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UFO-Forschung - SUFOI veröffentlicht zum 60jährigen Jubiläum ein Buch über die UFO-Forschung in Dänemark

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Die Zeit vergeht im Fluge und das ist in der UFO-Forschung nicht anders. Als vor Wochen mir Ole Henningsen von SUFOI eine E-Mail schickte und darin das 60jährige Jubiläum von SUFOI zur Sprache kam, begann ein Kopfkino bei mir.

Eigentlich hat SUFOI und ihre Mitarbeiter sehr viel bei meiner persönlichen aber auch die UFO-Forschung von CENAP geprägt. In den Anfangsjahren von CENAP war in Deutschland nur die Ufologie der DUIST vertreten und kleine Gruppierungen welche sich daran orientierten.Schon bald begannen wir von CENAP die Kontakte weltweit zu knüpfen und natürlich zu unseren Nachbarländern wie Dänemark um uns selbst ein unabhängiges Weltbild des UFO-Phänomens zu erhalten. 

Hier wurden dann auf dem Briefwege erste Materialien ausgetauscht, die Publikationen in Dänisch per  Langenscheidt-Wörterbuch übersetzt.

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Bei 20jährigen Jubiläum beteiligte sich CENAP mit einer Info-Tafel bei der SUFOI-Ausstellung in Kopenhagen (Auf Foto: Karen M.Linneballe, damals Sekretariat von SUFOI)

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Dann begann man sich auch über Telefon zu kontaktieren was bei Auslandgesprächen gleich ordentlich zur Kasse ging. In den frühen 80igern kam es dann zu persönlichen Kontakten von mir in Dänemark selbst. Besuche bei SUFOI-Workshops welche mir viel brachten und unsere Anstrengungen in der Nachforschung von UFO-Fällen in Deutschland halfen.

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Im Sommer 1980 gab es die ersten persönlichen Kontakte zwischen CENAP und SUFOI auf welche weitere folgten.

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Es wurde mir und auch Werner klar, wir uns an der Nachforschungsarbeit von SUFOI zu orientieren und so übernahmen wir auch den Fragebogen von SUFOI und übersetzten ihn ins Deutsche. Somit kam zum ersten Male in Deutschland ein ausführlicher Fragebogen für UFO-Beobachtungen zum Einsatz. Lustigerweise haben unsere Ufologen in Deutschland ohne Nachfrage bei CENAP den Fragebogen übernommen, welche nur ein A5-Blatt vorher hatten.

Unsere anfängliche UFO-Begeisterung wurde dann immer mehr verdrängt, nach dem wir merkten das Sammeln alleine nichts  bringt, sondern die Fall-Vorgänge hinterfragt werden müssen. Was wurden wir von den Ufologen "belächelt" und wurde uns vorgeworfen nur IFOs zu sammeln, nur weil wir uns selbst immer mehr in die diversen Stimuli der UFO-Ursachen einarbeiteten. Da dies ein breites Spektrum ist und immer neue Herausforderungen über die Zeit dazu kommen, muss man am "UFO der Zeit" dran bleiben um das UFO-Phänomen besser zu verstehen. 

Man kann natürlich auch auf dies Alles verzichten in der Ufologie und sich selbst etwas vormachen, das hat dann mit Erkenntnis und Lernbereitschaft zu tun. Man kann sich über die schönen Mysterie-Storys im Archiv erfreuen oder aber versuchen sie zu lösen. Auch wenn es mir anfänglich schwer fiel so manche UFO-Seifenblase die platzte zu akzepotieren, trug sie zu einem Reifeprozess bei und so macht man sich selbst nichts mehr vor. Und das hat nichts mit Wegerklären oder Unterstellungen wie Lügen und Fantasten gegenüber den Meldern zu tun. Das sind bei bizarren Ausnahme-Fällen dann subjektive Wahrheiten der Melder und dies muss man als Untersucher erkennen und auf die eigentliche Ursache zurückführen und sich nicht in UFO-Welten verlieren, die es so nicht gibt. 

Da helfen zuweilen im dichten weltweiten UFO-Dschungel, dann Bücher welche geerdeter sind als die in letzter Zeit verbreiteten Mysterie-Bücher in Deutschland welche klar identifizierte Fälle zu Legenden machen. Ein Buch welches ernsthafte Fall-Untersucher nicht nur im Regal sondern auch lesen sollten, ist nachfolgendes Buch von SUFOI.

