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UFO-Forschung - IFO-Universität: Sonderformen bei Heißluftballons

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30.09.2014

Ein Ufo im Anflug auf Offelten
Viktor Albrechts Heißluftballon bringt Menschen im Lübbecker Land zum Staunen
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Pr. Oldendorf-Offelten. Ein schöner warmer Sommerabend. Vereinzelte Wolken ziehen über den Mühlenkreis und die Sonne geht langsam unter. Doch die Menschen trauen ihren Augen nicht, als sie am Horizont gegen 18 Uhr ein seltsames Flugobjekt entdecken. Allen stellt sich die Frage: "Was ist das da oben?" - "Ein Ufo?" - "Eine Begegnung der dritten Art?" - "Ein geheimes Militär-Projekt?"
Rund 100 Menschen zieht es förmlich von überall zu dem Objekt.
Erst als die Schaulustigen näher kommen, erkennen sie, was es ist: Ein Heißluftballon. Nach der Ladung ist die gesamte Hedemer Straße von parkenden Autos blockiert und viele Neugierige drängen sich um den Ballon.
"Das ist ein Nachbau der Wostok 1 mit der Juri Gagarin als erster Mensch im All war", erklärt Ballonfahrer Viktor Albrecht stolz, als er mit dem außergewöhnlichem Luftfahrzeug den Boden erreicht.
Gebaut wurde der Ballon in der Ukraine zum Gedenken an Juri Gagarin. Außerdem erzählt Viktor Albrecht: "Das ist eine Leihgabe des Deutsch-Russischen Ballonsportvereines aus Dortmund. Der Ballon hat vor kurzem erst die Freigabe für die EU bekommen." Als einer der umstehenden Interessierten ihn fragt, warum er genau diesen Ballon fährt antwortet er kurz und knapp mit einem Schmunzeln und einem Glitzern in den Augen: "Weil ich ein begeisterter Ballonfahrer bin." Als ein anderer fragt, ob er auch mal mitfahren dürfe, holt Viktor Albrecht weit aus und erzählt auch von seinem zweitem Ballon: "Ich würde ja öfter fliegen aber dafür braucht es Passagiere".
Der 38 Meter hohe Ballon mit einem Luftvolumen von 4.200 Kubikmeter sei einzigartig und eine Sonderanfertigung. Nachdem die Passagiere und der Pilot ausgestiegen sind, findet Viktor Albrecht schnell eine Handvoll starke Männer, die ihm und den nachkommenden Kollegen zur Hand gehen. Auch die Kinder helfen gerne dabei, den Ballon zusammen zu legen, indem sie die warme Luft durch Krabbeln und Rollen aus dem Ballon heraus drücken, wobei der Spaß natürlich nicht zu kurz kommt.
Der Ballon war in Bünde-Spradow mit drei Passagieren gestartet und wegen des Windes rund 15 Kilometer nach Offelten und Hedem gefahren. Zwei Stunden nach der Landung erinnert nichts mehr an das seltsame Flugobjekt. Die Menschen verschwinden so schnell wie sie gekommen sind.
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Gagarin und die Wostok-Reihe
Juri Alexejewitsch Gagarin war der erste Mensch im Weltraum. Er wurde am 9. März 1934 in Kluschino in ärmlichen Verhältnissen geboren. Als Flieger und Offizier der sowjetischen Luftstreitkräfte wurde er zum Kosmonauten ausgebildet. Am 12. April 1961 erreichte der 1,57 Meter große, gerade einmal 27-jährige Gagarin in einem Wostok-Raumschiff als erster Mensch die Erdumlaufbahn. Er wurde als "Held der Sowjetunion" ausgezeichnet und bereiste viele Länder der Erde. Am 27. März 1968 verunglückte Gagarin bei einem Übungsflug mit einer MiG und starb. Die Umstände seines Todes sind bis heute nicht geklärt.
Das Raumschiff Wostok (russisch für Osten) war der Name der ersten Generation bemannter sowjetischer Raumschiffe. Von 1961 bis 1963 startete die UdSSR sechs bemannte Raumschiffe dieser Serie. Die einsitzigen Raumschiffe wurden mit den namensgleichen Raketen gestartet und flogen auf einer relativ niedrigen Umlaufbahn. Sowohl die maximale Missionsdauer als auch die Steuermöglichkeiten des Piloten waren sehr begrenzt. Die Wostok-Raumschiffe waren Basis für unbemannte Satelliten der "Kosmos"-Serie.
Quelle: NeueWestfälische
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Update: 26.05.2015
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Ein Ufo? Spektakulärer Ballon landete neben Werre-Brücke

Ein Ufo? Nein, ein Ballon landet in Gohfeld neben der Werrebrücke der Nordumgehung (© Foto: Ulf Hanke)
Löhne (nw). Spektakuläre Bilder von der Nordumgehung in Löhne: Ein großer Heißluftballon ist am Pfingstsonntag gegen 21 Uhr an der Werre neben der neuen Autobahnbrücke gelandet. Zunächst sah es so aus, als versuchten die Ballonfahrer auf der neuen Fahrbahn zu landen. Doch der Pilot überflog den frischen Asphalt und setzte den Ballon ins Kornfeld neben die Trasse der Nordumgehung.
Die Ballonfahrer blieben nicht lange allein. Zahlreiche Schaulustige versammelten sich am Feldrand und auf der Autobahnbrücke und sahen zu, wie der Ballon langsam in sich zusammenfiel.
Es ist bereits die zweite spektakuläre Ballon-Landung in Löhne binnen weniger Tage. Am Donnerstag erst war in Mennighüffen ein Ballon gelandet.
Quelle: Mindener Tageblatt

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