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UFO-Forschung - IFO-Universität: Laser am Himmel über Leipzig/Germany

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Am 15.August meldete sich gegen 23.16 MESZ Frau Marielle J aus Leipzig bei unserer UFO-Meldestelle Hotline. Sie berichtete dann seit ca. 23 Uhr "ein grünen, neonfarbenen Streifen hoch am Himmel zu sehen" der sich kaum bewege und mal mehr und mal weniger zu sehen ist und während unseres Tel-Gespräch noch zu sehen.

Nach der Beschreibung vermutete ich erst eine Raketenstufe-Treibstoffspur welche von der Sonne angestrahlt wurde  nach dem Stunden vorher eine SpaceX Falcon-9 mit CRS-12-Dragon gestartet war. Frau Marielle J machte während der Beobachtung mit ihrem Handy Fotos und sendete sie per- E-Mail ein paar Minuten später zu. 

Da "dieses Phänomen" sehr hoch am Himmel stand, gingen wir davon aus etwaig weitere Beobachter sich melden würden und vielleicht auch Astronomie-Seiten darüber berichten würden, was jedoch nicht der Fall war. Und so stellten wir die Beobachtung selbst auf diese Seiten und bekamen spärliche aber wichtige Hinweise etwaig zur Ursache. Und so wurde die Laser-Vermutung lauter und der Hinweis zu Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung welche der Wolkenbildung auf der Spur ist und hierzu einen starken grünen Laser einsetzt.

Nachfolgend nahm ich Kontakt zum Leibniz-Institut per E-Mail auf um eine Bestätigung zum Einsatz des Laser zur Beobachtungszeit der Zeugen zu bekommen und bekam 3 Stunden später einen Tel-Rückruf. Bei diesem bekam ich die Bestätigung über den Einsatz des Laser und bekam auch den Hinweis sich ein weiterer Beobachter direkt an das Leibniz-Institut gewendet hatte. In der E-Mail welche ich zusätzlich mit Links von Leibniz-Institut erhalten habe wurde es klar sich bei der Beobachtung um diesen grünen Laser des Leibniz-Institut gehandelt hat.

Nachfolgend 5 Aufnahmen der Zeugin, welche wir zur Veröffemtlichung zur Verfügung gestellt bekamen und schön den Laser-Effekt am Nachthimmel zeige:

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Quelle: CENAP-Archiv

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Nachfolgende E-Mail von Leibniz-Institut:

Sehr geehrter Herr Köhler,

wie eben besprochen leite ich Ihnen noch einige Infos zu den Lidar-Messungen weiter. Die unten stehende Mail habe ich auch einem „Beobachter“ gesendet:

Mit freundlichen Grüßen B. R.

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Hallo Herr ...,

ein Doktorand hat heute Nacht mit dem Lidar-Gerät MARTHA tatsächlich gemessen. Manchmal erscheinen die Strahlen durch Lichtbrechung in Wolken nicht vertikal oder scheinen sich etwas zu bewegen (mit der Wolke).
Wir können also nicht 100%-ig garantieren, dass es die Lidar-Strahlen waren, die Sie gesehen haben, es ist aber durchaus möglich, da gemessen wurde, die Farbe ist gleich und von Ihrer Position aus kann es gut sein.

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Hier werden die Daten aufgezeichnet.
http://lacros.rsd.tropos.de

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AG Bodengebundene Fernerkundung 

Video hier: http://www.tropos.de/institut/abteilungen/fernerkundung-atmosphaerischer-prozesse-neu/ag-bodengebundene-fernerkundung/
Die experimentellen und theoretischen Arbeiten  Forschungsgruppe der Aktive Fernmessung befassen sich mit der Entwicklung und Anwendung von Messinstrumenten zur optischen Fernerkundung atmosphärischer Prozesse. Mit diesen Messgeräten können die optischen und physikalischen Eigenschaften von Aerosolen und Wolken sowie allgemeine atmosphärische Zustandsparameter (Temperatur, Feuchte, Wind) bestimmt werden. Dazu werden verschiedene optische Methoden genutzt, die sich gut für die Fernerkundung der Troposphäre eignen.
Weitere Infos hier:
Quelle: Leibniz-Institut für 
Troposphärenforschung e.V. (TROPOS) 
Permoserstraße 15 
04318 Leipzig
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Da dieser Laser schon mehrfach für Verwunderung über Leipzig und Umgebung gesorgt hat, berichtete auch schon 2016 die Leipziger Volkszeitung:
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TroposphärenforschungWolkenforscher schicken in Leipzig grünes Laserlicht in den Himmel

Je nach Wetterlage wundern sich Menschen in Leipzig immer wieder über einen grünen Laserstrahl, der vom Boden gen Himmel geht. Dahinter steckt seriöse Wolkenforschung.

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Grünes Licht über Leipzig: Der Laserstrahl wird zu Forschungszwecken in den Himmel geschickt.

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Leipzig

 

. Mit einem grünen Laserlicht sind Wissenschaftler des Leipziger Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung der Wolkenbildung auf der Spur. Seit inzwischen fast 20 Jahren schicken sie regelmäßig Lasermessstrahlen senkrecht 15 bis 20 Kilometer hinauf in die Atmosphäre, wie der wissenschaftliche Mitarbeiter Holger Baars sagte. Mit diesen LIDAR-Messungen («Light Detection and Ranging») sind die Leipziger Teil eines europäischen Messverbundes zur Atmosphärenforschung. Europaweit gibt es laut Baars rund 25 Stationen.

 

Die Messungen in der Atmosphäre basieren auf der Geschwindigkeit des Lichts, das sich immer konstant schnell ausbreitet - mit rund 300 000 Kilometern pro Sekunde. Aerosole in der Höhe reflektieren einen Teil des Lichts zurück. «Dadurch können wir genau messen, in welcher Höhe sich wie viele Partikel befinden», erläuterte Baars.

 

Genaugenommen schicken die Wissenschaftler nicht nur den grünen Laserstrahl nach oben, sondern noch zwei weitere im nicht sichtbaren Bereich. Auch der grüne Strahl ist nicht immer zu sehen. Das hänge von der Wetterlage ab, sagte Baars. Ist die Luft relativ feucht, ist der grüne Strahl am ehesten zu erkennen - und sorgt immer wieder für Nachfragen bei den Leipzigern nach dem Ursprung.

 

Anhand der gewonnenen Daten wollen die Wissenschaftler in erster Linie die Wolkenbildung verstehen, sagte Baars. Die Partikel in der Höhe beeinflussten aber auch die Sonneneinstrahlung. Und auch andere Nachweise können die Forscher führen. Zum Beispiel jenen, dass es Sahara-Staub im Sommer tatsächlich häufig bis nach Deutschland schafft. Und als Islands berühmtester Vulkan Eyjafjallajökull vor einigen Jahren den Flugverkehr lahmlegte, wiesen die Leipziger Troposphärenforscher mit ihren Messungen die genaue Höhe und Massenkonzentration der Vulkanasche nach.

LVZ

 

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