 

Hansjürgen Köhler / CENAP

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Ein paar Auszüge aus dem sehr zu empfehlenden Buch von SUFOI:

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Exklusive Ausschnitte des neuen SUFOI-Buches haben wir zur Verfügung bekommen und dürfen daraus Auszüge bringen. Das Buch ist in dänischer Sprache und vielleicht kommt es auch in Englisch heraus, da es für Wissbegierige viele interessante UFO-Fälle bereit hält, die SUFOI in diesen 60 Jahren bearbeitete und so kommen auch die "die UFO-Akten der dänischen Luftwaffe" darin vor, welche SUFOI zur Verfügung gestellt wurden.

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©SUFOI

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Streng vertraulich?
Gibt es irgendwelche geheimen UFO-Archive von der dänischen Verteidigung? Was, wenn überhaupt, können sie enthalten? Solche Fragen, von Dozenten und Ufointeressierte, sind oft seit einem halben Jahrhundert gestellt worden. Die Fragen sind auch aufgetaucht, als die Medien die Verantwortlichen der Air Force oder der SUFOI befragt haben. Nein, hat die Luftwaffe vorher gesagt, und SUFOI hat teilweise zugestimmt, aber hat ein wenig mehr zur Antwort gezogen.
Der Begriff X files ist inspiriert von der amerikanischen TV-Serie X-Files, die Mitte der 1990er Jahre erstmals unter dem Namen Strictly Confidential nach Dänemark verschickt wurde. Die Serie folgt den beiden FBI-Agenten Fox Mulder und Dana Scully bei ihren Ermittlungen an ungewöhnlichen Fällen, zum Beispiel über Menschen, die angeblich von Außerirdischen entführt wurden. Der Begriff X-Akten ist nach und nach zum Synonym für so genannte "geheime UFO-Archive" der Regierung geworden.

 

Berichte von Geisterraketen gefunden
Während 1946 sammelten die Militärbehörden in Skandinavien eine große Anzahl von Berichten über Beobachtungen von Raketen am Himmel. Hartnäckige interessierte Menschen in Norwegen und Schweden haben sich in der Vergangenheit viele Jahre registriert und eine große Menge an Material über diese Beobachtungen von der norwegischen und schwedischen Verteidigung veröffentlicht. Allein aus Schweden gibt es mehr als 1000 Beobachtungen.
Sammlung von Berichten dieser sogenannten Geisterraketen waren in Dänemark übertragen und koordiniert von Per Winge, der als junger Offizier in den Streitkräften dann Führung diente, dem Generalstab. Es ist auch Per Winge vom Generalstab Intelligence Service, als ein Werkzeug in der Arbeit dieser militärischen Registrierung der Beobachtungsberichte von Geisterraketen in nur drei Wochen vorbereitet und Anweisungen verteilt und den später so berühmten Fragebogen mit Form-Nr. 3622. Dieses Diagramm hat bestimmte Orte in Die Verteidigung überlebte und wurde bis ca. 2002, wie aus dem später veröffentlichten Material der Air Force hervorgeht.

Vor dem Hintergrund der Presseberichterstattung wurde in der dänischen Literatur mehrfach über die Beobachtungen von 1946 geschrieben. Vor Jahren versuchte der damalige Vorsitzende der SUFOI, Erling Jensen, intensiv, zusätzliche Informationen über die Geisterraketen zu sammeln. Darüber hinaus gelang es ihm, die alte Berichte über das dänische Verteidigungsministerium zu finden und frei zu bekommen.
Berichtsmaterial von 1946.

Im Jahr 1946, die Streitkräfte sammelten Berichte von mysteriösen Flugphänomenen,
aber was passierte später?
Es gab Kommentare von Zeit zu Zeit von Dänische Presse, das Streitkräfte betont hatten
sie Interesse an Beobachtungen von "unbekannten Ereignissen" am dänischen Himmel.

Eine der bedeutendsten Medienrezensionen in jüngster Zeit siehe Berlingske Tidende am 2. März
1975, wo Journalist Mogens Auning im Zusammenhang mit einem aktueller Fall die Pressesprecher des Verteidigungskommandos befragt, Major K. Brøns-Hansen, der unter anderem erwähnt, dass:
"Die Air Force folgt und untersucht die Berichte, die sie bekommen von Leuten, die denken, Ufos gesehen zu haben.

