachtungen aufliefen. Bei Astronomie.Info kam so z.B. dies rein: "Ja, ich habe das Prachtexemplar ebenfalls gesehen, und zwar in Bielefeld-Bethel, Flugrichtung SW - NE, ca. 45° über dem Horizont. Er schien wie eine Kugel aus der Flammen wie wehendes Haar schlugen. Er schien mehrfarbig. Ich sah ihn beim Radfahren; dieser Bolide ist ein weiteres Argument für das Liegerad, weil ich so entspannt zurückgelehnt den Himmel im Blickfeld hatte." Oder: "Habe ihn auch gesehen, von Duisburg aus, während Autofahrt Rtg. Norden auf der Autobahn. Plötzlich wurde es hell und einige kleine Teile sprühten seitlich weg, dann zog er sehr hell seine Bahn weiter aus WSW - ONO und verglühte nach ca. 3 Sek. Sehr beeindruckend!" Beim Astrotreff.De meldete sich ´Carlolin´: "Ich bin mir ziemlich sicher, denselben Boliden gesehen zu haben. Beobachtungsort Hamburg! Ich war gerade mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Hause, ca. 500 m von der Hamburger Sternwarte in Bergedorf entfernt, da sah ich es im Süden aufleuchten, wesentlich heller als jeder Iridium, den ich bisher gesehen hab. Der Meteor erschien mir etwa einen halben Vollmonddurchmesser lang, und das mit dem roten Leuchten hab ich auch gesehen, einen richtigen Schweif nicht, aber ich befand mich auch mehr oder weniger direkt in Hamburg. Der Bolide verschwand nach wenigen Sekunden hinter einem Hausdach. Ich hielt sofort an und warf einen Blick auf meine (nicht sekundengenau gehende) Uhr: 18:04 h."
Kurz nach 23 h fand ich zufällig bei N24 die Videotextmeldung auf S.115: "Meteorit verglüht überm Ruhrgebiet - Über dem Ruhrgebiet ist am Donnerstagabend ein großer Meteorit verglüht. Zahlreiche Anrufer, die einen Feuerball beobachtet hatten, meldeten sich bei der Bochumer Sternwarte. Die Kugel sei so groß wie ein ´Wasserball´ gewesen und habe in mehrere Farben geleuchtet, berichtete ein Beobachter aus Schwerte. Bei dem Schauspiel handelt es sich um so genannte Boliden. Das sind riesige Sternschnuppen, die beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen." Pro7 hatte kurz nach 24 h dann die Meldung "Meteorit verglüht über Bochum" mit dem selben Text drauf; Sat 1 ebenso mit "Meteorit verglüht überm Ruhrpott". Das ging außerordentlich fix und Bochum hatte die Nase vorn - ist ja auch okay, solange die wahre Erklärung des Geschehens in Umlauf kam.
Zurück gingen diese Meldungen auf ´Agenturen´ von AP und ddp. Was übrigens unter "zahlreiche Anrufer" in diesem Fall zu verstehen war kam in der ddp-Meldung genauer raus: "Innerhalb von 30 Minuten waren am Donnerstagabend bei der Sternwarte Bochum drei Anrufe eingegangen." ( http://de.news.yahoo.com/041126/336... )
Noch am darauffolgenden Freitag erreichten mich Zeugen der Erscheinung. Darunter auch ein Herr aus dem Schwarzwald, der am vorausgehenden Abend ob eines Geschäftstermins in NRW zurück nach Hause fuhr. Kurz nach 18 h machte er dabei auf einer Raststätte Pause und entledigte sich gerade seines angefallen Abfalls an einem Mülleimer. Als er seinen Restproviant und ein paar leere Einwegflaschen in einem Mülleimer entsorgte wurde für einen Moment alles taghell um ihn herum und er sah einen "bunten Feuerball" quer über den Himmel schießen. Zurück blieb ein heller "Kondensschweif" der sich dann langsam auflöste. Bei ausgestreckten Arm sei die Erscheinung von "Faustgröße" gewesen. Soetwas hatte der Mann noch nie in seinem Leben gesehen und er war scheinbar immer noch tief beeindruckt von der Sichtung. Deswegen hatte er an diesen Tag in den Zeitungen geschaut und im Radio die Nachrichten gehört - doch nichts von dem was er gesehen hatte war dort zu vernehmen. Deswegen hatte er den ganzen Tag über selbst versucht "mehr darüber herauszufinden" und hatte eigenen Angaben nach "etwa 20 Leute und Stellen wie Flugsicherung, Militärs, Polizei und Wetterwarten überallhin angerufen" und wurde wieder und wieder an irgendeinen anderen "Fachmann" verwiesen. Weil man von nichts wusste und mit der von ihm zu beschreibenden Wahrnehmung auch nichts anfangen konnte! Da und dort erklärte ihm sogar seine Erscheinung von einem Mann beim "Feuerkugel-Netzwerk" (!) als eine "Barium-Sodium-Wolke" (1)! Jemand anderes will ihm dies dann sogar als "Auswirkung des Erdbeben am Gardasee aufgrund tektonischer Entladungen" erzählt haben. Dies kam dem Mann alles sehr spanisch vor. Mir auch, weil dies sich sehr spezifisch anhört und nach halbpopuläre UFO-Pseudoerklärungen klang.
(1) = Die Bezeichnung "Sodium" gibt es im Deutschen nicht. Gemeint ist Natrium. Natrium färbt Flammen gelb (Natriumdampflampen!). Barium färbt die Flamme grün.
Schließlich erreichte er Herrn Keller vom Stuttgarter Planetarium, der ihm meine Rufnummer vermittelte - und so kam er schließlich nach unendlicher Irrfahrt bei mir an. Ich erklärte ihm seine Erscheinung - und er war sichtlich zufrieden, wenn auch verblüfft. Und dann: "Sie haben doch was mit UFOs zu tun, wie ich mitbekommen habe. Aber wie bekomme ich dann ausgerechnet die vernünftigste Erklärung von einem wie Sie...?" Tja, was soll man dazu sagen...?
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13.12.2004
    
UFO-Alarm in Mönchengladbach!
Anwohner sahen „fliegende Augen“. Was das mit Verbrecherjagd zu tun hat – hier!
Mönchengladbach – Hilfe, die Ufos kommen! Dachten zumindest viele Einwohner von Mönchengladbach am Sonntagabend. Bei der Polizei stand der Notruf nicht mehr still, die Anrufer berichteten laufend von "fliegenden Augen" und "Außerirdischen".
Immerhin konnten die Beamten die angebliche Alien-Invasion schnell aufklären – die Polizei selbst war´s, die die Leute verstörte. Denn bei einem nächtlichen Großeinsatz setzten die Beamten auch einen Hubschrauber mit Suchscheinwerfer ein, der gleich als UFO erkannt wurde.
Eigentlich ging es aber um eine große Verbrecherjagd. Gesucht wurde ein Einbrecher, der aus einer Spedition einen Tresor gestohlen hatte. Die Fahndung blieb allerdings erfolglos.
