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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-378

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11.05.2009

Das UFO-Syndrom, also reichlich Zündstoff zu Beginn der Woche!

 

UFOs über, klar, England... - Das Brit-Press-UFO-Syndrom: Medialer, neumodischer Wahn um die UFO-IFO-Wirklichkeit, ausgerechnet dort wo der Wunderglaube schon immer eine Flucht vor der Wirklichkeit (oder weniger scharf formuliert: "die Flucht in ein Pseudoverständnis der Wirklichkeit", wie es einmal Prof. Hoimar von Ditfurth in der ´Hör Zu´ Nr.21/1979 so schön und auch treffend formulierte) war und eine besondere Folklore sich darum bildete.

 

´UFO appeal after Facebook message´ war die Headline bei ´Spalding Today´ ( http://www.spaldingtoday.co.uk/news... ) hierzu, welches wohl das Echo vom ´Dorset Echo´ noch nicht hörte, was auch ein typisches UFO-Syndrom darstellt, um auf ´Rätselhafte Geschehnisse am Himmel´ zu machen wenn es um inzwischen nicht wirklich mehr mysteriöse Begegnungen mit verpackter heißer Luft geht:

>Strange lights were said to have appeared in the sky above Spalding on Saturday evening. Local resident Wayne Brickles informed the Lincolnshire Free Press by posting a message on its new Facebook page, describing nine unidentified lights he saw speed across Patriot Close at about 9.50pm. We would like anyone who could shed light on this sighting to get in touch. You can do so by e-mailing adam.uren@jpress.co.uk or by posting a comment on Facebook by clicking this link and joining the group: http://www.facebook.com/group.php?g...

 

´New mystery in Suffolk´s skies´ war die Headline im Massenblatt ´Evening Star´ ( http://www.eveningstar.co.uk/conten... ), der auch gerne die selbe Art von UFO-Stories als Echo von sich selbst im Dummstellen aufsetzt:

 

>Another strange sight has been spotted in the Suffolk skies. Bob Cousins, from Kesgrave, contacted the paper to report his sighting of what he believes were two meteors at 10.40pm Saturday night - and he wants to know if anyone else saw the mystery objects. He said: "I saw a bright orange/yellow light, brighter than a plane light approaching from the west, heading due east. It looked odd so I got my camcorder but the battery was flat. By then it was nearly overhead, slightly south of us, moving maybe twice as fast as a normal jet. Then I was shocked to see another even bigger light following behind it. I watched as they travelled without any sound in a dead straight line towards the coast. They got fainter until the lights stopped glowing, before they reached the horizon. Other people must have seen it, pity I could not get pictures."

- Did you see the mysterious lights? What do you think they were? Post a comment below or e-mail us at mark.heath@archant.co.uk.<

 

Und dann unter den Kommentaren fand sich dies: "This sounds like another attack of the ´Chinese lanterns´! We sat in our garden a couple of weeks ago and watched as 9 or 10 of these went over our heads. They make no sound and glow orange/yellow, they tend to be different in size depending how high they are in the sky, they also travel at different speeds for the same reason. They are lovely to see and at first you do wonder." - "Sky lanterns. That´s what the lights most likely were. Either that or we are about to be enslaved by alien masters who probably have the technology to monitor all of our electronic communications so, if there IS a tyrannical extraterrestrial race of hyper-violent space beings reading this; Humans who make the best interplanetary slaves wear yellow and green shirts and live in a desolate and foul land called NORWICH." - " Without a doubt what Mr Cousins saw were UFOs. A whole fleet of them has been circling Suffolk for some weeks now. I am reliably informed (by a bloke I met in the Red Lion) that the pilots are Elvis Presley, Luke Skywalker, Dr Who and the two aliens off the Cadburys Smash adverts from the 1970s."

´UFO Spotted In Skies Above Cheshunt And Essex´ war die Headline beim ´East Herts Herald´ ( http://www.herald24.co.uk/content/h...) hierfür, der auch zu gleichen Geschichten früher schon die Aufklärung brachte und sich jetzt wieder dumm anstellt und Brit-Press-UFO-Demenz als das UFO-Syndrom der Story wegen zeigt:

 

>A UFO slunk silently across the skies above Cheshunt, according to a stunned eyewitness. The ´close encounter´ on May 2, was reported by a woman known only as Louise, to website www.uk-ufo.co.uk. The object was spotted at around 11.30pm, travelling east. In her ´witness statement´ Louise described the UFO as "an orange ball shape as bright as a streetlamp in the sky. It was travelling at a reasonably slow pace and flickering like a candle. There was no sound at all so was not a helicopter and it was too low for a plane. It made its way east until it disappeared from sight." A statement on the website adds: "If you can provide further information on this or other possible UFO sightings in the Cheshunt or surrounding area then please leave a comment or send details through our "submit sighting" form."

Another site user, Toni Richards, responded to the sighting report. She wrote: "I saw this too, with my husband, in Essex, approx 11.40 pm on May 2. It was bright orange, moving steadily in a straight line, travelling east. We watched it for a couple of minutes. Absolutely no sound. It was not an aeroplane or helicopter. I have reported it to the Ministry of Defence.

- Did you see the UFO? Call the Herald newsdesk on 01707 384189, or email herald.news@archant.co.uk<

 

Dazu fällt mir nur ein, was J.A.Hynek mal schrieb: "Bühne frei für ein neues Abenteuer auf unerforschtem Gebiet...", um - ähm - für eine Umwälzung im Weltbild des Menschen zu sorgen. Na alla. Heijeijei. Aber wie ist schon der Slogan der deutschen ´Bella Crema´ der UFOlogie, den Exos? Zwei Optionen für Sie zum mitraten: a) ´Wild over nothing´ oder b) ´Change The Rules: Anything Goes´? Falsch, Sie haben Ihre Gehirnwäsche noch nicht voll durch, es ist nämlich: ´Taste The Ufological Music: Die Bedeutung außerirdischer Besucher für die Menschheit´! Nun ja, klar ist auf jeden Fall, es gibt einfach aus der Natur der Sache heraus keinen Beweis, dass die UFOs Raumschiffe vom anderen Sonnensystem sind. Die UFO-Ereignisse der Welt konnten dies genauso wenig unterstützen wie die Wunschträume und Behauptungen der UFO-Anhänger und anderer unbedarfter Gemüter, die noch am wildesten drauf sind, um laufend in Sachen aufregenden Gesprächsstoff zur Verdrängung von Langeweile von ´UFO-Beweisen´ zu schwätzen. Was sie Beweis nennen, ist der Glaube, der durch nichts zu erschüttern ist - auch nicht im Einzelfall durch wirkliche Gegenbeweise aka Gegenargumente**. Am Schluß verschiebt sich dann hilflos der Blickwinkel ins Außer-Kosmische, um was es gar nicht so wirklich zu den UFOs über und in unseren Köpfen am Himmel geht: Die unnütze Debatte darum, das niemand beweisen kann, dass es kein Leben im Weltall gibt*. Darum geht es aber bei den UFO-Meldungen an unserem Firmament gar nicht, sondern um die Kernfrage, was im jeweiligen Einzelfall der UFO-Meldungen hinter dem gemeldeten UFO-Bericht steht. Und dies kann man sehr wohl einkreisen.