Die Berichte bekommen wir von Leuten, die gehen zu Flyvertaktisk Kommando i Karup.
Die Information werden mit dem Radarbild verglichen, welche die Streitkräfte vom Luftraum über Dänemark zur gleichen Zeit haben. Die Radarbilder haben nie gezeigt Spuren von 'fliegenden Untertassen'. Auf der anderen Seite haben wir UFO-Berichte, die wir erhalten haben, welche könnten Wetterballons, Nachtflüge von Hubschraubern oder Linienflüge in großer Höhe. Wenn bestimmte Planeten in bestimmte Positionen, bringen sie auch Nachrichten über "fliegen" Teller ... auch wenn sie nie bei den Streitkräften bei elektronischen Überwachungsgeräte waren in der Lage sie zu erkennen. Ufos, glauben viele der eigenen Leute der Luftwaffe, dass sie existieren ... ein großer Teil der nicht identifizierten Flug Objekte - UFOs wie sie genannt werden - landen in den Archiven des
Verteidigungsforschungsdienstes. "

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Ole Henningsen/SUFOI bei Einsicht der dänischen Ufo-Akten

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Bericht über UFO-Akten Freigabe in dänischer Luftwaffen-Zeitung

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Sensationen im Material?
Natürlich ist es für einen Zivilisten wie mich unglaublich spannend offiziell den eigentlichen Ordner zu erhalten und den Inhalt zum ersten Mal durchschaue. Wie bereits erwähnt, sind die so genannten sensiblen Informationen wie Name usw. entfernt aus den Berichten in der veröffentlichten elektronischen Version.
Im Material kann ich einige Anfragen erkennen, welche ich und andere im Namen von SUFOI 
zur Luftwaffe im Laufe der Zeit geschickt haben und daher mehr von detailliertere Daten in SUFOIs eigenem Quellenmaterial.
Das Berichtsmaterial umfasst den Zeitraum von 1978 bis 2002, und die überwiegende Mehrheit der Berichte sind auf einem alten geschrieben Form Nr. 3622, die bereits 1946 verwendet wurde
im Zusammenhang mit der Sammlung von Berichten über die so genannten Geisterraketen.

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Ufo-Akte besteht aus 329 Seiten und aus fertigen Bericht Formen von Ufoberichten, Korrespondenz, Zeitungsausschnitte, Pressemitteilungen von SUFOI und einem einzigen Fotofall gemacht, 1974, wobei eine Qualle ähnliches Phänomen am Himmel über Viborg zu sehen ist. Der Fall wurde mit guter Hilfe von FTK durch SUFOI untersucht - und geklärt.

Und ganz richtig: Es gibt keine neuen und sensationellen Informationen im veröffentlichten Berichtsmaterial, aber es gibt sicherlich mehrere Berichte im Material, die sicherlich auf unterschiedliche Weise Interesse wecken können. Eines der Probleme ist jedoch, dass die Beobachtungen im Allgemeinen viele Jahre zurückliegen, was sie an sich schwierig zu untersuchen macht. Darüber hinaus gibt es oft unglaublich wenige Details über einen ansonsten anscheinend spannenden Bericht aus glaubwürdigen Quellen. Dies macht es mit einer eingehenden Untersuchung praktisch unmöglich.
SUFOI hat p.t. Keine Information darüber, welches Berichtsmaterial, div. Korrespondenz, etc. aus den Jahren vor 1978. Leider gibt es im Ordner einige Zeitsprünge und Austäusche in der chronologischen Reihenfolge der Berichte. Dies mag im Laufe der Jahre geschehen sein, oder es war während der praktischen Arbeit im Zusammenhang mit der Anonymisierung und Veröffentlichung der Berichte passiert.
In den Jahren nach 2009 erhielt SUFOI von FTK nur wenige zukunftsweisende Beobachtungsberichte oder Fotogeschichten, die Zivilisten der Luftwaffe gemeldet haben.

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Aus Sicht von SUFOI ist es jedoch absolut interessant zu sehen, was sich in den alten Archiven verbirgt. Das gesammelte Quellenmaterial umfasst schließlich einen Zeitraum von mehr als 70 Jahren...
Einige Teile enthalten Berichte und Details, die ich nicht unbedingt in meiner Materialsammlung gefunden habe. Es ist daher willkommen, von Personen mit Wissen zu lesen, die das bereits veröffentlichte Material ergänzen können.

