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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-118

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04.01.2007

Aufregendes Himmelsphänomen in den USA gefilmt!

Reentry der russischen Rakete des ESA-Planetenfinders COROT sorgt für UFO- Mega-Spektakel

Zur Einstimmung sehen Sie vielleicht erst einmal hier herein, lohnt sich absolut: http://www.youtube.com/watch?v=fktb... )

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Darauf wurde ich am 4.Januar 07 aufmerksam, als Thomas Grau vom Feuerkugelnetzwerk im AKM-Forum meldete: "Über den USA (Colorado, Wyoming und New Mexico) ist heute Morgen ein Teil einer russischen Rakete wieder in die Erdatmosphäre eingetreten.

Der Himmelsphänomen-Forscher in mir war sofort hellwach und sofort rief ich den Link auf. Während der Livesendung "Good Day Colorado" vom Denver-Sender "SkyFox" auf Kanal 31 war um 6:15 h eine "amazing"-wirkende Erscheinung am Himmel wahrgenommen und geistesgegenwärtig gefilmt worden (Video auf der Seite zu sehen) - und zwar aus einem Newshelikopter des Senders aus, der gerade über Denver flog und aus dem der Journalist Josh White gerade berichtete. Gleichsam war dieses "unreal bright light" oder "spectacular fireworks display" in einem weiteren Korridor gesehen worden und sorgte für Aufregung. Tausende verblüffte Augenzeugen sahen das von Nord nach Süd dahinschießende geräuschlose Phänomen in mehreren Staaten und meldeten die für sie unheimliche Erscheinung den Behörden, deren Telefonzentralen zusammenbrachen. Ein Zeuge: "It was FABULOUS! Ich habe die bekannten Meteorschauer in den letzten Jahren schon interessiert verfolgt, aber soetwas wie jetzt habe ich noch nie gesehen!" Ein anderer aus Berthoud, der gerade auf der Highway 287 unterwegs war: "Es sah aus, als wenn eine lange Kette von etwa 12 Jetairliner dahinflöge." Das regional angesiedelte North American Aerospace Defense Command (NORAD) an der Peterson AFB von Colorado Springs erklärte das Phänomen schließlich als den Reentry einer russischen SL4-Raketenstufe, mit der am 27.Dezember 06 die COROT-Mission in Gang gesetzt wurde! Ein Mitarbeiter im Space Control Center der Anlage in den Cheyenne Mountains (dort übrigens wo fürs Fernsehen das ´Stargate´ untergebracht ist, weswegen wohl viele Leser inzwischen längst die Außenansicht kennen) erklärte: "Wir hatten gerade die abschließenden Kalkulationen durchgeführt und so erkannt, das wir selbst jeden Augenblick den Niedergang der SL-4-Raketenstufe sehen können. So eilten einige von uns hinaus in Freie, aber bis wir dort ankamen war es schon zu spät..."

 

Und es kam auch so wie es bei derartigen Vorfällen praktisch immer der Fall ist, die Erscheinung wurde auch als aufregendes UFO-Spektakel wahrgenommen.

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06.01.2007

UFOs in 2007: Geht es jetzt wieder los?

Wegen zu schlechtem Wetter blieben die ´Standard´-Silvester/Neujahrs-UFOs in Gestalt von nicht-erkannten Miniatur-Heißluftballons dieses Mal aus. In weiten Teilen Deutschlands hatte es gestürmt und geregnet. Aber, es gab eine nachgereichte Sichtung, die uns am 9.1.07 durch Felix B. (Hobbyastronom) erreichte: "Ich habe in der Neujahrsnacht (1-2 Min nach Mitternacht) 5 orangene Lichter am Himmel von Freiburg i., Br. gesehen, die ersten drei bildeten ein senkrecht stehendes gleichschenkliges Dreieck, die folgenden beiden umkreisten sich. Sie flogen von Westen nach Osten, etwa 30 Sek horizontal in 500 - 1 000 m Höhe, dann veränderten sie die Flugbahn steil nach oben und verschwanden nach jeweils etwa 15 Sekunden in 200 - 3000 M Höhe in den Wolken. Ich habe 4 Augenzeugen, die ich auf die Lichter aufmerksam machte. Alle vier stimmten mir zu, dass können keine Flugzeuge sein. Auf meine Frage nach ihrer Meinung sagten sie nur, das seien Reste von Feuerwerk. Als ich die Winkelveränderung, die 45 Sekunden Sichtbarkeit und das gleichmäßig konstante Licht aufzeigte, zuckten meine Freunde mit den Ackseln und drehten sich weg."