 

*= Dies ist zwar richtig, aber kümmert noch nicht einmal mich, weil kaum jemand in dieser Zeit es für abwegigig hält, dass es irgendwie bewohnte Planeten unter fremder Sonne geben mag oder etwa sogar außerirdisches intelligentes Leben gibt. Viel abwegiger ist für den Menschen heute daran zu glauben, dass die Weltwirtschaftskrise durch intelligente Geld-Kapital-Manager ausgelöst wurde! Daran zu denken ist völlig inakzeptabel während an außerirdisches Leben zu glauben ist doch für die meisten Menschen "in Ordnung", zudem noch im Zeitalter der Raumfahrt in einer Ära wo wir zum Aufbruch ins dritte Jahrtausend anstehen. Es macht in diesem Rahmen gar keinerlei Sinn, wenn sich UFO-Freunde des Fantastischen auf dieser Ebene auf altbackene Vorstellungen in ihrer Diskussion versteifen, wonach sie "die Menschheit" über Leben im Weltraum überzeugen wollen. Dies ist einfach überholt! Da darf man die UFO-Debatte einfach nicht mit altmodischen Vorstellungen uminterpretieren, um so zu tun als wären wir noch in den 1950er Jahren. Unter diesem Blickwinkel ist UFOlogie-Literatur sogar soetwas wie eine Art umgekehrte, auf den Kopf gestellte Science-Fiction mit dem ´Akte X-Hauch´. Gleiches gilt auch für die Prä-Astronautik.

 

**= Wie Sie wissen ist das Wunder des Glaubens liebstes Kind. War das Mittelalter noch vom Wunder an sich beherrscht, so sind diese Wunder fast in unserer Zeit uns entglitten. Es fehlt dem heutigen Menschen wohl, weswegen auch die UFO-Sichtungen moderner Art soetwas wie "Wunder" darstellen, weswegen sie ja auch gerne als "große Geheimnisse" bis hin zum "Jahrhundert-Rätsel" als Kaufanreiz feilgeboten werden, das ist der Psychotrick dahinter. Auch in unserer Ära funktioniert deswegen Pseudo-Religion wie Esoterik und mystisch veranlagte Menschen mögen "das UFO-Phänomen" wohl hauptsächlich deswegen, weil es unserer Zeit entsprechend im Gewand der Wissenschaft uns aus dem Internet zurechtgepellt wachsweich entgegenhüpft. So wirkt es jedenfalls. Wir UFOlogie-Kritiker und Exo-UFO-Skeptiker haben schlechte Karten, weil wir die schönen Märchen zerstören - und dies ist für wahre Gläube eine Art seelische Grausamkeit. Der eigentliche Hintergrund ist aber der, dass wir den schöpferischen Impuls, die Spiritualität und den visionären Impuls als Spielraum für Fantasie und Spekulation als die Kern-Brennelemente ("Denkmodelle") der UFOlogie mit ihren traditionell ins Kraut schießenden sehr üppigen Phantasiewelten als Gemeinschaftsgefühl wie ein Brutkasten für Mythen, Märchen und Legenden kaputt machen. Ja, manchmal kommen mir UFO-Freunde des Fantastischen vor, als seien sie wahrhaft Züchtungen der ehemaligen Astronautengötter, bei denen eine Art "lange Zeit eingefrorener" UFO-Persönlichkeits-DNS-Molekül-Strang ´aktiviert´ bzw ´aufgeweckt´ wurde, wenn sie plötzlich wie aus dem Nichts - wie aus einem mentalen ´Stargate´ einer ´Alien-Biosphäre´ im kosmischen Seminarraum nebenan gekommen - auftauchen und voll neben der Kappe laufen... Wobei sich einige, wie die Exos ihre ihre Assoziierten, als ´Zauberpriester der Scheinwissenschaftlichkeit´ geben und outen. Und da sind wir UFO-Phänomen-Erforscher einfach unzumutbar!

 

Einer der ehemaligen Mentoren und Promoter der UFOlogie gab so einmal 2006 im ehemaligen ´Paranews´-Forum zu, das Thema verlassen zu haben, weil "die deutsche UFO-Szene wurde teils von Rechtsextremisten infiltriert, teils gaben die Radikalskeptiker den Ton an" (= "Pöbeleien des WW-Clans"). Aber jenseits dessen gestand er ein: "Trotzdem ist dass Thema in Deutschland zur Freakshow verkommen." Dies ist ja so nicht wahr, auch zu seiner Agitationszeit war es ja bereits bestens so und er hat auch nicht wenig damit zu tun, dass dem so wurde. Da gab er auch das erfreuliche, schier heilige Versprechen ab: "Darum sehe ich auch keine Rückkehr in die deutsche UFO-Szene." Woran er sich aber nicht hielt, um gerne immer wieder in einem I-Net UFO-Klub auf die Pauke zu hauen, als sei das Ende seiner Tage im Thema doch nicht absehbar. Da gibt es schon eine große persönliche Angefressenheit, und schließlich gab er auch konkret zu:

 

"Drei Faktoren haben jedoch schon zu Ende der 1990er Jahre meine Arbeit quasi zunichte gemacht.

1. WW, der der UFO-Forschung immer einen unseriösen Charakter verlieh.

2. Nach dem Erfolg von ´Geheimsache UFO´ (allein in Deutschland über 100.000 verkaufte Exemplare) wollten sich andere Autoren und Verlage profilieren, es wurde teilweise der größte Mist publiziert. Zusammen mit unseriösen Nachmittags-Talkshows schadete das dem Thema sehr, da das Publikum nicht unterscheidet - entweder ist alles Quatsch oder alles wahr...

3. Ganz schlimm war die Infiltration der UFO-Bewegung durch die Neo-Nazis. Wozu man sagen muss, dass auch ein Josef Schedel alles getan hat, um mich zu diffamieren und aus der Magazin 2000-Redaktion herauszudrängen, um das Blatt übernehmen zu können. Als Webmaster von Werner Walter* hatte er sein Handwerk gelernt!"