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Was zeigen 60 Jahre dänische Fotoagenturen?
Als die Redaktionssekretäre dänischer Zeitungen in den frühen fünfziger Jahren Artikel über die sonst allgegenwärtigen fliegenden Untertassen illustrierten, mussten sie auf die sehr beschränkten Angebote der Bildagenturen zurückgreifen. Es gab nicht viel Auswahl. Mehrere Zeitungen hatten keine dänischen Fotos von fliegenden Untertassen, aber viele mündliche Berichte über diese Phänomene gebracht. Ein Foto der Vereinigten Staaten von vier fliegenden Untertassen erreichte daher Anfang Oktober 1952, wie vom Himmel gesandt, mehr dänische Zeitungen. Das Bild wurde von einem Mitarbeiter des amerikanischen Küstenwache-Dienstes aufgenommen und hatte daher einen gewissen offiziellen Eindruck von Authentizität.

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Auch bei uns in Deutschland eines der beliebtesten Fotos in den 50/60iger Jahren als berüphmtes Küstenwach-Foto was schlussendlich aber nur eine Reflexion der Innenbeleuchtung auf der Fensterscheibe ist.

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Foto-Hoax 1981

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Was ist ein UFO-Foto?
Eine breite Definition eines UFO-Fotos könnte sein: Eine Foto- / Film- / Videoaufzeichnung, die eine Bildunterschrift enthält, welches vom Betrachter / Fotografen nicht sofort identifiziert werden kann. In diesem Zusammenhang sei hinzugefügt, dass vor allem - aber auch in jüngerer Zeit - manche Fotografien während der Aufnahme nicht direkt vom Fotografen beobachtet werden, sondern erst später entdeckt wurden, zB nach einer Durchsicht des Materials auf einem Computer-Bildschirm. Solche Aufzeichnungen werden in diesem Artikel auch als Ufofotos definiert.

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SUFOIs Fotoabteilung
Der Anfang war unter SUFOI, nicht zuletzt durch Veröffentlichung von UFO-Nyt welches ein gutes Zeitschrift und erlaubte gleichzeitig Beobachtern, die etwas Eigenartiges am Himmel beobachtet und fotografiert hatten, einen Ort zu geben, an dem sie ihre Erfahrungen und Aufzeichnungen ansprechen konnten.

Die Fotoabteilung von SUFOI wurde langsam unter der Leitung von Ensio Slej ins Leben gerufen, der in den ersten Jahren Vertreter von SUFOI für das Gebiet von Seeland war. Ensio Slej war ein kriminaler Assistent und untersuchte und beschrieb die von SUFOI erhaltenen Bilder. Er war technischer Fotograf bei der Kriminalpolizei in Kopenhagen, hatte Kenntnis für Filmfehler, Entwicklerfehler und deren Auswirkungen sowie leichten Zugang zu Dunkelkammergeräten.
Es ist wirklich so, einen gewissen Foto-Betrug zu bekommen, welche SUFOI im Laufe der Jahre präsentiert wurden, die offensichtlich ein Witz ignorierend, den einige Zeitungsredakteure am 1. April benutzt haben. Viele der Aufnahmen in dem sehr alten Fotoarchiv in der Fotoabteilung des SUFOI drehen sich hauptsächlich um Filmspots. Es gibt Stellen, an denen die Leute Seltsames sehen, wenn sie auf die Papierabzüge schauen, obwohl es nur Fehler im Entwicklungsprozess sind. Normalerweise arbeitete man mit Negativfilmen und fast immer in Schwarzweiß. In den ersten Jahren gab es auch relativ wenige Aufnahmen, die bei der SUFOI-Fotoabteilung studiert wurden.
Die Fotobereiche versuchten die notwendige und verfügbare Optionen, um die Fotos zu untersuchen, die in die Assoziation kamen - typische Bilder von Objekten oder Lichter am Himmel, für die man versuchen sollte, eine Erklärung dafür zu finden. Obwohl Slej und die andere SUFOI-Führung in den ersten Jahren nicht daran zweifelten, dass viele Beobachtungen der Besuchen von Raumschiffen ähnelten, fanden die Archive immer noch, dass Slej manchmal Fotos bekam, um die Aufnahmebedingungen bestimmter Fotografen zu überprüfen. Wenn möglich fanden Sie eine Erklärung der Aufnahme. Nach einigen Jahren hörte Ensio Slej auf und die Arbeit der Fotoabteilung wurde mit diversen Beteiligten ein wenig abgestellt, bis der Unterzeichner die Arbeit und das aktuelle Fotoarchiv übernahm. Um Hilfe bei der Arbeit zu bekommen, verlinkt ich einige interessierte Foto-Berater als notwendige zusätzliche Arbeitskräfte an die Abteilung. Während dieser Zeit begann Hans Bødker als einer der absolut unentbehrlichen Foto-Berater der Abteilung. Basierend auf seiner Ausbildung als Kampfpilot und Fluglotse sowie als Amateurastronom, Fotograf usw. Er wurde zu einer unschätzbaren Arbeitskraft bei der Bewertung des eingereichten Materials und der technischen Behandlung von Negativen, Dias usw. Hans Bødker setzte die Arbeit fort, auch als die Fotoarchiv- und Fotoabteilung 1981 von Kim Møller Hansen übernommen wurde.
Fast 25 Jahre lang, in denen die Fotoabteilung bis 2005 unter der Leitung von Kim Møller Hansen stand, wurde die Registrierung der Fotogeschichten stärker kontrolliert und in einer neuen Phase mit noch professionellerer Arbeitsweise untersucht.