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Hellgrüner Feuerball im Montagmorgen, 13.Dezember 04
Bei Wetterzentrale.de meldete sich Friedrich Wilhelm R. aus der Nähe von Dortmund nachdem er kurz vorher folgende Beobachtung machte: "In der Zeit von 6:15 - 6:30 Uhr MEZ konnte ich hier 20 km NO Dortmund eine sehr helle grüne Leuchtspur beobachten. Die Helligkeit, bevor das Objekt abrupt unsichtbar wurde, schätze ich auf Vollmondhelligkeit. Ein Geräusch beim Zerplatzen war nicht wahrnehmbar. Da es von Westen nach Osten über den Himmel zog, war es vermutlich ein verglühendes Teil des so zahlreichen Weltraumschrott. Hier war es zu der Zeit klar mit einzelnen Hochnebelfeldern. Das Objekt durchlief von West nach Ost den Himmel und hatte am höchsten Punkt eine Höhe von ca. 80° über dem Horizont, also fast senkrecht. Im ersten Moment war ich ziemlich erschrocken. Wurde dann aber als typisch sternschnuppenartig, schnell heller werdend, erkannt. Hell grünlich war es abrupt im Osten (ca. 60° Höhe) verschwunden." Auch Stefan V. meldete ein paar Stunden später: "Ich war auf der A3 in Richtung Köln Höhe Neuwied gewesen - dort gab es jedoch Hochnebel und die Erscheinung sah mehr nach einer Art ´Blitz´ aus (der Himmel bzw. Horizont ist kurzzeitig von NW nach NO erhellt gewesen). Meiner Meinung nach war dies einfach nur hell; grün kann ich nicht bestätigen. Es war ausgesprochen flach üb er dem Horizont; irgendwo bei 30-45 Grad, wobei ich sagen muss, dass evtl. die Perspektive aufgrund der ´hügeligen´ A3 ein paar Grad gen Zenit zulassen würde - maximal 60 Grad. Erschrocken habe ich mich auch sehr. Um diese Uhrzeit war die Autobahn relativ leer - und dann das Aufblitzen..."
Mark Vorhusen hatte von Gais in der Schweiz einmal mehr ein glückliches Händchen und konnte die eindrucksvolle Erscheinung dieses grünen Boliden sogar fotografieren. Siehe Bild...
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13.01.2005
    
Bei Passau: UFO abgestürzt
Feuerwehr und Polizei im Such-Großeinsatz...
Rätselraten um geheimnisvollen Feuerball über dem Neuburger Wald
"Mehrere Anrufer melden abgestürztes Flugobjekt - Stundenlange Suche ohne Erfolg" von Roland Holzapfel.
>Der vermeintliche Absturz eines mysteriösen Flugobjekts über dem Neuburger Wald hat gestern Abend einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Mehr als 80 Mann machten sich auf die Suche nach dem Flieger, den Zeugen wechselweise als brennenden Heißluftballon oder Motorgleiter beschrieben hatten. Finden konnten die Einsatzkräfte nichts - nach mehr als drei Stunden wurde die Aktion ohne Erfolg abgebrochen. Gegen 16.45 Uhr ging ein Notruf in der Einsatzzentrale der Polizei ein. Der Anrufer sagte, er habe beobachtet, wie ein »brennender Feuerball« über dem Neuburger Wald abgestürzt sei. Sofort rückten Polizei, Feuerwehr und Notarzt aus. Kurz darauf meldeten sich weitere Anrufer. Auch sie sprachen von dem ominösen Feuerball, der aus mehreren hundert Metern Höhe senkrecht vom Himmel gefallen sein soll. Die Einsatzkräfte schlugen ihre »Kommandozentrale« beim Kohlbrucker Trimm-dich-Pfad auf. Von dort aus durchkämmten sie systematisch den Neuburger Wald südwärts, also in Richtung Neuburg am Inn. In diesem mehrere Quadratkilometer großen Gebiet sei das brennende Flugobjekt nach Aussage der meisten Zeugen abgestürzt, erklärte spätabends Polizeioberkommissar Gerhard Gillmaier.
Das massive Aufgebot und der konstant über dem Wald kreisende Rettungshubschrauber des BRK sorgte für Unruhe und Besorgnis bei vielen Anwohnern im Raum Kohlbruck. Im Einsatz waren neben rund 20 Polizeibeamten auch 55 Feuerwehrmänner der Passauer Hauptwache, aus Neuburg am Inn, Neukirchen am Inn und Kleingern. Nachdem die Suche - inzwischen persönlich unterstützt durch einige Anrufer, die den Feuerball gesehen haben wollten - ohne Erfolg blieb, forderte die Polizei einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera aus München an. Er traf gegen 18.30 Uhr ein. Doch am Ergebnis änderte sich nichts: keine Spur von dem abgestürzten Heißluftballon bzw. Ultraleichtflugzeug. Auch Recherchen bei der Luftaufsichtsbehörde, bei verschiedenen Flugplätzen und Ballonflug-Unternehmen führten nicht weiter. Nirgends wurde eine entsprechende Maschine vermisst.
Gegen 20 Uhr gab die Polizei die Suche schließlich auf. Worum es sich bei dem »brennenden Feuerball« tatsächlich gehandelt gehandelt haben könnte, bleibt rätselhaft. »Wir haben auch mit einigen Wetterwarten gesprochen«, sagt Gerhard Gillmaier. »Womöglich war es ein Naturphänomen, eine Art Wetterleuchten. Aber auch das ist nur eine Vermutung.«<
So die "Passauer Neue Presse" am Samstag, den 8.Januar 2005. Dann die Fortsetzung:
Ufo abgestürzt?
Blinkende Polizei-Hubschrauber mit Scheinwerfern suchten systematisch den Neuburger Wald ab/BRENNENDER BALLON.
>Flug-Experiment löst Großalarm aus. Junger Forschergeist löste eine der aufwändigsten Suchaktion im Raum Passau aus. Fast alle verfügbaren Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Notärzten rückten aus, um nach den Opfern eines angeblich abgestürzten Heißluftballons zu suchen. Erst tags darauf klärte sich auf: Die verschiedenen Augenzeugen, die den Alarm ausgelöst hatten, sahen offensichtlich das missglückte Experiment von Kindern, die einen unbemannten Miniatur-Heißluftballon in den Himmel schickten. Die Aufregung wurde geschürt durch fünf Anrufer, die unabhängig von einander die Polizei alarmierten: „Im Neuburger Wald ist etwas abgestürzt. Es sah aus wie ein in Brand geratener Heißluftballon!“. Der erste Anrufer, der sich gegen 16.40 Uhr meldete, hätte noch vermuten lassen, dass dieser einer optischen Täuschung durch den rot glühenden Sonnenuntergang erlegen ist. Aber kurz darauf gingen die weiteren Notrufe ein.