 

*= Was einfach eine Lüge ist, da jener Josef Schedel einfach nie der Webmaster von CENAP war, auch wenn die CENAP-Seite auf dem Alien.de-Server von Martin Schädler liegt (er aber so gesehen nie Webmaster davon war), was aber im Detail mal wieder etwas ganz anderes ist (und der Mann sowieso ein ganz anderer, was durch den Namen alleine sich ganz einfach ergibt), als es sich der Herr schon sein ganzen Leben lang zusammen- und für sich zurechtspinnt, damit es für IHN und seiner Gefolgschaft (als ihn als "Held der UFOlogie") wieder stimmt. Deswegen ereifert er sich derzeiten gegenüber seinem Roswell-Urfeind Uli Thieme und wird ganz ´nett´ im ´creative writing´: "Genosse Debunker...", "Volksfront-Genosse Thieme...", "Persönlichen Frust empfinde ich tatsächlich, wenn ich mit Menschen wie Ihnen konfrontiert werde. Das ist ein Grund, weshalb ich aus der UFO-Forschung ausgestiegen bin."

 

Karten auf den Tisch!

 

UFOtainment ist der Blähbauch der UFOlogie, der Spielraum des ufologischen "Wünsch-Dir-was!" als Spiel ohne Vernunftsgrenzen, aber voller "Spiel, Spass, Spannung" für die ufologischen Game-Player.

 

2009 - hunderttausende UFO-Berichte später! - ist es trotzdem immer noch so, wie es vor 40 Jahren Prof.Condon formulierte: "Es gibt keine Beweise zur Rechtfertigung der Annahme, dass außerirdische Besucher in die Erdatmosphäre eingedrungen sind, und nicht genügend Beweise, um weitere Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet zu rechtfertigen." Und der berühmte Condon-Report (CR) ließ etwa 30 % der bei ihm geprüften Fälle "unaufgeklärt" durchgehen, Hurra! Aber diese dreißig Prozent erwecken einen falschen Eindruck in der Bedeutung zum voraus Gesagtem, weil es ist trotzdem "kein UFO-Phänomen übbriggeblieben, das beweisen würde, dass die Erde von außerirdischen Intelligenzen besucht wurde." Unaufgeklärt heißt nicht automatisch ´echte Fliegende Untertasse´! Genausowenig wie ein ungeklärter Mord nicht gleichsam dafür steht, dass es keinen Mörder gibt. Im UFO-Feld wollen die UFO-Fandom-Vertreter natürlich dies ganz anders sehen und verwerfen sowieso meistens rationale Erklärungen und hängen sich eher mystischen Vorstellungen zum Erhalt ihres Aberglaubens herzensgerne an. Unbequeme Wahrheiten werden von diesen Abergläubischen der Moderne einfach nicht (und wenn dann nicht richtig und nur aufs eigene Niveau heruntergedrexelt und zurechtgebogen) beachtet. In ihrer Welt hat die Vernunft der Weltgemeinschaft keinen Platz, und jeder Rationalist in ihren Augen ein Unwissender und thematische Fach-Insider eine Art ´Vaterlandsverräter´ an dem Rache zu üben gilt, weil ihnen der Kamm schwillt... Wie kann man dann erwarten, von ihnen auch nur halbwegs die wahren Hintergründe zu erfahren? Dies ist eben die kulturelle Identität der UFOlogen. Genauso wie sie ´Elite-Zeugen´ wie Piloten gerne hervorheben und ganz gerne einfach Dr.Hynek´s eigene Erfahrung während seiner Projekt Blaubuch-Zeit ´vergessen´, als jener nach Jahrzehnten (!) der Beschäftigung mit dem Thema (das Condon-Team hatte keine zwei Jahre Zeit dazu und war zudem ins kalte Wasser geworfen worden) feststellte: "Erstaunlicherweise scheinen Berufs- und Militärpiloten relativ schlechte Zeugen zu sein, da sie sich bei fast 90 Prozent ihrer UFO-Beobachtungen getäuscht haben... aber es sollte nicht verwundern, dass die meisten Piloten astronomische Objekte verwechseln." WW

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Lift Off für das Space Shuttle ´Atlantis´! Go Atlantis, Go!

2009-11-5-atlantis-launch 

Die Space Shuttle-Mission STS 125 mit der ´Atlantis´ ist auf dem Weg, um später Arbeiten am Weltraumteleskop ´Hubble´ vorzunehmen, damit es für die nächsten paar Jahre als optischer Spürhund im All fit ist:

 

http://www.youtube.com/watch?v=Upcr... / http://www.youtube.com/watch?v=U5H5... / http://www.youtube.com/watch?v=Xu21... / http://www.youtube.com/watch?v=deq1... (volle Startvorgangs-Version).

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12.05.2009

Helles Lichtobjekt nahe Anklam tauchte wie mit einer Art Lichtblitz auf!

Grobzeug als unerwartete Foto-Objekte

 

Mit dem Betreff ´Bewerten einer Fotoaufnahme´ wendete sich Günther B. an uns und schrieb zum hochauflösenden Bild nieder, nachdem er mit Argusaugen seine Aiufnahme offenbar in Augenschein genommen hatte, um eine Gruppe grob unstrukturierter, undeutlicher sowie unscharfer heller wie dunkler ´Flecken´ wahrzunehmen, die er dann ausgerechnet einer UFO-Gruppe zugänglich machte (warum eigentlich in Anbetracht dieses ´Grobzeugs´?): "...als Anhang möchte ich Ihnen eine digitale Aufnahme vorlegen, die ich am 20. Juni 2008 um 11:40 Uhr in Südfrankreich aufgenommen habe. Das Foto entstand auf der Burg Puivert und wurde mit 1/1000 sec. aufgenommen. Die Objekte im Hintergrund habe ich damals mit dem Auge nicht wahrnehmen können {!} und habe diese auch nur zufällig bei einer Bildvergrößerung entdeckt. Fahrende Heißluftballone können ausgeschlossen werden, da zu diesem Zeitpunkt eine Lufttemperatur von ca. 30°C herrschte. Staubpartikel auf dem Sensor scheiden ebenfalls aus. Vielleicht finden Sie eine Erklärung für diese Objekte."

 

Nachsatz WW: Die auf ´Unendlich´ fokusierte Landschaftsaufnahme zeigt insektenschwache ´Images´ von ´Objekten´ ohne besondere Ausprägung {´fette´) wie z.B. bei Vögeln. Gesehen wurde mal wieder nichts. Daher gehen wir auch davon aus, dass da kleine unbeachtete Insektenviecher einige Zentimeter vor der Kamera mit ins Bild flirrten und zu dieser Aufnahme führten. Thats all. Wie der Melder ausgerechnet auf "Heißluftballone" im Zeitalter der Miniatur-Heißluftballone als nicht-erkannte IFOs kommt verrät die ´Vorbelastung´. Da kommt man doch normalerweise gar nicht drauf (und käme vielleicht viel eher auf Düsenflieger oder Hubschrauber etc pp), zumal man eine Flotte von echten Heißluftballonen ja gemütlich am Himmel bei der Fahrt sieht und sie bei einer Aufnahme auch bewusst mit aufnimmt.