 

Aber hatte dafür Horst Schlämmer´s´ (alias Hape Kerkeling) Grevenbroich am letzten Weihnachtsfeiertag 2006 noch schnell einen UFO-Besuch erfahren? Das fängt ja 2007 ganz gut an, lesen Sie selbst was der ´Erft-Kurier´ am 3.Januar 07 unter der Schlagzeile >Raumschiff "Surprise"?< zu melden hatte, wie mir eine Korrespondentin mitteilte:

 

>Neuenhausen. Das hätte sich das Ehepaar Müller aus Neuenhausen nicht träumen lassen. Völlig entspannt hatten sich die Beiden am zweiten Weihnachtsabend aufgemacht, ihren kleinen Yorkashire Gassi zu führen, raus aus Neuenhauen, auf dem asphaltierten Feldweg. Um diese Uhrzeit (ca. 19.00 Uhr) war es schon dunkel. Auf der Hälfte der Gassistrecke beobachteten Müllers ein merkwürdiges Flugobjekt. Aus den Augenwinkeln nahmen sie ein helles Licht wahr, das aus Richtung Südstadt kam. Schnell flog das "Ufo" (Unidentifiziertes Flug Objekt) über die erschrockene Familie Müller weiter Richtung Allrath bzw. Frimmersdorf. Der Flugkörper befand sich in (geschätzt) 100 m Höhe. Herr Müller beschrieb das rot glühende, runde Objekt sei etwa 1 qm groß gewesen und zog einen langen weißen Rauchschweif hinter sich her, ähnlich einer Flugzeugspur. Das Flugobjekt schwebte zügig voran, aber nicht schnell wie eine Rakete, vor allem völlig geräuschlos auf einer geraden Flugbahn über die Vollrather Höhe. Dann war es verschwunden. Die beiden überraschten Beobachter verharrten und warteten auf einen Aufschlag oder eine Explosion, aber nichts erfolgte. Also nahm man den völlig verängstigten Hund und eilte nach Hause. dort angekommen schalteten sie ds Radio auf News 89,4 und hofften auf Klärung der Beobachtung und warten darauf, dass in den Medien Infos erscheinen werden.

 

Momentan sind Müllers ziemlich perplex und trauen sich nicht, jedem ihre Bobachtung mitzuteilen, um nicht als Phantasten abgestempelt zu werden. Die ganze Angelegenheit ließ den Beiden keine Ruhe und nachdem nirgends eine Nachricht erschienen war, wandte sich Familie Müller an den ´Erft-Kurier´ mit der Bitte, bei der Lösung des Rätsels behilflich zu sein. {Eine Zeugenreaktion, die mir nicht ganz unbekannt ist.} Für sie ist es ein absolutes Phänomen, was ihnen da begegnet war. Was ausscheidet ist eine Sylvesterrakete: völlig geräuschlos, langsam fliegend, und alles mehr als einen Kilometer? Nein! Ein beleuchteter Wetterballon? Auch nicht, die fliegen nicht so schnell und sind viel größer. Positionslichter eines Hubschraubers oder Flugzeugs? Es war zwar dunkel, aber die Sicht war wegen Vollmond klar und solch ein Luftfahrzeug hätten sie identifizieren können anhand der Fluggeräusche. Also, wer an diesem Tag eine ähnliche Beobachtung gemacht hat, möge sich bitte bei der Redaktion des ´Erft-Kurier´ melden. Wir haben bei der Abteilung Meteorologie an der Universität Bonn nachgefragt und eine weitere Anfrage bei einem astronomischen Institut gestartet. Feiertagsbedingt gibt es noch keine Antworten. Sobald Ergebnisse vorliegen wird der ´Erft-Kurier´ erneut über das Phänomen berichten. -aha-<