Die Beschreibung der Absturzstelle war so vage, dass im Umkreis von fünf Kilometern Waldgebiet und Wiesen abgesucht werden mussten. Feuerwehren rückten im Einbruch der Dunkelheit mit Suchscheinwerfern auf morastigen Feldwegen vor, zwei Hubschrauber mit Wärmebildkameras stiegen auf und auf den Staats- und Bundestrassen stellten sich Sanitätswagen zum Abtransport möglicher Schwerverletzter bereit. Nach dreieinhalb Stunden wurde die Suche abgebrochen. Ein Polizei-Einsatzleiter: „Anfragen bei allen Flughäfen und Ballonfahrt-Betreibern der Umgebung – auch im benachbarten Österreich – sind ergebnislos verlaufen. Niemand wird vermisst.“
Am Tag danach, als Rundfunk- und Zeitungen über das Phänomen berichteten, meldete sich bei der Polizei ein Anwohner (44), der die Lösung parat hatte: Er sah vier, fünf Kinder, die auf einer Wiese einen Heißluftballon mit etwa einen Meter Durchmesser aufstiegen ließen. In 50 Meter Höhe sei das Fluggerät in Flammen aufgegangen und abgestürzt. Verrußte Alufolie, die Polizeibeamte auf der beschriebenen Wiese entdeckten, bestätigen diese Angaben. Wer die Kinder waren, ist bislang unbekannt.<
So die Sonntagsausgabe der Zeitung vom 9.Januar 2005.
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15.01.2005
    
Deutschland: Erster großer "UFO-Alarm" 2005
Freitagabend, 18:15 h. Michael S. aus Lampertheim (vor den Toren Mannheims) rief mich an (er hat meine Rufnummer im Handy programmiert), da er kaum 5 Minuten vorher am Norden Lampertheims zusammen mit seinen Sohn durch die Frontscheibe des PKWs auf der Fahrt einen leicht grünlichen Feuerball-Boliden nach Norden zwischen 2-3 Sekunden schießen sah. Der Zeuge ist selbst Hobby-Astronom mit mancher Beobachtungsnacht auf dem Buckel. Hierbei hatte er auch so manchen Feuerball gesehen, aber die aktuelle Observation "war wirklich beeindruckend". Gegen 19 h meldete sich Horst L. aus der Nähe von Mainz, der kurz nach 18 h nochmals den Haushaltsmühl rausgetragen hatte und dabei "eine grünlich-blaue UFO-Kugel" aus Süden kommend gegen Norden geräuschlos dahinschießen sah, für ihn hatte die Erscheinung einen kurzen Schweif. Soetwas hatte er noch gesehen, "Sternschnuppen schon viele, aber dies war etwas ganz anderes". Er war total baff und suchte sofort via Internet nach einer Meldestelle für außergewöhnliche Himmelsphänomne. Zwischen 19:30 h und 22 h ging es dann telefonisch rund, obwohl ich eigentlich ein außer-Haus-Programm geplant hatte und mit den aktuellen Ereignissen dies über den Haufen geworfen wurde.
Etwas mehr als ein Dutzend Leute meldeten sich bis nach Nordrhein-Westfalen hinein, um einen "seltsam-schnellen Schein quer durch den Himmel" und Ähnliches gegen 18:15 h zu berichten. Flach sei die Flugbahn gewesen und nicht all zu hoch, aber überall zum Horizont ausgerichtet. Nur jeder Zweite machte einen kurzen Schweif aus. Ein Anrufer aus Idar-Oberstein hatte meine Rufnummer sogar aus der TB-Version meines Buches "UFOs: Die Wahrheit" entnommen, welches er geschenkt bekam, aber "eigentlich nicht wirklich gelesen hat" weil UFOs ihn als SF-Fan überhaupt nicht interessieren... Trotzdem: "Ich werfe keine Bücher weg und hebe sie auf, nun war es erstmals nützlich..."
Zwischenzeitlich war es an der Zeit einmal im I-Net auf entsprechenden Foren nachzuschauen, ob sich da schon etwas diesbezüglich getan hatte. Nur bei Wetterzentrale.De wurde ich fündig. Unter http://www.wetter-zentrale.com/cgi-... meldete ´Jörg´ aus Köln unter dem Betreff "Gerade echt fette Sternschnuppe gesehen" dies: "Ich sah von Köln aus Richtung Norden gerade eine Sternschnuppe. Sie wurde immer heller, färbte sich hellbau und kam dem Horizont auf etwa 10° nahe. Der sichtbar leuchtende Flug dauerte etwa 3-4 Sekunden. Grandios! Ich habe noch nie eine so helle und lang sichtbare Sternschnuppe gesehen!" Auch ´Simon´ aus Münster berichtete daraufhin: "Habe vor gut einer halben Stunde, auf dem nach Hauseweg, meine bisher beste Sternschnuppe gesehen. Sie flog anfangs knapp 25 Grad über dem Horizont, wobei sie ein sehr helles und difuses grünliches Licht von sich gab, welches immer stärker wurde. Zudem war ein ein sehr langes Nachglühen zu vernehmen. Ich konnte sie zusammen mit meinem Bruder etwa gute 4 Sekunden beobachten bis sie sich unserem Blickwinkel entzog (ist dabei noch nicht verglüht gewesen!!!!!) Das GRÜNliche Leuchten war echt phänomenal und einmalig von seiner Helligkeit gewesen. Hab erst echt an einen Feuerwerkskörper, wegen dem hellen Grün und der Helligkeit, sprich Rakete gedacht, jedoch konnte ich diese erste Vermutung schnell dank meiner bisherigen Erfahrung in der Meteoritenbeobachtung ausschliessen."
Über die NAA-Liste meldete sich später Wilfried Wacker aus Steinfurt mit der Betreffzeile "Großer grüner Bolide..." um auszuführen: "Hallo, hat zufällig heute Abend noch jemand diesen wunderschönen Boliden gesehen? Um 18:07 h; ich fuhr den Zug von Münster (Westf) Richtung Gronau, tauchte urplötzlich ´rechts´ vom rechten Flügelstern des Schwans eine große verirrte Silvesterrakete - wie ich anfangs dachte - auf, ein strahlend grünlicher Kopf mit kurzem dicklichen gelblichen Schweif, flog zwischne Deneb und Lyra durch, verblaßte ein wenig, und plötzlich sonderten sich vier/fünf gelbliche Teilstücke ab, und dann war das Schauspiel - vielleicht ganze drei Sekunden insgesammt? - auch schon wieder vorbei. Geschätzte Flugbahn so 35° lang, die Höhe (Alt) lag auch so bei 35°, 22 km nördlich von Münster. Aber der kann ja wer weiß wie weit entfernt gewesen sein, kann man ja so nicht schätzen..."
Ein eMail-Berichterstatter, ´Carsten´ aus Essen, unter der Betreffzeile "Habe Megasternschnuppe am 14.01. gesehen" führte noch am Tag darauf bei meinem Posteingang aus: "Hallo, habe heute Abend gegen ca. 18.10 h über NRW (Autobahn A3 Richtung Oberhausen ca. 10 km vor dem Kreuz Breitscheid) einen Meteor gesehen, kam von rechts nach links hatte in etwa die Grösse eines Kirschkerns (mit gestrecktem Arm) und war ca. 4-5 Sek. sichtbar weiß glühend mit einem leicht bläulichen Licht. War fast bis zum Horizont sichtbar, schön auch zwei kleinere verglühende Teile kurz vor seinem Erlöschen. Dachte noch: ´Muß doch bestimmt nen hausgroßer Brocken gewesen sein wenn er so lange zum Verglühen braucht!!!´ Habe bisher nur normale Sternschnuppen gesehen - war schon Irre!"