 

Montagabend, helles Lichtobjekt nahe Anklam - die schicken Wings machens!

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Gegen 9:15 h meldete sich Markus Sch. aus der Nähe von Anklam in Meck-Pomm, der gestern Abend gegen etwa 22:15 h plötzlich für um die zwei/drei Minuten ein weißes, helles und mehr als sterngroßes Lichtobjekt aus ca SW nach Osten quer über den ganzen Himmel lautlos dahinziehen sah, welches ganz plötzlich "wie ein Lichtblitz" in seinem Gesichtsfeld erschien und dann als "übergroßer Lichtpunkt" dahinflog. Da es keinerlei blinkenden und rote/grüne Lichter an sich trug, war ein Flugzeug auszuschließen. Nur, was war es dann? Die Internationale Raumstation, die in diesen Nächten wieder Deutschland mit ihren Flyovers beglückt, wenn das Wetter wie in Meck-Pomm, "sternklarer Himmel", mitmacht und wir einen Blick darauf haben. Mit ihren zusätzlichen ´schicken Wings´ kommt sie ja prächtig rüber. Sch. war ganz aus dem Häuschen als ich ihm die Situation erklärte und er konnte sich nur noch bedanken und rief nur noch total drauf zu Mithörern im Hintergrund: "Cool, geil, cool, geil..., Leute ihr glaubt gar nicht was ich gesehen habe... geil..."

 

--- ISS-Latenight-Airshows über Deutschland! Übrigens ist die ISS jede Nacht in den nächsten zwei Wochen prächtig über Deutschland zu sehen, checken Sie die Flyover-Zeiten für Ihren Ort auf Calsky: http://www.astronomie.info/calsky/S... ! Fast jede Nacht gibt es sauhelle Erscheinungen mit mindestens um die -4mag, dort wo es wolkenfreien Himmel gibt! Auch gegen 22:45 h an diesem Dienstagabend war dies von Mannheim aus bei aufgerißenem Himmel prächtig zu betrachten! So schaut dies dann mit Amateur-Camcordern aufgenommen aus: http://www.youtube.com/watch?v=0lbA... - http://www.youtube.com/watch?v=NKpk... . ---

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Auch mal eine ungewöhnliche Reaktion, weil meistens in Anbetracht von Sichtungsauslösern z.B. rund um Himmelslaternen den Leuten eher die Klappe herunterfällt und sie frustriert leiser werden, hier war es ganz anders, die Auflösung des Rätsels sorgte bei dem Mann für Begeisterung! So gesehen, mal kein IFO-Frust, sondern IFO-´Lust´. Soviel also auch zu ´Magic In The Skies´ und die geheimnisvolle Welt der UFOs und viel eher ihre Berichterstatter als das wahre Mysterium, so rund wie das Leben eben in seiner Vielfältigkeit und der Mensch in seiner Mentalität und Psychologie ist. Schließlich steht der Mensch im Mittelpunkt des UFO-Phänomens und macht es zu 50 % aus. Dies ist für manchen vielleicht neu, aber es ist für echte und wahre Forschungs-Insider nichts Neues und wir haben auch darüber schon zigfach geschrieben. Man muss es nur studieren, wenn man will - was die meisten UFO-Fans ja eben bewusst nicht wollen und sich als ´Begründung´ die verrücktesten Sachen am Rande des Weges aussuchen, nur um nicht zugeben zu müssen "Ich habs nicht gern, wenn ich einen auf dem Sack kriege... und mir die Seifenblase voller Fantasievorstellungen dann platzt."

 

Und Nein, UFOs sind nicht alles Hirngespinste! Klar, haben wir auch nie als Teil der sogenannten "Anti-UFO-Lobby" (so Erich von Däniken, selbst bekennent "ich bin kein UFO-Mann!" {macht ihm aber nichts aus und er schreibt Vorworte für UFO-Bücher}) gesagt. Wir selbst vertreten ja die Erkenntnis, dass das ´Fliegende Untertassen´-Thema durch eine mediale öffentliche Irreführung erst zum dem wurde*, was den Mythos erschuff und wodurch das Thema der UFOs weithin missverstanden wird, noch gefördert durch absurde Behauptungen von Sektierern und Kultisten, wodurch das UFO-Phänomen sogar der Lächerlichkeit ausgesetzt ist, obwohl es ´Zeugen´ - siehe anhand der Beispielsfälle oben - meistens jedenfalls gar nicht verdient haben. Und es gibt gar keinenen Grund, warum die grenzwissenschaftliche Disziplin UFO-Forschung auf den vernünftigen Versuch verzichten sollte, den Meldern eine Antwort auf ihre Frage "Was habe ich da wohl gesehen?" zu geben. Dafür ist die UFO-Forschung schließlich auch da und man kann nur hoffen, dass die UFO-Forscher auch wirklich qualifiziert sind, was ja das Kernproblem in dieser ganze UFO-Debatte ist, weil es eben nicht so ist und viele sogenannte UFO-Forscher nur ´Luschen´, was sie gerne verheimlichen wollen und damit selbst Teil der öffentlichen Irreführung geworden sind. Integraler Bestandteil sogar. Schlußendlich gilt zu hoffen: Wahre Qualität der UFO-Phänomen-Erforschung zählt und gewinnt.

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Ja, auf einer bestimmten Ebene - siehe die Fälle oben - ist das Phänomen der unidentifizierten Flugobjekte real, ganz klar und deutlich gesagt! Noch besser, praktisch jederzeit kann jeder selbst Zeuge einer für ihn unerklärlichen Himmelserscheinung werden, natürlich auch ein UFO-Skeptiker wie ich - und es ist schon passiert. WW