 

Man könnte hier zunächst als Sachverständiger an einen Miniaturheißluftballon denken, aber einen mit Rauchschweif? Zudem war in Sachen Sichtungsdauer noch nichts weiter bekannt geworden, so wollte ich mit der Zeitung Kontakt aufnehmen, was sich aber wegen anderer Tätigkeiten etwas verschob. Am Samstag, den 6.Januar, rief ich dann die Zeitung im Internet auf, um die Redaktionstelefonnummer zu bekommen, aber da sah ich auf der Startseite vom Tage schon diesen Beitrag unter der Schlagzeile "Sternschnuppen-Zeugen", womit sich weiteres investigatives Handeln von selbst erledigte (auch wenn man mit den Zeugenangaben nicht immer konform gehen mag, aber Höhenfehleinschätzungen der drastischen Art sind altbekannt):

 

>Ein Ufo? Ein Meteroid? Nach unserem Bericht über die Himmelserscheinung, die das Ehepaar Müller am 2. Weihnachtsfeiertag über der Vollrather Höhe wahrgenommen hat, melden sich mehrere Leser beim Erft-Kurier und bestätigen: ?Ja, wir haben auch so etwas gesehen und können es nicht einordnen".

GREVENBROICH. Ina Heister kam zusammen mit ihrem Mann am 2. Weihnachtsfeiertag aus Neuss, befuhr die Schnellstraße zu ihrem Heimatort Langwaden und nahm genau zu dem gleichen Zeitpunkt wie die Müllers ?so etwas wie eine große Sternschnuppe mit blau-rotem Schweif" am Himmel wahr. Auch am Himmel über der Vollrather Höhe. Für Horst Huse war der von ihm gesichtete Flugkörper größer als eine Sternschnuppe. Er stand bei guter Sicht auf dem Hof seines Hauses auf der Friedrich-Ebert-Straße in der Südstadt und blickte Richtung Allrath als ihn fast der Schlag traf: ?Als ich den hellen Schweif sah, hab´ ich die Luft angehalten. Ich dachte, gleich knallt´s." Von einer Einschlagstelle ist allerdings niemandem etwas bekannt, auch nicht der städtischen Umweltbeauftragten Norbert Wolf. Weiter zu den Zeugen. Hermann Bartz aus Neuenhausen sah den Flugkörper, als er mit seinem Pkw die Straße Am Steinacker hoch fuhr. Für ihn ?eine Sternschnuppe, auf keinen Fall ein verfrühter Silvesterknaller, dafür war das Ding viel zu groß." Der Flugkörper bewegte sich ungefähr 120 Meter über dem Erdboden Richtung Halde.

 