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16.01.2005
    
Fliegende Untertasse im Kosmos fotografiert?
Nahm Sonnensonde SoHo einmal mehr "kosmisches Objekt" auf?

Am 12.Januar 05 kontataktierte mich jemand, der glaubte eine seltsame Aufnahme aus den aktuellen SoHo-Bildern entnommen zu haben. Aufzufinden ist die Aufnahme vom 2.1.05 unter diesen Quellen:
http://sohowww.nascom.nasa.gov/data...
http://sohowww.estec.esa.nl/data/re...
http://sohowww.estec.esa.nl/data/re...
War einmal mehr "Raumschiff Enterprise" aktiv und schickte eine "Lasterstrahl" zur Sonne? In den vergangenen Jahren gab es schon verschiedene Aufnahmen wie diese von der Sonde SoHo. Siehe auch http://sohowww.nascom.nasa.gov/hots...
Der "Laserstrahl" dürfte artefaktischer Natur sein. Hier zwei Einschätzungen von Kollegen zum aktuellen Foto: 1) Jörg Böhme - "Wenn ich das richtig sehe, ist das kein Laserstrahl, sondern es wurde einfach nur eine Markierung mit dem Mauszeiger auf dem Bildschirm gezogen. Wie bei Windows - um mehrere Objekte zu markieren, drückt man den Mauszeiger und zieht die Maus, und es entsteht eine Linienquadrat, innerhalb dessen eben alle Objekte markiert werden. Hier ist es eben ein Dreieck, wenn ich es richtig sehe." 2) Unser neuer Fotoberater Michael Hammer-Kruse (Diplom-Physiker aus Kiel) - "Wahrscheinlich ein ´mathematisches Blooming´ aus der Bildbearbeitung. Es fällt auf, dass die Verbindungslinie zur Sonnenmitte den Winkel zwischen den beiden Strahlen halbiert. In der oben genannten Quelle sind auch die Kompressionsverfahren kurz beschrieben. Die Radial-Spoke-Methode könnte in Verbindung mit ADCT dazu führen, dass sich von besonders hellen Punkten aus solche symmetrischen Strahlen bilden."
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19.01.2005
    
Auch das gehört zur Wahrheit
Vom Internet als Misthaufen und Gerüchteschleuder
Wie meinte Joseph Weizenbaum: Das Internet ist wie ein riesiger Misthaufen. Und eine Gerüchteschleuder, muss man hinzufügen: Ufo-Alarm, Gefahr durch Geheimbünde und die Vorhersagung des Weltuntergangs -- in der Gerüchteküche des Internet können Surfer die unglaublichsten Geschichten lesen. In keinem anderen Medium verbreiten sich Legenden und Unwahrheiten so schnell wie im Web. Dichtung und Wahrheit liegen dabei oft nur einen Mausklick voneinander entfernt: Neben seriösen Medien finden so auch Para-Wissenschaften oder antisemitische Verschwörungstheorien Gehör.

"Das Internet ist die Tummelwiese für Verschwörungstheoretiker, Weltuntergangsprediger und sonstige Paranoiker", sagt Frank Ziemann von der Technischen Universität (TU) Berlin, der auf der Seite www.hoax-info.de Falschmeldungen aus dem Netz auflistet. Den größten Teil machten dabei neben fälschlichen Virenwarnungen so genannte Großstadtmärchen (Urban Legends) aus: Vermeintliche Opfer erzählen Horror-Geschichten von gezielten HIV-Infektionen in bestimmten Discos, und selbst ernannte Experten warnen vor Asbest in Tampons. Solchen Unfug sollten Nutzer keinesfalls weiterverbreiten, warnt Ziemann.
Denn die Hoaxes sind längst kein Spaß mehr, sagt auch Stephan Ehlert aus Kiel, der unter www.hoaxbusters.de virtuelle Enten aufdeckt. Die massenhaften Kettenbriefe mit ihren sinnlosen Petitionen, Glücksversprechen und Fehlalarmen richteten sogar erheblichen Schaden an: "Einerseits kosten die Spam-E-Mails Arbeitszeit, zum anderen leidet durch sie die Glaubwürdigkeit der Webgemeinde", fürchtet Ehlert. Echte Gefährdungen gingen in der Menge der verbreiteten Falschmeldungen unter. Nutzer sollten dabei auf gefälschte Quellenangaben achten: Betrüger legten Ahnungslose mit falschen Absendernamen wie Bill Gates herein.
Nutzer mit viel Fantasie finden im Internet zudem eine rege konspirative Gemeinde, die an Mythen aller Art bastelt. Besonders seit den Anschlägen am 11. September 2001 in den USA haben im Netz Verschwörungstheorien Hochkonjunktur: So behaupten Eingeweihte, die entführten Flugzeuge seien vom US-Geheimdienst CIA ferngesteuert worden, und das Attentat erfülle eine Prophezeiung des Nostradamus. Aber auch Klassiker unter den Komplott-Gerüchten halten sich hartnäckig: Vermeintliche Augenzeugen erzählen das Märchen vom US-Luftwaffenstützpunkt "Area 51", in dem sich Außerirdische in Geheimlaboratorien befinden sollen. Angebliche Beweisbilder zeigen, dass die Mondlandung der Amerikaner lediglich in einem Filmstudio stattgefunden hat. Kritische Betrachter würden diese Fotos leicht als Montagen oder Fälschungen erkennen, dennoch ließen sich Gutgläubige immer wieder davon täuschen, sagt Ehlert.
Derartige Verschwörungstheorien habe es schon immer gegeben, durch das Internet erlebten sie allerdings eine Verbreitung wie noch nie in der Geschichte, sagt der Soziologe Prof. Hans-Jürgen Krysmanski, der an der Universität Münster zu diesem Thema forscht. In der heutigen globalen Welt seien konspirativen Legenden besonders verführerisch, denn sie geben einfache Antworten auf komplexe Fragen. Dabei seien Verschwörungsfantasien nicht nur unter fanatischen Spinnern verbreitet. "Letztlich steckt in jedem von uns die Sehnsucht, wissen zu wollen, was die Welt im Innersten zusammenhält", sagt Krysmanski. Viele Motive deckten sich mit dem Stammtischdenken der "kleinen Leute", hinter den Fassaden ziehe eine Elite die Fäden. So erlebt beispielsweise der Mythos um die im 18. Jahrhundert gegründete Geheimloge der Illuminaten im Internet derzeit ein Comeback. Ihr geheimes Erkennungszeichen, die Zahl 23, soll sich bei genauem Hinsehen an jeder Ecke finden.