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Viele Foto-Beispiele sind aus dem SUFOI-Archiv im neuen Buch, wie dieser Foto-Fall von 1975: 

Lichtblitz mit großer Wirkung
Am 3. Mai 1975 war der Werbefotograf Bjarne Hunneche im Lager von Irma in Avedøre Holme, südlich von Kopenhagen, für eine professionelle Arbeit, um eine Bauarbeit zu fotografieren. Die Zeit war ungefähr. 8 Uhr morgens, und die große Sinar-Klingenkamera stand auf dem Stativ. Hunneche wandte sich nach rechts und schaute nach Norden. In dem Moment, in dem Bjarne Hunneche den Abzug drückte, bemerkte er einen scharfen weißen Blitz auf seiner rechten Seite.

Hunneche machte drei weitere Bilder desselben Motivs.
Als er später den Film entwickelte und einen s / w Abzug machte, entdeckte er ein seltsames, helles Objekt in der oberen rechten Ecke des ersten der insgesamt vier Bilder. Bjarne Hunneche sah das tatsächliche Phänomen nicht, als das Bild aufgenommen wurde, bemerkte aber nur ein Blitzlicht, auch hatte er nichts Ungewöhnliches gehört.
Hunneche setzte sich mit der skandinavischen UFO-Information (SUFOI) in Verbindung, die wenige Tage nach der Aufnahme das ursprüngliche Negativ für die Analyse erhielt. Wenn ein Objekt auf einem Foto zeigt, ohne den Fotograf es zum Zeitpunkt der Dreharbeit gesehen hat, ist es eine der Annahmen, zum Beispiel, dass ein Filmfehler oder Lichtreflexion in der Kameralinse sein kann.
Im Laufe der Jahre gab es mehrere Theorien, um die eigentümliche Zeichnung auf dem Bild zu erklären. Man kann sich leicht vorstellen, dass das Aufblitzen Hunneche auffiel, als das Sonnenlicht, in einem Fenster oder etwas Glänzendes auf zB Gebäude oder ein Fahrzeug vor rechts von Hunneche widerspiegelte.
Das ursprüngliche Negativ war bereits für die Analyse in den Vereinigten Staaten am Zentrum für UFO Studies (CUFOS), wobei angenommen wurde, dass Sonnenlicht in einer Schraube an der Kamerahalterung reflektiert und erzeugt das ungeradenReflexbild.
Gestützt auf eine Anfrage der Fotoabteilung der SUFOI, waren Beamte des Nachrichtendienstes der Armee (FE) vor Ort, um Umfragen am Ort des Geschehen durchzuführen. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden jedoch SUFOI nicht offiziell bekannt gegeben.

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SUFOIs eigener Foto-Berater schlug vor, dass das Sonnenlicht durch ein kleines Loch in den Kamerahülsen den Weg zum Linsensystem gefunden haben könnte. Aber jeder betont, dass das Phänomen nicht wie irgendwelche Reflexe aussieht, die man zuvor gesehen hat.
Das Bild von Hunneche hat seit vielen Jahren eine faire Erklärung verpasst, aber neue Studien 

scheinen recht überzeugend darauf hinzuweisen, dass dies der Fall ist  durch reflektiertes Sonnenlicht von einem geöffneten Fenster. Ein Reflex unter außergewöhnlichen Umständen und mit
entsprechenden ungewöhnlichen Ergebnis.