Für Ilona Frank aus Neukrichen war die Erscheinung am Himmel fast der Grund für einen Herzstillstand {woran man einmal mehr sehen kann, wie AUFREGEND so eine spontane und unerwartete Erscheinung sein kann}. Sie hat am 2. Weihnachtsfeiertag gegen 19 Uhr "einen gleißend hellen Ball mit einem Schweif hinter sich, der von Norden nach Süden flog" gesehen. Das ging für sie alles so schnell, dass ihr Mann, der neben ihr stand und von ihr darauf aufmerksam gemacht wurde, die Erscheinung gar nicht mehr wahrnehmen konnte. Auch vom Kraftwerk Neurath aus ist das Phänomen beobachtet worden. Zwei Mitarbeiter, die in einem Aufenthaltsraum mit Richtung Fenster BOA-Bauselle bzw. Vanikum saßen, sahen einen hellen Lichtpunkt, "ähnlich einer Sternschnuppe", wie sie sagen, "nur größer, heller und langsamer." Zu Größe und Rauchschweif können sie keine Angaben machen, weil sie die Erscheinung nur durch ein Fenster betrachten konnten. Allerdings: sie bezweifeln die Höhenangabe von 100 m, da sich das Objekt weit über dem Kraftwerk befand, und das ist fast 200 m hoch. Für sie flog das Objekt Richtung Köln und erlosch dann. Die Erklärung der RWE-Mitarbeiter: ein Asteroid {sic!}. Dem einzigen, dem es bisher gelang, ein Foto von einem nicht zu identifizierenden Lichtkörper zu schießen, ist Christopher L. (20) aus Rommerskirchen, allerdings genau zwei Monate vor dem Vorfall über der Vollrather Höhe. Christopher wohnt auf der Straße Am Alten Wall und guckte gerade aus dem Fenster, als er stutzig wurde. Auch für ihn war die Erscheinung am Himmel langsamer als in Flugzeug. Aufklärung, was sich letztendlich am Himmel über der Vollrather Höhe abgespielt hat, geben diese allesamt glaubwürdigen Aussagen alle nicht {eigentlich doch, eben ein Meteor-Feuerball!}. Aber eines scheint festzustehen: es bewegte sich dort ein Flugkörper. Wir haben zwei wissenschaftliche Institute befragt und werden über deren Antworten berichten. -misch<

 

Der vorausgehende Vorfall ist übrigens auch Thema im AKM-Forum für Meteore ( http://www.meteoros.de/forum.htm ) unter dem Stichwort "Sehr helle Feuerkugel" gewesen. Hier berichtete zunächst ein Beobachter: "Habe um 19:30 h bei meiner Fahrt durch Aschaffenburg eine sehr helle Feuerkugel mit langer Leuchtspur beobachtet, Richtung kann ich leider nicht sagen, war mit dem Auto unterwegs." Auch ein Zeuge aus Bonn-Holzlar hatte diesen Feuerball von NO nach O nahezu waagerecht über demHorizont ausgemacht. Mark Vornhusen von der Wetterstation in Gais konnte den Fall mit seiner Feuerkugel-Kamera einmal mehr dokumentieren. Am Sonntag, den 7.Januar, machte ich a) der Zeitungsredaktion selbst in einer erläuternden PM die Sachlage klar und b) auch in einer allgemeinen PM an die Medien in der Region. (1) Doch darauf sprach niemand an. Und bei der Zeitung hat man auch nie mehr etwas darüber gehört, was die angesprochenen zwei wissenschaftliche Institute nach bald zwei Wochen ´Ferienzeit´ zu berichten wussten. Da machte man offenkundig auch auf "Wir spielen jetzt mal Akte X"...

 

(1) = http://www.businessportal24.com/de/...

 

Erst am Samstag, den 13.Januar 07, reagierte die Zeitung mit der Aufklärung - was ich aber auch erst über das Alien.de-Forum und dem dort aufgemachten Thema "Werner Walter im Erft-Kurier" erfahren musste. Hiernach war auf der Titelseite des Zeitung zu lesen: "Aus dem Kosmos zu uns - Die Erklärung: es war eine Groß-Sternschnuppe. Das ´UFO-Rätsel´ vom 2.Weihnachtsfeiertag über der Vollrather Höhe scheint gelöst. Eine Großsternschnuppe! Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (ww.cenap.de) in Mannheim beteiligt sich am himmlischen Rätselraten." Am Abend schickte mir meine Korrespondentin eine Komplettabschrift des Beitrags zu:

 