Über solche Weltherrschafts-Szenarien mag man ebenso wie über neumodische Kornkreis-Erforschungen von Ufologen noch schmunzeln. Ernsthaftere Sorgen macht der deutschen Justiz dagegen das Webangebot von Sekten und Radikalen, die im Netz mit Verschwörungsvorstellungen und Tatsachenverdrehungen dem Antisemitismus Vorschub leisten. In Deutschland seien Volksverhetzung und die Beleidigung eines religiösen Bekenntnisses zwar strafbar, sagt der Rechtsanwalt Stephan Ackermann aus Rostock. Oft sei durch die Justiz aber nicht viel dagegen auszurichten. Viele rechtsextreme Angebote würden auf Servern in den USA betrieben -- dort gelten derartige Inhalte als freie Meinungsäußerung. Abrufbar sind diese Seiten natürlich weltweit.
Die meisten Verschwörungstheorien im Web seien aber harmlos, meint Soziologe Krysmanski. Von den Cyber-Propheten fern halten müsse man sich nicht, im Gegenteil: Das Lesen der modernen Legenden sei unterhaltsam -- solange man ihnen keinen Glauben schenkt. (Tobias Schormann, dpa)
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23.01.2005
    
Erster ganz großer UFO-Alarm 2005 - in Deutschland
"Riesen-UFO mit Energieschirm drum" am Abend des 21.Januar 05
Freitag, der 21.Januar 05. An diesem Abend arbeite ich gerade einmal mehr an meinem "UFO-Historien-Projekt", welches alsbald mal unter den X-Akten auf der CENAP-URL erscheinen soll. Kurz nach 21:30 h klingelt das Mannheimer UFO-Telefon und ein Herr Rupert K.aus Waghäusel berichtet wie er "kurz vor der Tagesschau wie üblich eine Zigarette auf dem Balkon schmauchen ging". Dabei fiel ihm sofort auf, wie der Himmel gegen Norden hin "in rötlich-oranger Färbung breit über den Horizont aufgehellt war". Soetwas hatte er noch nicht gesehen, und alarmierte sofort seine Frau und die 11-jährige Tochter. "Grünliche Flecken oder Bahnen durchliefen die Erscheinung", berichtete er. Bis kurz vor 21 h war das Schauspiel für sie zu sehen gewesen. Via einer alten Bosch-VHS-Videokamera versuchte er gar die Erscheinung aufzunehmen, doch "dabei kam nichts rum, nur die weißen Flecken der Strassenlampen und die verschmierten gelblichen Lichter aus den Fenstern" gegenüber zeichneten sich ab. Der Mann hatte mich via Internet ausfindig gemacht. Komisch war dies schon, da es in der Polarlicht-Fachwelt bereits seit Tagen "Vorwarnungen" gab - aber die Ereignisse NICHT eintraten, zudem war eigentlich die allgemeine Nachtwetterlage für Old Germany eher schlecht für diesen Abend angesagt. In Mannheim z.B. war der Himmel mal wieder dicht.
Bald darauf erreichte mich ein Herr W. aus Giessen, der ab 20:30 h bis kurz vor 21 h ziemlich genau das vorausgehende von seiner Garageneinfahrt aus gesehen hatte als er von der Arbeit nach Hause kehrte. "Wallende rote-grüne Lichtvorhänge breiteten sich genau vor mir aus, quer über den Himmel hinweg. Fast halbhoch. Gespentisch war die absolute Geräuschlosigkeit und der 3-dimensionale Eindruck - das war wie aus einer anderen Welt", führte er aus und (zugegeben) machte den amüsierten Vergleich "mit dem Öffnen eines ´Stargate´ wie aus dem Fernsehen am Himmel, aber anders kann ich es mir auch nicht erklären, auch wenn dies nur eine Art Symbol sei soll." Der Mann hatte bereits Polizei, Sternwarten etc nachfragend kontaktiert und bekam schließlich meine Rufnummer vom Luftfahrtbundesamt in Braunschweig. Dann ging es Schlag auf Schlag, kurzum - um 2 h hängte ich das Telefon übermütet aus. Das war ja wieder einmal völlig überraschend abgelaufen. Unverhofft geschieht oft. Egal ob aus Kiel, München oder Hannover sowie Graz in Österreich kamen wieder und wieder Meldungen ein. Nur Ostdeutschland war "ruhig". Zwischenzeitlich ging ich ins Netz und schaute bei Wetterzentrale.De sowie dem AKM-Forumrein, und bekam so bestättigt, dass die Republik im Polarlichtfieber lag. Über die CENAP-Liste bekam ich von Ole Henningsen von der dänischen SUFOI auch mitgeteilt, dass im südlichen Dänemark ebenso "UFO-Polarlicht-Alarm" aufgelaufen war. Gleich darauf gingen die Meldeeingänge telefonischer Art weiter. Besonders festgehalten sein soll eine kuriose Darlegung aus Hannover gegen 23:30 h von einem Herrn, der bereits seit einer Stunde versuchte mich zu erreichen, "aber Ihre Leitung ist ja laufend dicht". Auch er war gegen 20:30 h bis 21 h Zeuge "von diesem seltsamen Riesending am Himmel" geworden und dafür, "was soll ich sonst sagen", einen spassig-gemeinten Vergleich einbrachte: "Ich meine es nicht so, aber trotzdem schaut dies aus wie ein Riesen-UFO mit einem Energieschirm drum. Mehr fällt mir dazu nicht ein, auch wenn es sicherlich nicht der Fall ist - aber wenn Sie es gesehen hätten..." Auch eine Dame, ehemalige Grundschullehrerin, aus Bad Neustadt hatte eine tolle Interpretation hilflos betreffs der Erscheinung anzubieten: "Dies schaute aus, als wenn da ´Außerdimensionale´ rüberkommen wollten." Nachgefragt wie sie auf soetwas kam: "Ach ich weiß es auch nicht, aber mir fehlen sonst die Worte zur Beschreibung und greife auf diese Worthülse zurück..."
Kurzum: Eigentlich alle Melder beschrieben die Erscheinung genauso wie sie wirklich ausschaute, ohne irgendwelche "Extras". Eigentlich alle waren irritiert, perplex und überrascht von dem was sie gesehen hatte. Natürlich gab es auch Darlegungen wie "da brannte der Himmel völlig geräuschlos" und eine gewisse Ängstlichkeit kam auch durch. Von den Dutzenden Anrufern fragten gerade mal 2 Menschen nach, ob das was sie gesehen haben ein "Nordlicht" sein könnte. Die Mehrheit stand dem Ereignis fragend und erstaunt gegenüber, was den Punkt wohl am besten trifft. Um es auch festzuhalten, der "UFO-Begriff" wurde so gut wie nie bei den Berichterstattern verwendet, man umschrieb diesen, als sei er eine Art "Schande". Eine grundsätzliche Erfahrung die ich hier am UFO-Telefon mache, obwohl eigentlich immer genau das "UFO" gemeint ist. Wieder einmal wurde mir klar, welchen Aufwand die Beobachter betreiben, um zu versuchen herauszufinden was sie gesehen haben und sich dabei"quer durch die Welt telefonieren" um schließlich bei der Mannheimer UFO-Hotline zu landen. Sternwarten und Flugsicherungen gaben jenen die richtige Nummer. Ein Beobachter (O-Ton): "Wer Sie in dem Feld nicht kennt, der hat gepennt." Die andere Hälfte der Berichterstatter erreichten mich nach einer Internet-Suche, um direkt durchzukommen, weil offenkundig der Erlebnisdruck so stark war.