Mit der exologischen UFOlogie und ihren fantastischen Vorstellungswelten jenseits der ´Outer Limits´ hat dies aber nichts wirklich zu tun. In dieser Szene benötigt man längst kein echtes Phänomen mehr, da ein Kunst-Mythos ein Eigenleben entwickelt hat. Dies stellte schon in den 1970ern ein Redakteur der französischen Traditions-UFO-Zeitschrift ´Lumieres dans la nuit´, Michel Monnerie, fest und stellte seine provokante Frage "Was wäre, wenn UFOs nie existiert haben?" - eine Frage, die weite Teile der europäischen jungen UFO-Forscher zunächst erschütterte und dann elektrisierte, weil die psychologische und psychosoziologische Komponente zur Lösung des UFO-Rätsels hier in den Mittelpunkt geriet. Monneries laut ausgesproche Frage schlug wie eine Bombe in Europa ein, weil sich hier die bisher unbeachtete Ebene der Individual- als auch der Massenpsychologie in den Blickpunkt für eine neue Generation von UFO-Forschern von Skandinavien bis runter nach Spanien geriet. Plötzlich wurde das UFO-Phänomen weit über den Blickwinkel der ´Die-Fliegenden-Untertassen-sind-hier!´-Kultur hinaus begutachtet und sein wahres Spektrum beinhaltete plötzlich die Welt der Sagen und Märchen, das Paranormale, Mythologie, Soziologie und Pschologie. Eine ungeahnte intellektuelle Herausforderung der nicht-angedachten Art in einem Bereich in dem normalerweise zahlreiche Verrückte und lächerliche Geschichtenerzähler sich tummeln, wie magisch-magnetisch davon angezogen - aber auch so unbestimt und zweideutig, dass Sherlock Holmes seine Freude daran hätte. Die UFOs wurden hier psychologisch-gesehen zum ´Tintenkleckstest´, mit einem Satireanteil wie sinnbildlich in ´Das Leben des Brian´, wenn es um die Interpretation der Lichtflecke wie z.B. der nicht-erkannten Himmelslaternen wie heutzutage (damals MHBs der traditionellen, auch teuren Art) am Nachthimmel geht. Sachen, die den Esoterikern mit ihrer ´Alternativ-Kultur-Show´ im Niemandsland eh nicht gefielen, wenn dies auf den Punkt gebracht wird, weil sie sich in ihrer UFO-Kultur und Verkaufspsychologie daraus keck bedienten, aber es sollte/wollte/will niemanden so direkt auffallen mit welchen Reizen diese esoterische Verführung besetzt und aus altem Zeug zusammengemixt ist, da dies den Ruch des Neuen und ´Einzigartigen´ klaut. Überall gährte es deswegen und die traditionellen UFOlogie-Verbände der altbackenen UFOlogen zogen gegen die ´Jungs´ in den Krieg der Worte, überall, nachdem Monnerie noch ein Buch mit dem Titel "Schiffbruch der Außerirdischen" vorstellte und damit den Wasserträgern der Plüsch-Sofa-UFOlogie einen Horror versetzte. Rindvieh-Verstümmelungen können auch nicht grausamer sein.

 

Eine neue UFOlogie, die Neo-UFOlogie oder ´humanistische Psycho-UFOlogie´ (da der menschliche Faktor bei UFO-Erfahrungen als wichtiges Element erstmals beachtet wurde) als frische Disziplin innerhalb der ufologischen Welt, tat sich ausgerechnet in der ´Alten Welt´ auf und gegen die Alt-UFOlogen (meistens aus der esoterischen UFO-Welt mit Kontaktler-Verehrung im Mittelpunkt) - dies war die ganz große SPALTUNG gewesen, zumal auch die US-UFOlogie sich mit dieser neuen revolutionären Bewegung der Revisionisten sehr schwer tat, auch deswegen weil jene früher selbst klasssiche UFO-Gläubige aus ihren Reihen waren. Dies konnter man gar nicht recht begreifen, aber jene Leute haben eben aufgrund praktischer Erfahrungen Schritt für Schritt den Standpunkt einer kritischeren Haltung ganz automatisch bekommen, auch wenn sie exotische Hypthesen nicht a priori ablehnten, aber für das Thema nicht mehr effektiv in fragekommend sahen! (Huch, haben Sie sich eben im Spiegel unerwartet erkannt?) Man sah die Neo-UFOlogie als UFO-Skeptiker-Bewegung aus dem Innern an und reagierte radikal darauf, überall. Wir können vom CENAP für Deutschland da ein schönes Lied mitsingen...*, da wir für Old Germany stellvertretend den Kampf gegen die DUIST in diesem Sinne der Neo-UFOlogie führten. So gesehen gab es in ganz Europa eine Art ´Generalangriff auf die alte UFOlogie´ mit der auch diese neue und vitale UFO-Phänomen-Erforscher-Generation der "Desillusionierten" den Alten den Rücken kehrte. Ihr Slogan: Skepsis, verbunden mit einem offenen Geist. Wir versuchen den Gesamtbereich der UFOlogie neu zu definieren, weil nur die Fakten zählen. Für diese Betrachtungsweise war Michel Monnerie der Geburtshelfer - und er steckte damit auch als ersten US-UFO-Forscher Allen Hendry vom CUFOS an, der dort 1 1/2 Jahre lang bezahlten Telefondienst an der CUFOS-UFO-Hotline (die Ur-UFO-Hotline sozusagen und auch eine Art Vorbild für die engagierte CENAP-UFO-Meldestelle - nur hier ehrenamtlich mit ´Gotteslohn´ unter gemeinnützigem Denken mit dem Bärenherzen von mir durchgezogen) hielt und dann von seinem Chef Allan Hynek entfernt wurde, weil er mit zunehmenden Kenntnissen um die nicht-erkannten IFOs "zuviel UFOs identifizierte", da dies die Leser der Vereinszeitschrift ´International UFO Reporter´ einfach nicht wollen um sich die ´Magic In The Skies´ zu erhalten! UFO-Knacker sorgen halt immer für Verstimmung, dies gehört zur UFO-Wahrheit fundamental eben dazu! Was die meisten altbackenen UFO-Freunde des Fantastischen bis heute noch nicht richtig verstanden haben und auch gar nicht verstehen wollen, da sie dem UFOtainment huldigen und einem Alien-UFO-Fandom und NICHT wirklich der nüchternen UFO-Erforschungsidee angehören.

*= "Die deutsche UFOlogie spaltet sich in Sektierer, in die sketischen CENAP-Anhänger und die etwas weniger sketosche GEP-Gruppierung." - John Spencer in ´Geheimnisvolle Welt der UFOs´, Bertelsmann, Gütersloh, 1992. Gerald Mosbleck, einer der GEP-Gründungsväter beschrieb für ´UFO - Das Jahrhundertphänomen´ (Reinhard Habeck, Tosa-Verlag, Wien, 1997), was die GEP so antreibt: "Ziel der Forschung ist es, die genmeldeten Beobachtungen durch Analyse der Zeugenaussagen und Heranziehen diverser Sekundärdaten auf erklärbare Phänomene zu reduzieren und die nich reduzierbaren Fälle auszusortieren und aufzubereiten. ... tendiert das CENAP eher zu einer grundsätzlichen Ablehnung der Möglichkeit, dass UFOs aus dem All kommen könnten. Die Gruppe MUFON-CES wiederum neigt zu einer spekulativ-theoretischen Arbeit, die die reale Existenz von UFOs im engeren Sinne voraussetzt. ... Dabei ist uns weder eine Geheimhaltungspolitik aufgefallen, die von einigen UFOlogen vermutet wird, noch haben wir den Eindruck, als würden UFO-Berichte bewusst lächerlich gemacht. ..."