>Grevenbroich: "Ich kann gut verstehen, wenn da einige Zeugen berichten, ihnen sei bei der Beobachtung fast das Herz stehen geblieben." Das sagt der 48-jährige Amateurastronom mit über 30 Jahren Spezialgebiet UFO-Identifizierungen. Er und seine Kollegen beim Deutschen UFO-Zentrum nennen derartige Adrenalin-Schübe ´den 24-Effekt´, benannt nach der gleichnamigen TV-Thrillerserie um den Agenten ´Jack Bauer´. Immer wieder sorgen solche Großsternschnuppen für Ufo-Aufregungen, "weil die Menschen solche kosmischen Besucher? nicht kennen und bei ihrem unerwarteten Erscheinen Nervenflattern kriegen." In Fachkreisen nennt man diese Großsternschnuppen ´Feuerball-Boliden´ und ein solcher war auch am 26. Dezember in Aschaffenburg und in Bonn von erstaunten Zeugen wahrgenommen worden. Walters Kollege Mark Vonhusens von der Wetterwarte in Gais (auf der Schweizer Seite gegenüber dem Bodensee) konnte diese seltene Erscheinung eines derartigen echten außerirdischen Besuchers aus den Tiefen des Kosmos sogar mit einer Wetterüberwachungskamera fotografieren. Des UFO-Forschers abschließender Kommentar: "So geht es den meisten UFOs, praktisch alle finden irgendwann eine simple Erklärung, wenn auch nicht immer so spannend und spektakulär wie im ersten UFO-Fall 2007 aus dem Erft-Kreis und darüber hinaus."

Über die Beobachtung der Eheleute Müller mit Yorkshire ´Tinny´ berichtete der Erft-Kurier bereits am 30. Dezember. Ihre sachliche Meldung wurde durchaus ernst genommen und hat bei anderen Augenzeugen dazu geführt, ihre Beobachtungen ebenfalls dem Erft-Kurier zu melden. Acht Augenzeugen meldeten, dass sie ein UFO (Unidentifiziertes Flug Objekt) im Kreis Grevenbroich gesehen hatten. Bei winterlichem Hochdruckwetter ohne Niederschlag/Gewitter scheidet ein Kugelblitz als Erklärung aus. Ganz zu schweigen von der zweiten Mutmaßung, ein vorbei schwebender Heißluftballon! Der Erft-Kurier stellte einen Kontakt zu Dr.Alexander Keul von der Universität Salzburg her. Dieser Fachmann sammelt seit Jahren Erfahrungsberichte und Interessantes zum Thema Naturphänomen oder Sinnestäuschung. Viele mysteriöse Beobachtungen wurden von ihm geklärt und wissenschaftlich belegt. Auch in diesem Fall hat er das Rätsel gelöst. Von der Beschreibung her war es ein sehr heller Meteor, eine ´Feuerkugel´. Feuerkugeln (Meteore) dringen aus dem Weltall in die Atmosphäre der Erde ein. Kleinere Objekte, die in die Erdatmosphäre eindringen, verglühen vollständig. Größere Meteore bleiben teilweise erhalten und können auf dem Boden einschlagen. Als Mitglied im Forum ´meteoros´ entdeckte Dr. Alexander Keul, dass es zum Zeitpunkt der Wahrnehmung in Neuenhausen weitere Beobachtungen des gleichen Objektes in Deutschland und der Schweiz gab. Auf der Homepage der deutschen Meteoastronomie-Amateure AKM e.V. gibt es ein Beobachterforum www.meteoros.de/forum.htm, wo man diesbezügliche Berichte nachschauen kann.<

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"USA: Unidentifiziertes Metall-Objekt durchschlägt Hausdach" hieß es am 4.Januar 2007 - jenem Tag also, wo gegen 6:15 h die ´halbe´ USA von einer unheimlichen Lichterflotte Besuch erhielt, die sich aufgrund einer Reeentry-Raketenstufe der Exo-Planetenfindersonde COROT ausbildete und ebenso UFO-Alarm hervorrief - bei Spiegel-Online ( http://www.spiegel.de/wissenschaft/... ) aufgrund einer AP-Meldung. Hier der Artikel für Sie:

 