Samstag, der 22.Januar 05. Nachdem ich den ersten ganz großen UFO-Alarm des Jahres empfangen hatte (wobei der Bolide von Freitagabend genau eine Woche voraus nicht vergessen werden darf!), kamen am 9 h die nächsten Meldungen herein (da hängte ich das Telefon wieder ein und zwar sofort mit einem Herrn aus Bielefeld der sich heftig beschwerte, "dass die Nummer die ganze Nacht über belegt war"!). Alles ident. Alsbald darauf kam ein dpa-Kontakt zustande und ich führte aus was in der letzten Nacht alles gelaufen war. Daraus entstand die Meldung, wie mir Jens Lorek alsbald mitteilte:
Polarlicht löst "UFO"-Alarm in Deutschland und Österreich aus
>Mannheim (dpa) - Extremes Polarlicht hat gestern Abend einen "UFO"-Alarm in Deutschland und Österreich ausgelöst. Nach Angaben des Mannheimer UFO-Forschungs-Zentrums berichteten viele Anrufer von seltsamen und geräuschlosen "roten Lichtvorhängen mit grünen Lichtstrahlen durchsetzt" am nördlichen Horizont. Anrufer hätten die Naturphänomene als "Riesen-UFO mit Energieschirm" oder als "Stargate", durch das "Außerdimensionale" die Erde besuchen wollten, gedeutet.<
Bald darauf meldete sich auch die RUFA (die Audio- und Video-Abteilung der dpa) um ein Interview zu den Ereignissen aufzunehmen und dies allen Radiosendern als News-File anzubieten. Dann ging es wieder Schlag auf Schlag. Bis 11:30 h wollten etliche Radiosender aus ganz Deutschland (teilweise Live)-Interviews für ihre Nachrichten und Magazine am Vormittag und Mittag erfüllt haben, dann hängte ich das Telefon aus weil es mir einfach zuviel wurde und ich meine Wochenend-Einkäufe zu tätigen hatte. Alles hat seine Grenzen! So meldete sich auch Sat1 mit der Bitte um ein Interview für die Senderfamilie und seinen Nachrichten-Formaten. Gut, hier gab ich den Zuschlag, um das TV-Interview für 14 h an Ort anzusetzen. Die Redaktion suchte nach aktuellem Bildmaterial und so empfahl ich natürlich das AKM-Polarlichtforum, wo ja zig Bilder aufgelaufen waren ( http://www.meteoros.de/forum.htm). Zwischenzeitlich sah ich, dass die Videotextseiten vom ZDF (S.139 - "Polarlicht löst ´UFO-Alarm´ in Deutschland und Österreich aus"), Sat1 (S.114 - "UFO-Alarm; Rotlicht am Himmel") und Pro7 (S.133 - "Polarlicht sorgte für UFO-Aufregung"). Von den Einkäufen zurückgekehrt, bimmelte die UFO-Hotline auch weiterhin mit Nachfragen von Medienvertretern. Daraunter erreichte mich auch die österr.Nachrichtenagentur apa um nachzufragen. Dies sorgte dann für eine zusätzliche in Austria aufkommende Agenturmeldung.
So kam also bei Kabel1, Sat1, Pro7 und N24 ein Nordlichtbeitrag unter meiner Mitwirkung zustande. Auch z.B. RTL hatte in einer kurzen Meldung bei "RTL-Aktuell" einen diesbezüglichen Beitrag drauf: "Ein Polarlicht letzte Nacht rief die UFO-Detektive auf den Plan." Damit war die Öffentlichkeit über das Ereignis aufgeklärt. Was zunächst der wichtigste Punkt für mich war! Alsbald erfuhr ich über die Yahoo-News, dass der dpa-Artikel 72 dort abgegriffene Zeitungen bzw deren Online-Ausgabene bereits erfasst hatte. Darunter auch Spiegel-Online mit der Wissenschaftsmeldung >"HOCHBETRIEB BEI DER UFO-HOTLINE" Aktuelle-Nr: 0151-18736259 - Anrufer melden ´Besuch von Außerdimensionalen´. Extremes Polarlicht hat in Deutschland und Österreich ´Ufo-Alarm´ ausgelöst. Beim Mannheimer Ufo-Forschungs-Zentrums CENAP meldeten sich viele Anrufer, die von ´roten Lichtvorhängen mit grünen Lichtstrahlen´ irritiert waren. Mannheim - ´Ob alt oder ob jung, Schüler oder Lehrer - zig Menschen waren verblüfft und irritiert´, sagte am Samstag der Amateurastronom Werner Walter, der beim Forschungszentrum für die ´Ufo-Hotline´ verantwortlich ist. Anrufer hätten die Phänomene als ´Riesen-Ufo mit Energieschirm´ oder als ´Stargate´, durch das ´Außerdimensionale´ die Erde besuchen wollten, gedeutet. Walter fand durchaus irdische Erklärungen für das Spektakel: Er bezeichnete die Lichter als ´ein Schauspiel ausgehend von Partikelströmen der Sonne, die mit dem Erdmagnetfeld reagierten und so genanntes Polarlicht auslösten´.<
http://www.spiegel.de/wissenschaft/...
Auch Blätter wie die ´Hessische Allgemeine´, ´Esslinger Zeitung´, ´Der Südkurier´, ´Kölner Stadt-Anzeiger´, ´Frankenpost´, ´Lübecker Nachrichten´, ´Thüringer Allgemeine´, ´Aachener Nachrichten´ hatten dies übernommen. Ein spätabendlicher Check der Yahoo-News ergab, das sich bis dahin die Zahl der Veröffentlichungen inzwischen genau verdoppelt hatte. Damit war offenkundig in den verantwortlichen Redaktionen ein interessantes Thema gefunden worden.
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26.01.2005
    
Update: UFOs vor dem Mond gefilmt?
Ballontraube sorgte für spektakulären Eindruck
Videofall: Torkelnde Objekte vorm Mond
Es gibt immer wieder Überraschungen im UFO-Feld. Als ich in der Samstagnacht des 21.Januar 05 wegen den auflaufenden telefonischen Meldungen über "komische Lichter am nördlichen Himmel" (siehe voraus) mich auf den interessanten I-Net-Seiten nach Berichten über Polarlichtaktivitäten umschaute, stolperte ich bei Astronomie.De im Forum "Was habe ich gesehen?" auf eine Eingabe von ´Simon03´ mit dem Betreff "Torkelnde Objekte vorm Mond - 15.01.2005". Jener Melder hatte ein Video zugeschickt bekommen, von wem und warum wurde auch später nicht klar. Hiernach flogen bis zu elf Objekte nacheinander am Mond vorbei. Die damit verbundene Frage war: "Hat irgendjemand eine Idee was das war ?!? Weltraumschrott - zu langsam und der trudelt nicht so oder? Satellit - zuviele Objekte. Asteroid - zu langsam/torkelnd. ´Technische Daten´: Aufnahmedaten: Teleskop+Kamera: Vermutlich 10cm Reflektor und eine Toucam 840. Ort: Bochum. Zeit: so gegen 16:30 Uhr am 15.01.05. Ein Teil des Videos war auch ins Netz gesetzt worden: http://astro.auctionant.de/mond_150...