 

Das Ding namens UFO - jenseits des Außerirdischen, Paranormalen oder Extra-Dimensionalen etc pp

 

Signifikant wichtig ist, das keine der ´Schulen´ für die exotische Natur und ´Herkunft´ des UFO-Phänomens auch nur einen beweisbaren, belastbaren Schritt ihrer speziellen Lösung nähergekommen ist und die Suche ewig vorangetrieben wird, mehr oder weniger doch auch lustlos da man inzwischen insgeheim wohl eingesehen hat, sich in eine gefühlsmäßige Sackgasse verrannt zu haben, aber dies nicht zugeben kann und will. Dies hängt mit der jeweils persönlichen Prädisposition zusammen in der eben nicht die leidenschaftslose Beweisprüfung obenan auf der Agenda steht, obwohl man es zur Selbst- und Roßtäuschung behauptet! In diesem Sinne bekommt jede Grenzwissenschaft diejenigen forschen Forscher ab, die sie "verdient". Ich habe deswegen schon immer eine Besorgnis gehabt und sie ist gerade in diesen Tagen wieder heftig. Wie in der Politik, gibt es auch in der UFOlogie extreme Elemente. Jene, die sich öffentlich äußern wollen, um irgendwelchen ´Analog-Käse´ zzu verbreiten, auch wenn sie der Öffentlichkeit damit keinen Dienst erweisen. Egal wie sie untereinander in Harmonie und Kooperation machen, ohne vieles Grundsätzlich überhaupt zu kennen, weil sie sich dem verweigern, um eben ihren Käse schadlos im eigenen Geiste verbreiten zu können. Auch dies ist inbesondere rund um die deutsche UFO-Exologie eine alarmierende Fliegenfänger-Tendenz während des Vorgangs der Fischerei im Trüben. Dabei ist nur das Shakespeare-Wort "Viel Lärm um Nichts" angebracht. US-UFO-Forscher Dennis Stacy, auch Autor beim ´MUFON-UFO-Journal´, erinnerte schon vor über einem Jahrzehnt einmal seine abgedrehten Kollegen daran, "bitte nicht zu vergessen, dass das U in UFO immer noch für unidentifiziert steht. Dieser Umstand mag sich nicht besonderer Beliebtheit erfreuen, gilt aber dennoch, weshalb auch immer." Gell, ist schon dumm, wenn man da nochmals extran dran erinnert werden muss, um auf den Boden zurückgepfiffen zu werden.

 

Aber es hängt auch damit zusammen, dass die Bezeichnung UFO im Laufe der Zeit immer einseitiger geworden ist, und heute bezieht man dieses Kürzel immer noch hauptsächlich auf außerirdische Raumschiffe mit Aliens an Bord. Nichts könnte schon von diesem Ansatz her weiter von der korrekten Definition entfernt sein, wie Sie wissen. (Ist doch so, oder?) Für die Neo-UFOlogie war es dann auch selbstverständlich soziologische Studien des UFO-Phänomens zu betreiben, deren Ergebnisse echte sowie überspannte UFO-Hardcore-Fans mit ´beeeindruckender Fähigkeit zu individuellen Phantasieentfaltung´ bis hin zur Phantasiebesessenheit zwischen ´Fliegenden Untertassen´ bis zur ´UFO-Verschwörung´ über sie erschreckten, weil sie sich mit ihren eigenen Aberglaubensvorstellungen dort wie im Eulenspiegel selbst wieder vorfanden und einen ganz anderen Zug fahren wollen, siehe Exologie wo man das UFO-Phänomen schon so sieht, als wenn man Science Fiction erlebt, die einem selbst passiert und in der es eine ´Verschwörung des UFO-Schweigens´ gibt, anstelle zu erkennen, dass es eine ureigene ´Verschwörung der eignen Ignoranz´ vor den Erkenntnissen der UFO-Phänomen-Erforschung gibt. Eigentlich ist dieser Umstand - der, der eigenen Ahnungslosigkeit und selbstgepflegten Dummerhaftigkeit mitten in der Informationsfreiheit unserer Kultur - für die selbstberufenen ´Wahrheitsaktivisten´ geradezu absurd und peinlich! Es ist eine traurige Tatsache, dass seriöses und wichtiges Material aus der UFO-Phänomen-Erforschung im Lager der UFOlogie schon immer gänzlich unbekannt ist, weil man dies gar nicht zu lesen wünscht und viel lieber auf absurde Sensationen und den sagenhaften ewigen Gesprächsstoff am ufologischen Stammtisch setzt. Für die Neo-UFOlogie, Monnerie steht dafür, ist das UFO-Phänomen ein Mythologie von heute, die Mär des Weltraumfahrt-Zeitalters, eingezuckert mit der ´Akte X´-Aura. Eine Mythologie, die sich um reale, aber nicht verstande Tatsachen rankt und die IFO-Wahrheit verschleiert. Eine positive Wechselwirkung zwischen UFOlogie und Neo-UFOlogie gibt es bei einzelnen Menschen aber eher selten, der ´Dreher´ findet zwar da und dort mal statt, ist aber eine Ausnahme wie "echte UFOs" am Himmel. Dies liegt eben auch mit daran, das wir in dem Feld durchaus Menschen haben, die sowohl intelligent sind, aber auch gleichsam Soziopathen. David Darlington schrieb in ´Die Dreamland-Akte´ nach seinen Erfahrungen mit dem Area-51-Leuten auf: "Es gibt Leute mit Persönlichkeitsstörungen, Schizophrene, die in der Lage sind, sich sehr gute Geschichten auszudenken. ... Alles wirkt auf der Basis des grenzenlosen Bedürfnis nach einer glitzernden Welt der Illusionen. ... Unser Planet wird von Volksmärchen und Altweibergeschichten beherrscht. ... Hier spiegelt sich auch die psychische Verfassung der gegenwärtigen Gesellschaft." WW

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14.05.2009

´UFO-Kugeln´ fielen in Kasachstan vom Himmel, noch mehr Space-Schrott

Reihenweise orangene Lichtbälle über England, auch nichts Neues! Eine eigenartige ´neverending story´ ! - Europäisches Weltraumteleskop ´Herschel´ im All!

Ausgerechnet über Kasachstan, dem Schrottplatz der russischen Raumfahrt - Neue Spaceballs runtergekommen: "2 UFOs crash land in Kazakhstan - report"...

 

...so kam die Meldung von den MosNews ( http://www.mosnews.com/weird/2009/0... ):

 

>Two luminous balls have fallen from the sky into a field near a village in Kazakhstan. The Local Emergency Ministry is studying the objects, believed to be UFOs. Residents of Razdolnoye village in Western Kazakhstan saw the UFOs at night. "This was around three o´clock in the morning," eyewitness Vladimir Bychkov told Interfax news agency Thursday.