>Ein kartoffelgroßer Klumpen ist in New Jersey in ein Wohnhaus gekracht. Von einem Flugzeug kann er nicht stammen. Experten tippen auf einen Meteoriten, einen besonders ungewöhlichen - denn eine schwarze Kruste hat der metallische Brocken nicht. "Er fiel vom Himmel. Wenigstens darüber sind sich alle einig", beginnen die Reporter der Zeitung "The Star-Ledger" ihre Schilderung vom Schauplatz eines seltsamen - möglicherweise kosmischen - Kontakts. Ein kleines Loch im Dach eines Wohnhauses im Freehold Township (US-Bundesstaates New Jersey), zeugt von dem Einschlag eines kleinen, schnell fallenden Objekts. Bewohner und Astro-Fans spekulieren darum seit gestern {also der 3.Januar 2007!}, ob in Monmouth County - gut 100 Kilometer nordöstlich von Philadelphia - zum ersten Mal seit über 175 Jahren ein Meteorit gefunden wurde. Das Objekt befindet sich im Gewahrsam der örtlichen Polizei. Die Beamten haben es in eine Plexiglasröhre gesteckt und der Öffentlichkeit gezeigt: knapp neun Zentimeter lang, etwa fünf Zentimeter breit, rund 350 Gramm schwer, von silbrig-metallischer Farbe. Es sei "extrem dicht" sagte einer der Ermittler dem "Star-Ledger". Die Polizisten wunderten sich, dass der silbrige Brocken es durch die Schindeln und Spanplatten des Hausdachs geschafft hat. Im zweiten Stock des Gebäudes beschädigte der Klumpen eine Fußbodendiele in einem Badezimmer, prallte ab und blieb schließlich in einer Wand stecken.

 

Kein Flugzeugteil: Arlene Murry, eine Sprecherin der US-Luftfahrtbehörde FAA, sagte, dass der Gegenstand kein Teil eines Flugzeugs sein könne. Auch um gefrorene Reste aus einer Jet-Toilette - sogenanntens Blue Ice - handele es sich nicht. Die Polizisten selbst hatten überprüft, ob das Teil radioaktiv sein könnte (war es nicht), und ob es metallisch ist (ja, ist es, ein Magnet haftete daran). Für eine genauere Analyse habe man mehrere Bundesbehörden herangezogen, sagte Robert Brightman, Sprecher der Polizei von Freehold Township. Er hoffe, dass binnen 72 Stunden geklärt werden kann, um was genau es sich handelt. Sollte sich der Klumpen als Meteorit herausstellen, wäre es der erste, der seit dem 15. August 1829 in der Gegend gefunden wird, sagte der Astronom Kevin Conod vom Newark Museum. Weder er, noch der ebenfalls befragte Experte Denton Ebel konnten aber ausschließlich anhand von Fotos und Filmaufnahmen bestätigen, dass es sich bei dem Brocken tatsächlich um Gestein aus dem Weltall handelt. Ebel ist der für Meteoriten zuständige Kurator am American Natural History Museum in New York.

 

"Sieht so aus, als ob die da einen Meteoriten hätten". Jedem Laien springt ins Auge: Dem Teil fehlt die typische schwarze Kruste, die von der Reibungshitze beim Eintritt in die Erdatmosphäre herrührt. Conod wies jedoch auf tropfenförmige Strukturen an der Oberfläche des Brockens hin: Diese könnten auf Schmelzen unter großer Hitze hindeuten. "Wenn das Ding vom Himmel gefallen ist und magnetisch ist, kann man nicht ausschließen, dass es sich um einen Meteoriten handelt", sagte Ebel. Sein Kollege Conod war um einiges optimistischer: "Demnach, was ich gesehen habe, sieht es wirklich so aus, als ob die da einen Meteoriten hätten. Und das ist ziemlich aufregend." Schätzungsweise 20 bis 50 Brocken und Bröckchen fallen täglich vom Himmel, sagte Carlton Pryor, Astronom von der Rutgers University. Allerdings gehen fast alle über Meer oder in unbewohnten Gegenden nieder. Selten erregt ein Feuerstreif am Himmel die Aufmerksamkeit der Menschen {soso?}, noch seltener wird ein Meteorit gefunden. Die Besitzer des getroffenen Hauses in Freehold - sie wollen aus Angst vor Schaulustigen und Souvenirjägern anonym bleiben - hätten dann großes Glück gehabt. Weil der möglicherweise kosmische Brocken am frühen Morgen ins Bad rauschte, als die Bewohner schliefen. Und weil schon kleiner Besuch aus dem All durchaus ein Feuer auslösen könnte. Erst im Oktober war in Troisdorf bei Bonn eine Schrebergartenlaube in Flammen aufgegangen {sic!}. Der Besitzer der Laube war bei dem Brand verletzt worden. Die unterschiedlichen Begrifflichkeiten sorgen leicht für Verwirrung: Meteoroide oder Meteoride nennt man kleine Objekte, welche die Erdbahn kreuzen. Treten sie dabei in die Atmosphäre ein und erzeugen einen Feuerschweif, werden sie Meteor genannt. Falls von einer solchen Sternschnuppe Überreste auf der Erdoberfläche aufschlagen, spricht man von Meteoriten.<