Aus dem Rheingau meldete sich ´Astrojockel´ ( http://www.sterne-weltraum.de): "Sieht mir nach einer Gruppe heliumgefüllter Luftballons mit Adresskarten aus, wie man sie öfters mal auf Festen fliegen lässt, um möglichst weite Strecken zurückzulegen und anschliessend den Gewinner zu küren." ´Simon03´ daraufhin: "Das könnte sogar hinkommen. Wie man sich doch täuschen kann ... Schade, doch keine Ufos." Erstaunlich und verblüffend sah dieses "UFOs beim Vorbeiflug an der Mondscheibe" schon aus, und die Aufnahme war besser als alles was genau in der Richtung vorher schon in Sachen "UFOs" kursierte - aber damit auch eindeutiger in der Identifizierung. Doch dies sagt sich so im Nachhinein schnell. Ich hatte dies so alles gar nicht richtig Indus und war sowieso mit den Polarlichtern dauerhaft beschäftigt. So verteilte ich den Fall auf verschiedene Foren und Listen um Ratschläge einzuholen, auch auf den CENAP-UFO-Newsticker. Die allgemeine Reaktion war: "Das sind Luftballons. Die Teile schwingen im Wind hin und her, das machen Luftballons so. Zudem meine ich auf einem Bild eine Schnur erkannt zu haben. Und man erkennt auch das die Maßstäbe nicht stimmen. Die Objekte sind nie und nimmer im Weltraum und haben keine Größe von mehreren 10er Meter, wie sie ein Ufo haben müsste." Dipl.Math.Wilfried Tost von der Gruppe Berliner Mondbeobachter an der dortigen Wilhelm-Foerster-Sternwarte sowie Mitarbeiter des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Planetenforschung, schrieb mir direkt als Leser des CENAP-UFO-Newsticker: "Es sind einige bunte Luftballons, die vor dem Mond dahin treiben, z.T. kann man sogar noch die Bändchen erkennen, an denen sie zuvor festgehalten wurden. Nach meiner Rechnung sind die Luftballons, wenn sie 25 cm Durchmesser haben, etwa 1,1 km vom Beobachter entfernt. Dies kann man leicht abschätzen, da sie in ihrer scheinbaren Größe etwa dem Krater Vlacq (90 km) auf dem Mond entsprechen. In Sekunde 27 des Films passiert gerade ein orangefarbener Luftballon diesen Krater. (25 cm * 110 * 3476km/90km = 1060 m)." Auch GWUP-Mitglied Dr.Guido Sonnabend vom NASA Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland/USA, ging in diese Richtung: "Also für mich sieht´s aus wie Luftballons..."
Ein Punkt war, dass da einige der heliumgefüllten Ballons ORANGE-ROT leuchteten. Matthias Gräter von der Sternwarte Nürnberg dazu: "Also, der Mondphase, dem Datum und dem Himmelshintergrund nach zu urteilen, war das ganze schon mal nicht in dunkler Nacht, sondern eher am frühen Abend, also kurz nach Sonnenuntergang. Je höher du dich aber befindest, desto länger dauert es, bis die Sonne untergegangen ist, so kann es sein, dass am Boden, die Sonne schon weg ist, in entsprechender Höhe aber noch nicht. Jetzt kann es durchaus sein, dass diese Ballons in Höhen von 1000-2000 Meter oder mehr aufsteigen und dann von der - aus dieser Höhe gesehen - noch nicht untergegangenen Sonne angestrahlt werden. Der gleiche Grund, warum man Nachts Satelliten sieht oder leuchtende Nachtwolken oder auch Flugzeuge, die am scheinbar dunklen Himmel komplett leuchten. Für die Helligkeit ist es auch nicht nötig, dass das Objekt von selbst leuchtet, sondern es reicht der Kontrast zwischen dem erhellten Objekt und dem dunkeln Himmel völlig aus, um das Objekt als scheinbar hell leuchtend zu sehen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es sich um weiße der hellgefärbte Ballons handelt, die durch die untergehende Sonne rot-orange angestrahlt werden." Ja, das macht ebenso Sinn, da dieser Effekt durch ruhig-stehende Höhenforschungs-Ballon-UFO-Sichtungen bestens bekannt ist - und geradezu ein Merkmal.
Julia Dröger von der Sternwarte Bochum: "In dem Film sind eindeutig mit Helium gefüllte Luftballons zu sehen, in einigen Einstellungen ist ganz eindeutig die Schnur der Ballons während der Taumelbewegung zu sehen. Durch die Luftunruhe, die auf dem Film zu sehen ist (Seeing), verschwimmen die Ballons etwas und genauere Details sind schwer zu erkennen."
Super lief hier also der Kontakt zwischen professioneller Wissenschaft und eherenamtlicher UFO-Phänomen-Erforschung. Eben in der Bemühung ein vermeintliches "UFO"-Rätsel aufzuklären.
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02.02.2005
    
Aktuell: "Außerirdischer Eindringling" über Ostdeutschland
Thüringen, Sachsen-Anhalt und Potsdam-Berlin überflogen
Dienstagabend, der 2.Februar 2005. Kurz vor 22 h erreicht mich ein Jürgen Sch. aus Merseburg nachdem er mich über die Telefonauskunft aufgrund des BILD-Berichts zum Polarlicht vor einigen Tagen ausfindig machte. Der Rentner hatte "gegen 21 h" nochmals eine Runde um den Block zum Luftschnappen gemacht. Dabei sah er "etwas absolut Tolles, wie mein Leblang noch nicht". Hoch am Himmel schoß gegen Osten "geräuschlos eine mächtige Silvesterrakete in weißlich-orangener Farbe" dahin und verging dann hinter einer Wolkenbank "nach 3 oder mehr Sekunden", eine Art "farbige Leuchtspur, die aber schnell verging" war hintenweg zu sehen. Sekunden darauf sei ein "schwaches Rumpeln vom Himmel gekomnmen". Hörte sich mal wieder nach einem Boliden an. Ca 15 Minuten später setzte dann der "Melde-Run" ein. Aus Sömmerda meldete sich eine Dame, die auch gegen 21 h noch unterwegs gewesen war und "eine helle Leuchterscheinung kurz durch den Himmel schießen gesehen habe", in diesem Fall auf Nachfrage geräuschlos, "aber das kann am Verkehrslärm gelegen haben". Vielleicht gegen Nordost hin. Sie war sicher, "ähnliches schon in alten Zukunftsfilmen" gesehen zu haben. Sternschnuppen habe sie mit ihren bald 50 Jahren schon "viele gesehen, aber das Ding da war mächtig, wirklich mächtig, mein Herr!" ließ sie keinen Zweifel aufkommen, dass das was absolut anderes gewesen sein muss. Auch diese Dame hatte mich aufgrund der BILD-Meldung voraus ausfindig gemacht.