"I was near my tractor, and heard guys shouting: ´look, there are flying balls!´ They were big balls, and they had sparks falling off them - yellow, red, and green," Bychkov said. The balls were reported to have fallen on agricultural lands. "We were afraid to approach them at first, but after they fell and cooled down, we came up to them and tried kicking them," another eyewitness, Viktor Dyakov, said. He said the balls were made from a "weird" material. "We tried beating them with a chisel, but they didn´t give in, didn´t crease, only gave off sparks."

According to Dyakov, the balls are silvery in color and around 60 cm in diameter. They also have a small hole on one side. Emergency Ministry experts did not immediately give any comments.<

 

Unter der Headline ´Two UFOs fell down in Kazakhstan´ kam diese Zusatzgeschichte unter http://en.apa.az/news.php?id=102145 von der Nachrichtenagentur Azeri-Press Agency noch auf den Markt und erleuchtet die Vorgänge etwas: >...Residents of Zelenovsk region of Western Kazakhstan witnessed UFOs fall down, APA reports. ... "At about 3 children said strange objects were flying. They were very big flamy objects, had yellow, red and green sparkles," he said... <

 

Auch das ´Eurasianet´ ( http://www.eurasianet.org/departmen... ) machte die UFO-Story mit der Headline "KAZAKHSTAN: UFO FALLS, OFFICIAL INVESTIGATION LAUNCHED" auf und so erfahren wir noch ein paar Punkte: "...A team from the Department of Emergency Situations has been dispatched to the area to investigate. ... {Was aber nichts mit einem ´Russian UFO-Retrieval´ von einem russischen ´Blue Fly-/Moondust-Team´ im ufologischen Sinne zu tun hat.} The fall was accompanied by illumination. When the locals came to the objects, they were still hot to the touch. Kazakhstani news agencies added that the objects consisted of "a very hard alloy" and do not appear to be radioactive. ..."

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ESA-Mission geglückt*: Europäisches Weltraumteleskop ´Herschel´ im All!

 

*= Siehe: http://www.youtube.com/watch?v=fk4i...

 

>Forscher bejubeln Start von Europas Superteleskopen - Aus Kourou berichtet Alexander Stirn

 

Fast 25 Jahre Entwicklungszeit, 1,8 Milliarden Euro Kosten: Die Weltraumteleskope "Herschel" und "Planck" gehören zu den größten Forschungsprojekten in der Geschichte Europas. SPIEGEL ONLINE hat die entscheidenden Minuten des Starts aus nächster Nähe beobachtet.

20 Jahre hat Albrecht Poglitsch auf diesen Moment gewartet - und plötzlich ist alles blitzschnell vorbei. Mit einem dumpfen Grollen erhebt sich die mächtige Rakete aus dem Dschungel, reitet wie auf einem Feuerball in den Himmel und verschwindet hinter einer der wenigen Wolken über Französisch-Guayana. Aus den Augen - aber keinesfalls aus dem Sinn. Poglitsch schmunzelt. Der Astrophysiker vom Garchinger Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik hat seine Videokamera beiseite gelegt und blickt noch lange in den Himmel. Die dicken weißen Rauchwolken über dem Urwald lösen sich langsam auf. Die Verantwortlichen zeigen sich wenig später euphorisch. ""Herschel" und "Planck" sind die aufwendigsten wissenschaftlichen Satelliten, die jemals in Europa gebaut wurden", sagte ein sichtlich erleichterter Esa-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain. "Die Esa ist auf dem Weg zurück zu den Ursprüngen unseres Universums. Nur ein umfassenderes Verständnis der Vergangenheit unseres Universums ermöglicht uns einen besseren Ausblick auf die Zukunft unseres Planeten Erde." Auch der deutsche Esa-Programmmanager Thomas Passvogel erwartet Bahnbrechendes von den Missionen. "Ich glaube, die Überraschung wird darin liegen, dass wir etwas sehen, was wir nicht erwartet haben."

Poglitschs Augen glänzen voller Stolz, in sein Lächeln mischt sich aber auch ein bisschen Sorge. Fast wie bei einem Vater, dessen Sohn aus der elterlichen Wohnung auszieht, um in der großen Stadt zu studieren. Irgendwie ist es ja auch so. An Bord der "Ariane 5", die gerade vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou abgehoben hat , sind mit "Herschel" und "Planck" nicht einfach nur zwei Forschungssatelliten. Mit ihnen ist auch die Arbeit von Wissenschaftlern und Ingenieuren von der Erde ins All verschwunden, die mehrere Jahrzehnte ihrer Karriere in dieses Projekt gesteckt haben. So wie Albrecht Poglitsch. Der 53-Jährige mit den widerspenstigen weiß-grauen Haaren ist verantwortlich für "Herschels" PACS-Kamera - ein Messinstrument, das ferne Himmelsobjekte im infraroten Licht beobachten und die Strahlung in ihre Bestandteile zerlegen kann. Mit seiner Hilfe hoffen die Forscher, durch den Staub und das Gas blicken zu können, hinter dem sich etwa junge Sterne verstecken. Eine Hoffnung, die lange Zeit unerfüllt blieb. "Bereits 1990 haben wir die ersten Überlegungen zu ´Herschels´ Kamera angestellt", sagt Poglitsch, während sich die Besuchertribüne in Kourou langsam leert. Damals, vor fast 20 Jahren, hieß das Projekt noch "First" und wäre kurze Zeit später beinahe für immer beerdigt worden. 1998 begann der Garchinger Physiker schließlich, PACS zu bauen - mit einem Team aus sechs Ländern und 14 Instituten. "Der Druck bei so etwas ist ungeheuerlich", sagt Poglitsch. "Wenn etwas nicht klappt, brauchen Sie sich als Verantwortlicher hinterher nirgends mehr zu zeigen."

Immer wieder gab es Rückschläge

Nackenschläge gab es zuhauf. Mal wurde das Geld nicht rechtzeitig ausgezahlt, dann wurde am Personal gespart oder Kooperationspartner machten nicht das, was sie sollten. Immer wieder musste das Projekt verschoben werden - und letztlich auch der Start: Ursprünglich sollte "Herschel" - die Ideen für das Projekt reichen bis ins Jahr 1984 zurück - im vergangenen Sommer abheben. Dann am 14. April dieses Jahres. Jetzt ist es der 14. Mai geworden. Vor zwei Tagen, als sich die beteiligten Forscher mal wieder in Paris trafen - dieses Mal, um endlich nach Kourou zu fliegen - war davon noch niemand überzeugt. Die Stimmung schwankte zwischen freudiger Erwartung, Anspannung und einem Hauch von Fatalismus. "Dass die Mission nach so langem Warten und nach so vielen Verschiebungen jetzt plötzlich wahr werden sollte, hatte fast schon etwas Unwirkliches", sagt Poglitsch. Und auch, wenn keiner gerne darüber redet, stieg die Spannung von Tag zu Tag an.