 

Bemerkenswert dazu ist: Der sich hinter dem Findling versteckende Vorfall - einem vorausgehenden Feuerball nämlich - war in einer großen Region als UFO-Massensichtung in der Dienstagnacht (also gar dem 2.Januar 07!) durchgegangen. Selbst die ´USA Today´ berichtete darüber mit dieser Headline: >"UFO" lands in New Jersey neightborhood<. Dies hat aber - wohl zum Schutz der Nerven für die Leser - Spiegel-Online mal lieber weggelassen. Naja, dafür aber hat die sich mit diesem Beitrag auch setzende Mythe vom "Troisdorfer-Meteoritenschlag" verfestigt. Tolle Leistung! Wie auch immer, in den USA selbst wurde am 5.Januar 07 durch AP selbst erklärt: "Scientists Say New Jersey UFO is a Meteorite". Der Meteorit wandert als Objekt "Freehold Township" nun wohl ins Museum. Erstaunlich: Noch am 11.1.07 berichteten z.B. die ´Rheinische Post´ sowie RTL-Aktuell und RTLII-News zu dieser Geschichte, als wenn die ganz und gar frisch wäre. Irgendwie aus dem Mangel an bunten Meldungen heraus. Hier ging es aus diesem Grunde heraus, was genug Anlaß dazu gibt darüber nachzudenken, was da eigentlich geschehen ist - unter dem angeblichen Mediengesetz der absoluten "Aktualität". Hier zeigte sich, dass diese gar nicht immer wirklich gilt - Hauptsache man kann sich auch den alten Fisch abgreifen, um überhaupt was zu haben.

 

"UFO-Absturz in Südafrika" - jedenfalls nach http://www.news24.com/News24/South_... . Doch diese Meldung vom 2.1.07 erreichte nicht die Welt. Der Darstellung aus dem Gebiet von Lephalale nach handelt es sich wohl auch eher um die etwas verzerrte Darstellung um einen Feuerball-Boliden. Auch am Tag danach wusste man nicht wirklich Neues hierzu zu berichten, auch wenn die regionale Polizei mit Anfragen diesbezüglich überflutet worden ist. Siehe: http://www.news24.com/News24/South_... - Und dann kam noch eine andere Crash-Story am 10.1.07 über eine russische News-Agency herein: "Unbekanntes Flugobjekt in Iran abgestürzt - Experten vermuten Meteoriten: TEHERAN, 10. Januar (RIA Nowosti). In der westiranischen Provinz Kerman wird nach einem Flugobjekt gesucht, das am Mittwochmorgen in einem schwer zugänglichen Gebirgsgebiet abgestürzt und explodiert war. Das berichten iranische Medien am Mittwoch. Zurzeit werden mehrere Versionen des Vorfalls geprüft. Laut Augenzeugenberichten soll es am Himmel einen hellen Blitz gegeben haben, woraufhin ein rauchendes Objekt runter gefallen sei. Die Detonation beim Aufprall auf den Boden sei im Umkreis von mehreren Kilometer zu hören gewesen. Nach Meinung vieler offizieller Personen der iranischen Provinz Kerman handelt es sich um den Absturz eines ausländischen Aufklärungsflugzeuges. Allerdings wurden solche Zwischenfälle laut Medienberichten ebenfalls vor mehreren Tagen in den benachbarten Provinzen Yazd und Isfahan beobachtet. Indes schließen Experten den Einschlag eines Meteoriten nicht aus. In der Presse wird jedoch darauf verwiesen, dass ein Meteorit keine Rauchschleife hinterlasse. Die Administration der Provinz Kerman prüft die Version über das Flugzeugunglück, die jedoch von den iranischen Fluggesellschaften und den Militärs des Landes zurückgewiesen wird." Diese Geschichte ging auf eine Originalmeldung der ´Fars News Agency´ mit der Headline "UFO Crash in Central Iran" zurück. Hiernach hatte jemand vom Boden eine "dicke Rauchspirale" aufsteigen sehen, nachdem es eine Explosion zu hören gegeben hatte und man vorher ein strahlenes und brennendes unbekanntes Flugobjekt vom Himmel herabfallen sah, von dem man vermutete, dass es auf den Boden stürzte. Ähnliche Vorfälle wurden während des ganzen Jahres 2006 quer über den Iran hin verzeichnet. Und auch zuvor. Siehe dazu auch: http://www.washingtonpost.com/wp-dy... ; http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_e... ; http://www.dailytimes.com.pk/defaul... . Ein Land, welches nach US-Präsident G.W.Bush zur "Achse des Bösen" auf dem Globus gehört und in genau diesem Zeitraum der aktuellen Meldung im Fokus der israelischen Regierung betreffs seinem Atomprogramm steht, soll nun >Fliegende Untertassen<-Absturzlieblingsziel von Aliens sein?