Ein ´Ludwig´ aus Eisleben joggte nochmals zwischen 20:30 h und 21 h am Stadtrand von Eisleben, als "plötzlich der Himmel hell wurde und eine ´flammige´ Erscheinung mit dickem Kopf knisternd´ von Süden nach Norden sekundenlang schoß und dann zum Horizont hin verging. Mindestens so groß wie der Vollmond". Noch bevor ich weiterfragen konnte, soff der Akku des Anrufers ab. Weitere Meldungen und Nachfragen kamen aus z.B. Lauchhammer oder Werder bei Potsdam. Von etwas mehr als einem Dutzend. Eine Ehepaar aus Dessau schoß den Vogel sprichwörtlich ab und gab die einzige eindeutige UFO-Meldung hierzu an. Herr und Frau Heinz K. waren gerade vom Einkaufen nach Hause gekommen und stiegen aus dem PKW in der Garagenzufahrt aus, als über ihnen "der leicht diesige Himmel aufhellte, aber nicht wie bei einem Blitz - und dann ein langgezogenes UFO mit dickem Leuchtkopf" gegen Osten hin rasend gesehen wurde. Gefragt danach wie man darauf komme, hier in das Kürzel U.F.O. zu verwenden kam die deutliche Antwort der Frau: "Na, wir wissen doch nicht was das war, uns ist es unbekannt! Aber es sah genauso aus, da braucht man keine Fantasie zu!!!" Da die Herrschaften recht mitteilsam unter dem Eindruck ihrer Observation waren wurde klar, dass die beiden keine UFO-Bücher "oder sowas" kennen, sondern eigentlich über "außerirdische Besucher" in der Presse lächeln. K. hatte seine Beobachtung seinem Bruder gemeldet gehabt, der ihm dann empfahl sich in Mannheim zu melden und suchte in seinen alten Astronomie-Zeitschriften, weil "da letzthin was wegen UFOs drinne war".
Offenbar waren Thüringen, Sachsen-Anhalt und Potsdam-Berlin die ´Brennzonen´ für diesen Feuerball-Boliden gewesen. Eindeutig ein ostdeutsches Phänomen, wodurch die ´PL-Schlappe´ wettgemacht wurde, da hier der Osten wegen schlechter Witterungsbedingungen ausgeschloßen blieb. Im aktuellen Fall blieb der Westen ´ausgesperrt´. Noch am Mittwoch erreichten mich ein halbes Dutzend von Leuten aus dem genannten ´Korridor´. Sogar ein Redakteur der "Mitteldeutschen Zeitung" war Zeuge einer "gewaltigen Silvesterrakete hoch am Himmel geworden" und hatte dies "nach Bochum gemeldet" und wurde an mich nach Mannheim verwiesen. Zudem hatte auch diese Zeitung Meldungen erreicht. In diesen Meldungen wurden der Zeitraum deutlicher: Um 20:40 h war es gewesen. Zwischenzeitlich hatte mich André Knöffel vom DWD aus Lindenberg erreicht, um zu melden, das beim Astrotreff.De schon eine erste Meldung zum Geschehen aufgelaufen war. Ich schaute mir die Meldung daraufhin an, aber die soll genau eine Stunde SPÄTER nahe Hamburg geschehen sein, aber als solches alles ident. Ich machte Aufrufe bei der Wetterzentrale.De und bei Astroinfo.De. Da die Sache so ein Knaller war, gab ich eine Pressemitteilung aus:
>"Außerirdischer Eindringling" überrascht viele Ostdeutsche - Feuerball-Bolide auch als UFO gedeutet --- Mannheim. Schon wieder wurden viele Menschen am späten Abendhimmel des Dienstag von einer lichternen Erscheinung verwundert und erstaunt. Und wieder gab es deswegen "UFO-Alarm" beim Mannheimer UFO-Telefon  0151-18736259 des Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP). Dieses Mal war "Ostdeutschland" dran und gegen 20:45 h war der Himmel über Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin-Potsdam von einer "riesigen kosmischen Silvesterrakete mit leuchtendem, eingefärbten Schweif" für 3-5 Sekunden von grob Süden nach Osten durchzogen worden. Zahlreiche Anrufer meldeten sich bei Zeitungen, Polizei und Sternwarten sowie beim Mannheimer "UFO-Spezialisten" Walter um nachzufragen, was da am Himmel los gewesen war. In Dessau glaubte ein Ehepaar darin sogar "ein langgezogenes UFO mit dickem Leuchtkopf" ausmachen zu müssen.
Nachdem Walter inzwischen knapp 20 Meldungen auswertete ist er der Ansicht, dass da tatsächlich ein "außerirdischer Eindringling" für die "Riesenleuchtkugel" verantwortlich war. Und zwar "in Gestalt eines Materiebrockens aus dem Universum, groß vielleicht wie eine Faust die in die Atmosphäre eintrat und das Leuchtspektakel verursachte. Ähnliches Geschehen gab es zuletzt am 14.Januar auf einem Korridor zwischen Münster, Köln und Mannheim." Nach Ansicht des Himmels-Phänomen-Forschers ist eine "ungewöhnliche Häufung dieser Riesensternschnuppen in den letzten paar Jahren festzustellen". Warum weiß er aber auch nicht.<
Dies verpuffte aber völlig während man sich an die Madrider-Feuerball-Sichtung erinnern muss, die sogar international verbreitet wurde.
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09.02.2005
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09.02.2005
    
NASA fotografiert/filmt "Seltsames" über Hawaii
Erstes "UFO" in offizieller NASA-Meldung?
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Astronomy Picture of the Day
Discover the cosmos! Each day a different image or photograph of our fascinating universe is featured, along with a brief explanation written by a professional astronomer.
2005 February 8 
A Mysterious Streak Above Hawaii 
Credit: Night Sky Live Collaboration
Explanation: What in heavens-above was that? Not everything seen on the night sky is understood. The Night Sky Live (NSL) project keeps its global array of continuously updating web cameras (CONCAMs) always watching the night sky. On the night of 2004 December 17, the fisheye CONCAM perched on top of an active volcano in Haleakala, Hawaii, saw something moving across the night sky that remains mysterious. The NSL team might have disregarded the above streak as unconfirmed, but the Mauna Kea CONCAM on the next Hawaiian island recorded the same thing. The NSL team might then have disregarded the streak as a satellite, but no record of it was found in the heavens-above.com site that usually documents bright satellite events. If you think you have a reasonable explanation for the streak, please contribute to the on-line discussion. Current candidates include a known satellite that was somehow missed by heavens-above, a recently launched rocket, and a passing space rock. Volunteers are solicited by the NSL project to help monitor the operability of each NSL CONCAM, including looking for interesting anomalies such as this. Disclosure: Robert Nemiroff collaborates on both the NSL and APOD projects. NASA
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Quelle: CENAP-Archiv
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