Poglitschs Finger spielen bei den vielen Gesprächen, die der Wissenschaftler in Kourou führte, nervös mit den Zipfeln seiner beigefarbenen Jacke. Hitze und Feuchte der Tropen gehen an niemandem spurlos vorbei. "Ich habe wenig geschlafen - immer in der Angst, dass doch noch eine E-Mail mit neuen Problemen kommt." Irgendwann machte dann auch noch das Gerücht die Runde, dass nach den Steuerdüsen, die für die letzte Startverschiebung verantwortlich waren, nun das Haupttriebwerk herumzicke. Es war offensichtlich falscher Alarm. Minuten nach dem Start sind solche Sorgen vergessen. Die beiden Feststoffraketen, die die Ariane 5 auf Tempo gebracht haben, wurden längst abgeworfen. "Herschel" und "Planck" stehen kurz davor, aus der menschlichen Obhut entlassen und mit der kalten Realität des Weltalls konfrontiert zu werden. Die Erleichterung unter den Wissenschaftlern war groß, als kurze Zeit nach dem Start die ersten Signale der beiden Teleskope auf der Erde ankamen.

Betriebssoftware muss noch eingespielt werden

Aus dem Gröbsten raus ist Poglitschs "Schätzchen", wie er scherzhaft sagt, trotzdem noch nicht. "Wir haben nach dem Start ein paar kritische Momente, weshalb wir noch lange nicht die Korken knallen lassen", sagt der Astrophysiker. Das Gitter beispielsweise, das die Infrarotstrahlung in ihre Wellenlängen zerlegt, wird während der turbulenten ersten Minuten des Flugs von einem Riegel festgehalten. Der muss gelöst werden - durch einen Motor samt Getriebe. Auch der Kühler, der PACS auf eine Temperatur von 0,3 Grad über dem absoluten Nullpunkt bringen soll, könnte in der Schwerelosigkeit eigenwillig reagieren. Zudem fehlt "Herschels" Kamera trotz ihrer fast 20 Jahre Entwicklungszeit manchmal noch die nötige Reife: "Unsere Leute zu Hause arbeiten gerade fieberhaft an der Betriebssoftware der Kamera", sagt Poglitsch und schmunzelt verlegen. Zwar funktioniere inzwischen alles, auf die Eigenheiten von Instrument und Satellit sei das Programm aber noch nicht abgestimmt. Dafür fehlte schlichtweg die Zeit. Die neue Betriebssoftware soll nun in einem günstigen Moment aufgespielt werden.<

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Jenseits dessen haben manche UFO-Forscher den Eindruck gewonnen, "dass das UFO-Phänomen, was immer es sein mag, mit uns ´spielt´ und uns an der Nase herumführt." Nach meinen 33 Jahren mit den UFOs - dieses Gefühl habe ich immer noch nicht, aber ich bin mir dagegen absolut sicher, dass uns Menschen mit abenteuerlichen UFO-Geschichten an der Nase herumführen, wodurch das Chaos wie am Rande der Wirklichkeit erst entsteht. Und DIES der eigentliche Punkt für den vorgenannten Eindruck ist, was darauf hinweist, dass diese UFO-Forscher rauh auf jene bizarren SF-UFO-Geschichten hereingefallen sind und es nicht erkannten - und so ihre eigenen unheimlichen Begegnungen erfuhren und nicht mehr rauskamen. Daher ist es wichtig, einfach um selbst nicht umzukippen, die vernünftige Mittellinie zu finden. Die Irreführung aus verschiedenen Anläßen und mit verschiedenem Hintergrund führt zu irrigen Ansichten zum Thema, so auch zu Falscheinschätzungen durch z.B. wie es bei der belgischen Luftwaffe während ihrer UFO-Welle zwischen 1989-1991 geschah. Auch Mr.Pope ist da in die Irre gelaufen, siehe Fall Cosford. Die gravierende Pleiten-Pech-und-Pleiten-Serie bei MUFON-CES braucht man da gar nicht erst als oberste Peinlichkeit hierzulande aufrufen. Zustande gekommen auch wieder einfach aufgrund falscher Einstellungen. ´Fliegende Untertassen´-Fotos sind alten Erkenntnissen nach praktisch immer Scherze mit kleinen Modellen, davon läßt man am besten seit Adamki´s Zeiten und spätestens nach Fehrenbach die Finger weg, weil einfach deswegen ein ´neuer´ Wert Gültigkeit bekam: Ein UFO-Foto sagt eben nicht unbedingt mehr als tausend Worte. Bereits Projekt Blaubuch ist zugdeckt worden mit ´Fliegenden Untertassen´-Schwindel-Fotos unterschiedlichster Natur. Was für sich allein schon zeigt, wie das Thema eigentlich aufgefasst wird - nicht nur mit dem Kicherfaktor besetzt, sondern auch als Schwindel-Thema, freilich alle als "echte" Dokumente eingereicht, selbst wie im Fall vom Salem-Fotos von ´Offiziellen´. Darum gehts ja als Grundaussage, die trotzdem nicht stimmt und auch zeigt, das selbst ´Offizielle´ sich Späßchen wegen dem Thema erlauben. Hynek sagte dazu, zur Überraschung seiner Leser, daß die Bewertungen der USAF zu diesen Bilden stimmen und er rief dazu auf UFO-Bildmaterial grundsätzlich nicht für bare Münze zu nhemen, "meiner Meinung nach besitzen sie sogar als UFO-Beweis überhaupt keinen Wert". UFO-Lichterscheinungen und Tageslichtscheiben sind auf Foto viel zu leicht zu fälschen, nicht nur theoretisch, sondern es wird massenhaft gemacht!

 

Am 27.Dezember 1949 verkündete die US-Luftwaffe gegenüber einer äußerst neugierigen Öffentlichkeit (und einer äußerst niedergeschlagenen Gruppe im ATIC), dass ´Fliegende Untertassen nicht existieren. Das ´Projekt Zeichen´ sollte beendet werden: "Diese UFO-Berichte sind das Resultat der Fehlinterpretationen verschiedener konventioneller Objekte, sowohl einer leichten Form der Massenhysterie und von verschiedenen Falschmeldungen..." - Hand aufs Herz, ist dies bald genau 60 Jahre und viele zehntausend Berichte mehr danach wirklich grundlegend anders? Nein! Langweilig zwar für die UFO-Abenteuer- und UFOtainment-Sucher, aber so ist es trotzdem! Soviel also zum Themenbereich "UFOs = amazing und incredible!"

 

Dwight D.Eisenhower, 1952 an der Columbia-Universität: "Fliegende Untertassen existieren nur in der Einbildung derer, die sie sichten."

Quelle: CENAP-Archiv 

 

 

 

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