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Ein weiterer Foto-Fall aus dem Buch:

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Fliegendes Licht über dem Skagerrak

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Einer der aufregenderen Fälle erschien, als ein Norwegischer Tourist durch die Organisation UFO Norwegen über das Familienerlebnis an der Westküste Jütlands berichtet und unter anderem
erwähnt:
"Wir waren am 30. Juni 2005 den Strand hinunter gelaufen am Abend, um ein paar Fotos von Sonnenuntergang zu machen. Während ich die Kamera aufbaute, wurde ich auf die ersten 2 Lichter vollständig aufmerksam gemacht, welche ruhig über den Horizont waren. Ich dachte es wäre Licht von einem Flugzeug, das zu uns kam, aber bemerkten, dass sie relativ groß und hell, ohne zu blinken. waren. Ich fuhr fort mit Kamera, um Bilder zu machen, bevor die Sonne zu weit unter ging.
Wir waren 3 Personen zwischen 25 und 27 Jahren, aber wir kamen zu dem Schluss, dass es eine militärische Übung oder Verwendung sein muss von einer Art Flamme. Sie waren zu weit vom Land entfernt, um eine zu sein und zu hoch über dem Meeresspiegel, um von einer Ölplattform zu kommen.
Es kamen immer mehr Lichter und wir erwarteten, dass sie fallen sollten, was sie nicht taten. Die Lichter begannen sich ein bisschen chaotisch zu bewegen, auf und ab, nach links und rechts. Erstens konnte es an ein Schlangenmuster erinnern aber irgendwann flogen sie aufwärts. Allmählich gab es
nur ein einziges Licht, das schwächer wurde, als wären sie weggeflogen von uns. Das Licht verschwand vollständig und wir sahen es nicht mehr. Wir wartete eine Weile und waren am Abend unten am Strand, aber es kam nicht mehr. "
UFO Norwegen hatte ursprünglich von Beobachtern die Foto- und Videoaufnahmen an einen ehemaligen Mitarbeiter bei der norwegische Verteidigung gesendet, der überzeugt, dass es sich bei  diesem Fall um so genannte Flares handeln könnte. SUFOI erhielt dann das Material aus Norwegen und Fotoberater Hans Bødker hatte auch keine Zweifel an der Erklärung.
Als die Beobachtung von einem dänischen Küstengebiet gemacht wurde, hatte die Fotoabteilung der SUFOI jedoch die Luftwaffe kontaktiert, um diese Theorie zu bestätigen. Von einem dänischen
Experten für Flares, Kapitän Bjørn Kristensen, Electronic Warfare Officer, Jagdflugzeugindustrie. SUFOI erhielt dann von ihm Bestätigung, dass es sich zweifellos um den Abschuß von Flares handelt,
welche bein Übungsflug bei simulierten Flugkampf abgefeuert werden. 

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Dänische F-16 Fighting Falcons werfen Flares. Flares sind Stücke von Magnesium, die aus dem Flugzeug ausgestoßen werden, welche mit einem hellen weißen Licht brennen und als Schutz gegen feindliche heißsuchende Raketen verwendet werden. In Dänemark werden Fackeln sowohl von Hercules-Transportflugzeugen als auch von F-16-Kampfflugzeugen verwendet.

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Abschluss-Bemerkung zu den Foto-Fällen:

Trotz der relativ großen Anzahl von empfangenen Aufnahmen pro Jahr, kann man doch festhalten, dass sie entstehen und durch studieren der sozialen Medien ist zu bedenken, wie wenige Menschen heute nicht mit einem Smartphone spazieren gehen.
Wenn ich vorher die Bedeutung der Untersuchungen der dänischen Ufofotos betonte, war es wegen auf der Hand liegend begründen zu können und dokumentieren die möglichen „nicht identifiziert und / oder unbekannt“ in einem gegebenen Ufofall. Also einen Schritt tiefer in der Dokumentation als nur die reine Beobachtungsbeschreibung.

Was zeigen die Studien dann?
Die jahrelange Forschung an dänischen UFO-Aufnahmen hat weitgehend bestätigt, dass viele Beobachter etwas für sie Ungewöhnliches am Himmel erlebt haben. Aber das Material zeigt gleichzeitig mit aller wünschenswerten Klarheit, dass Erfahrungen immer natürliche und wahrscheinliche Erklärungen hatten. Etwas Unidentifiziertes oder Unbekanntes ist also keineswegs dokumentiert. Ganz im Gegenteil!

SUFOI 2017

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Buchbesprechung von SUFOI in den dänischen Medien:

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Lolland-Falsters Folketidende 2017-10-17

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Quelle SUFOI, Fotos: ©-SUFOI

 

 

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