 

"UFO-Sichtung über Istanbul" berichtete die englische Ausgabe der türkischen Boulevardzeitung SABAH vom 5.Januar 2007 - http://english.sabah.com.tr/1359489... . Hiernach seien "mysteriöse weiße Lichter" in der Mittwochnacht über dem Istanbuler Bezirk Bahcelievler gesehen worden und einige Leute glaubten, dass diese "unidentifizierten und um sich selbst kreisenden Lichter mit platzenden Geräuschen" von einem UFO kämen. Zumindest ´20minuten´ in der Schweiz griff die Geschichte kurz auf, um sie mit dem Südafrika-Fall ´rund´ zu machen. Zur Bewertung gab dies noch nichts weiter her. Ferhat Talayhan vermutete eine Art des "Stillen Feuerwerks" dahinter.

 

Am 9.Januar 07 berichtete ´Today-Online´ von den ´Singapore News´ von einem "Mystery light over Singapore: It´s a meteor. It´s a green flash. Or is it all in the mind?" Hiernach war gegen 19:40 h des vorausgegangenen frühen Sonntagabends eine Art grüner Lichtstreifen quer über den Himmel von Singapur, den Bezirken Woodlands, Bedok, Bukit Panjang, Clementi und Marine gezogen und diese Erscheinung löste einmal mehr in den betroffenen Gemeinden Vermutungen über ein unidentifiziertes Flugobjekt aus. Die einen sahen eben den genannten Lichtstreifen, andere darin aber auch einen Feuerball mit blau-weißem Licht und einen noch ein paar Sekunden nachleuchtenden Schweif am Himmel zur regionalen Sonnenuntergangszeit. Ein Zeuge berichtete aber auch: "Da war ein sehr schnell dahinfliegendes Licht welches gegen Sentosa zog und die Gestalt einer Rakete hatte." {Erinnern Sie sich noch an die skandinavischen ´Ghost-Rockets´ von Mitte der 40er Jahre?} Ein anderer Zeuge sah da drei grüne Lichter von links nach rechts versetzt durch den Himmel flitzen und dachte sofort an "Aliens". Warum eigentlich? "Ich dachte, dass dies ein UFO war, weil es definitiv anders ausschaute als ein Flugzeug mit seinen Lichtern." {Und daher muss es gleich ein außerirdisches Raumschiff sein? Aber genauso ist es, genau deswegen entstehen fast alle UFO-Meldungen!}

Quelle: CENAP-Archiv

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